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Mi, 27. September 2017, 12:03

Gesellschaft::Politik/Recht

Microsoft wird Premium-Sponsor der Open Source Initiative

Die »Open Source Initiative« (OSI), als Non-Profit-Organisation zur Förderung und zum Schutz von Open-Source- Software gab jetzt bekannt, dass Microsoft der Organisation als Premium-Sponsor beigetreten ist.

OSI

Die 1998 von Bruce Perens und Eric S. Raymond gegründete Open Source Initiative zertifiziert Softwarelizenzen anhand ihrer eigenen Open Source Definition. In dieser Eigenschaft hatte OSI bereits zwei Mal Berührung mit Microsoft. In den Jahren 2005 und 2007 reichte Microsoft die Lizenzen »Microsoft Community License« und »Microsoft Permissive License« ein, die anschließend von der OSI als Open-Source-Lizenzen anerkannt wurden.

Seither hat Microsoft sein Engagement für Linux und Open Source ausgebaut, trat der Linux Foundation bei und schloss unter anderem Kooperationen mit Red Hat, Suse, Docker und Canonical. Jetzt verkündet OSI den Beitritt von Microsoft als Premium-Partner. Patrick Masson, OSI General-Manager und Vorstandsvorsitzender, bemerkt dazu, er denke nicht, »dass es ein größeres Zeugnis für die Reife, die Lebensfähigkeit, die Bedeutung und den Erfolg von Open-Source-Software geben könne, als nicht nur die Anerkennung von Microsoft, sondern auch ihre Unterstützung als Sponsor sowie ihre Beteiligung als Mitwirkende an so vielen Open-Source-Projekten und Communities«.

Microsofts Direktor des Open-Sorce-Programmbüros, Jeff McAffer, würdigte die Arbeit von OSI und sagte: »Die Open Source Initiative ist notwendig für die Entwicklung und den Erfolg von Open Source als erstklassiges Element in der Softwareindustrie. Da Microsoft sich stärker und umfassender mit Open-Source-Gemeinschaften befasst, freuen wir uns, die Bemühungen der Open-Source-Initiative zu unterstützen.«

Weitere Premium-Mitglieder der OSI sind unter anderem Google, Facebook, GitHub, HPE und IBM. Die Höhe der jährlich erwarteten Spenden richtet sich nach dem Umsatz des Unternehmens. Microsoft wird demnach der OSI mindestens 20.000 US-Dollar jährlich zukommen lassen.

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