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Mo, 4. Dezember 2017, 11:42

Software::Spiele

Linux: Steam-Marktanteile auf dem Tiefstand

Die Betreiber der Vertriebsplattform Steam haben eine neue Statistikauswertung der genutzten Betriebssysteme veröffentlicht. Demnach nutzten mittlerweile weniger als 0,3 Prozent der Anwender das freie Betriebssystem Linux.

Valve

Nur noch 0,27 Prozent der Steam-Anwender setzen auf Linux. Das ergibt eine Auswertung der detaillierten Betriebssystemangaben, die die kommerzielle Vertriebsplattform Steam veröffentlichte. Das freie Betriebssystem erreicht damit einen niedrigsten bis dato gemessenen Wert und unterschreitet erstmals sogar die Marke von 0,3 Prozent. Vor Linux liegt in der Auswertung mit knapp 1,35 Prozentpunkten Mac OS X. Platz eins geht mit über 98 Prozent an Windows. Das beliebteste Betriebssystem ist dabei mit 69,89 Prozent Windows 7, gefolgt von Windows 10 (23,65 Prozent) und Windows 8,1 (2,47 Prozent), jeweils in 64 Bit-Varianten.

Wertet man die einzelnen Distributionen unter Linux aus, so belegt wie erwartet Ubuntu den Spitzenplatz. Grund hierfür stellt unter anderem die Tatsache dar, dass Valve die Steam-Plattform offiziell lediglich für Ubuntu Linux anbietet und die freie Distribution auch explizit auf der Seite als »präferiertes Linux« bewirbt. Die am häufigsten genutzte Distribution ist dabei Ubuntu 16.04.3 LTS.

Bei der Hardware setzt sich der Trend zu moderneren und leistungsfähigeren Systemen fort, was insbesondere im Hinblick auf den Einsatz im Spiele-Bereich keine Überraschung ist. 35 Prozent aller Linux-Spieler haben mehr als 12 GB RAM und 21,29 Prozent eine mindestens 3,7 GHz schnelle CPU mit durchschnittlich vier Kernen. Die am häufigsten genutzte Auflösung unter dem freien Betriebssystem ist 1920x1080 Pixel bei Einzelmonitoren und 3840x1080 bei Multi-Monitor-Desktopsystemen. Die am häufigsten genutzte Sprache ist Englisch.

Da die Zahlen von Steam auf einer Umfrage beruhen, die freiwillig ist, sollten sie durchaus mit Vorsicht betrachtet werden und bestenfalls als grober Anhaltspunkt dienen. So ist weder die Benutzerbasis bekannt, noch wie viele Personen sich an der Umfrage beteiligt haben. Ausschläge durch unerwartete Ereignisse, wie sie im Moment vermutet werden, könnten die Resultate durchaus massiv verfälschen.

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