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Mi, 6. Dezember 2017, 11:42

Software::Büro

SoftMaker Office 2018 für Linux im öffentlichen Betatest

Das Officepaket SoftMaker Office 2018 für Linux startet heute in den öffentlichen Betatest. Wie die vor einigen Wochen erschienene Windows-Version bietet es ein überarbeitetes Bedienkonzept, das Anwender wahlweise mit klassischen Menüs oder mit Ribbons arbeiten lässt. Das Officepaket ist zudem erstmalig auch als eine echte 64-Bit-Applikation verfügbar.

SoftMaker Office 2018

softmaker.com

SoftMaker Office 2018

SoftMaker Office 2018 für Linux ermöglicht nach Angaben des Herstellers das nahtlose Lesen und Schreiben der Microsoft-Office-Formate (DOCX, XLSX, PPTX) zusätzlich zu der schon zuvor bestehenden Kompatibilität mit älteren MS-Office-Formaten. Die Suite besteht auch unter Linux aus drei Office-Anwendungen. Dabei handelt es sich um die Textverarbeitung TextMaker, die Tabellenkalkulation PlanMaker und die Präsentations-Software Presentations. Alle Programme versprechen bereits seit geraumer Zeit, sämtliche wichtigen Funktionen anzubieten, die der Büroanwender auch in Microsoft Office gerne nutzt. Dokumente, Arbeitsblätter und Präsentationen aus Microsoft Office sollen sich problemlos in die SoftMaker-Anwendungen laden, weiterbearbeiten und abschließend auch wieder in den originalen Formaten speichern lassen.

Mit der nun freigegebenen kostenlosen Betaversion von SoftMaker Office 2018 für Linux wurde die Anwendung weiter ausgebaut. Nutzer können nun wahlweise mit der neu entwickelten Ribbon-Oberfläche oder mit klassischen Menüs und Toolbars arbeiten. Anders als bei Microsoft Office bleibt das klassische Menü bei SoftMaker Office 2018 auch im Ribbon-Modus erreichbar. So soll Anwendern der Umstieg erleichtert werden. Nicht nur Ribbon-Nutzer sollen dagegen von neuen Aufklappelementen mit katalogartigen Vorlagen profitieren.

Fotostrecke: 8 Bilder

SoftMaker Office 2018 - Auswahl der Oberfläche
SoftMaker Office 2018 - Textmaker mit Ribbons
SoftMaker Office 2018 - Textmaker in der alten Ansicht
SoftMaker Office 2018 - Textmaker
SoftMaker Office 2018 - Planmaker
Alle Applikationen des Office-Pakets verwenden nun nativ die Microsoft-Dateiformate DOCX, XLSX und PPTX. Erstmalig ist in PlanMaker zudem ein Importfilter für OpenDocument Calc (ODS) enthalten. Die Textverarbeitung TextMaker 2018 verfügt nun nicht nur über einen Wörter- und Zeichenzähler in Echtzeit, sondern auch über die neueste Version des Duden-Korrektors. In der Tabellenkalkulation PlanMaker 2018 können ganze Bereiche von Arbeitsblättern als »Tabellen« ausgezeichnet werden und das Präsentationsprogramm Presentations 2018 bietet neue Animationen und Folienübergänge auf der Basis von OpenGL, darunter auch diverse 3D-Effekte. Zudem wurde das Masterseiten-Konzept von Presentations erneuert. Beim Präsentieren mit zwei Monitoren hilft ferner die neue »Referentenansicht«: Während das Publikum auf einem Monitor oder Beamer die Präsentation sieht, behält der Vortragende auf dem zweiten Monitor über das »Cockpit« die Kontrolle.

Neu in der aktuellen Version für Linux ist auch die Unterstützung von 64-Bit-Systemen, ohne dass die Anwender separate Kompatibilitätsbibliotheken installieren müssen. Zudem setzt die Anwendung bei Dateioperationen jetzt auf die Standard-Dateidialoge von Gnome, was die Navigation in Verzeichnissen komfortabler machen soll.

Die Veröffentlichung der fertigen Software ist zu seinem späteren Zeitpunkt vorgesehen. Bis es so weit ist, bietet der Hersteller allen interessierten Linux-Anwendern eine öffentliche Betaversion zum Download an. Jeder Anwender kann die aktuelle Betaversion von der Homepage des Herstellers herunterladen und sie kostenfrei bis zum 24. Dezember nutzen.

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