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Di, 27. Februar 2018, 11:13

Gemeinschaft

Open Source weiter auf dem Vormarsch in Albanien

Albaniens Hauptstadt Tirana macht weitere Schritte auf dem Weg zu mehr Open Source und offenen Formaten.

Mirko Lindner

Anfang des Monats kündigten Albaniens Hauptstadt Tirana und Mitglieder von Albaniens Open Labs Hackerspace gemeinsam die öffentliche Verfügbarkeit von Tiranas Geodaten an. Die Daten, von der Stadt im letzten Jahr zur Verfügung gestellt, wurden von der Hackerspace-Community kuratiert und sind nun in den Open Labs verfügbar. Das teilte kürzlich Joinup mit. Die Geodaten bieten Informationen zur Lage und Höhe von Gebäuden, zu Busrouten und Straßennamen. Die albanische Hacker-Gemeinschaft ist bereits dabei, diese Daten mit OpenStreetMap zu teilen, um dort mehr Details über Tirana einfügen zu können.

Das neu gegründete Open Labs GeoPortal, das am 21. Februar offiziell eröffnet wurde, entstand in Zusammenarbeit der Stadt Tirana mit OpenStreetMap-Unterstützern aus Albanien, Kosovo und Belgien. Das Portal wurde mit Open-Source-Software wie Apache und MapServer erstellt. Joni Baboçi, Tiranas Direktor für Stadtentwicklung sieht die Freigabe der Geodaten der Stadt als großen Schritt in eine offenere Zukunft des Landes im Südosten Europas, da Geodaten zunehmend von Regierungen, Unternehmen, Startups und Bürgern benutzt werden, um neue Dienste zur Verfügung zu stellen.

Tirana setzt bereits auf die Filesharing- und Synchronisationsplattform Nextcloud, auf die 600 städtische Angestellte im Sommer 2017 von ownCloud aus migriert wurden. Ebenfalls im letzten Sommer wurde auf einem Workshop der LibreOffice/FLOSS-Gemeinschaft in Tirana die Einführung von LibreOffice in die Amtsstuben der Hauptstadt auf den Weg gebracht. Dabei unterstützt auch hier die agile lokale Gemeinschaft der Open-Source-Förderer die Stadtverwaltung der 800.000 Einwohner zählenden Hauptstadt des Landes bei der Migration.

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