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Von Potz Blitz am Do, 14. Dezember 2017 um 11:07

Wenn ich es richtig verstanden habe, ist Vulkan eine Schnitstelle (API), welche der Wayland (X11) Compositor an den Client weiterreichen kann. Der Client kann dann seine Inhalte direkt über Vulkan darstellen und muss nicht die Standard-Wayland-Funktionen nutzen. Habe ich das richtig erklärt?

Ich vermute, Vulkan lohnt sich aber nur für 3D-Inhalte. Herkömmliche 2D-Clients sind wahrscheinlich mit den (X)Wayland-Funktionen völlig zufrieden und schnell.

PS: Wayland (bzw. dessen Implementierung (bei mir Fed.26)) wird übrigens so langsam besser. Wobei ich stabilitätsorientierten Anwendern immer noch zu einem X11 Desktop raten würde.

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Von DotzlerMotzilla am Do, 14. Dezember 2017 um 10:57

Hast du dich auch mit diesem Problem beschäftigt?

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Von Anonymous am Do, 14. Dezember 2017 um 10:43

Geht's hier nicht um Server und eben nicht um Clients?

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Von WoodyE am Do, 14. Dezember 2017 um 10:37

Und der Bundestag nutzt Windows. Ob MS sich auch in den Quellcode schauen lässt für eine solche Zertifizierung?

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Von bash user am Do, 14. Dezember 2017 um 10:36

CMD += ( "foo bar" )
Wusste gar nicht dass += mit arrays geht.

Wieder was gelernt, sollte doch mal vorher die offizielle Doku lesen. ;)

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Von Lecter am Do, 14. Dezember 2017 um 10:17

Habe auf allen Geräten nun auch den Quantum drauf und bin zufrieden. Mir ist z.B. der Chrome vom Handy geflogen, als letzte Google-App übrigens!

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Von Felix Schwarz am Do, 14. Dezember 2017 um 09:49

Servo ist ein eigenes Projekt und implementiert IIRC auch die Chrome embedding API. Insofern kann man das natürlich auch separat benutzen.

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Von Felix Schwarz am Do, 14. Dezember 2017 um 09:47

Zur Grafikarchitektur unter Linux hat die c't mehrere gute Artikel veröffentlicht.

Vorab: Ich benutze KDE/Plasma nicht, daher sind folgende Aussagen in Bezug auf Plasma u.U. falsch – aber ich glaube, den Linux-Stack (als Nutzer) halbwegs gut zu kennen.

Die freien Treiber für AMD-Karten (OpenGL und Vulkan) bieten die gleichen APIs an wie die Intel-Treiber. Daher erwarte ich keine Probleme mit Plasma+Wayland.

Die proprietären AMD-Treiber (amdgpu-pro, nicht flgrx) verwenden das Open-Source-Kernel-Modul (mit ein paar zusätzlichen Patches) und die GPM-API, genau wie die freien Treiber. Wayland funktioniert auch damit.


Insofern: Wenn man nicht unbedingt Höchstleistungen für Spiele benötigt, kein Machine Learning macht (Cuda) und noch ca. 1 Jahr auf OpenCL/GPU compute verzichten kann, ist eine AMD-Karte unter Linux eine erstklassige Wahl.

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Von KDE Fan am Do, 14. Dezember 2017 um 09:14

Ich finde, die ganze Grafiktreiber Geschichte unter Linux ist ziemlich unübersichtlich, gerade in Bezug auf Compositing und Wayland.
Da gibts nun diverse Hersteller (Intel, AMD, NVidia), XOrg und Wayland (Unterschied ist klar), Compositing ja/nein, Hardware beschleunigt ja/nein, freie Treiber und Blob Treiber, unterschiedliche Desktops/Windowmanager, OpenGL/Vulkan, etc. und alles wild kombinierbar.
Wer soll da den Überblick behalten, was nun zusammen geht und was nicht. Es wäre supi, wenn es mal auf PL einen Artikel dazu geben würde, der eine Gesamtübersicht liefern würde, wie die gesamten Zusammenhänge sind, was derzeit zusammen geht und was nicht.

Nehmen wir den Plasma/Wayland Desktop.

NVidia und Wayland:
NVidia hatte bisher an der Eigenlösung EGLStreams festgehalten. Meine gelesen zu haben, dass NVidia sich nun davon abwenden will und in Zukunft eine andere Community akzeptierte Lösung unterstützen wird, damit Wayland auf dem Blobtreiber läuft. In Martin's Blog steht, dass Kwin 5.12 zunächst eine Fallback Methode bekommen wird, damit Compositing mit dem Blobtreiber unter Plasma/Wayland (also mit OpenGL) nutzbar ist, allerdings nicht Hardware beschleunigt.
NVidia wird also Wayland wahrscheinlich in Zukunft unterstützen, wenn ich das richtig verstehe. Wie sieht es mit Nouveau aus? Wahrscheinlich eher schlecht, oder?

AMD:
Der AMD-GPU-Pro Treiber unterstützt demnächst Vulkan. Schön, aber für den Plasma-Desktop irrelevant, da dieser eben kein Vulkan unterstützt, wahrscheinlich auch in Zukunft nicht. Da gabs mal 2015 ein Post in Martin Gräßlin's Blog zu, der das erklärt. Gilt das für 2017 auch noch, dass kein Vulkan für das Rendering unterstützt wird?

Wie sieht es denn bei AMD mit der Plasma/Wayland Unterstützung bzgl. der beiden freien und des prop. Treibers aus?

Intel:
Wie ich das verstehe, ist und bleibt Intel zur Zeit die beste Alternative als Hardware Plattform, wenn man einen Hardware beschleunigten Plasma/Wayland Desktop nutzen möchte. Oder ist AMD da doch auf gleicher Höhe?

Denke allerdings, Wayland wird wahrscheinlich nicht vor Ende 2018 für den Desktop massentauglich sein.

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Von oldmcdonald am Do, 14. Dezember 2017 um 08:57

Tests belegen eher das Gegenteil:
RADV hinkt in Sachen Geschwindigkeit dem Vulkan-Treiber von AMD hinterher. Im Grunde genommen ist Vulkan bei der 3D-Beschleunigung der einzige Grund, den proprietären Treiber überhaupt noch einzusetzen.
Dennoch ist die Öffnung des Codes nicht sinnlos - nun hat man zwei Implementierungen, die man vergleichen und mit den Lösungen des jeweils anderen Treibers optimieren kann.

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Von #! am Do, 14. Dezember 2017 um 08:38

Gerade für GIMP bringt der Wechsel zu GTK3/4 ja einigen Funktionsumfang, der für ein Grafikprogramm besonders relevant ist: (Bessere)Unterstützung von HiDPI, Touchscreens, Grafiktabletts, Hardwarebeschleunigung...

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Von #! am Do, 14. Dezember 2017 um 08:34

Tatsächlich, ich habe da schon an Dokumentation und Übersetzung mitgewirkt und fleißig gespendet.
Aber wie von mir angemerkt ist das Problem nicht mangelnde Entwicklungsaktivität, sondern die Planung dessen, was man in ein Release packen möchte.

Release early, relese often.

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Von Hondo am Do, 14. Dezember 2017 um 08:10

... es wäre toll, wenn es endlich mal eine Aufzeichungsfunktion gäbe, so dass man Schritte automatisiert ablaufen lassen kann. Im Moment ist das ja nur umdtändlich via Skript möglich.

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Von merlin am Do, 14. Dezember 2017 um 08:00

Leute, Pale Moon und andere Forks sind Bullshit, ihr müßt nach vorne gucken, nicht zurück.

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Von kamome umidori am Do, 14. Dezember 2017 um 07:57

Neben selber bauen (klar), bietet sich Flatpak an:
https://girinstud.io/news/2017/09/gimp-2-9-6-zemarmot/
Überschrift:
Flatpak for creators on Linux?

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Von knipsius am Do, 14. Dezember 2017 um 07:11

Sooo schlecht ist das Gtk2 mit pango/cairo-Unterstützung ja nun auch nicht.
Und was ist wichtiger, der Funktionsumfang oder ein 'modernes' Frame?
Wichtig für mich war der Fortschritt, es kamen mehrere Aktualisierungen pro Monat.

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Von knipsius am Do, 14. Dezember 2017 um 07:08

Quark, Gips-Aktualisierungen kamen ziemlich regelmäßig in 1..2-wöchigen Abstand.

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Von NaJa am Do, 14. Dezember 2017 um 06:50

Bei Windows muss man frickeln. Geht mir genauso. Dieses OS müsste man per Gesetz verbieten, so ein Schmarrn ist das.

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Von NaJa am Do, 14. Dezember 2017 um 06:47

Bei Windows muss man frickeln. Geht mir genauso. Dieses OS müsste man per Gesetz verbieten, so ein Schmarrn ist das.

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Von Alexander N. am Do, 14. Dezember 2017 um 05:38

Genau richtig, wenn. Bei FreeRTOS muss erstmal die unbrauchbare Defaultimpeentierung (heap_1) durch eine halbwegs brauchbare ausgetauscht werden und genau das ist das Unding.


 
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