Ein Shellskript-Template
Um das Rad nicht jedes Mal neu erfinden zu müssen, liefert eine Shellskript-Schablone alle wichtigen Features, die man von einem Kommando unter UNIX erwarten darf. Man füge nur noch ein wenig Funktionalität hinzu!
Bearbeitung aller Argumente
Ein Skript sollte, wenn es sinnvoll ist, immer mehrere Argumente bei einem Aufruf abarbeiten können. Daher enthält die Schablone eine Beispielschleife, die über alle übergebenen Argumente läuft. Die Variante for VAR ; do ; done ist nicht destruktiv und macht auch bei Argumenten, die Leerzeichen enthalten, keine Probleme.
Natürlich ist der Inhalt der Schleife in diesem Skript überflüssig, da genau hier der eigentliche Inhalt eingefügt werden soll. So kann man das Skript aber starten, um sich von der Lauffähigkeit zu überzeugen, außerdem sind die wenigen Zeilen schnell gelöscht.
Erweiterungsmöglichkeiten
Dieses Skript lässt sich natürlich auch nach eigenen Geschmack erweitern. Wer Ausgaben des Skriptes nicht auf die Standardfehlerausgabe, sondern ins Systemlog geschrieben haben möchte, kann beispielsweise sein Skript direkt um diese Funktion erweitern. Wer sich eine Bibliothek an Shellfunktionen angelegt hat, kann diese auch zu Anfang des Skripts mittels des source-Kommandos bzw. des .-Kommandos einlesen. Und zu guter Letzt kann man auch die Bash-Features aus dem Skript entfernen und durch Bourne-Shell-kompatible Konstrukte ersetzen: test statt [[ ]], `expr` und test statt $(( )) bzw. (( )). Das Skript wird dann ein wenig langsamer und etwas schlechter lesbar, dafür aber portabler.
Und nun viel Vergnügen und frohes Shellskripten!

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