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Do, 20. Januar 2000, 00:00

Tips zu Partitionen, Teil 1

Von Pawel

Vorwort

In der UNIX-Welt gibt es keine Laufwerks-Bezeichnungen, wie in DOS/Windows, durch Zuordnung mit Buchstaben. Die Festplatten sind laufend numeriert und auch durch die Benennung sind sie gleich zu SCSI- oder EIDE-Geräten zugeordnet. Die EIDE-Festplatten heißen "hdx" und die SCSI-Festplatten heißen "sdx". Das x steht dabei für einen Buchstaben. Die erste Festplatte bekommt den Buchstaben "a", die zweite bekommt den Buchstaben "b" usw. Die Partitionen auf den Festplatten sind auch laufend numeriert. Die erste Partition auf der ersten EIDE-Festplatte bekommt die Bezeichnung hda1, die zweite hda2 usw. Die erste Partition auf der zweiten SCSI-Festplatte bekommt die Bezeichnung sdb1, die zweite Partition sdb2, die dritte sdb3 usw. Die minimale Installation, ohne X Window kann man schon auf einem Rechner mit einer Festplatte von 100 MB betreiben (abgesehen von Disketten-Linuxen).

Mit X Window und ein paar Programmen liegt es zwischen 300 und 500 MB. Der Festplattenspeicher ist, genauso wie bei anderen Betriebssystemen, nach oben offen. Eine angenehme Arbeitsumgebung findet man bei einer Platte ab ca. 3 GB. Wenn man mehrere Festplatten im Rechner eingebaut hat, sollte man die Fähigkeit von Linux, sich auf mehreren Platten verteilen zu lassen, ausnutzen. Diese Einstellung ist besonders wichtig, wenn auf dem Rechner mehrere Betriebssysteme nebeneinander installiert sind.

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