Login
Immer anmelden
SSL Login

 
Newsletter
Werbung
Shopping
International Shopping
 
 


Yatego Shopping bei über 10000 Händlern und über
3 Mio. Artikel.


Linux

:

Linux-Bücher

Handy
Shop

  und Computer.

Viele Services

:

Apple iPad Reader,


Ratgeber,

 

Techniktops,

 

Yatego Clicks

  & über 3000

Gutscheine.

 
Fr, 3. Januar 2003, 00:00

Der Bootloader GRUB

GRUB aufpeppen

Farbiges Boot-Menu

Mit dem Befehl color lässt sich das GRUB-Menu auch einfärben. Vorder- und Hintergrund lassen sich seperat bestimmen und sogar blinkender Text ist möglich. Eine Konfiguration mit blauem Hintergrund und gelbem Text sieht z.B. so aus:

color yellow/blue red/black

Die Angaben sind nach folgendem Schema aufgebaut:

color NORMALER-VORDERGRUND/NORMALER-HINTERGRUND AKTIVER-VORDERGRUND/AKTIVER-HINTERGRUND

"NORMALER-" steht dabei für nicht ausgewählte Einträge, "AKTIVER-" steht für den gerade ausgewählten Eintrag. Wird bei unserer Beispielkonfiguration der Eintrag "Linux" ausgewählt, so erscheint der Text rot und der Hintergrund schwarz. Der Text anderer Einträge ist stattdessen gelb und der Hintergrund blau.

GRUB kennt folgende Farben:

  • black
  • blue
  • green
  • cyan
  • red
  • magenta
  • brown
  • light-gray

Zusätzlich können diese Farben für den Vordergrund definiert werden:

  • dark-grey
  • light-blue
  • light-green
  • light-cyan
  • light-red
  • light-magenta
  • yellow
  • white

Der erwähnte blinkende Text lässt sich durch den Prefix blink- einstellen. Damit würde die Farbkonfiguration dann z. B. so aussehen:

color yellow/blue blink-red/black

Der markierte Eintrag würde nun rot blinken.

Der Befehl color kann sowohl am Anfang der Konfigurationsdatei menu.lst verwendet werden als auch in einem Eintrag. Dadurch lässt sich das GRUB-Menü beispielsweise erst durch Auswählen und Bestätigen des Eintrags Quietschbunt einfärben, das kann so aussehen:

 color yellow/blue blink-red/black

Beim Auswählen des Eintrags Quietschbunt färbt sich das GRUB-Menü dann entsprechend der definierten Farben.

Booten von Hand

Jeder baut mal Mist. Wenn man allerdings weiß, wie man sein System retten kann, ist das Problem nur halb so schlimm. Aus irgend einem Grund lässt sich beispielsweise der neuer Kernel nicht booten. Der alte Kernel befindet sich zwar noch auf der Platte, der Menüeintrag ist aber schon gelöscht. GRUB kann den alten Kernel trotzdem booten:

Drücken Sie, wenn das Boot-Menu erscheint, die Taste c. Dadurch kommen Sie in die GRUB-Kommandozeile und können dort durch Tippen der Befehle, die sonst in der Konfigurationsdatei angegeben werden, Ihr System booten. Beachtet werden sollte die englische Tastaturbelegung. Dazu noch ein kurzes Beispiel: Liegt der Kernel im Verzeichnis /boot auf der Partition /dev/hda1, würde das Ganze so aussehen:

  • Warten, bis Boot Menu erscheint und c drücken
  • root(hd0,0) - Partition auf der der Kernel liegt
  • kernel /boot/vmlinuz root=/dev/hda1 - Pfad zum Kernel, Dateiname ist hier vmlinuz. Danach die Optionen wie root-Partition
  • boot - Den spezifizierten Kernel booten

Kernel vom Netz laden

GRUB kann den Kernel auch von einem TFTP-Server holen. Das setzt natürlich voraus, daß eine Netzwerkkarte im Rechner ist, die von GRUB unterstützt wird und mit der eine Verbindung zum TFTP-Server hergestellt werden kann. Folgendermaßen würde das Booten dann aussehen:

grub> ifconfig --adress=192.168.1.3 --server=192.168.1.1
grub> root (nd)
grub> kernel /vmlinuz root=/dev/hda1
grub> boot

Der erste Unterschied zum "normalen" Vorgang ist, dass die Netzwerkkarte mittels ifconfig aktiviert werden muss. Dabei gibt address die eigene IP und server die IP des TFTP-Servers an. Außerdem gibt man bei root als Platte/Partition nd an. Natürlich kann GRUB die Netzwerk-Informationen auch von einem DHCP-, BOOTP- oder RARP-Server abholen.

Kommentare (Insgesamt: 0 || Kommentieren )
Pro-Linux
Forum
Neue Nachrichten