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Do, 5. Januar 2006, 20:09
Nachrichten

DVB-T mit Hauppauge WinTV NOVA-T USB unter SUSE Linux 10.0

Dieser Tipp beschreibt, wie man einen per USB angeschlossenen DVB-T-Empfänger ins System einbindet.

Von

Als erstes sollte man sich die Firmware besorgen. Diese sollte für folgende Geräte funktionieren:

TwinhanDTV USB-Ter (VP7041), TwinhanDTV Magic Box (VP7041e), KWorld/JetWay/ADSTech V-Stream XPERT DTV - DVB-T USB1.1 and USB2.0, Hama DVB-T USB-Box, DiBcom-Referenzgeräte, Ultima Electronic/Artec T1 USB TVBOX, Compro Videomate DVB-U2000 - DVB-T USB, Grandtec DVB-T USB, Avermedia AverTV DVBT USB, Artec T1 USB1.1 und USB2.0 Boxen, Yakumo/Typhoon DVB-T USB2.0, Hanftek UMT-010 USB2.0, Hauppauge WinTV NOVA-T USB2.

Diese wird dann in /usr/lib/hotplug/firmware gespeichert und entweder umbenannt in dvb-usb-nova-t-usb2-01.fw oder ein Link mit dieser Bezeichnung auf dvb-usb-dibusb-6.0.0.8.fw angelegt.

Wenn dann die Box per USB angeschlossen wird, leuchtet die rote Lampe an der Frontseite auf (das ist ohne diese Firmware nicht der Fall!). Unter SUSE Linux 10.0 wird dann die Box per Hotplug angeschlossen - es ist keine Installation über Yast erforderlich.

Kaffeine »sieht« dann auch diese Box, sicherlich auch andere Programme, die zum Fernsehen unter Linux geeignet sind. Unter Kaffeine kann man aus dem Internet die lokale Liste der digitalen terrestrischen Sender herunterladen und per Scan die Sender in eine Liste eintragen lassen. Ich fand das übersichtlicher als die entsprechende Windows-Software, die von Hauppauge mitgeliefert wird.

Wahrscheinlich kann man man auch andere oben aufgeführte Geräte auf die gleiche Weise einbinden. Wie die Firmware umbenannt werden muss, findet man durch Eingabe von dmesg als root auf der Konsole. In der möglicherweise recht langen Ausgabe findet sich dann die Angabe, dass die Firmware nicht gefunden wurde. In Klammern steht dann dahinter die erwartete Bezeichnung der Firmwaredatei.

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