Danke, du sprichst mir aus der Seele, denn auch ich wünsche Mozilla und insbesondere der Gecko-Engine nebst Firefox alles erdenklich Gute und für eine heilsame Kurskorrektur sollte es gerade bei einem Open-Source-Projekt niemals zu spät sein.
Hat eigentlich jemand eine Ahnung, wie gut die 3.0.6 von Debian selber weitergepflegt wird? Ich selber habe schon lange keine updates dafür mehr reingekriegt. -- Im übrigen: respektabler Kommentar, schön fundiert und durchdacht. Danke.
Ich hatte gerade den schönen Effekt, dass Ubuntu wg. der ausgelaufenen Unterstützung für FF3.0 ihre 8.04LTS-Version (Hardy) auf FF3.6 aktualisieren musste. Das hatte prompt mehrere Probleme mit Plugins und Datenübernahmen zur Folge.
Warum sollte Mozilla irgendwelche uralten Versionen so lange unterstützen? Nur weil ein paar Linux-User nicht updaten können/wollen? Da die Linuxdistributionen meistens die Startseite und Suchplugins anpassen, sieht Mozilla nichtmal indirekt Geld von diesen Nutzern. Und für diese paar Nutzer sollen sie sich extra anstrengen und alter Versionen fixen?
Da passt das gute alte Open Source Sprichwort: Wenn du etwas verbessert haben willst, dann meckere nicht, sondern mache es selber.
Von zufriedener Firefox Nutzer am Do, 15. Juli 2010 um 17:25 #
Darauf spielt ja schon die fehlgeleitete Markenpolitik an. Warum sonst sollte er jahrelange Unterstützung von alten Versionen fordern? Auch kann ich keinen der Kritikpunkte nachvollziehen, Firefox ist nach meinem Empfinden deutlich stabiler und hat ausgereiftere Updates als die meisten anderen OpenSource Projekte.
Was soll diese Anspruchshaltung gegenüber Mozilla? Es steht Mozilla frei, selbst zu entscheiden, wie lange sie alte Versionen unterstützen möchten, und ich kann gut verstehen, dass man nicht sinnlos Geld und Zeit verpulvern will, um uralte Firefox-Versionen zu pflegen. Nicht zuletzt deshalb, weil es die Entwicklung neuer Versionen ausbremst, auf Kosten der 80% der Nutzer, die nicht ewig an uralt-Versionen festhalten.
Auch hat die Lizenzierung der Handelsmarken exakt gar nichts mit Firefox' Status als freie Software zu tun. Niemandes Rechte werden eingeschränkt, wenn man von einem Fork verlangt, einen anderen Nahmen zu wählen. Im Gegenteil, dem Nutzer entsteht ein konkreter Nutzen daraus, weil man weiß, wessen Version man gerade nutzt und es nicht zu Missverständnissen kommen kann.
Dann ist da noch das absolut schwachsinnige Gejammer über Versionsnummern. Wann wird es endlich in die Schädel der Leute eindringen, dass es für die Bedeutung von Versionsnummern kein festgelegtes Schema mehr gibt (wenn es das denn je gab)? Der LInux-Kernel hat mittlerweile nur noch Major-Versionen und die 2.6. vor der Major-Versionsnummer dient keinem Zweck; udev zählt einfach Ganzzahlen hoch; bei KDE wird eine Alpha als 4.0 bezeichnet usw. usf.. Leute, seht es endlich ein: eine Versionsnummer enthält keine Information, sie ist einfach nur ein magischer Wert, der dazu dient, eine bestimmte Version zu kennzeichnen. Genauso gut könnte man eine SVN-Revisionsnummer nehmen, nur kann sich die keiner merken.
Insgesamt ist dieser Artikel nur sinnloses Gejammer, das man nicht als Artikel, sondern bestenfalls als Kommentar (oder am besten gar nicht) hätte veröffentlichen können.
Seiteneffekt ist kein deutsches Wort, sondern nur eine sinnlose wörtliche Übersetzung aus dem Englischen. So etwas nervt und spricht auch nicht gerade für die Qualität des Artikels. (Es heißt einfach Nebeneffekt.) Warum nicht gleich auch noch Packet, Standart usw.?
Von Gelassener Mensch am Do, 15. Juli 2010 um 18:08 #
Ich kann mich der Meinung des Artikels überhaupt nicht anschließen. Der Ton ist anmaßend und besserwisserisch, Argumente fehlen warum der Support "Mangelhaft" sei. Es wird hier aus rein subjektivem Geschmacksgründen ein kleines Mozilla-Bashing veranstaltet, das in einem Forum ignoriert werden könnte. Das ein solches, halbgar recherchiertes Werk (denn die meisten "Fakten" aus diesem "Artikel" sind nicht wirklich neu oder hintergründig) hier als Artikel mit dem Titel die Misere von Mozilla erscheint, ist nicht nur fragwürdig, sondern sogar unwürdig.
Es sollte wenigsten als "eigene Meinung" tituliert werden, ala Golems IMHO. Überhaupt erinnern mich Schlagzeile und Anreißer an ein neues Billigmagazin für 50cent, das gerade großflächig für sich wirb: Es heißt "Chatter" und dort könnte sich der Autor vielleicht bewerben.
Ich kann das ganze mit den alten Versionen nicht nachvollziehen. Warum sollte man sich mit alten 3.0 Versionen rumschlagen und Security-Fixes für X verschiedene Version bauen, wenn jeder sich die neuste Version herunterladen kann?? Der Author soll besser was konstruktives bei Mozilla.org beitragen
Es gibt nur einen Ausweg aus dem Problem - erst, wenn der Marktanteil von FF auf unter 5% fällt, werden sie einlenken. Von mir aus... Ich für meinen Teil habe schon (auch wegen dieser bescheuerten Releasepolitik) schon vor Ewigkeit FF von meinen System verbannt und empfehle den Browser mittlerweile keinem mehr. Was Mozilla treibst ist eine Zumutung.
Wenn es anderen allerdings passt, dass wegen einer kleinen Korrekturen im Zuge eines Releases gleich mehrere schwerwiegende Fehler eingeschleppt werden, dann sollen sie damit glücklich werden. Ich will eine stabile Soft nutzen und nicht Bananen-Applikationen, zu der FF mutiert ist.
Wieso sollten sie den Namen nicht für sich beanspruchen? Wenn da jemand den Code ändern (patched), dann verhält es sich nun mal nicht gleich.
Und, man höre und staune, es gibt sicherlich so wie mich, genug Nutzer, die das neue Entwicklungsschema begrüssen. Das man nun eine Regression beseitigt ist normal.
Zusammengefasst: Man hätte den Artikel gleich sein lassen, weil es keine konstruktive Kritik ist, sondern nur sinnloses jammern.
Längerer Support für die älteren Versionen. Im Prinzip so lange, bis es keine signifikante Zahl von Benutzern mehr gibt, selbst wenn es zehn Jahre sein sollten. leider sind einige Anwender mit uralte Browser unterwegs. Au der Seite die ich betreue waren z.B. die Versionen 1.0.x, 1.5.x. 2.0.x usw. zu verzeichnen. Aud der IE Seite konnte ich 2.0, 3.02. 5.0, ... sichten. Bei Safari sind Menschen mit der Version 1.0 unterwegs, 5 ist aktuell. Die Frage ist nun, was ist signifikant ?
Von Annonymer Kuhwart am Do, 15. Juli 2010 um 21:50 #
Inwiefern blockiert die aktuelle Lizenz oder andere Bestimmungen denn die Verteilung von Firefox, gibt es diese Verbote wirklich oder werden die nur durch Debian interpretiert? Mir war sowas bis jetzt egal, nun ist mir aber aufgefallen, dass mein Firefox auf Slackware wohl auf RedHat kompiliert wurde (interessanterweise mit verschieden Unterversionen)
Schön hier mal wieder einen selbstverfassten, wenn auch etwas einseitigen Artikel zu lesen.
Von Klaus von der Maus am Do, 15. Juli 2010 um 21:55 #
... die Ihr den Artikel in der Luft zerreißt:
Jenseits Eures OpenSuse oder (K)Ubuntu- Desktops gibt es noch eine andere Welt: die der Erwachsenen.
Die brauchen ihren PC nicht für debile Spiele, schwachsinnige Chats oder coolen (also halbgaren) Content, sondern als Hilfsmittel für die Arbeit. Viele dieser Hilfsmittel sind Serveranwendungen, die auf dem Bildschirm dieser Erwachsenen dann in einem Browser dargestellt werden.
Die Serveranwendungen wurden von der Firma, bei der sich diese Erwachsenen gegen Geld prostituieren, größtenteils selber entwickelt (bzw. von deren Dienstleistern programmiert).
Und diese Firma ist dann böse, wenn im neuen geilen Firefox- 3.8.15 die Ausgaben dieser Serveranwendungen verhunzt werden.
Die wechselt dann lieber wieder zum "Marktführer" zurück, und der freut sich, weil er dann wieder besser proprietäre "Standards" in den Markt drücken kann.
Die - absolut hirnrissige - Entscheidung, bei 3.6.x auch neue Features anstatt nur Sicherheits-Updates einzubauen, hat auch noch eine andere negative Konsequenz:
Die Sicherheits-Updates betrafen auch die andere Mozilla Apps. Während noch an Firefox 3.6.4 herumgebastelt wurde, lagen SeaMonkey 2.0.5, Thunderbird 3.0.5 und Firefox 3.5.10 schon seit Anfang Mai auf den Servern. Die wurden aber fast 2 Monate lang nicht freigegeben, weil man mit Firefox 3.6.4 nicht in die Pötte kam und man synchron veröffentlichen will oder muss.
Also sind fast 2 Monate alle mit Löchern unterwegs, für die es schon Updates gibt, die sich aber verzögern, nur weil man jetzt in den Zwischenversionen auch noch neues Bling-Bling in Firefox einbauen muss.
Ich wäre für ein Prinzip wie bei Ubuntu: alle 3 Jahre eine Firefox LTS, die mind. 3 Jahre unterstützt wird. Und den neuesten Spielkram kann man dann in x-beliebigen Zwischenversionen testen, deren Support man dann auch frühzeitig einstampfen kann.
Von Erwachsener Nr. 2 am Do, 15. Juli 2010 um 23:45 #
Ich finde die Aussage von Klaus von der Maus einigermassen zutreffend. Ist zwar etwas von oben herab geschrieben, Inhaltlich aber OK
Und mal eben Chrome/Chromium oder nen anderen Browser zu verwenden... ist bei selbstgestrickten evtl. auf FF optimierte Webanwendungen nicht immer ganz ohne.
Ich stimme damit überein, dass Mozilla in eine Krise steckt und dass ihr Entwicklungsmodell nicht gut ist. Aber der Rest ist für mich kompletter Blödsinn.
1) OOPP in 3.6.4 zu bringen war sicherlich unkonventionell und ein wenig Riskant, aber schlecht war es bei weitem nicht. Weiters weist du überhaupt welche "Regression" sich in 3.6.4 eingeschlichen hat? Denn es war nicht mal eine Regression. Es ging darum, dass auf älteren PCs die Plugins oft Sekunden lang nicht reagieren (obwohl sie nicht abgestürzt ist) und somit musste man den Plugins mehr Spielraum geben. Ein kleiner Fehler des neuen Features, nicht etwas was schon mal funktioniert hat. Ich war im Betatest von 3.6.4 und hatte in der Zeit vll. einen Absturz in der Zeit in dem ich vorher 5 oder so hatte. Und es ist doch sooo egal ob OOPP total fertig ist, ist ja nicht so als würdest du merken, dass es ganz fertig ist oder nicht.
2) Versionsnummern.. Wo liegt das Problem, wenn man etwas 3.5 statt 3.1 nennt? 3.1 wurde 3.5, weil 3.1 sehr verspätet war und sehr viel mehr enthielt als für Version 3.1 gedacht war.
3) Ich verstehe nicht was dich an Mozillas Politik so sehr stört? Ihre Supportpolitik steht im Klinisch mit derer von Linux Distros, dass las ich mir noch einreden. Doch hier steht ich eher auf der Mozilla Seite. Warum man eine modifizierte Version von Firefox nicht Firefox nennen darf leuchtet mir auch komplett ein. Ich glaube ohne diese Restriktion hätte Internet Explorer heute noch viel mehr Marketshare. (und wie soll das bitte ein Freies Projekt einschränken??)
Auch wenn ich nicht mit allem zufrieden bin was Mozilla tut, finde ich Firefox und seine Geschwister immer noch bei weitem besser als alles andere. Mozilla hat das Web frei gemacht.. und sie tun dies weiterhin bis zum heutigen Tag.
Schöner Mozilla-Rant nur der Ort ist gänzlich unpassend. Ich bin es gewohnt, von pro-linux.de fachkundig über die OpenSource-Welt informiert zu werden und da gehören Privatmeinungen, wie dieser hier, der besser in seinem Blog aufgehoben wäre, und ähnliches in jedem x-beliebigen Forum/ML/etc. gefunden werden kann, eindeutig(!) nicht dazu.
pro-linux.de, wenn es denn seine Reputation nicht verspielen will, wäre gut daran beraten, nicht auf Boulevard-Niveau zu sinken. Dieser Artikel ist dieser Plattform derart unwürdig, dass es mir die Sprache verschlägt.
1) Halbimplementierte Funktionen sind ein Schuss in den Ofen, dass eine Funktion Fehler aufweist, ist nicht das Problem, aber wenn sie gerade mal zur Hälfte implementiert ist, ist es eins.
2) Markenrechte, wo ist das Problem daran, wenn Debian Firefox 3.0x in stable einfach selbst als Firefox weiterpflegt? Eben: es gibt kein Problem, es wird eins gemacht, wodurch IceWeasel erst entstand.
3) Versionspolitik 3.0 - 3.1 nein doch nicht, sondern 3.5 - 3.6 -- 3.6.5 gibt nicht, also gleich 3.6.6 nach der 3.6.4, dafür aber immer nocht mit der halbgar implementierten Funktion.
Zudem: Was ist mir Thunderbird/Sunbird? Thunderbird wird nur stiefmütterlich und statt Sunbird gibt's halt jetzt Lightning, war zwar Resourcenverschwendung, weil Sunbird schon viel weiter war, aber naja.
Von Problemlösung: Auf aktuelle Ve am Fr, 16. Juli 2010 um 12:49 #
Vorschlag:
Einfach auf die aktuelle Version updaten und man hat das Problem gelöst.
Nur weil einige wenige Nutzer (Linuxuser) Uraltversionen verwenden, soll Mozilla die also weiterpflegen? Ist es dort nicht möglich sich einfach die aktuellste Version einzuspielen? Dass die neuen Versionen instabiler sind, kann ich zumindest unter Windows nicht nachvollziehen.
Je mehr Versionen man pflegt, desto mehr Ressourcen kostet es und mir erschließt sich der Sinn nicht, uralt Versionen zu pflegen.
Also die genannten "Probleme" von Mozilla kann ich nun beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ob man nun aus einer 3.1 eine 3.5 macht oder nicht ist nun für die meisten User mal sowas von egal. Und ob jetzt ein paar Flashspiele aufgrund eines wenige Tage später wieder behobenen Fehlers abgeschmiert sind, ist ja nun auch gerade noch so zu verschmerzen.
Ein wenig kann ich noch nachvollziehen, dass man nicht gerade erfreut ist, wenn man Firefox in einer konservativen Umgebung wie einer Firma ausrollt und jetzt plötzlich Feature- und Bugfix-Releases miteinander vermengt werden. Allerdings waren solche Umgebungen - wohl nicht zuletzt auch wegen dem extrem kurzen Supportzeitraum von 18 Monaten - ohnehin nie eine Domäne von Firefox.
Und auch die Probleme die Debian mit Mozilla hat, weil sie unbedingt jedes Programm für die nächsten 10 Jahre selbst patchen möchten wurden schon zur Genüge diskutiert.
Mozilla hat ein viel größeres und mittelfristig vielleicht sogar existenzbedrohendes Problem: Firefox 3.6 ist nicht konkurrenzfähig! Sämtliche WebKit-basierte Browser und insbesondere Chrome und Chromium lassen Firefox derzeit verdammt alt aussehen.
Genau das ist auch der Grund, warum Mozilla es plötzlich so eilig hat neue Features einzubauen sobald sie fertig sind (oder auch nicht).
Folgende gravierenden Schwächen von Firefox fallen mir spontan ein:
- Tabs laufen nicht in separaten Prozessen (das kann sogar IE) - Gecko hinkt bei der Implementierung von HTML5 hinterher (weit besser als IE aber auch nicht wirklich gut) - Firefox ist einfach lahm im Vergleich zu anderen Browsern egal ob es um das Starten, den Seitenaufbau oder die gefühlten Reaktionszeiten der GUI angeht (besonders unter Linux)
Eher subjektiv empfundene Probleme:
- Die GUI ist überladen. Während die GUI von Chrome dazu optimiert ist, möglichst wenig Platz einzunehmen, damit dieser zur Anzeige der Webseite verwendet werden kann, hat Firefox eine klassische GUI, wie man sie ganz ähnlich auch bei jedem anderen Programm sehen kann. Dies wird der Bedeutung des Browsers als bei weitem wichtigstes Endbenutzerprogramm aber IMHO nicht gerecht. - Kombinierte URL-Leiste/Suchfeld. Als Firefox das separate Suchfeld eingeführt hat war das ein tolles Feature. Mittlerweile hat Chrome aber gezeigt, dass man Suche und URL-Eingabe wesentlich komfortabler über ein einziges Eingabefeld realisieren kann. - Komfortfeatures wie z.B. die Möglichkeit jede beliebige textarea mit der Maus größer zu ziehen, ohne dass die Webseite dies in Javascript implementieren muss.
Im Moment steigen nur die technikaffinen User auf andere Browser um, doch Firefox selbst hat vor fünf Jahren eindrucksvoll demonstriert, wie schnell man mithilfe dieser Gruppe und ihrer Rolle als Multiplikatoren den Browsermarkt umkrempeln kann.
Firefox 4.0 sieht ganz vielversprechend aus und ich hoffe, dass Mozilla damit wieder zur Konkurrenz aufschließen kann, in der momentanen Situation hat Mozilla aber ein echtes Problem.
Wenn man in Firefox unter dem Hilfe-Menü "Über Mozilla Firefox" anklickt, so erhält man folgende Informationen:
"(...) Firefox und die Firefox-Logos sind Trademarks der Mozilla Foundation. Alle Rechte vorbehalten. Some of the trademarks used under license from the Charlton Company."
Diese Charlton Company besitzt in einigen Ländern die Trademarks an der Marke "Firefox" (u.a. in Großbritannien) und gibt sie auch nicht her. Also war Mozilla gezwungen, ein Lizenzierungsabkommen mit der Charlton Company zu schließen, um in allen Ländern den Namen "Firefox" benutzen zu dürfen. Siehe hierzu: http://sillydog.org/forum/what-is-the-charlton-company-t8214.php-sid=a57639bb8bf9d324866550e206ced24b (vor allem die Postings von PeterHS) und http://www.thecharltoncompany.com/
"Firefox" als Trademark kann also niemals "frei" werden, jedenfalls nicht global, selbst wenn Mozilla das wollte. Schließlich kann Mozilla im Hinblick auf Firefox keine Markenansprüche aufgeben, die es gar nicht zur Gänze besitzt.
Ich würde es eher so sehen: dien Text, aber jedes "Mozilla" durch "Microsoft" und jedes "Firefox" durch "Internet Explorer". kann es sein, dass du was gegen kostenlose projekte hast (ziehst Linux und Firefox einfach in den Dreck!!!)
Danke, du sprichst mir aus der Seele, denn auch ich wünsche Mozilla und insbesondere der Gecko-Engine nebst Firefox alles erdenklich Gute und für eine heilsame Kurskorrektur sollte es gerade bei einem Open-Source-Projekt niemals zu spät sein.
Hat eigentlich jemand eine Ahnung, wie gut die 3.0.6 von Debian selber weitergepflegt wird? Ich selber habe schon lange keine updates dafür mehr reingekriegt.
--
Im übrigen: respektabler Kommentar, schön fundiert und durchdacht. Danke.
Ich hatte gerade den schönen Effekt, dass Ubuntu wg. der ausgelaufenen Unterstützung für FF3.0 ihre 8.04LTS-Version (Hardy) auf FF3.6 aktualisieren musste. Das hatte prompt mehrere Probleme mit Plugins und Datenübernahmen zur Folge.
Warum sollte Mozilla irgendwelche uralten Versionen so lange unterstützen? Nur weil ein paar Linux-User nicht updaten können/wollen? Da die Linuxdistributionen meistens die Startseite und Suchplugins anpassen, sieht Mozilla nichtmal indirekt Geld von diesen Nutzern. Und für diese paar Nutzer sollen sie sich extra anstrengen und alter Versionen fixen?
Da passt das gute alte Open Source Sprichwort: Wenn du etwas verbessert haben willst, dann meckere nicht, sondern mache es selber.
Alfons.
Es gibt doch Chrome, schneller, besser, sicherer!
Darauf spielt ja schon die fehlgeleitete Markenpolitik an. Warum sonst sollte er jahrelange Unterstützung von alten Versionen fordern?
Auch kann ich keinen der Kritikpunkte nachvollziehen, Firefox ist nach meinem Empfinden deutlich stabiler und hat ausgereiftere Updates als die meisten anderen OpenSource Projekte.
Was soll diese Anspruchshaltung gegenüber Mozilla? Es steht Mozilla frei, selbst zu entscheiden, wie lange sie alte Versionen unterstützen möchten, und ich kann gut verstehen, dass man nicht sinnlos Geld und Zeit verpulvern will, um uralte Firefox-Versionen zu pflegen. Nicht zuletzt deshalb, weil es die Entwicklung neuer Versionen ausbremst, auf Kosten der 80% der Nutzer, die nicht ewig an uralt-Versionen festhalten.
Auch hat die Lizenzierung der Handelsmarken exakt gar nichts mit Firefox' Status als freie Software zu tun. Niemandes Rechte werden eingeschränkt, wenn man von einem Fork verlangt, einen anderen Nahmen zu wählen. Im Gegenteil, dem Nutzer entsteht ein konkreter Nutzen daraus, weil man weiß, wessen Version man gerade nutzt und es nicht zu Missverständnissen kommen kann.
Dann ist da noch das absolut schwachsinnige Gejammer über Versionsnummern. Wann wird es endlich in die Schädel der Leute eindringen, dass es für die Bedeutung von Versionsnummern kein festgelegtes Schema mehr gibt (wenn es das denn je gab)? Der LInux-Kernel hat mittlerweile nur noch Major-Versionen und die 2.6. vor der Major-Versionsnummer dient keinem Zweck; udev zählt einfach Ganzzahlen hoch; bei KDE wird eine Alpha als 4.0 bezeichnet usw. usf.. Leute, seht es endlich ein: eine Versionsnummer enthält keine Information, sie ist einfach nur ein magischer Wert, der dazu dient, eine bestimmte Version zu kennzeichnen. Genauso gut könnte man eine SVN-Revisionsnummer nehmen, nur kann sich die keiner merken.
Insgesamt ist dieser Artikel nur sinnloses Gejammer, das man nicht als Artikel, sondern bestenfalls als Kommentar (oder am besten gar nicht) hätte veröffentlichen können.
Seiteneffekt ist kein deutsches Wort, sondern nur eine sinnlose wörtliche Übersetzung aus dem Englischen. So etwas nervt und spricht auch nicht gerade für die Qualität des Artikels. (Es heißt einfach Nebeneffekt.) Warum nicht gleich auch noch Packet, Standart usw.?
Ich kann mich der Meinung des Artikels überhaupt nicht anschließen. Der Ton ist anmaßend und besserwisserisch, Argumente fehlen warum der Support "Mangelhaft" sei. Es wird hier aus rein subjektivem Geschmacksgründen ein kleines Mozilla-Bashing veranstaltet, das in einem Forum ignoriert werden könnte. Das ein solches, halbgar recherchiertes Werk (denn die meisten "Fakten" aus diesem "Artikel" sind nicht wirklich neu oder hintergründig) hier als Artikel mit dem Titel die Misere von Mozilla erscheint, ist nicht nur fragwürdig, sondern sogar unwürdig.
Es sollte wenigsten als "eigene Meinung" tituliert werden, ala Golems IMHO. Überhaupt erinnern mich Schlagzeile und Anreißer an ein neues Billigmagazin für 50cent, das gerade großflächig für sich wirb: Es heißt "Chatter" und dort könnte sich der Autor vielleicht bewerben.
Die nächste Generation von Trollen
schreibt jetzt Nachrichten.
Iceweasel gibt es auch nur weil die verbohrte Debian Community ihren Lizenzkommunismus durchsetzen wollte.
#fail
Ich kann das ganze mit den alten Versionen nicht nachvollziehen. Warum sollte man sich mit alten 3.0 Versionen rumschlagen und Security-Fixes für X verschiedene Version bauen, wenn jeder sich die neuste Version herunterladen kann??
Der Author soll besser was konstruktives bei Mozilla.org beitragen
Es gibt nur einen Ausweg aus dem Problem - erst, wenn der Marktanteil von FF auf unter 5% fällt, werden sie einlenken. Von mir aus... Ich für meinen Teil habe schon (auch wegen dieser bescheuerten Releasepolitik) schon vor Ewigkeit FF von meinen System verbannt und empfehle den Browser mittlerweile keinem mehr. Was Mozilla treibst ist eine Zumutung.
Wenn es anderen allerdings passt, dass wegen einer kleinen Korrekturen im Zuge eines Releases gleich mehrere schwerwiegende Fehler eingeschleppt werden, dann sollen sie damit glücklich werden. Ich will eine stabile Soft nutzen und nicht Bananen-Applikationen, zu der FF mutiert ist.
Wieso sollten sie den Namen nicht für sich beanspruchen? Wenn da jemand den Code ändern (patched), dann verhält es sich nun mal nicht gleich.
Und, man höre und staune, es gibt sicherlich so wie mich, genug Nutzer, die das neue Entwicklungsschema begrüssen. Das man nun eine Regression beseitigt ist normal.
Zusammengefasst: Man hätte den Artikel gleich sein lassen, weil es keine konstruktive Kritik ist, sondern nur sinnloses jammern.
Längerer Support für die älteren Versionen. Im Prinzip so lange, bis es keine signifikante Zahl von Benutzern mehr gibt, selbst wenn es zehn Jahre sein sollten.
leider sind einige Anwender mit uralte Browser unterwegs.
Au der Seite die ich betreue waren z.B. die Versionen 1.0.x, 1.5.x. 2.0.x usw. zu verzeichnen. Aud der IE Seite konnte ich
2.0, 3.02. 5.0, ... sichten. Bei Safari sind Menschen mit der Version 1.0 unterwegs, 5 ist aktuell. Die Frage ist nun, was ist signifikant ?
Inwiefern blockiert die aktuelle Lizenz oder andere Bestimmungen denn die Verteilung von Firefox, gibt es diese Verbote wirklich oder werden die nur durch Debian interpretiert?
Mir war sowas bis jetzt egal, nun ist mir aber aufgefallen, dass mein Firefox auf Slackware wohl auf RedHat kompiliert wurde (interessanterweise mit verschieden Unterversionen)
Schön hier mal wieder einen selbstverfassten, wenn auch etwas einseitigen Artikel zu lesen.
Danke
... die Ihr den Artikel in der Luft zerreißt:
Jenseits Eures OpenSuse oder (K)Ubuntu- Desktops gibt es noch eine andere Welt: die der Erwachsenen.
Die brauchen ihren PC nicht für debile Spiele, schwachsinnige Chats oder coolen (also halbgaren) Content, sondern als Hilfsmittel für die Arbeit. Viele dieser Hilfsmittel sind Serveranwendungen, die auf dem Bildschirm dieser Erwachsenen dann in einem Browser dargestellt werden.
Die Serveranwendungen wurden von der Firma, bei der sich diese Erwachsenen gegen Geld prostituieren, größtenteils selber entwickelt (bzw. von deren Dienstleistern programmiert).
Und diese Firma ist dann böse, wenn im neuen geilen Firefox- 3.8.15 die Ausgaben dieser Serveranwendungen verhunzt werden.
Die wechselt dann lieber wieder zum "Marktführer" zurück, und der freut sich, weil er dann wieder besser proprietäre "Standards" in den Markt drücken kann.
Und das wollt Ihr doch sicher nicht, ODER ?
Euer
Klaus von der Maus
Die - absolut hirnrissige - Entscheidung, bei 3.6.x auch neue Features anstatt nur Sicherheits-Updates einzubauen, hat auch noch eine andere negative Konsequenz:
Die Sicherheits-Updates betrafen auch die andere Mozilla Apps. Während noch an Firefox 3.6.4 herumgebastelt wurde, lagen SeaMonkey 2.0.5, Thunderbird 3.0.5 und Firefox 3.5.10 schon seit Anfang Mai auf den Servern. Die wurden aber fast 2 Monate lang nicht freigegeben, weil man mit Firefox 3.6.4 nicht in die Pötte kam und man synchron veröffentlichen will oder muss.
Also sind fast 2 Monate alle mit Löchern unterwegs, für die es schon Updates gibt, die sich aber verzögern, nur weil man jetzt in den Zwischenversionen auch noch neues Bling-Bling in Firefox einbauen muss.
Ich wäre für ein Prinzip wie bei Ubuntu: alle 3 Jahre eine Firefox LTS, die mind. 3 Jahre unterstützt wird. Und den neuesten Spielkram kann man dann in x-beliebigen Zwischenversionen testen, deren Support man dann auch frühzeitig einstampfen kann.
Ich finde die Aussage von Klaus von der Maus einigermassen zutreffend. Ist zwar etwas von oben herab geschrieben, Inhaltlich aber OK
Und mal eben Chrome/Chromium oder nen anderen Browser zu verwenden... ist bei selbstgestrickten evtl. auf FF optimierte Webanwendungen nicht immer ganz ohne.
So what... ich geh mal eben kacken
Sorry, aber dümmer hätte man sich nicht als inkompetenter Mozilla/Gecko Basher outen können.
Peinlicher Artikel, ideal zum Fremdschämen.
Ich stimme damit überein, dass Mozilla in eine Krise steckt und dass ihr Entwicklungsmodell nicht gut ist. Aber der Rest ist für mich kompletter Blödsinn.
1) OOPP in 3.6.4 zu bringen war sicherlich unkonventionell und ein wenig Riskant, aber schlecht war es bei weitem nicht. Weiters weist du überhaupt welche "Regression" sich in 3.6.4 eingeschlichen hat? Denn es war nicht mal eine Regression. Es ging darum, dass auf älteren PCs die Plugins oft Sekunden lang nicht reagieren (obwohl sie nicht abgestürzt ist) und somit musste man den Plugins mehr Spielraum geben. Ein kleiner Fehler des neuen Features, nicht etwas was schon mal funktioniert hat.
Ich war im Betatest von 3.6.4 und hatte in der Zeit vll. einen Absturz in der Zeit in dem ich vorher 5 oder so hatte.
Und es ist doch sooo egal ob OOPP total fertig ist, ist ja nicht so als würdest du merken, dass es ganz fertig ist oder nicht.
2) Versionsnummern.. Wo liegt das Problem, wenn man etwas 3.5 statt 3.1 nennt? 3.1 wurde 3.5, weil 3.1 sehr verspätet war und sehr viel mehr enthielt als für Version 3.1 gedacht war.
3) Ich verstehe nicht was dich an Mozillas Politik so sehr stört? Ihre Supportpolitik steht im Klinisch mit derer von Linux Distros, dass las ich mir noch einreden. Doch hier steht ich eher auf der Mozilla Seite.
Warum man eine modifizierte Version von Firefox nicht Firefox nennen darf leuchtet mir auch komplett ein. Ich glaube ohne diese Restriktion hätte Internet Explorer heute noch viel mehr Marketshare. (und wie soll das bitte ein Freies Projekt einschränken??)
Auch wenn ich nicht mit allem zufrieden bin was Mozilla tut, finde ich Firefox und seine Geschwister immer noch bei weitem besser als alles andere. Mozilla hat das Web frei gemacht.. und sie tun dies weiterhin bis zum heutigen Tag.
Schöner Mozilla-Rant nur der Ort ist gänzlich unpassend. Ich bin es gewohnt, von pro-linux.de fachkundig über die OpenSource-Welt informiert zu werden und da gehören Privatmeinungen, wie dieser hier, der besser in seinem Blog aufgehoben wäre, und ähnliches in jedem x-beliebigen Forum/ML/etc. gefunden werden kann, eindeutig(!) nicht dazu.
pro-linux.de, wenn es denn seine Reputation nicht verspielen will, wäre gut daran beraten, nicht auf Boulevard-Niveau zu sinken. Dieser Artikel ist dieser Plattform derart unwürdig, dass es mir die Sprache verschlägt.
Ich stimme HaJo weitestgehend zu.
Vor allem bei folgendem
1) Halbimplementierte Funktionen sind ein Schuss in den Ofen, dass eine Funktion Fehler aufweist, ist nicht das Problem, aber wenn sie gerade mal zur Hälfte implementiert ist, ist es eins.
2) Markenrechte, wo ist das Problem daran, wenn Debian Firefox 3.0x in stable einfach selbst als Firefox weiterpflegt? Eben: es gibt kein Problem, es wird eins gemacht, wodurch IceWeasel erst entstand.
3) Versionspolitik 3.0 - 3.1 nein doch nicht, sondern 3.5 - 3.6 -- 3.6.5 gibt nicht, also gleich 3.6.6 nach der 3.6.4, dafür aber immer nocht mit der halbgar implementierten Funktion.
Zudem: Was ist mir Thunderbird/Sunbird? Thunderbird wird nur stiefmütterlich und statt Sunbird gibt's halt jetzt Lightning, war zwar Resourcenverschwendung, weil Sunbird schon viel weiter war, aber naja.
Vorschlag:
Einfach auf die aktuelle Version updaten und man hat das Problem gelöst.
Nur weil einige wenige Nutzer (Linuxuser) Uraltversionen verwenden, soll Mozilla die also weiterpflegen? Ist es dort nicht möglich sich einfach die aktuellste Version einzuspielen? Dass die neuen Versionen instabiler sind, kann ich zumindest unter Windows nicht nachvollziehen.
Je mehr Versionen man pflegt, desto mehr Ressourcen kostet es und mir erschließt sich der Sinn nicht, uralt Versionen zu pflegen.
Huuh! Diese stark durchdachten Argumentationen seitens der Mozilla Sekte, das ist wirklich sehr unterhaltsam... wenn auch komplett sinnfrei
Also die genannten "Probleme" von Mozilla kann ich nun beim besten Willen nicht nachvollziehen. Ob man nun aus einer 3.1 eine 3.5 macht oder nicht ist nun für die meisten User mal sowas von egal. Und ob jetzt ein paar Flashspiele aufgrund eines wenige Tage später wieder behobenen Fehlers abgeschmiert sind, ist ja nun auch gerade noch so zu verschmerzen.
Ein wenig kann ich noch nachvollziehen, dass man nicht gerade erfreut ist, wenn man Firefox in einer konservativen Umgebung wie einer Firma ausrollt und jetzt plötzlich Feature- und Bugfix-Releases miteinander vermengt werden. Allerdings waren solche Umgebungen - wohl nicht zuletzt auch wegen dem extrem kurzen Supportzeitraum von 18 Monaten - ohnehin nie eine Domäne von Firefox.
Und auch die Probleme die Debian mit Mozilla hat, weil sie unbedingt jedes Programm für die nächsten 10 Jahre selbst patchen möchten wurden schon zur Genüge diskutiert.
Mozilla hat ein viel größeres und mittelfristig vielleicht sogar existenzbedrohendes Problem: Firefox 3.6 ist nicht konkurrenzfähig! Sämtliche WebKit-basierte Browser und insbesondere Chrome und Chromium lassen Firefox derzeit verdammt alt aussehen.
Genau das ist auch der Grund, warum Mozilla es plötzlich so eilig hat neue Features einzubauen sobald sie fertig sind (oder auch nicht).
Folgende gravierenden Schwächen von Firefox fallen mir spontan ein:
- Tabs laufen nicht in separaten Prozessen (das kann sogar IE)
- Gecko hinkt bei der Implementierung von HTML5 hinterher (weit besser als IE aber auch nicht wirklich gut)
- Firefox ist einfach lahm im Vergleich zu anderen Browsern egal ob es um das Starten, den Seitenaufbau oder die gefühlten Reaktionszeiten der GUI angeht (besonders unter Linux)
Eher subjektiv empfundene Probleme:
- Die GUI ist überladen. Während die GUI von Chrome dazu optimiert ist, möglichst wenig Platz einzunehmen, damit dieser zur Anzeige der Webseite verwendet werden kann, hat Firefox eine klassische GUI, wie man sie ganz ähnlich auch bei jedem anderen Programm sehen kann. Dies wird der Bedeutung des Browsers als bei weitem wichtigstes Endbenutzerprogramm aber IMHO nicht gerecht.
- Kombinierte URL-Leiste/Suchfeld. Als Firefox das separate Suchfeld eingeführt hat war das ein tolles Feature. Mittlerweile hat Chrome aber gezeigt, dass man Suche und URL-Eingabe wesentlich komfortabler über ein einziges Eingabefeld realisieren kann.
- Komfortfeatures wie z.B. die Möglichkeit jede beliebige textarea mit der Maus größer zu ziehen, ohne dass die Webseite dies in Javascript implementieren muss.
Im Moment steigen nur die technikaffinen User auf andere Browser um, doch Firefox selbst hat vor fünf Jahren eindrucksvoll demonstriert, wie schnell man mithilfe dieser Gruppe und ihrer Rolle als Multiplikatoren den Browsermarkt umkrempeln kann.
Firefox 4.0 sieht ganz vielversprechend aus und ich hoffe, dass Mozilla damit wieder zur Konkurrenz aufschließen kann, in der momentanen Situation hat Mozilla aber ein echtes Problem.
Das ist kein Witz.
Wenn man in Firefox unter dem Hilfe-Menü "Über Mozilla Firefox" anklickt, so erhält man folgende Informationen:
"(...) Firefox und die Firefox-Logos sind Trademarks der Mozilla Foundation. Alle Rechte vorbehalten.
Some of the trademarks used under license from the Charlton Company."
Diese Charlton Company besitzt in einigen Ländern die Trademarks an der Marke "Firefox" (u.a. in Großbritannien) und gibt sie auch nicht her. Also war Mozilla gezwungen, ein Lizenzierungsabkommen mit der Charlton Company zu schließen, um in allen Ländern den Namen "Firefox" benutzen zu dürfen.
Siehe hierzu:
http://sillydog.org/forum/what-is-the-charlton-company-t8214.php-sid=a57639bb8bf9d324866550e206ced24b
(vor allem die Postings von PeterHS)
und
http://www.thecharltoncompany.com/
"Firefox" als Trademark kann also niemals "frei" werden, jedenfalls nicht global, selbst wenn Mozilla das wollte.
Schließlich kann Mozilla im Hinblick auf Firefox keine Markenansprüche aufgeben, die es gar nicht zur Gänze besitzt.
Ich würde es eher so sehen:
dien Text, aber jedes "Mozilla" durch "Microsoft" und jedes "Firefox" durch "Internet Explorer".
kann es sein, dass du was gegen kostenlose projekte hast (ziehst Linux und Firefox einfach in den Dreck!!!)