Was soll diese Anspruchshaltung gegenüber Mozilla? Es steht Mozilla frei, selbst zu entscheiden, wie lange sie alte Versionen unterstützen möchten, und ich kann gut verstehen, dass man nicht sinnlos Geld und Zeit verpulvern will, um uralte Firefox-Versionen zu pflegen. Nicht zuletzt deshalb, weil es die Entwicklung neuer Versionen ausbremst, auf Kosten der 80% der Nutzer, die nicht ewig an uralt-Versionen festhalten.
Auch hat die Lizenzierung der Handelsmarken exakt gar nichts mit Firefox' Status als freie Software zu tun. Niemandes Rechte werden eingeschränkt, wenn man von einem Fork verlangt, einen anderen Nahmen zu wählen. Im Gegenteil, dem Nutzer entsteht ein konkreter Nutzen daraus, weil man weiß, wessen Version man gerade nutzt und es nicht zu Missverständnissen kommen kann.
Dann ist da noch das absolut schwachsinnige Gejammer über Versionsnummern. Wann wird es endlich in die Schädel der Leute eindringen, dass es für die Bedeutung von Versionsnummern kein festgelegtes Schema mehr gibt (wenn es das denn je gab)? Der LInux-Kernel hat mittlerweile nur noch Major-Versionen und die 2.6. vor der Major-Versionsnummer dient keinem Zweck; udev zählt einfach Ganzzahlen hoch; bei KDE wird eine Alpha als 4.0 bezeichnet usw. usf.. Leute, seht es endlich ein: eine Versionsnummer enthält keine Information, sie ist einfach nur ein magischer Wert, der dazu dient, eine bestimmte Version zu kennzeichnen. Genauso gut könnte man eine SVN-Revisionsnummer nehmen, nur kann sich die keiner merken.
Insgesamt ist dieser Artikel nur sinnloses Gejammer, das man nicht als Artikel, sondern bestenfalls als Kommentar (oder am besten gar nicht) hätte veröffentlichen können.
Jo, ab jetzt nur noch mit "Draft", "Prototype", "Pre-Alpha", "Alpha N", "Beta N", "Release Candidate", "1.0", "1.0 Gold", "1.0 Ultimate" und "1.0 Finally!" versionieren.
Versionsnummer: Absolut korrekt hier. Ob 3.2 oder 3.6, das bedeutet nicht so wenig. Man beachte auch die Linux-Historie von 0.95, 0.99.x, das war auch lustig.
Handelsmarke: Da stimme ich Dir nicht zu. Debian und auch sonst keine Distribution will wirklich "forken", Debian will Unterstützung geben, über das für die Handelsmarke "Firefox" erlaubte. So ist denn auch "Iceweasel 3.0.20" im eigentlich Sinne nicht mehr ein Fork als es Linux-Kernel, Gnome, KDE, etc. in der Distribution sind.
Zum Glück, darf Debian sein KDE noch KDE nennen, auch wenn es 3.5.x länger unterstützen will, mit Security-Updates, als KDE es will.
Was hier passiert, ist dass Mozilla Corp die Rechte der Source-Lizenz mit dem Vehikel des Markenrechts soweit wie möglich untergraben möchte.
Wenn sie Patente auf Tabbed-Browsing hätten, würden Sie die vielleicht auch für ihre Ziele benutzen? Ich bin da nicht mehr so sicher.
Realistisch gesehen, geht es denen doch primär nur darum, ihre Google Search Dollars abzusichern, die schliesslich fast alle ihre Einnahmen darstellen. Freie Software stört bei diesem Konzept einer Werbe-Shareware für Google-Ad Clicks doch nur.
Wie ironisch, dass Google mit Chrome und Chromium erst vormachen muss, wie es geht. Auch wenn ich kürzlich erst auf Icedove migriert bin, und noch immer am Iceweasel hänge, so habe ich doch die Hoffnung, dass von daher Tools kommen, die überall gleich heissen dürfen, egal wie guten oder schlechten Support man bekommen wird.
Das war nur als Beispiel genannt. Debian wird für KDE 3.5 soweit es kann, die Patches erstellen, unabhängig davon, wie lange KDE es macht, solange es stabile Releases mit KDE 3.5 gibt.
Wenn KDE wie Firefox wäre, dann könnte es seine Marke dazu benutzen, Debian zu zwingen, von vornherein, einen anderen Namen für KDE zu verwenden.
Was den Support von KDE in reales angeht, glaube ich, dass diverse Distributionen, nicht nur Debian noch KDE 3.5 unterstützen, und dass vermutlich über KDE SVN läuft.
War ja nur ein Beispiel. Wer sagt uns denn, dass nicht morgen irgendwelche anderen Projekte beschliessen, über ihre Namen Druck auszuüben. Namen, zu deren Erfolg "wir" als Community stark beigetragen haben.
Was soll diese Anspruchshaltung gegenüber Mozilla? Es steht Mozilla frei, selbst zu entscheiden, wie lange sie alte Versionen unterstützen möchten, und ich kann gut verstehen, dass man nicht sinnlos Geld und Zeit verpulvern will, um uralte Firefox-Versionen zu pflegen. Nicht zuletzt deshalb, weil es die Entwicklung neuer Versionen ausbremst, auf Kosten der 80% der Nutzer, die nicht ewig an uralt-Versionen festhalten.
Auch hat die Lizenzierung der Handelsmarken exakt gar nichts mit Firefox' Status als freie Software zu tun. Niemandes Rechte werden eingeschränkt, wenn man von einem Fork verlangt, einen anderen Nahmen zu wählen. Im Gegenteil, dem Nutzer entsteht ein konkreter Nutzen daraus, weil man weiß, wessen Version man gerade nutzt und es nicht zu Missverständnissen kommen kann.
Dann ist da noch das absolut schwachsinnige Gejammer über Versionsnummern. Wann wird es endlich in die Schädel der Leute eindringen, dass es für die Bedeutung von Versionsnummern kein festgelegtes Schema mehr gibt (wenn es das denn je gab)? Der LInux-Kernel hat mittlerweile nur noch Major-Versionen und die 2.6. vor der Major-Versionsnummer dient keinem Zweck; udev zählt einfach Ganzzahlen hoch; bei KDE wird eine Alpha als 4.0 bezeichnet usw. usf.. Leute, seht es endlich ein: eine Versionsnummer enthält keine Information, sie ist einfach nur ein magischer Wert, der dazu dient, eine bestimmte Version zu kennzeichnen. Genauso gut könnte man eine SVN-Revisionsnummer nehmen, nur kann sich die keiner merken.
Insgesamt ist dieser Artikel nur sinnloses Gejammer, das man nicht als Artikel, sondern bestenfalls als Kommentar (oder am besten gar nicht) hätte veröffentlichen können.
Stimmt alles!
Jo, ab jetzt nur noch mit "Draft", "Prototype", "Pre-Alpha", "Alpha N", "Beta N", "Release Candidate", "1.0", "1.0 Gold", "1.0 Ultimate" und "1.0 Finally!" versionieren.
...und wech.
Versionsnummer: Absolut korrekt hier. Ob 3.2 oder 3.6, das bedeutet nicht so wenig. Man beachte auch die Linux-Historie von 0.95, 0.99.x, das war auch lustig.
Handelsmarke: Da stimme ich Dir nicht zu. Debian und auch sonst keine Distribution will wirklich "forken", Debian will Unterstützung geben, über das für die Handelsmarke "Firefox" erlaubte. So ist denn auch "Iceweasel 3.0.20" im eigentlich Sinne nicht mehr ein Fork als es Linux-Kernel, Gnome, KDE, etc. in der Distribution sind.
Zum Glück, darf Debian sein KDE noch KDE nennen, auch wenn es 3.5.x länger unterstützen will, mit Security-Updates, als KDE es will.
Was hier passiert, ist dass Mozilla Corp die Rechte der Source-Lizenz mit dem Vehikel des Markenrechts soweit wie möglich untergraben möchte.
Wenn sie Patente auf Tabbed-Browsing hätten, würden Sie die vielleicht auch für ihre Ziele benutzen? Ich bin da nicht mehr so sicher.
Realistisch gesehen, geht es denen doch primär nur darum, ihre Google Search Dollars abzusichern, die schliesslich fast alle ihre Einnahmen darstellen. Freie Software stört bei diesem Konzept einer Werbe-Shareware für Google-Ad Clicks doch nur.
Wie ironisch, dass Google mit Chrome und Chromium erst vormachen muss, wie es geht. Auch wenn ich kürzlich erst auf Icedove migriert bin, und noch immer am Iceweasel hänge, so habe ich doch die Hoffnung, dass von daher Tools kommen, die überall gleich heissen dürfen, egal wie guten oder schlechten Support man bekommen wird.
Gruss,
Kay
> Zum Glück, darf Debian sein KDE noch KDE nennen, auch wenn es 3.5.x länger unterstützen
> will, mit Security-Updates, als KDE es will.
Das ist so nicht richtig. KDE 3.5 wird direkt im KDE SVN weitergepflegt.
Nützt herzlich wenig, wenn kein weiteres Release dabei herauskommt. Und danach sieht es momentan nicht aus.
Das war nur als Beispiel genannt. Debian wird für KDE 3.5 soweit es kann, die Patches erstellen, unabhängig davon, wie lange KDE es macht, solange es stabile Releases mit KDE 3.5 gibt.
Wenn KDE wie Firefox wäre, dann könnte es seine Marke dazu benutzen, Debian zu zwingen, von vornherein, einen anderen Namen für KDE zu verwenden.
Was den Support von KDE in reales angeht, glaube ich, dass diverse Distributionen, nicht nur Debian noch KDE 3.5 unterstützen, und dass vermutlich über KDE SVN läuft.
War ja nur ein Beispiel. Wer sagt uns denn, dass nicht morgen irgendwelche anderen Projekte beschliessen, über ihre Namen Druck auszuüben. Namen, zu deren Erfolg "wir" als Community stark beigetragen haben.
Gruss,
Kay