Ja, mag sein, denn die Markenpolitik von Mozilla richtet sich ja vorrangig gegen Debian's Herangehensweise auf einer stabilen Version nur noch die Sicherheitslücken zu korrigieren.
Und dass Mozilla das selbst nicht tut, ist soweit ihr Recht. Was ich schlimm finde, ist dass man Debian, es verbieten will, speziell dieses Defizit auszugleichen.
Durch den Update-Zwang wird Freie Software m.E. unfrei gemacht und sowas meinten sich manche halt schon entkommen, selbst Microsoft ist da liberaler.
Mozilla verbietet das Debian doch nicht, sie sollen ihre veränderete Version nur nicht mehr Firefox nennen, nach OpenSSL und andere Debian Patchorgien kann ich das auch nachvollziehen.
und was nützt das dem User? Wenn jeder den Kernel, den Desktop, ja gar tar anders nennen muss, weil er vor hat, seine User zu unterstützen, was ist damit erreicht?
Wieso verschiedene Namen für eine Software, nur damit sie länger eingesetzt werden darf?
Wieso verschiedene Namen für eine Software, nur damit sie länger eingesetzt werden darf?
Weil es eben faktisch nicht mehr die gleiche Software ist. Die Basis stammt zwar vom Mozilla-Team, die Patches werden aber von Debian verwaltet. Ein User, der Schwierigkeiten mit dem Debian-Patchset hat, wird, wenn das Ding Firefox heißt, mit hoher Wahrscheinlichkeit zunächst einmal zu Mozilla laufen und nicht zum Debian-Team.
Frage: Wo ist der Unterschied zum Linux Kernel, zu KDE, Gnome oder auch nur Apache? Wie darf Debian diese Namen leichtsinnig beschmutzen?
Und wenn Firefox den 3.0 nicht mehr unterstützt, wieviele Probleme können die Debian Patches, da überhaupt machen?
Es geht nicht darum, dass der Source-Code nicht identisch ist. Es geht darum, dass sie Versionen unterstützen wollen, die Firefox nicht mehr erlauben will. In ihrem Kopf endet mit dem Release von Firefox 3.6 Dein Recht Firefox 3.0 oder auch nur 3.5 zu benutzen. Und mit dem Release von 3.6.8 Dein Recht, 3.6.6 zu haben. In Debian's Kopf endet das Recht (lies: wir helfen Euch dabei mit Patches), die Freie Software von Debian Lenny zu benutzen erst dann, wenn das übernächste stabile Release von Debian erfolgt.
Ja, mag sein, denn die Markenpolitik von Mozilla richtet sich ja vorrangig gegen Debian's Herangehensweise auf einer stabilen Version nur noch die Sicherheitslücken zu korrigieren.
Und dass Mozilla das selbst nicht tut, ist soweit ihr Recht. Was ich schlimm finde, ist dass man Debian, es verbieten will, speziell dieses Defizit auszugleichen.
Durch den Update-Zwang wird Freie Software m.E. unfrei gemacht und sowas meinten sich manche halt schon entkommen, selbst Microsoft ist da liberaler.
Gruss,
Kay
Mozilla verbietet das Debian doch nicht, sie sollen ihre veränderete Version nur nicht mehr Firefox nennen, nach OpenSSL und andere Debian Patchorgien kann ich das auch nachvollziehen.
Hallo Du,
und was nützt das dem User? Wenn jeder den Kernel, den Desktop, ja gar tar anders nennen muss, weil er vor hat, seine User zu unterstützen, was ist damit erreicht?
Wieso verschiedene Namen für eine Software, nur damit sie länger eingesetzt werden darf?
Gruss,
Kay
Weil es eben faktisch nicht mehr die gleiche Software ist. Die Basis stammt zwar vom Mozilla-Team, die Patches werden aber von Debian verwaltet. Ein User, der Schwierigkeiten mit dem Debian-Patchset hat, wird, wenn das Ding Firefox heißt, mit hoher Wahrscheinlichkeit zunächst einmal zu Mozilla laufen und nicht zum Debian-Team.
Hallo Du,
Frage: Wo ist der Unterschied zum Linux Kernel, zu KDE, Gnome oder auch nur Apache? Wie darf Debian diese Namen leichtsinnig beschmutzen?
Und wenn Firefox den 3.0 nicht mehr unterstützt, wieviele Probleme können die Debian Patches, da überhaupt machen?
Es geht nicht darum, dass der Source-Code nicht identisch ist. Es geht darum, dass sie Versionen unterstützen wollen, die Firefox nicht mehr erlauben will. In ihrem Kopf endet mit dem Release von Firefox 3.6 Dein Recht Firefox 3.0 oder auch nur 3.5 zu benutzen. Und mit dem Release von 3.6.8 Dein Recht, 3.6.6 zu haben. In Debian's Kopf endet das Recht (lies: wir helfen Euch dabei mit Patches), die Freie Software von Debian Lenny zu benutzen erst dann, wenn das übernächste stabile Release von Debian erfolgt.
Gruss,
Kay