Die - absolut hirnrissige - Entscheidung, bei 3.6.x auch neue Features anstatt nur Sicherheits-Updates einzubauen, hat auch noch eine andere negative Konsequenz:
Die Sicherheits-Updates betrafen auch die andere Mozilla Apps. Während noch an Firefox 3.6.4 herumgebastelt wurde, lagen SeaMonkey 2.0.5, Thunderbird 3.0.5 und Firefox 3.5.10 schon seit Anfang Mai auf den Servern. Die wurden aber fast 2 Monate lang nicht freigegeben, weil man mit Firefox 3.6.4 nicht in die Pötte kam und man synchron veröffentlichen will oder muss.
Also sind fast 2 Monate alle mit Löchern unterwegs, für die es schon Updates gibt, die sich aber verzögern, nur weil man jetzt in den Zwischenversionen auch noch neues Bling-Bling in Firefox einbauen muss.
Ich wäre für ein Prinzip wie bei Ubuntu: alle 3 Jahre eine Firefox LTS, die mind. 3 Jahre unterstützt wird. Und den neuesten Spielkram kann man dann in x-beliebigen Zwischenversionen testen, deren Support man dann auch frühzeitig einstampfen kann.
da gibts auch wieder vor- und nachteile, aber prinzipiell würde ich so eine herangehensweise unterstützen.
da würde man wissen was ein firefox 5.0 LTS wäre, sicherheitspatches wären 5.0.x von mir aus auch 5.0.67 und feature-zwischenversionen könnten 5.(x>0).y sein und 3 oder 5 jahre später dann die 6.0.
leuchtet mir als pc frischling eher ein (so wie mir /home eher einleuchtet als c:/...).
trotzdem sollte man irgendwie mal die form wahren, besonders die ausdrucksform und mozilla bashing hilft selbst bzw vor allem auf diesem portal wirklich nicht weiter. das spaltet nur die user / wisser / nichtwisser in lager und bringt keinen fortschritt (siehe katholische kirche seit mittelalter... )
ich musste auch mit dem Kopf schütteln, als ich von der neuen 4er "BETA" Version gelesen habe. Was die Jungs da machen ist eher Alpha, denn seit Wann wird innerhalb der Betaphase Funktionalität und UI-Elemente nachgebaut?
Über den Support von alten Versionen, kann man unterschiedliche Meinung sein, aber die Versionspolitik ist schon sehr seltsam in letzter Zeit
Über den Support von alten Versionen, kann man unterschiedliche Meinung sein, aber die Versionspolitik ist schon sehr seltsam in letzter Zeit
Das ist eben das Problem. Ich persönlich halte die Forderungen im Artikel nicht wirklich für umsetzbar. Die Kritik an der Veröffentlichungsstrategie ist aber berechtigt und kostet FF zunehmend User. Ich spreche hier auch aus eigener Erfahrung. Denn nach der letzten Aktion war auch für mich der Fass voll und die Entscheidung getroffen FF nicht mehr produktiv einzusetzen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 18. Jul 2010 um 16:03.
Die - absolut hirnrissige - Entscheidung, bei 3.6.x auch neue Features anstatt nur Sicherheits-Updates einzubauen, hat auch noch eine andere negative Konsequenz:
Die Sicherheits-Updates betrafen auch die andere Mozilla Apps. Während noch an Firefox 3.6.4 herumgebastelt wurde, lagen SeaMonkey 2.0.5, Thunderbird 3.0.5 und Firefox 3.5.10 schon seit Anfang Mai auf den Servern. Die wurden aber fast 2 Monate lang nicht freigegeben, weil man mit Firefox 3.6.4 nicht in die Pötte kam und man synchron veröffentlichen will oder muss.
Also sind fast 2 Monate alle mit Löchern unterwegs, für die es schon Updates gibt, die sich aber verzögern, nur weil man jetzt in den Zwischenversionen auch noch neues Bling-Bling in Firefox einbauen muss.
Ich wäre für ein Prinzip wie bei Ubuntu: alle 3 Jahre eine Firefox LTS, die mind. 3 Jahre unterstützt wird. Und den neuesten Spielkram kann man dann in x-beliebigen Zwischenversionen testen, deren Support man dann auch frühzeitig einstampfen kann.
da gibts auch wieder vor- und nachteile, aber prinzipiell würde ich so eine herangehensweise unterstützen.
da würde man wissen was ein firefox 5.0 LTS wäre, sicherheitspatches wären 5.0.x von mir aus auch 5.0.67 und feature-zwischenversionen könnten 5.(x>0).y sein und 3 oder 5 jahre später dann die 6.0.
leuchtet mir als pc frischling eher ein (so wie mir /home eher einleuchtet als c:/...).
trotzdem sollte man irgendwie mal die form wahren, besonders die ausdrucksform und mozilla bashing hilft selbst bzw vor allem auf diesem portal wirklich nicht weiter. das spaltet nur die user / wisser / nichtwisser in lager und bringt keinen fortschritt (siehe katholische kirche seit mittelalter...
)
ich musste auch mit dem Kopf schütteln, als ich von der neuen 4er "BETA" Version gelesen habe. Was die Jungs da machen ist eher Alpha, denn seit Wann wird innerhalb der Betaphase Funktionalität und UI-Elemente nachgebaut?
Über den Support von alten Versionen, kann man unterschiedliche Meinung sein, aber die Versionspolitik ist schon sehr seltsam in letzter Zeit
Das ist eben das Problem. Ich persönlich halte die Forderungen im Artikel nicht wirklich für umsetzbar. Die Kritik an der Veröffentlichungsstrategie ist aber berechtigt und kostet FF zunehmend User. Ich spreche hier auch aus eigener Erfahrung. Denn nach der letzten Aktion war auch für mich der Fass voll und die Entscheidung getroffen FF nicht mehr produktiv einzusetzen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 18. Jul 2010 um 16:03.