Zum standardmäßig aktivierten Dom-Storage: Immerhin kann man bei Firefox unter about:config noch erkennen, dass "dom.storage.enabled" auf "true" steht und dann auf "false" umstellen. Mach das aber einmal bei Webkkit-Browsern (wie z.B. Epiphany-Webkit): Hier gibt es leider noch keine entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten. Dom-Storage könnte enabled sein und kein Nutzer ist in der Lage, es zu erkennen. In diesem einen Punkt (Dom-Storage) ist Firefox dann sogar noch das kleinere Übel. Wenigstens kann man unter Firefox mittels about:config überhaupt noch vieles einstellen, was über die GUI gar nicht konfigurierbar ist. Das ist ein Riesenvorteil.
"Was nutzt ein eingebauter Phishing-Filter wenn schon wieder auf deren Server ein AddOn gefunden wurde welches dazu diente Passwörter auszuspähen?"
Fairerweise muß man dazu sagen, dass in Firefox standardmäßig eine Blockliste zum Schutz vor "bösen" Addons aktiviert ist, die ständig aktualisiert wird und jetzt auch vor diesem von Dir erwähnten "Ausspäher"-Addon warnt. Das passiert ja nicht das erste Mal. Gerade bei Firefox-Addons ist extreme Vorsicht Pflicht. Auch hier sollte man dazu tendieren, nur diejenigen Addons zu verwenden, die von der eigenen Distro bereitgestellt und gepflegt werden.
Für aktuelle Chromiumveröffentlichungen (ich teste gerade Chromium 6.0.443.0 unter OpenSuse 11.3 aus dem OpenSuse-Main-Contrib-Repo) muß ich die oben gemachte Aussage korrigieren: Unter Optionen/Details/Content-Einstellungen/Cookies kann man anscheinend Dom-Storage mit konfigurieren ("Speicherung von Cookies und anderen Websitedaten"). Dass man dem Nutzer über die GUI die Möglichkeit gibt, Flash-Cookies zu konfigurieren, ist ebenfalls ein sehr guter Einfall ("Speichereinstellungen für Adobe FlashPlayer"). Javascript und Plugins lassen sich nun bequem ausschalten, die Einstellungsmöglichkeiten für Cookies bieten den von Firefox gewohnten Komfort. Auch kann man Chromium nun so einstellen, dass er beim Schließen alle Cookies und andere gespeicherte Webseitendaten automatisch löscht. Glücklicherweise lässt sich unter "Optionen/Details/Content-Einstellungen/Standort" auch dieses GPS-Feature zur Standortermittlung abschalten. Falls es keine firefoxähnlichen Markenrechtsprobleme mit dem Chromiumnamen geben sollte, so ist absehbar, dass Chromium in dieser Form bald der Standardbrowser auf den meisten Linux-Distros werden wird. Ich bin wirklich begeistert und das als eigentlich eingefleischter Firefoxnutzer.
Zum standardmäßig aktivierten Dom-Storage:
Immerhin kann man bei Firefox unter about:config noch erkennen, dass "dom.storage.enabled" auf "true" steht und dann auf "false" umstellen.
Mach das aber einmal bei Webkkit-Browsern (wie z.B. Epiphany-Webkit): Hier gibt es leider noch keine entsprechenden Einstellungsmöglichkeiten. Dom-Storage könnte enabled sein und kein Nutzer ist in der Lage, es zu erkennen.
In diesem einen Punkt (Dom-Storage) ist Firefox dann sogar noch das kleinere Übel. Wenigstens kann man unter Firefox mittels about:config überhaupt noch vieles einstellen, was über die GUI gar nicht konfigurierbar ist. Das ist ein Riesenvorteil.
"Was nutzt ein eingebauter Phishing-Filter wenn schon wieder auf deren Server ein AddOn gefunden wurde welches dazu diente Passwörter auszuspähen?"
Fairerweise muß man dazu sagen, dass in Firefox standardmäßig eine Blockliste zum Schutz vor "bösen" Addons aktiviert ist, die ständig aktualisiert wird und jetzt auch vor diesem von Dir erwähnten "Ausspäher"-Addon warnt. Das passiert ja nicht das erste Mal. Gerade bei Firefox-Addons ist extreme Vorsicht Pflicht. Auch hier sollte man dazu tendieren, nur diejenigen Addons zu verwenden, die von der eigenen Distro bereitgestellt und gepflegt werden.
Für aktuelle Chromiumveröffentlichungen (ich teste gerade Chromium 6.0.443.0 unter OpenSuse 11.3 aus dem OpenSuse-Main-Contrib-Repo) muß ich die oben gemachte Aussage korrigieren:
Unter Optionen/Details/Content-Einstellungen/Cookies kann man anscheinend Dom-Storage mit konfigurieren ("Speicherung von Cookies und anderen Websitedaten").
Dass man dem Nutzer über die GUI die Möglichkeit gibt, Flash-Cookies zu konfigurieren, ist ebenfalls ein sehr guter Einfall ("Speichereinstellungen für Adobe FlashPlayer").
Javascript und Plugins lassen sich nun bequem ausschalten, die Einstellungsmöglichkeiten für Cookies bieten den von Firefox gewohnten Komfort. Auch kann man Chromium nun so einstellen, dass er beim Schließen alle Cookies und andere gespeicherte Webseitendaten automatisch löscht.
Glücklicherweise lässt sich unter "Optionen/Details/Content-Einstellungen/Standort" auch dieses GPS-Feature zur Standortermittlung abschalten.
Falls es keine firefoxähnlichen Markenrechtsprobleme mit dem Chromiumnamen geben sollte, so ist absehbar, dass Chromium in dieser Form bald der Standardbrowser auf den meisten Linux-Distros werden wird.
Ich bin wirklich begeistert und das als eigentlich eingefleischter Firefoxnutzer.