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Thema: Die Misere von Mozilla

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Sa, 17. Juli 2010 um 14:14 #

>Ich laber nur Stuss. Wenn ich nur genug Rückgrat zeige dann werden die >Kunden und deren Kunden schon vernünftig

Richtig erkannt. :-)

>Und alle anderen Firmen, die sich die Mühe machen ältere Browser zu >unterstützen machen das natürlich auch nur, weil die alle doof sind.

Richtig erkannt. :-)

Was meinst Du wohl, warum Google inzwischen eine solche Unterstützung für den IE6 fallengelassen hat und Yahoo und ander Unternehmen in der Größenordnung auch und das vorher auch breitenwirksam mit entsprechendem Zieldatum angekündigt und in der Welt verbreitet haben und warum es in Norwegen vor ca. 2 Jahren z.B. ebenfalls eine entsprechende breite Kampagne gab, dem sich die dortigen Medien/Zeitungen/Verlage und auch Agenturen angeschlossen hatten, indem sie alle verkündeten und dafür warben, den IE6 fortan nicht weiter mehr zu berücksichtigen...?

Die haben das bestimmt alle gemacht, weil sie so viel Angst davor haben, Kunden und Geld zu verlieren, wenn sie das machen...

Dieser harte Schnitt ist notwendig und höchst überfällig! Je länger der IE6 noch herumvagabundiert, desto dringlicher eigentlich! Durch solche Leute wie Dich und deren Denken und überentwickelte Rücksichtnahme wird er erst zu dem was er ist und wird uns noch weiterhin über Jahre zwangsbeglücken und erhalten bleiben und uns das WWW-Leben und die Webentwicklung künstlich erschweren und verlangsamen!

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    Von Patrick am So, 24. April 2011 um 13:07 #

    Ahem... Google und Youtube mit irgendwelchen Onlineshops zu vergleichen ist schon sehr gewagt.

    Beide Unternehmen haben Quasi-Monopolstellung; daher hält sich deren Angst, Kunden und Geld zu verlieren, natürlich (berechtigterweise) in Grenzen.

    Was aber macht ein Dienstleister, der Webseiten für Onlineshops programmiert?

    Er KANN sich nicht einfach weigern; der Kunde (Shopbetreiber) wird das nicht akzeptieren. Der Normalfall wird dann sein, dass der Dienstleister diesen Auftrag (und alle eventuell nachfolgenden Aufträge für diesen Kunden) los ist; der Onlineshop wird aber mit ziemlicher Sicherheit mit IE6-Browserunterstützung eröffnet werden. Es gibt schließlich noch andere Programmierer für Onlineshops da draußen. Nennt sich wohl Marktwirtschaft oder so. Funktioniert auch grenz- und meeresübergreifend ganz ausgezeichnet auf diesem Gebiet ;)
    Für die Onlineshopbetreiber gilt das Gleiche; sie werden es nicht zulassen, dass potentielle Kunden ausgesperrt werden, und dadurch Geld verlieren, nur weil das vielleicht ein herrlich warmes Gefühl, den Fortschritt der Webentwicklung unterstützt zu haben, in der Magengegend gibt.

    Google und Youtube sind anders; wie bereits erwähnt haben diese Quasi-Monopolstellung. Hier ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer, der diese Seiten nun nicht mehr benutzen kann, auf einen neueren Browser umsteigt, wesentlich höher. Wenn er hingegen einen Onlineshop nicht besuchen kann, dann wird er halt den nächsten Treffer, den die Suchmaschine präsentiert, nehmen.

    Es ist ja schön, dass Microsoft etwas tut gegen IE6. Offensichtlich ist es jedoch nicht genug.
    IMHO ist es alleinig in Microsofts Verantwortung, den IE6 auszurotten; sie hatten ihn ja seinerzeit auch verbrochen. Es ist ja nicht so, dass es damals noch keine Web-Standards gab.


    MfG

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