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Do, 21. Oktober 2010, 16:00

Ubuntu 10.10

Kurze Vorstellung von Ubuntu 10.10 »Maverick Meerkat«

Am 10. Oktober 2010 wurde Ubuntu 10.10 freigegeben. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Neuerungen mit besonderem Augenmerk auf den Desktop.

Bootlogo von Ubuntu 10.10

Hans-Joachim Baader

Bootlogo von Ubuntu 10.10

Bootlogo von Kubuntu 10.10

Hans-Joachim Baader

Bootlogo von Kubuntu 10.10

Vorwort

Planmäßig wie jedes halbe Jahr erschien die neue Version der Linux-Distribution Ubuntu. Die Tatsache, dass die neue Ubuntu-Version »Maverick Meerkat« planmäßig auf den Oktober 2010 fiel und demnach die Versionsnummer 10.10 tragen würde, bewog Canonical dazu, »Perfect Ten« zum Thema zu machen und den genauen Veröffentlichungstermin auf den ungewöhnlichen Sonntag, den 10.10.2010 zu legen. Die Veröffentlichung fand exakt am 10.10.10 um 10:10:10 Uhr UTC statt, genau zu dieser Zeit wurde auch die E-Mail mit der Ankündigung der Veröffentlichung abgesandt. Das Zahlenspiel setzt sich durch Anspielungen auf die sechsbändige Trilogie »Per Anhalter durch die Galaxis« von Douglas Adams fort, in der die Zahl 42 eine zentrale Rolle spielt. Die Binärdarstellung dieser Zahl lautet 101010.

Im Gegensatz zum Vorgänger Ubuntu 10.04 ist die neue Version keine Version mit längerfristigem Support. Sie wird in allen Varianten 18 Monate mit Sicherheits- und anderen wichtigen Updates versorgt. Ein Update ohne Neuinstallation von der Version 10.04 LTS wird offiziell unterstützt.

Ubuntu erscheint in mehreren Varianten, deren Hauptunterschied in den Installationsmedien und dem vorinstallierten Software-Umfang liegt. Die von Canonical herausgestellten Varianten sind jedoch die »Desktop-Edition« mit GNOME als Oberfläche, die »Server-Edition« und die »Netbook-Edition«. Die weiteren offiziell unterstützten Varianten sind Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu, Ubuntu Studio und Mythbuntu. Dieser Artikel wird sich auf Ubuntu und Kubuntu beschränken. Aus praktischen Gründen sind auch andere Einschränkungen nötig. So wurden natürlich zahlreiche zur Distribution gehörende Softwarepakete geändert, manche auch ersetzt. Mit wenigen Ausnahmen kann auf diese Änderungen nicht eingegangen werden; man darf annehmen, dass die meisten Pakete unter allen aktuellen Distributionen nahezu gleich sind und überall gleich gut funktionieren.

Bevor ich mit meinem kleinen Erfahrungsbericht loslege, sei angemerkt, dass es sich hier nicht um einen Test der Hardwarekompatibilität handelt. Es ist bekannt, dass Linux mehr Hardware unterstützt als jedes andere Betriebssystem, und das überwiegend bereits im Standard-Lieferumfang. Ein Test ist damit überflüssig, und es wäre zu viel Aufwand für wenig Nutzen, eine repräsentative Auswahl von Hardware zu beschaffen.

Da eine Erprobung auf realer Hardware somit unnötig ist, werden für den Artikel zwei identische virtuelle Maschinen, 64 Bit, unter KVM mit jeweils 768 MB RAM verwendet.

Pro-Linux
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