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Thema: Unity - Der Anfang vom Ende für Ubuntu?

299 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von LH_ am Mi, 20. April 2011 um 15:12 #

Auch ich beobachte das ganze Treiben mit großer Sorge. Wenn Ubuntu und GNOME so weitermachen, wird ja sogar Windows flexibler und einfacher zu nutzen.

Aber KDE ist tatsächlich auch weiterhin eine Alternative, wenn auch keine optimale. Für mich selbst ist GNOME 2.x aktuell ein guter Kompromiss aus Features und sinnvollen Voreinstellungen. Aber das ist wohl endlich.

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Von userX am Mi, 20. April 2011 um 15:14 #

Gerade das Einfache und das Gedankenmachen über Usability ist der Reiz der Next-Gen-Desktops Unity und Gnome 3. Das war schon bei Gnome 1 zu Gnome 2 der Trend. Deswegen habe ich KDE schon immer nicht gemocht. Viel zu viel Options-Krimskrams. Die Last der Optionitis wird dem Benutzer aufgebürdet, statt dass die Entwickler ein zusammenpassendes Ganzes schaffen.

Viel bedenklicher finde ich die Stabilitätsprobleme von Unity beim derzeitigen Beta-Release (das letzte vor dem Final Release). Ubuntu hat schon in den letzten Versionen zunehmend Qualitätsprobleme gehabt.

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Von juergen.hamel am Mi, 20. April 2011 um 15:17 #

Immerhin ist das ganze Desaster eine Chance für das KDE-Projekt: KDE 4 ist mittlerweile gut ausgereift. Damit besteht erstmalig seit vielen Jahren die Chance, dass sich frustrierte Unity- und Gnome-Anwender zurück auf ihre Wurzeln besinnen - und die liegt ja bei vielen Linux-Profis in der KDE-Welt.

Vor 1 Woche habe ich mir einen neuen Rechner gegönnt( protz-Modud-an : AMD Hexcore, 16 G RAM, 4 T Festplatte ) und dort Ubuntu Natty mit Unity ausprobiert. Nach wenigen Stunden bin ich zu der Überzeugung gekommen, das dies nicht mein Ding ist. Auch das Umschalten auf den Classic-Modus gab mir zwar ein laufendes System, aber nicht ein benutzbares System!
Also back to my roots: Gentoo und Gnome2.
Das lief ganz nett, aber da Gnome3 drohte, habe ich auch KDE4 kompiliert. Beides nicht schlecht, aber irgendwie fühlte ich mich nicht gut aufgehoben, also habe ich XFCE installiert und jetzt bin ich rundum glücklich. Die Terminals starten wesentlich schneller, die Oberfläche fühlt sich schnell und griffig an, alles funktioniert so wie ich es haben will.
Also, ich höre hier oft: XFCE für alte, langsame Rechner, aber ich denke, es ist eine tolle Oberfläche für neue, schnelle Rechner.

Tschüss
Jürgen

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Von Unfug am Mi, 20. April 2011 um 15:19 #

Schön für den Autor, ich kenne mehrere Leute, die das tun. Und in meinem Bekanntenkreis nutzen mehrheitlich Einsteiger oder echte 08/15-Normaluser Ubuntu (ohne das letzteres abwertend klingen soll).

Und diese Leute haben genau zwei Probleme bei Deskop-Oberflächen:
- wo kann ich das Hintergrundbild ändern
- wo finde ich meine Programme

Dafür haben Sie das Problem "wie kann ich alles bis auf's Kleinste konfigurieren" genau gar nicht.

Ich gehe mal davon aus, dass Canonical so clever war, und VOR dieser Entscheidung evaluiert hat, was die User mit dem System _wirklich_ machen. Und wenn halt 90% der Benutzer genau dieser o.g. Gruppe zugehören, dann ist dieser Artikel in erster Linie eins: substanzlose Kaffeesatzleserei.

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Von Maxxxxx am Mi, 20. April 2011 um 15:20 #

Da sind aber sehr viele Annahmen drin, wo von sich auf andere geschlossen wird.

Ich selber benutze ein 12" Notebook, meine Freundin ein 10" Netbook und die ist eindeutig eine Linux-Einsteigerin.
Und das die Wurzeln vieler Linux-Profies bei KDE liegen ist doch genau so ein Blödsinn. Ich zu mindesten benutze seit 1998 Linux und habe KDE noch nie wirklich gemocht. Auch möchte ich nicht alles einstellen sondern mit meinem Rechner arbeiten.

Allerdings hab ich auch meine Fensterbutton unter Ubuntu wider von links nach rechts verschoben und werde auch wohl bei Gnome 2 bleiben, da ich der Meinung bin das weder Unity noch Gnome 3 fertig sind. Und es gibt ja auch noch mehr als nur Gnme und KDE.

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Von T-One am Mi, 20. April 2011 um 15:26 #

Ich habe nie KDE verwendet, bei mir liegen die Wurzeln eindeutig bei CDE.

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Von Sven Dur am Mi, 20. April 2011 um 15:29 #

Meine lieben Open-Source Fanatiker, ich kann verstehen wenn man an Gewohnheiten fest hält, aber wir sind historisch im Desktopbereich immer einen Schritt hinterher. Da gibt es kein "mein Gnome ist jedem Windows überlegen" und "mein KDE habe ich mir in 4 Jahren perfekt hinkonfiguriert". Wenn wir Linux zukünftig erfolgreich am Desktop sehen möchte, dann müssen wir innovativ, mutig und vor allem überzeugend sein.

Canonical ist die Innovationsbrutstäte für den Linux Desktop und wir sollten neuen Technologien mit Freude erwarten und nicht auf unsere alteingesessenen Erwartungen beharren. Dinge ändern sich und gerade jetzt brauchen wir einen Technologien, die den neuen und zukünftigen Entwicklungen gerecht werden - dazu gehört beispielsweiße die Unterstützung von Tablets, Smart Devices und Monitoren mit Multitouch.

Wechsel tun manchmal weh, aber mehr als ein Zwicken ist es in diesem Fall nicht. Da muss man durch und das Ziel ist es wert. Wir stehen hier vor einer sehr frühen Unity Version die - wie Michael schon sagte - Canonical Respekt abverlangt.

Das ist nicht der Anfang vom Ende, sondern der Anfang einer spannenden und erfolgreichen Entwicklung!

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Von mx am Mi, 20. April 2011 um 15:41 #

Inzwischen gibts doch wirklich ausreichend DMs/DEs die gut sind und in jeder Distribution installiert werden können, sicher auch in einem kommenden Ubuntu.

Die Optionen die ich nutze (in Reihenfolge des DE-Umfangs):

Gnome3
Finde ich persönlich ok, auch wenn ich die 3d Übergänge generell störend finde. Aber meine Tasten funktionieren alle noch so wie sie sollen (v.A. AltF2, Win-T für Terminal, Win-1-6 zum Desktopwechseln). Nur Dualhead haben sie wohl nicht ausgiebig ausprobiert, das ist an manchen Stellen hakelig (auch wenn es eine interessante Idee ist den Nicht-Master Monitor bei Virtuellen Desktops nicht umzuschalten). Über die Icons der Anwendungen kann man Streiten. ich habe Minimieren wieder angemacht.

xfce4
Heute imo ganz klar das bessere Gnome2. Lässt sich mit ein paar Optionen genauso konfigurieren wie Gnome2, was Virtuelle Desktops, Fenster und Panel angeht, und hat die hübscheren Drawer im Panel :) Zudem der beste Compositor, weil er hübsche Transparenz ermöglicht und ansonsten vollkommen zurückhaltend ist.

Awesome
Auf der Arbeit gibts nur awesome, aber das dürfte für die meisten keine Option sein ;) Der Name ist programm.. die Beste Unterstützung für Virtuelle Desktops im Dualhead (Tags bei Awesome), die unabhängig von Screens umgeschaltet werden. Völlige Konfiguration via Lua Script. Es ist halt ein Tiling Window Manager, man schiebt nie mehr Fenster. Dafür muss man sich erstmal eine Basiskonfiguration suchen/schreiben.

Wenn man jetzt noch kde und lxde dazu nimmt (die ich beide nicht benutze) hat man eigentlich schon eine gute Auswahl an Desktops die man überall installieren kann, wenn einem Unity und/oder Gnome3 nicht gefallen. Es ist also denke ich nicht der Untergang irgendeines linux dass man jetzt mal etwas andere Guis testet.

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Von rml am Mi, 20. April 2011 um 15:44 #

1990slinuxuser - ist das der Twitter-Account von Herrn Kofler? ;)

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Von El_Sivas am Mi, 20. April 2011 um 15:49 #

Zugegeben, dass Canonical für sein Ubuntu die noch sehr junge Oberfläche Unity standardmäßig aufsetzt und gleichzeitig die bisherige Standard-Oberfläche einen Generationswechsel mitmacht und somit auch noch jung und noch nicht vollendet ist, ist Pech. Als Fehler sehe ich es, seitens Canonicals die Unity-Oberfläche bereits jetzt einzusetzen obwohl man selbst sagt, dass sie noch nicht fertig ist und wohl erst bei Ubuntu 11.10 vollständig einsatzfähig ist. Ich sehe keinen Sinn darin. Wenn man nicht auf Gnome 3 hätte umsteigen wollte, dann hätte man gut und gerne auch noch ein halbes Jahr mit dem ausgereiften Gnome 2.x arbeiten und dann auf ein besseres Untiy umsteigen können. Aber gut, sei es drum. Langfristig kann ich die Umsetzung von Unity zum jetzigen Zeitpunkt schon eher nachvollziehen: Mit 12.04 wird vermutlich wieder eine weitere LTS-Version erscheinen, und hier einen erst 6 Monaten produktiv eingesetzte Umgebung vorzugeben war Canonical möglicherweise zu knapp.

Die Kritik an Unity halte ich dennoch aus o.g. Gründen für gerechtfertigt, deswegen aber schon vom Ende für Ubuntu zu reden, halte ich für völlig übertrieben. Der Benutzer hat nämlich aus meiner Sicht sogar mehrere Möglichkeiten, denn er kann...

1. ... Unity verwenden und sich damit abfinden/anfreunden
2. ... Kubuntu, Xubuntu oder "Lubuntu" ausprobieren
3. ... die Konsolenversion installieren und Gnome 2.x nachträglich hinzufügen
4. ... das Ubuntu-Derivat Ubuntu Gnome Remix verwenden, das Gnome 3 einsetzt
5. ... ein anderes Ubuntu-Derivat verwenden, z.B. 'Linux Mint'
6. ... einfach mal nicht sofort updaten, die aktuelle Ubuntu-Version wird noch bis April 2012 unterstützt
7. ... mehrere Desktop-Umgebungen auf dem gleichen System installiert halten, fallweise eine andere verwenden und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt für eine entscheiden

Ich denke ich werde Option 6 wählen und einfach mal abwarten, wie sich die Sache entwickelt. Zum Glück gibt es ja das die Techniken der Live-CDs und der Virtualisierung, sodass man ohne sein Produktiv-System antasten zu müssen erst mal ein wenig herumspielen kann.

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Von JohnDoe am Mi, 20. April 2011 um 16:01 #

Das sehe ich ähnlich. Ich verwende seit Jahren Ubuntu und kann mit Unity (Beta1 und Beta2) nichts anfangen. Werde wohl zu Kubuntu wechseln.

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Von 1234 am Mi, 20. April 2011 um 16:03 #

Eigentlich finde ich solche "Das neue Release von XX ist so schlecht/benutzerunfreundlich/eine Katastrophe weil YY" schlecht und lese sie schon garnicht.

In diesem Fall hat er aber mein Interesse geweckt weil ich, bis ich Ubuntu 11.04 ausprobiert habe, Ubuntu auf meinem Netbook laufen hatte (das mal so nebenbei 13 Zoll hat) und zufrieden war. Aber da Unity nicht stabil lief und mir die Benutzung nicht gepasst hat habe ich dann die Desktop Umgebung (und die Distro^^) gewechselt... (Die Stabilität soll hier kein Vorwurf sein wer Beta Software benutzt ist selbst Schuld)

Zum anderen habe ich die letzte Woche gnome3 auf meinem Desktop ausprobiert. Leider nur im "Fallback" Modus weil der Open Source Grafik Treiber meiner ATI Karte die 3D Beschleunigung nicht packt. Und der ist meiner Meinung nach eine Katastrophe. Gnome-do Funktioniert nicht mehr (habe ich in früheren Gnome Versionen immer gerne benutzt...). Applikationen brauchen viel länger bis sie starten ( gefühlt nicht gemessen. Ich habe da natürlich nicht vorher die Zeit gemessen). Ausserdem merkt man deutlich, dass der Fallback Modus nicht sehr durchdacht und ausgereift ist... Daher habe ich mich an dieser Stelle auch von Gnome verabschiedet (zumindest für dem Moment).

Daher auch wenn viel Spekulation und persönliche Meinung in diesem Artikel steckt ist doch was wares dran ;)

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Von na so was... am Mi, 20. April 2011 um 16:18 #

>> und die liegt ja bei vielen Linux-Profis in der KDE-Welt.

LOL, ein KDE-Fanboy schreibt einen Artikel über Ubuntu, und kommt zu dem Schluss, dass Ubuntu Müll ist... yay

  • Re: Ulf321 von anonymous 21. Apr 2011 06:45
       
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Von Sascha Biermanns am Mi, 20. April 2011 um 16:24 #

Es dürfte wohl kein jemand hier bezweifeln, das sich MacOS nicht als BSD fühlt, auch wenn unter der Haube ja eigentich ein BSD schlummert. Doch genauso hält es auch Canonical. Ubuntu ist aus der Sicht Canonicals und Mark Shuttleworths kein Linux mehr.
Wer denkt, das ich schwätze. Bitte einfach mal http://www.ubuntu.com ansurfen - und das Wort Linux suchen. Auf der Startseite. Auf irgendeiner Unterseite. Im "Ubuntu Code of Conduct".
Genau. Diese Homepage enthält das Wort Linux einmal an einer Stelle, an der auf einen erfahrenen Benutzer, nicht aber auf Ubuntu eingegangen wird.
Und das ist dann auch die Positionierung von Ubuntu. Es positioniert sich als Gegenspieler zu MacOS und als Betriebssystem für TabletPC's, eventuell als OS für Mobilgeräte oder ähnliches Endprodukte, bei denen Einstellungsmöglichkeiten nur störend wirken würden.
Ubuntu positioniert sich nicht mehr als Linux Distribution unter Linux Distributionen.

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Von hans am Mi, 20. April 2011 um 16:25 #

Zum Glück gibts weiterhin kubuntu

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Von Stephan am Mi, 20. April 2011 um 16:41 #

... wenn gerade die User, die (aus welchen Gründen auch immer) ubuntu verwenden wollen, sich darüber beschweren, was die Mannen um Mark ihnen vorschreiben. ubuntu ist, um es klar zu sagen, ein Linux für Leute, die nichts konfigurieren wollen. Es soll einfach nur gehen. Und genau da ist unity der richtige Weg. Denn ob die angesprochenen "Bekannten" (Web-Entwickler, Systemadministratoren und andere IT-Profis) nun mit Gnome arbeiten oder unity ... wenn es sie stört, dann werden sie sich wohl mal informieren müssen, wie man das Default-Desktop-Environment an seine eigenen Bedürfnisse anpaßt oder ändert.

Wer ein ubuntu konfigurieren möchte, der ist eh bei Debian besser aufgehoben, denn genau das (die unheimlich vielfältige Konfigurierbarkeit) eines Debian ist der Grund, der viele Anfänger abschreckt und der letzen Endes ubuntu so groß gemacht hat und weshalb Anfänger lieber zu einem "fertigen" Linux wie ubuntu greifen. "um Gottes Willen nichts verstellen, nachher funktioniert bestimmt irgendwas nicht mehr".

Und unter Berücksichtigung dessen, daß der Autor lediglich Gnome und unity erwähnt, obwohl in den Repositories von ubuntu auch (noch?) KDE, fvwm, blackbox und sicherlich noch mehr Windowmanager enthalten sind ... und man diese zur Not auch aus den Debian-Repositories nachinstallieren könnte ... drängt sich mir der Verdacht auf, der Autor will immernoch nichts konfigurieren. Okay, er will vielleicht etwas am Look-anf-Feel des Desktops ändern ... was aber letztendlich immernoch nur optische Veränderungen sind und auf Mausgeschubse hinausläuft.

Dem Autor gefällt unity nicht, genauer: es ist ihm zu simpel? Der Spieltrieb wird also nicht ausreichend befriedigt?
Ja, mein Gott noch mal! Einfach mal über den Tellerrand schauen und schon besteht dieses Problem nicht mehr. Und sei es nur, daß man sich mit dem k von kubuntu anfreundet ... oder mal anfangen, sich wirklich mal damit auseinanderzusetzen, daß "Konfigurationsmöglichkeiten" mehr beinhaltet als die Farbe des Hintergrundes oder die Anzahlt der auf dem Desktop dargestellten Icons zu ändern.

Wem das alles zu kompliziert ist, der wird sicherlich auch mit unity glücklich werden.

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Von Hartl am Mi, 20. April 2011 um 16:47 #

Ich war sehr skeptisch gegenueber Unity und wollte eigentlich zu Fedora wechseln. Nachdem ich jetzt aber Natty die letzten Wochen intensiv genutzt habe, hat sich meine Skepsis gelegt. Mir gefaellt es sehr gut und das Arbeiten faellt mir wesentlich leichter als mit Gnome 2.

Im uebrigen ist dieses weinerliche Gehabe in diesem Artikel ziemlich daneben. Linux soll und muss die Moeglichkeit bieten neue Wege zu gehen. Nur so gibt es Innovation. Wer es konservativer will (und ich bin sicher, dass sich bei den Konfigurationsmoeglichkeiten noch viel tun wird) der soll halt KDE, XFCE oder die Gnome-Shell ausprobieren. Diese Vielfalt macht ja Linux erst zu Linux.

Und anstatt hier herumzuheulen koennte der Autor ja einfach feature request, bugs einmelden. Das waere bei weitem zweckmaessiger. :-(

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Von Kinch am Mi, 20. April 2011 um 16:57 #

Und auch das Gnome3-Konzept: So wenig wie möglich Einstellungsmöglichkeiten, bei möglichst sinnvollen Vorgaben.

Ich persönlich benutze nur einen WM und die einzigen graphischen Programmen sind mein Browser und mein Texteditor. Deshalb ist es mir emotional ziemlich gleichgültig, was die ganzen DEs veranstalten.

Dennoch denke ich, dass eine höhere Diversifizierung im Bedinungskonzept dem Linuxschen Ökosystem gut tut. Die absolute Masse an Computer-Nutzern möchte keine Konfigurationsmöglichkeiten, weil sie überhaupt keine Präferenzen in dem Maße haben. Die haben eine spezifische Funktionalität im Sinn, die der Computer erfüllen soll; wie er sie erfüllt und welche Buttons sie dafür klicken müssen, ist ihnen völlig gleichgültig. Hauptsache er tut es zuverlässig und ohne sie mit Details zu belästigen.

Dass man bei KDE jedes Bit einstellen kann, hat der Verbreitung des Linux-Desktop seit Jahrzehnten keinen Millimeter voran gebracht — übertrieben gesagt. Natürlich gibt es Power-User die höhere Ansprüche an Funktionalität und (Bedien-)Effizienz haben und deshalb ihren Desktop personalisieren wollen. Aber die stellen nicht den durchschnittlichen Nutzer dar. Es wird daher mal Zeit, dass Entwickler endlich nicht mehr für sich selbst entwickeln, sondern für eine Zielgruppe, die gänzlich andere Ansprüche als sie selbst hat, wenn man beim Linux-Desktop überhaupt mal etwas erreichen will.

Dass die Linux-Community jedes mal in Panik verfällt, wenn irgendein Distributor die Farbe eines Icons ändert, kenne ich auch zu genüge. Bei wirklich JEEEDER Änderung gibt es einen riesigen Sturm. Ich kann nicht so ganz verstehen warum, ehrlich gesagt. Für die im Artikel angesprochen „Linux-Profis” gibt es doch heute mehr Auswahl denn je. Auswahl an Distributionen, an WMs an DEs. Und auch der Prof-Ubuntu-Nutzer kann mit Ubuntu noch immer alles anstellen, was er will.

Auch der Vorwurf, dass man zu irgendwas „gezwungen” wird, finde ich absurd. Wenn ich jemanden Schokoladen-Kuchen anbiete, zwinge ich ihn doch auch nicht Schokoladen-Kuchen zu essen. Wenn Ubuntu ein Monopol hätte, könnte ich das vielleicht ja noch nachvollziehen. Aber mir scheint es, dass einige Nutzer nicht die Mühe investieren wollen, sich den Desktop zu basteln den sie wollen aber dafür von anderen verlangen, ausschließlich den Desktop zu bauen, den sie wollen.

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Von gnome user am Mi, 20. April 2011 um 17:41 #

Die Open-Source-Programmierer sind die gleichen Diktatoren wie jede Multi-Milliarden-Dollar-Firma. Der Kunde hat zu fressen, was ihm vorgeworfen wird. Bei FOSS ist es noch schlimmer: Sobald etwas Kritik aufkommt, wird man gleich beschimpft, wie man nur Kritik üben könne, da ja eh alles gratis wäre, und man könne doch einen Fork machen.

Ich könnte jetzt noch einen ganzen Roman dazu schreiben, aber es ist wie gegen Windmühlen kämpfen. Ich seh das Ende von FOSS nahe.

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Von vicbrother am Mi, 20. April 2011 um 19:08 #

Mir geben vor allem die Abkehr von demokratischen Prozessen bei GNOME und Ubuntu zu denken - oder ist die Masse der Entwickler wirklcih der Ansicht, dass Fensterbuttons abgeschaltet gehören? Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Wo bleibt denn bitte der Anwender in der Debatte?

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Von glasen am Mi, 20. April 2011 um 21:04 #

Meiner Meinung nach, unterliegen Hr. Kofler und andere Diskutanten in diesem Thread einem Trugschluss. Dieser lautet:

"Wenn ich nichts am Desktop konfigurieren kann, dann ist dieser Desktop sch**ße und auch niemand anders will ihn benutzen!"

Dabei ist es 95% der Computerbenutzer schnurzegal, ob man den Desktop bis ins Kleinste konfigurieren kann. Oder wie viele Leute kennt ihr, die unter Windows außer dem Hintergrundbild jemals etwas anderes an der Optik geändert haben? Und ich meine wirklich alle Computerbenutzer und nicht nur diejenigen die unter die Kategorie "Mein PC ist mein Leben!" fallen.

Nur mal so als kleine Info am Rande:

Welches Smartphone verkaufte sich in den letzten Jahren wie geschnitten Brot? Und welches OS muss immer als Vergleich für Benutzerfreundlichkeit herhalten?

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Von Chris Gnome 3 am Mi, 20. April 2011 um 21:34 #

Ich habe die letzten Tage und Wochen mit dem Testen von Gnome 3 für den täglichen Arbeitsbedarf verbracht. Die Bedienkonzepte mögen ja toll sein, aber sie sind nicht mit mir kompatibel! Als Erstes ist mir aufgefallen, dass Gnome 3 nur extrem schlecht mit Multi-Monitor-Setups klar kommt. Das empfinde ich als vollkommen weltfremd in heutiger Zeit.

Generell finde ich Entscheidungen sehr fradürdig, wie: es gibt keine Symbole mehr auf dem Desktop, Fenster minimieren gibt es nicht mehr, ich kann nur noch mit Alt+Tab und nicht mehr mit Fensterliste zwischen Applikationen wechseln, Herunterfahren geht nur noch mit "Modifier-Key"

Ich bin damals von KDE wegen der unbrauchbaren Version 4.0 auf Gnome gewechselt. Ich habe meinen Desktop jetzt zumindest ohne Gnome-Shell und mit gnome-panel und nautilus als Hintergrund eingerichtet. So kann man einigermaßen Arbeiten, aber schön ist das nicht.

Noch etwas: Wo zum Geier sind Checkboxen hin? Und was soll ich mit diesem Slide-Schrott?

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Von gerd am Mi, 20. April 2011 um 21:49 #

Dann benutzt man halt Kubuntu, wo ist denn das Problem.

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Von Ich am Mi, 20. April 2011 um 22:07 #

Hoffentlich recht bald !
Dann hört endlich diese Vergötterung auf.


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Von zettberlin am Mi, 20. April 2011 um 22:38 #

Ich kann nur Danke sagen: endlich jemand, den man nicht so leicht als "Fanboy" abtun kann, der laut sagt, was bei Ubuntu wirklich im Argen liegt!

Nicht die Technik! Die ist gut bis sehr gut -- es diese elende, arrogante Marketingphilosophie, die alles verdirbt, was fleißige, talentierte Entwickler an technischen Grundlagen schaffen.

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Von Max Maier am Mi, 20. April 2011 um 22:41 #

Wenn man sich ein wenig in der Historie umsieht und in der EDV-Historie reicht schon ein Rückblick über 30 Jahre, kann man eine Menge über Erfolg und Mißerfolg lernen.

1. Das beste Produkt ist selten Sieger, die meisten Nutzer bzw. Käufer können die Wertigkeit kaum beurteilen oder legen auf andere Fakten wert.

2. Das System muß IBM kompatibel, heute WIN kompatibel sein. Das gilt auch für Mac und Linux. Ich habe mehr als 20 Jahre diverse Macs gehabt und versucht zu missionieren. Fast erfolglos. Erst als der Mac mit Intelprozessoren bestückt wurde die Kompatibilität besser wurde, wurde der Mac ein Erfolg. Der Designunterschied zwischen Mac und Win wurde immer geringer (Win passte sich immer mehr an) und das wurde zum Vorteil von Apple. Apple verzichtete auf immer mehr eigene Standards (zu Hause laufen bei mir Macs, ein Win-Nontebook und ein paar Linuxkisten im Netz und verwenden alle die gleiche Hardware, das war in der Anfangszeit undenkbar).

3. Der Nutzer muss es einfach haben, auch wenn Win fast aussieht wie ein Mac, ist der Unterschied doch ganz erheblich in der Bedienbarkeit der Systeme. Einen Mac kauft man, schaltet ihn ein und ist glücklich. Ein Win Rechner kauft man, ..... viele Stunden und Flüche später freut man sich, dass man Teile des Systems bezwungen hat. Vielleicht kann man dann schon teilweise arbeiten, der Rest wird am nächsten Tag, in der nächsten Woche oder vom Support erledigt.
Linux muss, wenn es Erfolg haben will, wie ein Mac sein. Gut aussehen, einfach bedienbar sein und sich NICHT stark vom gewohnten WIN abheben, es sei denn, man konfiguiert es so.

Ein Betriebssystem welches anders ist wird untergehen, die Gruppe der Freaks, die ein Linux nutzen wollen, was nicht aussieht wie ein einfaches Windows und dann auch noch die Konfigurationsmöglichkeiten, die Freiheit beschneidet ist dem Tode geweiht! Die restlichen Nutzer wollen ein ähnliches Betriebssystem wie Mac oder WIN, nur einfacher, schöner, kompatibler usw. aber kein ganz anderes Design.

Ein Gnome 2.X Desktop ist ein dem Apple oder Win verwandter Desktop, aber schön und schön einfach, da macht computern Spass und man wird nicht durch überflüssiges belästigt, kann sich aber auch sein Reich nach eigenem Geschmack einrichten - mir gefällt es.

Ein KDE 4.X Desktop ist (nach meinem Geschmack) dem WIN sehr ähnlich und sehr voll getropft mit Einstellmöglichkeiten, wem es gefällt, soll KDE nehmen, wie WIN, aber nervt nicht so rum.

Aber die neuen Zwangsbeglückungsdesktops, wer soll die wollen?


VG Max

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Von Pepe am Mi, 20. April 2011 um 22:52 #

der Vorposter hat schon recht. Ständig kriegt man die neuesten blöden Ideen übegebraten. Hat man sich mal an Fensterbuttons rechts oben gewöhnt, kommt Fensterbutton links, kurz danach Fensterbuttons weg.
Ist nur eines von vielen Beispielen. Und wenn man damit arbeiten muss, kann man sich ständig neu orientieren. Sehr produktiv!

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Von theBohemian am Do, 21. April 2011 um 00:22 #

Wenn in Ubuntu bestimmte Entscheidungen getroffen werden, was als Default in die Distro kommt, sollte das eigentlich nur Leute zum Aufschrei bewegen, die:


  • sich direkt an der Distro beteiligen

  • irgendwie finanziell bei der Sache sind


Beide Punkte sind aber, wie so oft in diesem Kontext, nicht gegeben.

Um bei Ubuntu zu bleiben:

  • es gibt noch GNOME3 mit dessen Shell

  • es gibt auch Gnome2

  • und andere DEs


All dieser Kram ist in den Repositories von Ubuntu enthalten und kann sich installiert werden. Wenn dabei irgendwas nicht den eigenen Vorlieben entspricht, muss man sich, bevor man sich lauthals im Internet beschwert, fragen, welches Recht man hat, sich dagegen zu äußern (womit wir wieder beim Anfang wären).

Und um mich selber zu positionieren:
Ich weiß noch nicht, ob GNOME3 oder Unity für meinen Arbeitsstil eine sinnvolle Ergänzung darstellt. Ich bin Entwickler und mag es deshalb wohl eher klassisch. Ich kann aber verstehen, dass 99% der Computernutzer keine Entwickler sind und dass sich deren Wunschdesktop von meinem unterscheidet. Wenn Unity/GNOME3 dazu beitragen, dass mehr Leute sich für einen freien Desktop/Betriebssystem entscheiden, dann finde ich diese Entwicklung gut.
Alle die es anders brauchen, können und werden sich schon den Desktop ihrer Wahl einstellen.

Tatsächlich kann ich mir bei dem ganzen Bohei und Tohuwabohu um Gnome3+Unity gut vorstellen, dass Gnome2 weitergeführt wird. Wenn das nicht passiert (wir sprechen uns in 12 Monaten), dann scheint der ganze Aufschrei ja eher unbegründet.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 21. Apr 2011 um 00:24.
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Von g4b am Do, 21. April 2011 um 01:49 #

der nicht-einsteiger wird innerhalb kurzer zeit sein gnome so konfigurieren wie er will.

zudem gibt es kde4 und xfce user, und diese beiden oberflächen sind im fortgeschrittenenkreis ohnehin mehr in verwendung (kenne eigentlich keinen echten gnome user techie, ausser jene, denen es im grunde meist egal ist). abgesehen von puristen mit noch exotischeren konfigurationen.

sehe also das problem nicht.

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Von Konsch am Do, 21. April 2011 um 02:04 #

Hallöchen.

Ich nutze die aktuelle Beta (2) von Ubuntu 11.04 und werde wohl auch (wieder) bei Ubuntu bleiben. Sowohl auf meinem Netbook als auch auf dem Notebook, und zwar beiderseits mit Unity. Nach dem Verriss in der 10.10er hinsichtlich Unity ist es nun endlich benutzbar (ja, BENUTZBAR, nicht zerfrickelbar), und mit den neuen "indicators" und ihrer doch recht konsequenten Umsetzung hat ein aus meiner Sicht sehr sinnvolles Konzept Einzug gehalten.

Warum das alles für mich Sinn macht? Nun... Auch hier wird ja in altbekannter, ewig gleicher Manier dieser völlig ausgelatschte Vergleich zwischen "Profi" und "Windows-User" usw. angeführt. Die Frage ist doch... Wie wird "professionell" hier eigentlich definiert? Für mich bedeutet Professionalität in Bezug auf das Arbeiten mit einem Computer ein schnelles, effizientes Erfüllen von Aufgaben, Informationsbeschaffungen usw. Und dabei unterstützt mich, oh oh, Unity tatsächlich. Und um den Spieß noch umzudrehen: Professionalität in der Hinsicht bedeutet für mich leider nicht, bis zur Vergasung an einer Desktopumgebung herum zu klicken. Natürlich kann man argumentieren, dass Unity nicht so supitoll konfigurierbar ist, wie KDE und andere. Aber dieses "wie" ist schlicht fehl am Platze. Ein einfaches, simples Taschenmesser bietet auch nicht so viele Funktionen wie sein großer Bruder aus der Schweiz. Schneidet, ergo erfüllt seinen eigentlichen Zweck, aber im Normalfall genauso gut.

Es wird doch immer allseits nach der wunderbaren Entscheidungsfreiheit geschrien... Dann beansprucht sie doch einfach für euch.

Grüße,
Konsch

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Von detru am Do, 21. April 2011 um 02:04 #

der benutzt doch sowieso den gconf-editor oder hat schon mal jmd. ernsthaft die anderen Konfigurationsmenüs benutzt? entweder sind die fehlerhaft oder sie bilden nur einen Bruchteil der Einstellbarkeit ab. Ich benutze seit je eher wo es geht den gconf editor und den gibts auch noch unter gnome3. Das die gnome shell selbst derzeit nur schwer konfigurierbar ist, ist richtig...aber normal, dass wird garantiert nachgerüstet

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Von EinLeser am Do, 21. April 2011 um 04:25 #

Ohne auf den Inhalt einzugehen habe ich doch zwei Kritikpunkte an den Text:

- Er liest sich wie ein Foren-Post und nicht wie ein Artikel.
Sehr viele klammern, wenig Strukturierungsarbeit. Den selben Inhalt hätte man mit ein bis zwei weiteren Stunden Arbeit wesentlich besser an die Leser bringen können. Die ganzen Beifügungen stören den Lesefluss. So stelle ich mir einen Foren-Post vor, der in Rage zusammen geschrieben wurde. Ein Artikel sollte (zumindest von der Demonstration her) über den Dingen stehen.

- Wenn Du Gnome 3 noch nicht getestet hast, dann rede nicht schlecht darüber. Das gilt im Übrigen nicht nur für Gnome 3, sondern für so ziemlich alles. Wie du selber geschrieben hast: Es gibt ein neues Benützungskonzept. Kurz darauf prangerst du an, dass diverse Buttons weg rationalisiert wurden, ohne zu wissen, was das Vorhandensein eigentlich bedeutet. Was bedeutet minimieren in Gnome 3 für die Shell? Gibt es alternativen um den Resize-Button zu ersetzen? Welche Einstellungsmöglichkeiten gib tes? Tatsächlich kann man bei der Shell noch nicht so viele Dinge einstellen. Die meisten Sachen, die du aber angebracht hast, sind bereits dabei.

Gerade durch die emotional-wirkenden Aussagen, die hier unter meinen 2. Punkt fallen, wirkt dein Text für ein Nachrichten-Online-Magazin, wie Pro-LInux, sehr unpassend.

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Von emmele_74 am Do, 21. April 2011 um 09:54 #

Das meiste im Artikel scheint mir rein eine persönliche Meinung darzustellen. Meine persönliche Meinung:

- Das in seinem Umfeld viele IT-Leute unterwegs sind verwundert mich nicht, daraus auf die Allgemeinheit zu schließen verwundert mich.

- Knöpfe weglassen soll tragisch sein? Endlich gibt es mal Veränderung in Bedienkonzepten! Ich verwende seit 7 Jahre kein Knöpfe mehr. Mit Shortcuts geht bei mir alles

- In "meinem Haushalt" gibts dafür 3 Netbooks mit Linux, und keines mit Windows

- Senken der Wahlmöglichkeit ist für Anfänger häufig ein Vorteil, habe vor einigen Monaten einer Bekannten ein ubuntu 10.04 installiert. Wenn die in die Einstellungen ging, dann nur um praktische Sachen wie Drucker und so weiter einzurichten.

usw. kann man auch beliebig fortsetzen

Ich finde es gut das experimentiert wird, damit wird auch neuen Ideen ein Spielraum geschaffen.

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Von nico am Do, 21. April 2011 um 10:46 #

Nur weil der Autor niemand kennt der ... macht, ist das noch kein Zeichen dafür, dass es so ist.

Ich kenne einige, die Linux auf Netbooks verwenden. Ok, kein Ubuntu, aber openSUSE, Debian, Mageia udn verschiedene andere immerhin. Das Prinzip von Ubuntu ist das gleiche wie von dem aus Redmond. Dem User so viel wie möglich unnötige Entscheidungen bastelei abnehmen. Und genau das ist gut für Einsteiger aber auch das ist es was viele "alte Hasen" oder "Profis" wollen. Jeder hat sein Gebiet, auf dem er bereit ist zu "basteln" und da muss der Desktop einfach nur funktionieren. Eine zusätzliche Baustelle will keiner. Am Ende werden die meisten Ubuntuuser die Kröte schlucken und damit zufrieden werden.

Ich konnte mich mit Ubuntu und dem verbastelten Gnome bisher nicht anfreunden und Unity wird das auch nicht ändern. Aber es ist der Ubuntuweg, so wie es bisher seine Nutzer hatte wird es auch in Zukunft seine Fans haben die es lieben ob es dem Rest der Linux-Community recht ist oder nicht. Gnome 3 mag ich sicher, ich vermisse dort auch noch manches, aber auch Gnome 3 ist noch jung.

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Von setpatch am Do, 21. April 2011 um 12:28 #

Im Zuge der neuen Entwicklungen und als bisher recht zufriedener Nutzer von Ubuntu habe ich mir Gnome 3 und Unity angeschaut und wende mich mit Grausen ab. Beide Oberflächen erinnern mich an die fest vorgegebenen Oberflächen von Handys oder Tablet PCs, auf denen solche Oberflächen sicher einen Sinn ergeben können.
Desktop heißt doch Arbeitsplatz, wenn ich diese neuen Erfindungen auf den realen Arbeitsplatz adaptiere, dann müsste ich mit einem großen Besen alles vom Schreibtisch fegen und die bisher durchdachte Anordnung der Elemente ganz neu gestalten. Aber wer macht den so etwas?! Das ergäbe keinen Sinn und würde nur eines bewirken, man muss wieder bei Null anfangen und verschwendet die Zeit für umdenken und lernen, die man sonst für die Arbeit selbst genutzt hatte!
Weiter erschüttert mich immer wieder dieses alles muss neu werden, warum können über Jahre gewachsene Konzepte nicht einfach weiter genutzt werden?
Dann war da noch das Global Menü, Apple lässt grüßen und M.S. hat ja auch seine diesbezügliche Orientierung vernehmlich gemacht. Was hindert den Mann, sich bei Apple neu zu orientieren, wenn ihm dieses BS so sehr gefällt?
Für mich persönlich wird es nach Ablauf der Unterstützung von Ubuntu 10.10 bedeuten, dass ich eine andere Distribution nutzen werde, da ich diesen neuen Weg einfach nicht einsehe. Es hat Jahre gedauert, das jetzige System so einzurichten, dass ich damit fast ohne unsinnige Verzögerungen arbeiten kann. Mir jetzt von einem Apple-Fan vorschreiben zu lassen, ich muss es jetzt völlig anders machen, ist nicht das, was ich als sinnvoll empfinde. So lange diese neuen Oberflächen als Option wählbar bleiben, würde ich mir das auch mal in nichtproduktiven Phasen anschauen. Aber wenn ich lese, dass bereits Ubuntu 11.10 ohne Wahlmöglichkeit daherkomme soll, dann kann ich nur sagen, es war schön, solange es dauerte.
Fazit, wenn man mich zwingt, Neues anzunehmen, dann muss man auch damit rechnen, dass ich auch andere Distributionen nutze. Wenn ich sowieso umdenken soll, dann kann ich das auch gleich im größeren Maßstab machen!
Schöne Ostern

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Von Ravenbird am Do, 21. April 2011 um 13:00 #

Ich bin zwar sicher kein Einsteiger was Linux betrifft, jedoch finde ich Unity (vor allen die 2D Version) auf dem Netbook gar nicht einmal so schlecht. Auch auf Notebooks macht es wohl Sinn. Auf dem Desktop jedoch, wo die meisten einen größeren Bildschirm (hier 23" Widescreen) haben macht Unity wenig Sinn. Hier wäre es besser einen Desktop zu schaffen der mit dem überreichlichen Platzangebot sinnvoll umgeht. Aufgezwungen wird es gerade erfahrenen Anwendern nebenbei bemerkt hingegen weniger, kann man doch zumindest bei Ubuntu 11.04 noch zwischen dem klassischen Gnome 2.x Desktop und Unity entscheiden.

Vielleicht gibt es auf Dauer ein Gubuntu in dem man den klassischen Gnome 2.x Desktop weiter als zentralen Desktop nutzen kann. Den er bietet zumindest in meinen Augen momentan nach wie vor die beste Lösung, auch wenn es auch bei ihm Fehler und Fehlentscheidungen gibt.

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Von Hans Schneidhofer am Do, 21. April 2011 um 14:53 #

ich kann mich dieser Meinung nur anschließen ! Ich arbeite schon seit den Anfängen von Linux auf dieser Plattform und habe es bislang immer als äußerst wohltuend empfunden, "meine" Arbeitsfläche und -Umgebung so zu gestalten, wie "ICH" das wollte. Daher arbeite ich im Moment noch mit Gnome2 bzw. KDE4.
Sollte es sich tatsächlich so herauskristallisieren, daß Ubuntu 11.10 ohne jeglich "Privatshäre" zu bedienen ist, werde ich entweder nur noch mit KDE arbeiten, und falls diese Wahlmöglichkeit auch nicht mehr gewährleistet ist, dann eben umsteigen auf eine andere Linuxplattform. In jedem Fall bin ich alles andere als amused ob der sich abzeichnenden Entwicklung nach Redmond-Manier.

Ich kann nur dringend an die Entwickler appellieren, diesen Unfug einzustampfen ! Denn damit wird die bislang doch sehr geschätzte Arbeitsumgebung MUTWILLIG zerstört !!!!
Und letztendlich bleibt dann noch die Frage : wozu soll diese Entwicklung gut sein ? Wohin soll das führen ? - Zu einem 2. Redmond-Exemplar ?

Viele Grüße an die Linuxgemeinde und ich kann nur hoffen, daß der Aufschrei der Linuxuser soooo groß sein wird, daß diese Entwicklung korrigiert wird !

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Von Riccen am Do, 21. April 2011 um 15:58 #

Alle Desktops haben irgendwo Ihre Daseinsberechtigung. Ich selber nutze seit Beginn meiner Linux Zeit (etwa 6 Jahre) KDE und kann die Behauptung " zu viel Konfiguration" nicht ganz nachvollziehen. Nach etwa 10 Minuten ist der Desktop so wie man ihn sich vorstellt. Das Unity nun einen Weg geht, bei welcher die (einfache) Benutzung, der Konfiguration Ihren Tribut zollt war schon länger abzusehen. Unity wird in der Desktoplandschaft sicherlich auch seinen Platz finden, jedoch habe ich zweifel daran, dass es in der kommenden Version von Ubuntu schon richtig aufgehoben ist. Ganz auf Gnome zu verzichten halte ich für einen recht großen Fehler (denn dieser Desktop ist neben vielen anderen für den produktiven Einsatz über Jahre gereift). Was nun allerdings mit Gnome Shell passiert bleibt abzuwarten. Man sollte sich mit den verschiedenen Desktopsystemen vielleicht ein wenig mehr als nur ein oder zwei Tage beschäftigen um für sich festzustellen, dass dieser Desktop für den jeweiligen Einsatz ungeeignet ist. Keiner braucht eine Eierlegendewollmilchsau oder einen Win7 Desktop (bei welchem Konfigurationen bewusst vor dem Benutzer verschleiert werden). Jedoch möchte man aber auch neben Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit eine gewisse Individualität in sein Arbeitsleben bringen. Diesen Weg ist Gnome und KDE seit Jahren recht gut gegangen und ich persönlich bin froh, dass KDE nicht auf genau diesen Zug aufspringt (noch nicht).
Fazit:
Unity ist anders aber (noch) nicht wirklich eine Alternative zu Gnome oder KDE
Gnome ist ein wunderbarer produktiver Desktop jedoch wird sich mit der neuen Version auch dies in gewisser weise ändern.
KDE ist ein klasse Desktop, man bleibt Individuell aber muss auf nichts verzichten (auch nicht auf Leistung).
XFCE ist hervorragend für Rechner welche ein wenig Schwach auf der Brust sind aber macht auch spitzen Arbeit auf aktuellen Systemen.

In diesem Sinn beste Grüße Riccen

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Von Blogleser am Do, 21. April 2011 um 16:56 #

Ich finde ihr furzt hier echt ein bischen viel völlig unberechtigt rum.
Zumindest NOCH.

Gnome2 kann doch weiterhin völlig normal ohne Verbiegen weiterverwendet werden. Ubuntu Classic auswählen und ihr habt nichts mit Unity an der Mütze. So wie ich :-)

Und im Oktober kann man dann sehen, wie weit Unity dann konfigurierbar/anpassbar ist.

Wenn's dann immer noch so düster aussieht und es dann zusätzlich keine Auswahlmöglichkeit auf Gnome2 mehr geben sollte, dann kann immer noch gefurzt werden ;-)

Lasst die doch erstmal eine Weile machen. GNOME3 wird sicher auch noch reifer.

Probleme gibt's... die gibt's gar nicht.

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Von Totschka am Do, 21. April 2011 um 19:13 #

Wenn ein Artikel schon in der Überschrift Endzeitstimmung verbreitet, dann zieht es mir unweigerlich die Mundwinkel nach oben. Ebenso bei diesem seltsamen Nachruf für die Netbooks.

Da fühle ich mich doch gleich als was Besonderes: Ausgerechnet für mich letzten Mohikaner der ausgestorbenen Linux-auf-Netbooks-Fraktion schraubt Canonical so ein Teil zusammen - geil! :-D

Mal im Ernst, vermutlich hat der Autor dieses Unity noch nie auf einem Netbook in Aktion erlebt...

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Von autarch am Fr, 22. April 2011 um 01:11 #

Ubuntu ist durchaus für Anfänger gedacht und für die ist die große Vielfalt und Konfigurierbarkeit eher abschreckend, ja ich kenne einige, die deshalb lieber Windows 7 oder Mac OS X einsetzen. Es ist zum Beispiel mehr als einmal vorgekommen, dass Bekannte von mir, der Linux zum ersten Mal ausprobiert, aus Versehen sein Panel gelöscht hat. Das vergrault Anfänger für immer! Abgesehen davon das sich kein Anfänger traut Linux selbst zu installieren, ist das einer der Hauptbremsen für Linux auf dem Desktop: Linux geht davon aus, dass der Nutzer weiß was er tut, oft weiß er es aber nicht, oder probiert was aus, oder hat sich eben nur verklickt. Da finde ich es gar nicht so schlecht, dass Unity eher steif ist.
Aber ich denke auch, dass Canonical auch etwas mehr Konfigurierbarkeit biten sollte und wird.
Dass Unity schlecht auf unterschiedliche Auflösungen skaliert ist meiner Meinung nach ein Kindheitsfehler, für den man aber genug Zeit gehabt haben sollte, ihn zu korigieren. Da hat sich Canonical nicht gereade mit Ruhm bekleckert.

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Von König Geld am Fr, 22. April 2011 um 02:03 #

Unity ist eindeutig für den Mainstream User gedacht und das ist auch OK soweit. Das war im übrigen von Anfang an Ziel von Ubuntu. Surfen, Chaten, e-Mail, Facebook, Youtube u.s.w. sind die Hauptbeschäftigungen dieser Zielgruppe. Es fehlen nur noch Spiele um den Durchbruch zu erzielen.

Fortgeschrittene Anwender sollten auf Debian ausweichen. GRML ist im übrigen eine darauf aufbauende Distribution und bietet viele Möglichkeiten.

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Von Idiotenpfleger am Fr, 22. April 2011 um 05:07 #

ich finde den Artikel klasse.

In der jüngeren Vergangenheit konnte man beobachten, dass Ubuntu bzw. Canonical nur um des Bastelns willen am Desktop herumbastelt. Nur um Scheininnovationen zu machen. Alles was made by Canonical war, hatte keine bessere Usability aufzuweisen als das was es ersetzte. Man denke hierbei an notify-osd oder die "Neugestaltung" der Panel Applets. notify-osd hat nichts anderes getan, als die standardmäßigen Benachrichtigungen, außer zusätzlich den User damit zu verwirren, dass sie bei mouse-over verschwinden.
Und die Panel-Applets? Standard-Gnome = z.B. bei mouse-over über das Akku-Symbol wird der Ladezustand und die Restlaufzeit angezeigt. Ubuntu? mouse-over? Nix! Klicken! Was ist daran besser??

Fensterbuttons? Naja, abgedroschen...

Wenn man aber mal von all diesen Änderungen, die Canonical in der Gnome 2 Zeit zurechtgebastelt hat, auf Unity schließt: Gute Nacht!. Ändern um des Änderns willen. That´s it.

Naja, ein Problem der Gemeinschaft ist ja, dass sie dann rumjammern und "ach menno, dass die das so machen, find ich aber blöd", statt einfach was anderes zu benutzen. Es gibt so viele schöne Linuxdistributionen, deren Macher sich so viel Mühe geben... nein, da fummelt man sich lieber Ubuntu zurecht, löscht Unity, bastelt mit Gnome 2 rum... obwohl nebenan 100e andere im Angebot sind, die all das liefern, was man möchte. Und noch mehr.
Das auch noch, wo Ubuntu seit 9.10 qualitätsmäßig ja nun wirklich nicht der Weisheit letzter Schluß ist...

Nein, statt einfach mal ein bißchen mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und was anderes auszuprobieren, wird versucht, Shuttleworth zu seinem Glück zu zwingen. "Ach komm Mark, ich will aber Gnome 2. Bitte Bitte mach auch noch Gnome 2!" - nicht nachvollziehbar.

und dann noch:

Zitat: "Ubuntu ist durchaus für Anfänger gedacht und für die ist die große Vielfalt und Konfigurierbarkeit eher abschreckend, ja ich kenne einige, die deshalb lieber Windows 7 oder Mac OS X einsetzen. Es ist zum Beispiel mehr als einmal vorgekommen, dass Bekannte von mir, der Linux zum ersten Mal ausprobiert, aus Versehen sein Panel gelöscht hat. Das vergrault Anfänger für immer! Abgesehen davon das sich kein Anfänger traut Linux selbst zu installieren, ist das einer der Hauptbremsen für Linux auf dem Desktop: Linux geht davon aus, dass der Nutzer weiß was er tut, oft weiß er es aber nicht, oder probiert was aus, oder hat sich eben nur verklickt. Da finde ich es gar nicht so schlecht, dass Unity eher steif ist."

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man Computernutzer für so dumm halten kann und sollte. Ich habe damals mit KDE 3.5 angefangen. Ich habe es auf Anhieb verstanden. Dann Gnome 2. Auf Anhieb verstanden. Und ich habe mir auch mein Panel gelöscht. Und? Ich habe auf Anhieb verstanden, wie ich es wieder herstelle. Ich behaupte von mir, dass ich nur ein ganz normaler User bin. Ich kann nix im Terminal, ich kann .odf und .odt, mails schreiben und im Internet surfen. Das wars. Und das schon seit 4 Jahren Linux. Wozu sollte ich mehr können, wenn ich nicht mehr brauche? Genau auch KDE 4.x.x - benutze ich jetzt seit 1 Jahr und ich habe nirgendwo etwas nachgeschlagen oder die Hilfe konsultiert. Ich habe aber trotzdem all das verstanden, was ich brauche um meinen Desktop so zu bauen wie ich es will. Das hat übrigens nichtmal 10 Minuten gedauert, weil openSUSE KDE schon gut vorkonfiguriert. Da habe ich unter Ubuntu am Gnome länger herumschrauben müssen.

Ich weiß auch nicht was ich tue, genau wie all diese "dummen User", für die Unity und Windows gemacht ist. Ich tue es aber trotzdem.
Also müsste ich nach dieser Definition Windows benutzen... und jetzt? Muss ich wirklich? Was soll dieser Blödsinn "Windows ist beschränkt, deshalb ist es einfach"???
Das ist einfach nicht wahr! Schonmal jemanden, der jahrelang Linux benutzt hat, vor Windows 7 und seine komischen jumplists gesetzt? Kann der das? Versteht der das auf Anhieb? Nie und nimmer! Ach... Windows ist ja... muss man ja können! Blödsinn!
Das hat doch mit der Anzahl der Optionen nix zu tun. Wichtig ist doch der Aufbau des Systems und dass der User versteht, was er tun kann und was nicht. Da nützt doch das Einschränken nix.

Unity ist für mich nur ein Produkt aus "wir müssen unbedingt auch nen Desktop haben und machen" - deshalb wird auf Biegen und Brechen dieses Ding durchgezogen. Naja, wenns schee macht...

was stört sind die Heulgeräusche aus der "Community"

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Von Ein Linuxuser am Fr, 22. April 2011 um 11:53 #

«Damit besteht erstmalig seit vielen Jahren die Chance, dass sich frustrierte Unity- und Gnome-Anwender zurück auf ihre Wurzeln besinnen - und die liegt ja bei vielen Linux-Profis in der KDE-Welt.»

Ohne mich in philosophischen Exkursen über die Definition von «Linux-Profi» zu verlieren, möchte ich gerne darauf hinweisen, dass ich, als langjähriger Linux-Benutzer, schon seit sehr langer Zeit auf Gnome setzte. Einige Gründe:


  • sehr intuitiv zu bedienen

  • sehr stabil und flüssig

  • im Vergleich zu KDE SC ressourcensparender und somit auch für Netbooks geeignet(er)

  • Einstellungsoptionen sind einfach zu finden (was vor allem bei Gnome 3 stark verbessert wurde)

  • Einstellungsoptionen, die von den meisten nicht verwendet werden, sind standardmäßig nicht zu sehen, können jedoch trotzdem mit Hilfe des G-Conf-Editors (oder Gnome-Tweak-Tool) geändert werden

  • viele Applikationen, die ich verwende (wie Inkscape, Gimp, G-Numeric uvm.) integrieren sich bezüglich Aussehen sehr gut in Gnome

Ich will jedoch überhaupt nicht sagen, dass die anderen Desktops keine Daseinsberechtigung haben – im Gegenteil: Ich verstehe sehr gut, wieso andere lieber KDE SC, XFCE, Awesome, Fluxbox etc. verwenden. Dieses ewige Geschrei um das Ende einer Desktopumgebung, sowie die ewige Diskussion um die beste Desktopumgebung ist einfach Kindergarten. Und zu behaupten, dass die Wurzeln von «Linux-Profis» bei KDE SC liegen, ist sowas von arrogant.

Unitiy hat meiner Meinung nach – im Gegensatz zu Gnome 3 – noch einige Stabilitätsdefizite, und einige Details müssen noch etwas ausgereift werden. Doch bin ich auch hier der Meinung, dass der Desktop seine Fans haben wird. Vielmehr frage ich mich jedoch, wieso Ubuntu mit Unity einen einen eigenen Weg eingeschlagen hat und nicht Gnome 3 verwendet – schließlich sind die Ziele der beiden Dekstops doch ziemlich die selben – oder nicht? Doch das ist ein anderes Thema …

À propos «Linux-Profi»: Als Student an einer technischen Fachhochschule möchte ich darauf hinweisen, dass zumindest bei uns KDE SC nicht die am meisten verbreitete Desktopumgebung ist. Mal davon abgesehen, dass die Hochschulleitung auf Ubuntu setzt, ist bei den Studenten eine große Desktopvielfalt auszumachen: Gnome ist zwar sehr verbreitet, doch trifft man auch sehr viele Studenten mit Tiling-Fenstermanagern wie Awesome, Ion, DWM uvm. an (v.a. bei den Informatikstudenten), plus nicht wenige mit XFCE. KDE SC ist bei uns zwar bei einigen Professoren sehr beliebt, doch bei weitem nicht die am häufigsten verwendete Desktopumgebung.

Fazit: Jedem seinen Desktop & peace on earth. In diesem Sinne allen frohe Ostern! ^^

PS: In Zukunft würde ich mir von Pro Linux übrigens freuen, wenn solche stark persönlich gefärbten und äußerst subjektiven Beiträge durch objektive und relevante Beiträge ersetzt werden könnten.

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Von Lecter am Fr, 22. April 2011 um 15:43 #

Also ich habe die letzte Beta von Ubuntu ausgiebig getestet und kam damit sofort zurecht, macht auch was fürs Auge her. Das neue Bedienkonzept ist schlüssig und sehr einfach gehalten. Dann kam ja Fedora15Beta mit Gnome3...Live-CD heruntergeladen, gebrannt und gestartet, genau gleich wie die Ubuntu-Beta...und war entäuscht! Das Unity-Konzept ist viel einfach zu verwenden, alles reagiert nach kürzester Zeit, als würde man schon Ewigkeiten damit arbeiten, bravo! Die Gnome3-Geschichte fühlte sich dagegen ziemlich halbfertig an, als würden mir einige Dinge fehlen! Zm Autor...geh Dich mal auschlafen, so ein Genörgel an etwas Neuem ist ja nicht auszuhalten!

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Von starger am Sa, 23. April 2011 um 01:28 #

Egal ob Unity oder Gnome3 - wenn es darum geht, eine Paneloberflaeche fuer eine Waschmaschine zu entwickeln, sind beide auf dem richtigen Weg - ein Desktop (mit Blick ueber meinen Schreibtisch...) sieht imho anders aus.
XFCE&Co werden wohl in Zukunft neue Freunde finden...

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Von Aldi am Sa, 23. April 2011 um 11:49 #

Ich kann dem Autor und vielen meiner Vorredner in keinster Weise zustimmen. Innovation auf dem Desktop war unter Linux lange Zeit ein Fremdwort. Und genau das passiert jetzt mit Gnome3 und Unity.* Und wie es mit jeder Innovation ist: Zu Anfang hat sie auch schlechte Seiten. Erst mit der Zeit reift eine Innovation heran. UND diese Zeit sollte man Unity und Gnome3 geben.
Der große Vorteil von OpenSource ist, dass der "traditionelle" Code nie stirbt. Wenn eine kritische Masse an Personen nicht an die Innovation glaubt, wird eben bspw. Gnome2 weiterentwickelt. Gut. Ist doch super. Hauptsache es kommt etwas in Bewegung!!! Darüber hinaus sind die Unity sowie die Gnome-Entwickler nicht soweit von den Nutzern entfernt/unabhängig wie dies hier suggeriert wird.
FAZIT: Lasst einer Innovation Zeit. Kritisiert die Innovation konstruktiv. Falls beides nicht klappt, dann gibt es auch noch das zurück zu Gnome2!

*KDE4 habe ich hier bewusst nicht erwähnt. Technologisch halte ich KDE4 für sehr gut gelungen und top. Von der Benutzung her ist KDE4 aber keine Abkehr alter Paradigmen. Leider. Wäre schön gewesen, oder es kommt noch. Gute Ideen gibt es bei den KDElern ja zu Hauf, bspw. das geniale anwendungsübergreifende Tab-Konzept...

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Von mosu am Sa, 23. April 2011 um 13:05 #

Der Autor wirft unity und gnome 3 in einen Topf, obwohl er nur unity getestet hat. Das halte ich selbst im Rahmen eines Meinungs-Artikels für problematisch. Ich habe nur gnome 3 getestet und beschränke mich darauf.
Ich habe gnome 3 unter opensuse seit 10 Tagen oder so installiert und es funktioniert sehr gut. Es läuft unter meinem Desktop-PC von 2003 mit ATI-Karte und unter meinem Dell-Notebook mit Intel-Chip von 2009. Es gibt keine Stabilitätsprobleme, ich kann eine Menge einstellen - Fensterhinterhinergründe noch nicht, aber das wird sicher noch kommen, ich kann sogar Themes installieren.

Grundsätzlich denke ich: Wenn jemand heute einen PC benutzt und er will ihn individuell konfigurieren - auch den Desktop in Verhalten und Aussehen - so ist er oder sie gut beraten, wenn er in der Lage ist via Google nach Anleitungen und Erfahrungen anderer zu suchen und diese auszuprobieren. Wer das fertig bringt, kann heute schon bei Gnome 3 eine Menge konfigurieren, ich denke auf "Linux-Profis" dürfte diese Beschreibung passen.

Ich verwende Gnome und auch weiterhin Gnome 3 wegen seiner Stabilität, Ausgereiftheit (!) und Zuverlässigkeit. In dieser Hinsicht hat mich Gnome 3 wirklich überrascht, als es erschien war es tatsächlich so weit fertig, dass bei mir alles funktionierte, was ich brauche.
Ich bin also sehr dankbar für dieses gnome-3-release, auch wenn gnome 2 extrem zuverlässig war, so fand ich es doch etwas sehr altbacken.

Das kann man jetzt über gnome 3 überhaupt nicht sagen. Es ist der erste Linux-Desktop, den ich kennengelernt habe, der tatsächlich Design- und Usability-Entscheidungen umsetzt, die die spezifischen Stärken des Linux-Desktops erahnbar machen, und den Linux-Desktop deutlich von Mac OS und Windows absetzt.

Der Streit zwischen KDE 4, Gnome und anderen wird offensichtlich von den Usern geführt, nicht von den Entwicklern, ich habe mich schon gefragt, ob da ein paar bezahlte Mitarbeiter von Microsoft und / oder Apple mitmischen, denn es hat schon zum einen etwas Tragikomisches und zum anderen etwas Abschreckendes, solche Diskussionen zu verfolgen, aber natürlich ist das eine unsachliche Unterstellung gegenüber Apple und Microsoft ich sage nur: Ich habe mich das schon öfters gefragt.

KDE-4-Programme und Gnome 2/3 vertragen sich übrigens hervorragend. Ich benutze Digikam, Amarok, Gwenview, k3b, auch Konqueror als Zweitbrowser mit großem Vergnügen. Die DE hat in meinen Augen vor allem die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass an der Oerfläche alles gut und flüssig läuft und noch gut aussieht und das macht Gnome 3 aus meiner Sicht ausgezeichnet.

In diesem Sinne - hoffentlich ohne PC, wem das vergönnt ist: schöne und entspannte Ostern!

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Von Segger am So, 24. April 2011 um 09:10 #

Schade eigentlich, ich bin damals von KDE zu Gnome gewechselt, KDE4 war am Anfang eine Katastrophe!
Habe mich jetzt in Gnome sehr gut eingearbeitet, würde ungern wieder zu KDE wechseln, weil ich ein schönen NX Server laufen hab und meine ganze Familie, da über Clints (alte Notebooks) drauf zugreift. Die müssten alle wieder mit KDE klarkommen! Werde so lange es geht diese LTS Version laufen lassen! Vielleicht nehme ich danach Debian mit Gnome 2 und warte was sich so durchsetzt.

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Von Cocken am So, 24. April 2011 um 12:12 #

Pro-Linux... wo geht es hin?
Solche Artikel auf der Startseite?

Ich trolle mich.... tschüß!

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Von xB am Mo, 25. April 2011 um 07:22 #

Statt weite Vor- und Nachteile aufzufuehren moechte ich einfach ein Beispiel geben wie ich meinen Gnome Desktop konfiguriert habe: Mein Gnome Desktop

Eine kurze Erklaerung dazu:


  1. Ich habe einen relativ kleinen Notebook mit 12.1" Bildschirm und 1024x768 Pixeln. Das heisst der Platz ist bei mir besonders wichtig.

  2. Ich mag es lieber das Pannel unten zu haben als oben. Ausserdem finde ich es sinnlos zwei Panels (eins oben und eins unten) zu haben. Ich habe also alles was ich brauche in einem Panel untergebracht.

  3. Ich benutzte das window-picker-applet statt dem normalen window-list applet. Ich finde es sehr nuetzlich nur die Icons statt auch den Programmnamen zu sehen und es spart unheimlich Platz.

  4. Das Menu habe ich entfernt und rufe es mit Alt+F2 auf

  5. Virtual Windows brauche ich nicht und habe das entsprechende Applet entfernt.

  6. Ich habe die Hintergrundfarbe von meinem Panel auf ein Orange/Gelb geaendert sowie die Titelleiste von den Fenstern auf ein helles Blau.

  7. Die Buttons zum minimieren, etc. habe ich wieder nach rechts gemacht.


Die Freiheit zu haben meinen Desktop so zu konfigurieren wie ich ihn gerne haben moechte ist fuer mich einfach sehr viel Wert. Zum Vergleich, unter Windows kann man nicht mal die Hintergrundfarbe der Startleiste aendern, den Startbutton entfernen, oder den generellen Aufbau er Startleiste veraendern.

Ich wuerde niemals auf die Idee kommen meinen Panel/Desktop aufbau als Standard vorschlagen (geschweige denn VORSCHREIBEN) zu wollen, da ich mir vollkommen im Klaren darueber bin das die meisten wohl einen ganz anderen Aufbau bevorzugen. Trotzdem finde ich die Moeglichkeit zu haben sehr sehr wichtig. Und zwar direkt in der Gui und nicht mit nachinstallierten tools oder in dem man in irgendwelchen gconf/dconf settings rum hackt oder config dateien editiert.

Wenn mir nun jemand vorschreiben wollte das ich das Panel nur oben anzeigen kann ware das bereits Grund genug fuer mich auf eine andere Desktopumgebung zu wechseln.

Das einzige was mich an der jetzigen Konfiguration stoert ist, dass ich im indicator-applet-session (uebrigens ein Ubuntu Applet) nicht meinen namen entfernen kann, denn der benoetigt einfach unglaublich viel Platz. Und das wenn ich meinen externen 22" Monitor anschliesse, ich immer die Applets neu ausrichten muss. Da muss ich sagen finde ich die neue Einstellung des Gnome3-panels besser die nur noch links/rechts und zentriert kennt:
Long Live the Gnome Panel (Align your applets correctly)

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Von DeerHunter am Mi, 27. April 2011 um 11:32 #

Der Anfang ist meist der Begin von irgend etwas. Ich habe mit dem Editorial aus dem Linux-User Magazin und einem Festplatten wechsel die Gelegenheit genuzt LMDE zu testen.
Bis her habe ich nur wenige Artikel gefunden die wirklich neutral die Benutzbarkeit der Oberflächen von Gnome 3 / Ubunut unity betrachten. (c't und Linuxund ich).
Ich persönlich (kein Linux-Neuling) bevorzuge Gnome.
Das liegt daran das ich mit weniger Konfiguration gut zurecht komme. Gnome 3 und Unity sehr konsequent Guidelines umsetzen.
Das ist auch gleichzeitig mein Kritikpunkt. Die Leiste hätte ich gerne unten in der Mitte und die Icons sollten Konfigurierbar sein.
Alles andere entspricht eh schon der Art und Weise wie ich den Desktop benutze.
Die Freiheit unter Linux ist eben auch nicht immer ein Segen.
Im Moment gefällt mir das gesamte Paket unter Ubuntu besser als LMDE.
Im Moment scheinen alle nervös zu sein, da mit Novell, Oracle/Sun, Mandriva usw. einiges an Bewegung in der Wolke Linux herrscht.
Vielleicht will auch nur Mr. Shuttleworth austesten wie weit die Schmerzgrenze getrieben werden kann. Aber setzt sich der 'Freie Geist ' durch und die fehlenden Konfigurationsmöglichkeinten werden noch nachgeliefert, oder beschrieben ? Alternativen wie Gnome 2.x oder KDE oder oder oder.. gibt es unter Linux ja ausreichend.
Ist ja nicht so wie bei armen Leuten, die am Sharholder Value hängen

Horrido und fröhliches Jagen

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Von XenonLightz am Fr, 29. April 2011 um 21:36 #

also wenn man unity nicht haben will kann man einfach mit compizconf das unity-plugin deaktivieren und wieder das gute alte gnome-panel mit der anmeldung starten :)

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Von Systemanalytiker am Mo, 2. Mai 2011 um 21:56 #

Kann dem Autor nur zustimmen. Mich persönlich hat bei Unity schockiert, dass die Menüleiste vom beliebten VLC-Player man auf den oberen Bildschirmrand verschoben hat. Das ist doch nicht normal. All das wäre verkraftbar, wenn es einfache Konfigurationsmöglichkeiten gäbe.

Aber es scheint einen Lichtblick zu geben. Erste Tests meinerseits vermitteln den Eindruck, dass sich KDE sehr stark verbessert hat.

Dennoch ist traurig, dass die Ubuntu und Gnome3 - Entwickler den Linux Desktop an die Wand fahren.

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Von Giri am So, 8. Mai 2011 um 10:04 #

Unity und gnome3 sind beide Mist!!!
Wenn nicht ein anderer Manager mit ähnlichen Freiheiten
wie in gnome2 installiert werden kann, sind Ubuntu oder die anderen
Systeme mit dem gleichen Mist nicht mehr zu gebrauchen.
Sehr sehr schade!!!

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Von daemonTutorials am So, 8. Mai 2011 um 22:08 #

Auf Smartphones wär Unity ideal!
Auf ProduktivPC's und Entwicklermaschinen ist Unity nett anzusehen aber dennoch sehr schlecht zu bedienen.

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Von Peter K am Sa, 14. Mai 2011 um 05:29 #

Bei so viel Schwachsinn möchte man fast meinen, dass hier wirtschaftliche Interessengruppen versuchen, echte OpenSource-Alternativen zu infiltrieren und in der Entwicklung maßgeblich zu beeinflussen. Anders kann ich mir so einen User-unfreundlichen Müll wie beim derzeitigen 11.04 langsam nicht mehr erklären.

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Von Greg am Fr, 27. Mai 2011 um 19:59 #

Ich habe heute Ubuntu 11.04 installiert. Das Unity ist wirklich für Desktops schrott.
Um es weg zu bekommen habe ich die Unity Pakete deinstalliert. Einfach in Synaptic danach suchen und per Purge deinstallieren. Schon kommt wieder der gute alte gnome 2 zum vorschein. Das Panel fehlt noch. Starten kann man das per gnome-panel. Damit das auch beim normalen starten von gnome kommt ist das in autostart eingetragen.
Uff. Alles Bestens.

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Von Jeff Jurugu am So, 29. Mai 2011 um 23:11 #

Ja, da gibt es tatsächlich im Linux-Mainstream jemanden, der den Mut hat, sich an die wirtschaflichen Realitäten anzupassen und ein vereinfachtes Bedienkonzept mit weniger Knöpfen, Haken, Ösen und Optionen einzuführen. Das steht jetzt am Anfang, es hat noch einen weiten Weg vor sich, indem viel drangeschraubt werden wird. Aber jetzt schon kommen die ganzen Heulsusen und Untergangspropheten, sogar Herr Kofler reiht sich in diese Kassandra-Rufer ein. Hätte ich nicht von ihm gedacht! Mann, wer versteht schon das strategische Konzept hinter der Vereinfachung? Wer will schon daran denken, dass Ubuntu einfach nicht genug (bezahlte oder freiwillige) Entwickler hat, um die eierlegende Wollmilchsau im Desktop stabil und multiflexibel zu verwirklichen.
Natürlich ist jetzt und wird niemand in Zukunft gezwungen, Unity einzusetzen. 2-3 Klicks reichen schon und man ist wieder im altgewohnten Gnome-Bastel-Desktop. Oder am Anfang gleich Kubuntu eingesetzt und das ganze Gejaule wird obsolet. Oder XfCE oder Lubuntu oder oder oder. Jede Menge Wahlmöglichkeiten ohne Grund, sich mit Unity auseinandersetzen zu müssen oder auch konstruktiv Einfluss auf eine neue Bedienphilosophie zu nehmen. Schaut Euch doch mal JoliCloud an, da könnt ihr jammern, da kann man noch viel weniger direkt einstellen. Und trotzdem haben die Erfolg mit ihrer App-Strategie und ihren 5-10 Entwicklern. Ist das denn erlaubt?

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Von Till am Mi, 1. Juni 2011 um 16:10 #

Das sich bei dem mehr als jungen Unity noch viel ändern wird und muss ist ja klar, und wird auch von Shuttleworth betont.

Es ist aber erstaunlich, wie unterschiedlich die Bewertung von Unity ausfällt. Während insbesondere die Einsteigerfreundlichkeit von vielen angezweifelt wird, habe ich in letzter Zeit in diversen Foren recht viele Kommentare von Einsteigern gesehen, die das Konzept mochten.

Mich als 'Power'-User hat es ein paar Tage Eingewöhnung gekostet. Ohne mein Netbook hätte ich die auch nicht auf mich genommen. Aber insgesamt ist der Arbeitsfluss deutlich angenehmer und schneller geworden als mit der alten Oberfläche. Vor allem ist die Grundannahme der Unity-Entwickler richtig, dass man nur auf so-und-so viele Anwendungen permanent zugreift - und dass dieser Zugriff denn aucj so schnell wie möglich sein sollte.

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Von Björn am Di, 7. Juni 2011 um 15:44 #

Also ich finde den grundlegenden Aufbau eigentlich nicht schlecht, allerdings fehlen doch noch sehr viele Einstellmöglichkeiten und Funktionalitäten finde ich. Ich nutze es als Webentwickler, und wechsel im Minutentakt das Fenster, das ging unter Gnome schneller und einfacher muss ich sagen. Bis das Panel mit den Tasks ausgefahren ist habe ich in Gnome schon 3 mal mein Fenster gefunden. Das Panel bedarf nochmal einer grundlegenden Überarbeitung in Sachen Benutzerfreundlichkeit finde ich. Ich habe die letzten Tage (bitte verzeiht mir) windows 7 benutzt, weil ich damit im Moment einfach schneller arbeiten kann. Das dortige Panel is wirklich super, sehr gut zu konfigurieren und bietet mir alles was ich zum schnellen arbeiten benötige. Das ist aber auch das einzige was die an Windoof gut hinbekommen haben ^^. Wenn das Panel in Unity ebenso flexibel konfigurierbar wäre, dann wäre ich schon sehr glücklich.... :) Ich finde es zudem relativ nervig dass die Menuleiste die man in einem Fenster sonst oben hatte (datei, ansicht... usw.) nun nur noch erreichbar ist wenn das Fenster Maximiert ist. Oder habe ich irgendwo eine der Zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten übersehen?? *hüstel* ^^

Im Großen und Ganzen finde ich das Konzept gelungen, aber es steckt meiner Meinung nach noch zu sehr in den Kinderschuhen und die Skalierbarkeit angeht, ich nutze Ubuntu gerade weil es stabil läuft und ich mir bisher alles so hinbasteln könnte wie ich es benötige um den Arbeitsfluß zu optimieren. Das ist jetzt im Moment leider nicht mehr der Fall und ich werde im Büro wohl auch noch kein Update auf die aktuelle Version machen und vorerst auf 10.10 bleiben. Schade eigendlich, aber mal abwarten was noch so kommt. :) Wenn das tatsächlich der Anfang vom Untergang sein sollte, dann kommt eben eine andere Distribution auf die Kiste oder eben der Konsumknüppel vom Apple xD

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Von Wieder Windows? am So, 19. Juni 2011 um 10:53 #

Jahrelang benutze ich nun schon Ubuntu, und nachdem es für die letzte Ubuntu-Version (war wohl Ubuntu 9.10 oder 9.04) keine Sicherheitsaktualisierungen mehr gab, habe ich mir Ubuntu 11.04 installiert. Dieses Unity-Deskop war einfach grausig und potthässlich: ein dicker Balken links mit riesigen Icons. Konfigurieren liess sich nichts und den Ausschalt-Knopf habe ich lange suchen müssen.
Habe dann Xubuntu installiert und wieder gelöscht, weil sich Lindvd darunter nicht installieren liess, dann Kubuntu, das mir viel zu kompliziert und umständlich war...
Jetzt habe ich Ubuntu 10.04 drauf und bin SEHR zufrieden.

Was aber die Zukunft von Ubuntu bringt, weiss man nicht und wenn solche Zumutungen wie Ubuntu 11.04 die Folge sind - dann werde ich wohl wieder auf Windows zurückgreifen...

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Von User am Mo, 18. Juli 2011 um 11:50 #

Mit CompizConfig lässt sich der Desktop einschließlich Unity sehr flexibel konfigurieren. Leider muss man das nützliche Tool erst selbst installieren.

sudp apt-get install CompizConfig

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Von Peter M. Spreemann am Sa, 23. Juli 2011 um 09:37 #

da bleibt einem ja wirklich die Sprache weg, ich hatte ehrlich nicht damit gerechnet hier in einer derart vermeintlich innovativen Umgebung auf "Reichsbewahrer" zu treffen. Das eigentlich ärgerliche daran ist aber auch die Schlampigkeit der Recherche und sachlichen Information zu diesem Thema.
Da wird behauptet, die Tasks hätten kein Menü mehr, das wre jetzt im Zentralmenü, was einfach sachlich falsch ist und vieles andere mehr.
Da wird weiter breit und episch ausgeführt, der Anwender von Linux-basierten Systemen wie ubuntu wäre der Administrator oder Web-Entwickler, Designer u. ä. und der brauche keine einfache und klar strukturierte Umgebung. Vielleicht fragen Sie sich mal, woran das wohl liegt ? Linux stand bisher im Ruf, ein "Hackersystem" zu sein und auch wenn dieses Gefühl schon lange nicht mehr richtig ist, stand genau dieses überlieferte Gefühl der Verbreitung im Weg. Meine Kunden sind ganz normal Privat- und Geschäftsleute, die sich keine eigene IT Administration leisten können, die haben ganz einfache, klar umgrenzte Anforderungen abseits von der täglichen Anpassung des Startverhaltens des Gesamtsystems und dem Aussehen des Desktops.
Es sind im Übrigen immer diese Art Freaks gewesen, die der Akzeptanz der neuen Medien im Weg gestanden haben, weil sie alles in diesem Zusammenhang zuerst zum Selbstzweck betreiben.
Dieser Artikel ist weder fundiert, noch smart, und auf keinen Fall nützlich.
Das System um das es hier geht, orientiert sich ganz weitläufig an OS-X und bringt meinen Kunden endlich das Potenzial damit eine echte Alternative zu allen anderen Varianten zu haben. Wer je in das verzweifelte Gesicht eines Anwenders gesehen hat, der nicht wusste auf welchen Knopf er grdrückt hat damit jetzt alles anders aussieht in seiner tollen Win Umgebung, wird verstehen, was ich meine.
Und dieser Anwender, guter Mann, ist der Standard-Anwender !
Wer lieber weiterhin am liebsten am PC schraubt und für Software mehr Geld ausgibt als für die Hardware, der soll doch in Zukunft an seiner Win-Büchse schrauben und aufhören mit diesem Gejammer. Das gilt mit Einschränkungen genauso für die bisherigen Gnome und KDE Betreiber, weil sie zwar schlau genug sind, für Software weniger Geld auszugeben, trotzdem aber, so hört sich dieser Beitrag an, am liebsten in den Tiefen des Systems schrauben.
MEINE Kunden sind begeistert von der einfachen Struktur, von der Geschwindigkeit und last but not least dem einzigartigen Preis-Leistungsverhältnis eines mini-ITX Systems mit genau diese Software.

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Von Ruedi1 am Mo, 31. Oktober 2011 um 15:31 #

Ich habe mit Ubuntu 11.04 wieder mit Linux angefangen und war begeistert was alles funktioniert und in deutsch ist. Hätt ich bloß diesen Update Button nicht gedrückt. Ubuntu ist wieder von meinem Rechner verbannt, 11.10 kan ich überhaut nicht empfehlen, nicht alles was Modern aussieht ist auch besser.

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Von Tifanu am Mo, 31. Oktober 2011 um 18:41 #

Ich 'rette' mich mit dem Cairo Dock in Gnome vor Unity in Ubuntu. Aber der einfachere Gnome-Desktop (Classic) ist auch unvollständig in Ubuntu 11.10 und reagiert auf das Cairo Dock auch teils unberechenbar. Es half dann auch, KDE parallel zu installieren für mehr Konfigurationsmöglichkeiten, die sich dann auch auf Gnome mit Cairo Dock auswirken, wenn man sie in KDE vornimmt. Es rettet auch, dass Linux immer andere bzw. mehrere Desktops parallel zu installieren ermöglicht. Dann hat man teils Anwendungen doppelt zum gleichen Zweck installiert, aber das ist zu verschmerzen. Die Unity-Präferenz und das gleichzeitige Vernachlässigen von Gnome in Ubuntu halte ich dabei für eine schlechte Strategie von Canonical.

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Von Dr.Bobo am So, 13. November 2011 um 23:20 #

Nach dem Update meines Netbooks auf Ubuntu 11.10 musste ich leider feststellen, dass es bei 11.10 keine Auswahlmöglichkeit für den "Classic Desktop" gibt wie in 11.04. Mit ein paar Klimmzügen bekommt man das irgendwie verbessert, aber nicht völlig behoben.

Daher habe ich den Rechner noch einmal neu mit Ubuntu 11.04 installiert. Und ein Update kommt so schnell nicht mehr in Frage.

Mit dem Unity Dock kann ich nichts anfangen...ebensowenig wie mit den Netbook-Editions...ist nicht meine Welt...

Bisher war ich sehr zufrieden mit Ubuntu. Es wäre schade, wenn ich demnächst umsatteln müsste...

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Von LINUXER 2.0 am Mo, 21. November 2011 um 13:25 #

Ich nutze Ubuntu schon eine ganze Weile und denke, mit Unity nimmt das (weiter) einen richtigen Weg. Erst mit Unity habe ich Frau und Schwiegermutter von WIN weg hin zu Linux bewegen können. Die Oberfläche ist Innovativ und für Beginners überschaubar. Für Versierte bleiben alle Möglichkeiten der Konsole (inkl. die Fenstersteuerung wieder nach rechts zu bewegen *g*) bis hin zum kompletten Oberflächenwechsel. Auch die Installation (Ubuntus bekannte Hardwarefreundlichkeit) und Verknüpfungen zu den anderen LINUX-Schlepptops und (noch) vorhandenen WIN-Rechner gingen flott und problemlos ebenso wie div. Paketeinstallation - SO SOLLTE ES SEIN - insbesondere für Neu- und Umsteiger! Wer später dann mehr will, kann und sollte sich bei Bedarf vertiefen...Fazit mit Unity nix Untergang sondern (ausbaubarer) Fortschritt!

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Von Andreas Bartels am So, 18. März 2012 um 14:23 #

Leider ist in der älteren Distribution nicht von vornherein die Unterstützung für die neuesten Treiber und Hardwareprodukte enthalten, so daß man auf ihnen einen 11.04 nicht mal ohne weiteres installieren kann. Sonst hätte ich das Unity nicht bei mir installiert. Jetzt habe ich als Betreuer von verschiedensten Systemen markante Zeitprobleme, weil einzelnes nicht funktioniert. Aus irgend einem Grund funktioniert z. Bsp. Vinagre nicht mehr wie bisher, so daß es nicht möglich ist in verschiedenen Fenstern gleichzeitig zu überwachen, wie z. Bsp. Software upgegraded wird und da manches mal eingriffe in die Abläufe von Seiten des Nutzers notwendig sind, können diese dann nicht rechtzeitig zeitnah erfolgen. Also verbraucht es unheimlich viel unnütze Zeit.

Dann versuchte ich Remmina, noch schlimmer, denn da fand ich noch nicht mal die Möglichkeit, neue Verbindungen ohne die alten zu verdecken aufzubauen. Bei Vinagre kam es lediglich zu irgend einem Fehler, dessen Ursache ich noch nicht ergründet habe.

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Von Beginner am So, 29. April 2012 um 08:47 #

Mit Unity werden alle PC's zum Smartphones ):):):):

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Von Baschi am So, 24. März 2013 um 01:47 #

Wie kommen die Ubuntu-Entwickler dazu die Fensterbuttons links statt rechts zu platzieren? Ein absoluter Schwachsinn! Wer dies möchte sollte dies tun können, aber dies muss sicherlich nicht per default so eingestellt sein. Nun gut, man kann es ja einfach umstellen.

Jahrelang arbeite ich mit Gnome, nun kommen die Ubuntu-Entwickler mit ihrem Unity daher. Reine Gewinnmaximierung? Mal sehen ob der Schuss nicht nach hinten losgeht!

Bei jedem neuen Aussetzen von Ubuntu muss ich also die Gnome-Shell einrichten, damit ich wieder mit Gnome arbeiten kann. Mit Unity ist dies einfach unmöglich.

Unity mag gut für die Benutzer sein, die sich mit Kinderpipikram wie Facebook abgeben und sich sonst noch ein paar Videos und Musik reinziehen.

Zum professionellen arbeiten ist Unitiy unbrauchbar. Gut, Gnome-Shell installiert, die Fensterbuttons wieder nach rechts versetzt und den Sozialnetzwork-Kinderpipikram entfernt. Mit dem Gnomedesktop habe ich nun aber das Problem, dass mir die Maus immer wieder einfriert.

Nun wird es Zeit für Linux Mint. Hoffe dann wieder arbeiten zu können.


Unity - Der Anfang vom Ende für Ubuntu? Ich denke: ja.

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