Plattformen für die Entwicklung und Verwaltung von Open-Source-Projekten
Dieser Artikel stellt die populären Hosting-Plattformen SourceForge, Google Code und GitHub für Open-Source-Projekte vor.
Google Code
Ebenfalls sehr beliebt ist die Plattform Google Code. Google nutzt die Plattform als seine zentrale Basis für die Entwicklung des Smartphone-Betriebssystems Android oder für das Google Web Toolkit. Zudem bietet es aber allen Entwicklern von Open-Source-Projekten ebenfalls eine Möglichkeit, ihr Projekt zu veröffentlichen und zu verwalten.
Etwas weniger umfangreich als SourceForge, aber doch mit allen nötigen Funktionen, die man zum Grundumfang zählen sollte, kann auch Google code aufwarten. So stellt Google folgende Funktionen bereit:
- zentrales Verzeichnis (engl. Repository) des gesamten Quelltextes und weiterer Dokumente
- 2 GB Speicherplatz für Dateien im Verzeichnisbaum und 2 GB im Downloadbereich
- unterstützt werden Git, Mercurial und SVN
- Dateien online bearbeiten inklusive Syntax-Hervorhebung (wurde extra für Chrome OS eingeführt)
- Wiki
- Ticketsystem für Fehlermeldungen
Vor kurzem erst ist das Versionskontrollsystem Git hinzugekommen, Google bietet jedoch auch eine Portierung von SVN nach Git an.
Sofern man einen Google-Account sein Eigen nennt, benötigt man keine weitere Registrierung und kann direkt auf der Einstiegsseite ein neues Projekt erstellen. Es werden, ähnlich wie bei SourceForge, lediglich einige wenige Standardinformationen abgefragt. Man sollte allerdings, wie bei fast allen Plattformen, der englischen Sprache zumindest grundlegend mächtig sein, da die Seiten selten ins Deutsche übersetzt sind.
Anschließend landet man im Admin-Bereich, der Google-typisch recht schlicht und im klassischen Design gehalten ist.



