Dieser ähnelt noch dem alten Gnome 2, hat aber im Grunde nicht mehr viel mit Gnome 2 zu tun.
Inwiefern? Es gibt ein Panel oben und unten, es gibt ein Anwendungs -und ein Orte-Menü. Der einzige Unterschied ist die Uhr in der Mitte des oberen Panels und das Fehlen des Systemmenüs. Erstere lässt sich per ALT+Rechtsklick verschieben und letzteres wurde zum Sitzungsmenü umgebaut.
In der nächsten Version von Gnome und damit auch Fedora soll er ganz verschwinden, da die Gnome-Shell dann auch auf unbeschleunigter Grafik laufen soll.
Steht wo? Dieses Gerücht wurde doch nur von ein paar Blogs verbreitet, weil es unter Fedora 17 möglich sein wird auch den LLVM-Pipe-Treiber Software-beschleunigtes OpenGL anzubieten. Das der Treiber aber eine sehr leistungsfähige CPU benötigt (Mindestens DualCore und über 2GHz), wurde dabei komplett unterschlagen oder, wegen mangelnder Kenntnisse, gar nicht erst thematisiert.
Zudem ist es eine Sache der Distribution ob der Fallback-Modus noch mitgeliefert wird oder nicht. Der Quellcode ist offen und jedem steht es frei daraus Pakete zu bauen. Das Panel des Fallback-Modus erhält immer noch Updates, das letzte Update ist gerade mal drei Tage alt (Auch wenn es nur ein Übersetzungsupdate ist). Da das Panel seid mindestens Version 2.28 Feature-komplett war, ist es auch nicht verwunderlich.
"Steht wo? Dieses Gerücht wurde doch nur von ein paar Blogs verbreitet, weil es unter Fedora 17 möglich sein wird auch den LLVM-Pipe-Treiber Software-beschleunigtes OpenGL anzubieten"
hjb zählt nur eins und eins zusammen, das solltest Du auch tun. Und ob dieses Vesa-3D auf älteren Rechnern vernünftig schnell läuft, interessiert bei Gnome und Fedora niemanden.
Das hat etwas mit dem Artikeltext und Fedora 17 zu tun: Abschaffung des Gnome3-Fallbacks plus Einführung der Gnome3-Shell-GUI für alle (über Software-3D bzw. llvmpipe) auch im Falle von nicht für die 3D-Gnome-Shell geeigneten Grafiktreibern, u.U. auch noch garniert mit einer standardmäßigen (natürlich reversiblen) Abschaltung jedweder klassischen 2D-Hardwarebeschleunigung in Fedora 17.
Abschaltung jedweder klassischen 2D-Hardwarebeschleunigung in Fedora 17.
Das kommt nur vielleicht. Zudem würde sich die Abschaltung jederzeit per xorg.conf-Option (Genauer durch die Option "ShadowFB") rückgängig machen lassen. Die 2D-Treiber bleiben so wie sie sind, es wird vielleicht nur die genannte Option standardmäßgi gesetzt um den LLVM-Pipe-Software-OpenGL-Treiber mit besserer Performance benutzen zu können.
Spruchreif ist das aber beides noch nicht. Dazu muss die Leistung des LLVM-Pipe-Treibers erst einmal um mindestens eine Größenordnung verbessert werden um auch auf Systemen mit wenig Leistung benutzbar zu sein.
wobei die Zahl eine wahlfreie zwischen 0 (dunkel aber nicht aus) und 10 (hell) ist. Die "echo"-Lösung ist natürlich temporär. Das reinstallieren der bash löst das Problem. Beide Befehle müssen natürlich als root eingegeben werden.
Rein von der Verwendung für den Enduser ist Ubuntu da doch schon weiter (Teste es auf meinem Netbook), dafür bei den Paketen nicht so aktuell
Deine Probleme sind aber wirklich minimal. Das man das Dropbox-Repository einbinden muss, würde ich jetzt persönlich nicht als Problem ansehen. Das muss man unter Ubuntu auch.
Ich finde ein Problem an Fedora wesentlich nerviger:
Bei der Installation per Live-CD, ist es völlig egal welche Sprache man auswählt. Man bekommt immer ein englisches System noch der Installation präsentiert (Sprache und Tastatur). Wenn man weiß wie man es machen muss, ist die richtige Sprache schnell eingestellt, aber ein Anfänger dürfte wohl erst einmal Schaum vor dem Mund haben, weil er mit der englischen Tastaturbelegung nicht zurecht kommt.
Das fällt mir jedes Mal auf, wenn ich eine neue Version von Fedora teste.
2 Mausklicks für die "Eindeutschung" von Oberfläche und Programmen dürften auch für Trolle nicht zu schwer sein.
Die Tastatur-Einstellung ist hingegen, entgegen deinen Behauptungen, schon *nach* der Installation erledigt, da ein entsprechender Dialog im Installer vorhanden ist.
2 Mausklicks für die "Eindeutschung" von Oberfläche und Programmen dürften auch für Trolle nicht zu schwer sein.
Das mag für den einzelnen Benutzer stimmen, aber wie stellt man die Sprache System-weit um? Der Befehl "Einstellungen kopieren" in den Spracheinstellungen funktioniert nämlich nicht. Und ich beziehe mich hier nur auf die Live-CD, denn diese wird jedem Besucher der Fedora-Homepage zum Download angeboten. Die DVD dagegen ist nicht so leicht zu finden.
Die Tastatur-Einstellung ist hingegen, entgegen deinen Behauptungen, schon *nach* der Installation erledigt, da ein entsprechender Dialog im Installer vorhanden ist.
Sorry, das war auf Fedora 15 bezogen. Mein Fehler. Dort war bei meinem damaligen Test der Final-Version direkt nach der Installation auch die Tastatur nicht auf Deutsch umgestellt. Unter Fedora 16 wird die deutsche Tastatureinstellung nach der Installation übernommen, aber die Oberfläche ist erst einmal auf Englisch. Man muss die Sprache also selbst einstellen (s.o.).
Die Live-CD ist ebenfalls standardmäßig immer auf Englisch eingestellt, da man im Boot-Menü der CD mangels passender Option keine andere Sprache einstellen kann (Jedenfalls habe ich im Bootmenü keine Option gefunden). Und dort ist auch erst einmal die Tastatur auf das englische Layout eingestellt.
Wie bekommt man also als Anfänger es hin ein komplett lokalisiertes System direkt nach der Installation der Live-CD zu erhalten?
Von Idiotenpfleger am Fr, 18. November 2011 um 03:14 #
Fedora 16 KDE Live CD ausprobiert und gerade fliegt es wieder in die Tonne. Why bother?
- wie oben angesprochen: auch wenn man bei der Installation "Deutsch" auswählt, bleibt es Englisch. Dabei geht es nicht um "zwei Mausklicks", so etwas ist einfach unprofessionell und andere können das ja auch... also erwarte ich das auch von der Gemeinschaft rund um den größen Linux-Distributor der Welt, auch wenn es nur eine Test-Spielwiese ist
- Apper ist der Witz in Tüten. Dass dies KPackageKit mit anderem Namen ist, glaube ich nicht. Oder haben die KPackageKit-Leute es geschafft, ihr schon nicht gerade tolles Machwerk weiter zu verschlimmern?
- Schriftbild: matschig, riesig, unleserlich - bei KDE so eigentlich nie vorkommend
- Nvidia-Treiber: Installation schlägt ohne Fehlermeldung fehl, nach Neustart: schwarzer Bildschirm. Bei anderen Distributionen funktioniert das und bei Fedora hat es in Fedora 14 auch mal funktioniert... was soll das? Ich nutze keinen Noveau, so lange der kein Suspend und Hibernate auf meinem Laptop kann
schade. Seit Jahren schon probiere ich immer wieder Fedora. Klappt nie. Also machts weiter der Lizard. Der kann es.
Von Idiotenpfleger am Fr, 18. November 2011 um 15:34 #
Ich wohne (noch) in den USA. Da kann das schonmal sein, dass man scheinbar mitten in der Nacht "aktiv" ist. Um 3:14 habe ich ganz ganz sicher besseres zu tun, als mich über Fedora aufzuregen
Heh Du! Wenn der Lizard es kann, warum dann überhaupt was anderes ausprobieren?
Was der Lizard auf den Geräten auf denen er mir bisher unterkam am besten konnte, war langsam zu sein. Da nehme ich die an einigen Stellen etwas hakelige "Fedora-Rakete" mehr als gerne in Kauf ...
Von Idiotenpfleger am Fr, 18. November 2011 um 15:41 #
Das nennt sich Flexibilität und Aufgeschlossenheit. Ich bin der Meinung, dass es nicht schadet, wenn man weiß wie andere Distros laufen und funktionieren.
Beim Start war der Lizard bis 11.4 wirklich langsam. Mit 12.1 ist er aber auch schneller geworden. Die Fedora-Rakete hingegen ist nicht nur haklig sondern stürzt auch immer mal ab. Und dann immer die Trümmer aufsammeln und wieder von vorn? In der Zeit ist der Lizard auch schon unbeschadet an der Absturzstelle vorbeigekrochen
Die einzige Fedora, mit der ich zufrieden war, war F14. Das ist bei mir so eine Hassliebe. Ich probiere es trotzdem weiter. F17 wird sicher wieder gut.
Du weißt nicht, von welchem Jahr Dein Vorposter spricht, wenn er sagt, openSUSE sei langsam. Vielleicht meint er eine 10er-Suse mit dem obsoleten Beagle.
Von Idiotenpfleger am Fr, 18. November 2011 um 15:56 #
das stimmt, aber dass die Suse bis 11.4 beim Starten langsam war, ist auch nicht von der Hand zu weisen. Da sage ich aber: lieber langsam gestartet als dauernd am abschmieren.
Bei mir ist sie leider abgeschmiert, wegen IDE-/SATA-Problemen. Abschmieren ist allerdings etwas übertrieben: openSUSE 11.4 schaltete manchmal für etwa eine Minute die Festplatte und damit die Linuxpartitionen auf read-only um, dokterte an der Einstellung des DMA-Modus herum, stellte den alten Zustand wieder her und machte dann normal weiter. In der GUI bemerkte man das nur, weil Firefox urplötzlich so unfassbar langsam wurde. Der neue Kernel aus openSUSE 12.1 kennt das Problem wohl nicht mehr. In etwa acht Stunden Betrieb hätte das Problem "normalerweise" schon wieder auftauchen müssen.
Von Idiotenpfleger am Fr, 18. November 2011 um 16:21 #
na das gibt doch Grund zur Hoffnung. Bei Ubuntu wäre bis zur nächsten LTS gar nix passiert und beim Release nach eben dieser LTS wäre der alte Bug wieder aufgetaucht.
Leider muss ich Dir auch da widersprechen. Zu anfangs von 10.04 fror hier Nautilus beim Kopieren großer Dateimengen samt Ubuntu einfach ein, bei meinem zweiten Versuch ein Jahr später allerdings nicht mehr. Irgendjemand muss also irgendetwas getan haben, wer auch immer, ob Fedora, openSUSE, Debian oder auch Ubuntu.
Das eigentliche Problem sind die Legenden. Der erste Reflex bei openSUSE ist immer, dass Yast ja angeblich alles kaputt blockert. Der zweite, openSUSE sei furchtbar langsam. Fedora hingegen soll immer nach den ersten Updates auseinanderfallen und auch Unmengen neuer Bugs integrieren, die vorher nicht da waren. Und Ubuntu, einmal defekt, wird nie wieder o.k. Ach ja, und Mint fixt Ubuntu-Bugs.
Der erste Reflex bei openSUSE ist immer, dass Yast ja angeblich alles kaputt blockert.
Die Legende stammt noch aus Zeiten von SuSE 7.x und älter. In der Zwischenzeit ist YaST schon lange nicht mehr so restriktiv bzw. ist deutlich intelligenter geworden.
Der zweite, openSUSE sei furchtbar langsam.
Diese Geschichte stammt aus der Zeit vom OpenSuSE 10.1, bei welcher das neue Paketmanagement "ZYpp" bzw. "libzypp" eingeführt wurde. Dieses war am Anfang so langsam, dass man es eigentlich gar nicht benutzen wollte. Die Geschwindigkeit besserte sich erst im Laufe der folgenden Versionen. Heute funktioniert das Paketmanagement einwandfrei und ist auch nicht schlechter als andere Paketmanagementsysteme.
Fedora hingegen soll immer nach den ersten Updates auseinanderfallen und auch Unmengen neuer Bugs integrieren, die vorher nicht da waren.
Ich kenne die Geschichte eigentlich andersherum: Fedora wird häufig mit so schweren Bugs veröffentlicht, dass man direkt nach der Installation erst einmal den Paketmanager anschmeissen muss, um die Gröbsten von ihnen zu beseitigen.
Und Ubuntu, einmal defekt, wird nie wieder o.k.
Das hängt wohl mit der oft misslungenen Einführung neuer Technologien in den Zwischenversionen zusammen. So war die Einführung von Pulseaudio bei vielen Leuten mehr als holperig, Upstart machte anfangs auch Probleme, die ersten Versionen von Kubuntu waren suboptimal vorkonfiguriert und natürlich darf man auch die Einführung von Unity nicht vergessen (Dem Sündenfall schlechthin).
Ach ja, und Mint fixt Ubuntu-Bugs.
Ich möchte mal wissen, wer dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat.
Das mit Zypp in 10.1 stimmt zwar auch, aber die monobasierte Desktopsuchmaschine Beagle hat (unter Gnome und als Kerry unter KDE) den openSUSE-Desktop performancemäßig komplett in den Keller befördert. Zunächst hat man noch versucht, Beagle zu retten https://features.opensuse.org/303367 aber mit 11.2 hat man es dann endgültig als standardmäßig aktives Programm "disabled". Die Performance war einfach zu schlecht.
Das ist auch mit ein Grund, warum viele openSUSE-Nutzer auf Nepomuk/Strigi so ablehnend reagieren. Den ganzen Mist hatten wir nämlich schon einmal.
Paketmanagementprobleme sind aber ziemlich tödlich, vor allem dann, wenn es das dafür zuständige Standardprogramm trifft. Das ist schon einmal ein Grund, als Nicht-Fedorakenner die Finger von Fedora zu lassen.
Für das matschige Schriftbild ist wohl Red Hats Rechtsabteilung verantwortlich. Die Schrift könnte natürlich so gut ausschauen wie unter Debian oder Ubuntu, aber wenn man seinen Hauptsitz in den USA hat, dann kann man viele Dinge nicht einfach so tun, z.B. ein nichtkastriertes Freetype ausliefern oder aber freie Multimediacodecs hinzufügen, die aber höchstwahrscheinlich MPEG-LA- und MP3-Patente verletzen.
Nvidia ist für Fedora kein Thema, das ist non-free und fertig. Man erstellt bei Fedora auch kein non-free-Repo, um dann zu sagen, es hätte nichts mit der Hauptdistro zu tun. Ich finde das nicht schlecht, damit hält man die Newbieklientel von der Fedoranutzung ab. Schließlich ist Fedora eine Art "RHEL-Testfeld", ein gewisses Maß an Linuxerfahrung erleichtert die Fedora-Handhabung wohl sehr. Wer also nicht schon weiß, wie er das Fehlende nachrüstet, der wird mit Fedora nur schwer glücklich werden.
Allerdings ist Fedora auch keine Distro für puristische Anhänger freier Software, da Fedora unfreie Kernelfirmware ausliefert. Damit relativiert sich die Fedoraposition gegenüber non-free-Software etwas. Fedora greift also bei unfreier Software zu, wenn es in juristischer Hinsicht problemlos möglich ist. Die Begründung ist dann so in etwa, dass diese unfreie Kernelfirmware ja nicht auf der CPU ausgeführt werden würde.
Die Live-CD ist tatsächlich - eigentlich fedorauntypisch - etwas "rückständig". IMHO eine der schlechtesten, die derzeit auf dem Markt ist. Man benötigt zuviel RAM zur Installation (z.B. im Hinblick auf den LXDE-Spin) und kann das Dateisystem nicht frei auswählen. Das sind Bugs. Es wird zwar immer argumentiert, das wäre technologisch notwendig, aber dann taugt halt diese spezielle Live-CD-Technologie nichts und sollte neu geschrieben werden.
Es gibt auch alte Rechner, deren RAM mit vollster Absicht aufgerüstet wurde. Meine alte Mühle mit einem 2001er-Mainboard läuft zur Zeit mit 1GB SD-RAM. Das reicht zur Zeit noch.
Einer Distro kann es aber nichts schaden, wenn sie nur mit 384 bis maximal 512MB RAM vernünftig schnell läuft. Selbst die Gnome3-Shell ist alles andere als ein RAM-Fresser. Von daher verstehe ich die "ultrahohen" Fedora-RAM-Anforderungen nicht im Geringsten.
Ist die Fedora-Installationsroutine global zum RAM-Fresser mutiert?
Was verursacht den angeblich so hohen Fedora-RAM-Verbrauch?
Ich frage mich wirklich, wieso die Schrift auf den Screenshots so grausam aussieht. Ich beziehe mich da vor allem auf das 5. Bild "Desktop im 3D-Modus". Manche Buchstaben kleben zusammen (z. B. ie in Dienste, ud und io in Audio, el in Wechselmedien), das m sieht grausam aus (der linke Bogen ist schmaler als der rechte), und allgemein sind die Abstände sehr unregelmäßig, was das ganze sehr unruhig wirken lässt. Wieso kriegt man das nach all den Jahren nicht vernünftig hin??
Das liegt definitiv an der verwendeten Schrift. Die GNOME-Shell verwendet standardmäßig die Schriftart "Cantarell" (Eine Eigenentwicklung des GNOME-Projekts). Und diese sieht bei kleinen Größen nicht besonders gut aus.
Abhilfe schafft da nur das Verwenden einer anderen Schriftart. Das lässt in dem Fall aus dem Screenshot (Übersicht der Anwendungen) leider nur über das Editieren der CSS-Theme-Datei der GNOME-Shell erreichen. Die "normalen" Schrifteinstellungen lassen sich dagegen über das GNOME-Tweak-Tool einstellen.
Subpixel Rendering oder "Teile" davon scheinen noch immer von gültigen Softwarepatenten betroffen zu sein: Fedora deaktiviert jedenfalls anscheinend etwas, was in Ubuntu nicht deaktiviert wurde.
Im Text heißt es dazu u.a. mit Bezugnahme auf Fedora 15: "As you can see, Ubuntu is using RGB anti-aliasing with subpixel rendering (lcd-default means “subpixel (LCD)” method) and slight font hinting. (...) This shows that Fedora does use grayscale anti-aliasing, a stronger font hinting style and no subpixel rendering by default. This is the reason why the same fonts look different on Fedora and Ubuntu."
Zudem ist es eine Sache der Distribution ob der Fallback-Modus noch mitgeliefert wird oder nicht. Der Quellcode ist offen und jedem steht es frei daraus Pakete zu bauen. Das Panel des Fallback-Modus erhält immer noch Updates, das letzte Update ist gerade mal drei Tage alt (Auch wenn es nur ein Übersetzungsupdate ist). Da das Panel seid mindestens Version 2.28 Feature-komplett war, ist es auch nicht verwunderlich.
Wer bei KDE den Unterschied zwischen Aktivitäten und Arbeitsflächen noch nicht verstanden hat, sollte einmal über sich nachdenken...
Wie meinen?
"Steht wo? Dieses Gerücht wurde doch nur von ein paar Blogs verbreitet, weil es unter Fedora 17 möglich sein wird auch den LLVM-Pipe-Treiber Software-beschleunigtes OpenGL anzubieten"
hjb zählt nur eins und eins zusammen, das solltest Du auch tun.
Und ob dieses Vesa-3D auf älteren Rechnern vernünftig schnell läuft, interessiert bei Gnome und Fedora niemanden.
und was hat das nun mit Ubuntu zu tun?
Das hat etwas mit dem Artikeltext und Fedora 17 zu tun:
Abschaffung des Gnome3-Fallbacks plus Einführung der Gnome3-Shell-GUI für alle (über Software-3D bzw. llvmpipe) auch im Falle von nicht für die 3D-Gnome-Shell geeigneten Grafiktreibern, u.U. auch noch garniert mit einer standardmäßigen (natürlich reversiblen) Abschaltung jedweder klassischen 2D-Hardwarebeschleunigung in Fedora 17.
Spruchreif ist das aber beides noch nicht. Dazu muss die Leistung des LLVM-Pipe-Treibers erst einmal um mindestens eine Größenordnung verbessert werden um auch auf Systemen mit wenig Leistung benutzbar zu sein.
Rein gar nichts.
In Deinen Postings kam das Wort "Ubuntu" gar nicht vor.
glasen=ubuntu
Das ist auch interessant für nagelneue Rechner mit NVidia-Karte, wenn nouveau versagen sollte.
"Steht wo?"
Hier: http://lists.fedoraproject.org/pipermail/devel/2011-November/158976.html
Ich kenne den Link. Wo also steht, dass der alte Fallback-Modus aus GNOME verschwinden soll?
Für alle, die nach den letzten Updates unter Fedora 16 nicht funktionierende Helligkeitsregulierung über die Fn-Tasten ihres Tragbaren feststellen:
# yum reinstall bash
oder aber
# echo 3 > /sys/class/backlight/acpi_video0/brightness
wobei die Zahl eine wahlfreie zwischen 0 (dunkel aber nicht aus) und 10 (hell) ist. Die "echo"-Lösung ist natürlich temporär. Das reinstallieren der bash löst das Problem. Beide Befehle müssen natürlich als root eingegeben werden.
Hallo,
die ganzen Jahre über war mein Grub hübsch bunt mit Hintergrundgrafik. Bei F16 ist er wieder schwarz/weiß, wie in der Steinzeit.
Wie kann ich den neuen Grub2 auch wieder bunt und mit Hintergrundgrafik haben?
Ich versuche hier auf meinem Block auf einige der Probleme bei F16 (speziell auch 64 bit
) einzugehen.
Blogeintrag
Leider gibts doch noch einiges, dass nicht so sauber läuft. Trotzdem gefällt mir die aktuelle Version sehr gut.
Rein von der Verwendung für den Enduser ist Ubuntu da doch schon weiter (Teste es auf meinem Netbook), dafür bei den Paketen nicht so aktuell
Ich finde ein Problem an Fedora wesentlich nerviger:
Bei der Installation per Live-CD, ist es völlig egal welche Sprache man auswählt. Man bekommt immer ein englisches System noch der Installation präsentiert (Sprache und Tastatur). Wenn man weiß wie man es machen muss, ist die richtige Sprache schnell eingestellt, aber ein Anfänger dürfte wohl erst einmal Schaum vor dem Mund haben, weil er mit der englischen Tastaturbelegung nicht zurecht kommt.
Das fällt mir jedes Mal auf, wenn ich eine neue Version von Fedora teste.
2 Mausklicks für die "Eindeutschung" von Oberfläche und Programmen dürften auch für Trolle nicht zu schwer sein.
Die Tastatur-Einstellung ist hingegen, entgegen deinen Behauptungen, schon *nach* der Installation erledigt, da ein entsprechender Dialog im Installer vorhanden ist.
Die Live-CD ist ebenfalls standardmäßig immer auf Englisch eingestellt, da man im Boot-Menü der CD mangels passender Option keine andere Sprache einstellen kann (Jedenfalls habe ich im Bootmenü keine Option gefunden). Und dort ist auch erst einmal die Tastatur auf das englische Layout eingestellt.
Wie bekommt man also als Anfänger es hin ein komplett lokalisiertes System direkt nach der Installation der Live-CD zu erhalten?
Fedora 16 KDE Live CD ausprobiert und gerade fliegt es wieder in die Tonne. Why bother?
- wie oben angesprochen: auch wenn man bei der Installation "Deutsch" auswählt, bleibt es Englisch. Dabei geht es nicht um "zwei Mausklicks", so etwas ist einfach unprofessionell und andere können das ja auch... also erwarte ich das auch von der Gemeinschaft rund um den größen Linux-Distributor der Welt, auch wenn es nur eine Test-Spielwiese ist
- Apper ist der Witz in Tüten. Dass dies KPackageKit mit anderem Namen ist, glaube ich nicht. Oder haben die KPackageKit-Leute es geschafft, ihr schon nicht gerade tolles Machwerk weiter zu verschlimmern?
- Schriftbild: matschig, riesig, unleserlich - bei KDE so eigentlich nie vorkommend
- Nvidia-Treiber: Installation schlägt ohne Fehlermeldung fehl, nach Neustart: schwarzer Bildschirm. Bei anderen Distributionen funktioniert das und bei Fedora hat es in Fedora 14 auch mal funktioniert... was soll das? Ich nutze keinen Noveau, so lange der kein Suspend und Hibernate auf meinem Laptop kann
schade. Seit Jahren schon probiere ich immer wieder Fedora. Klappt nie. Also machts weiter der Lizard. Der kann es.
Also um 3 Uhr und 14 Minuten in der Nacht würde mich so etwas auch auf die Palme bringen.
Ich wohne (noch) in den USA. Da kann das schonmal sein, dass man scheinbar mitten in der Nacht "aktiv" ist.
Um 3:14 habe ich ganz ganz sicher besseres zu tun, als mich über Fedora aufzuregen 
Heh Du! Wenn der Lizard es kann, warum dann überhaupt was anderes ausprobieren?
Was der Lizard auf den Geräten auf denen er mir bisher unterkam am besten konnte, war langsam zu sein. Da nehme ich die an einigen Stellen etwas hakelige "Fedora-Rakete" mehr als gerne in Kauf ...
Das nennt sich Flexibilität und Aufgeschlossenheit. Ich bin der Meinung, dass es nicht schadet, wenn man weiß wie andere Distros laufen und funktionieren.
Beim Start war der Lizard bis 11.4 wirklich langsam. Mit 12.1 ist er aber auch schneller geworden. Die Fedora-Rakete hingegen ist nicht nur haklig sondern stürzt auch immer mal ab. Und dann immer die Trümmer aufsammeln und wieder von vorn? In der Zeit ist der Lizard auch schon unbeschadet an der Absturzstelle vorbeigekrochen
Die einzige Fedora, mit der ich zufrieden war, war F14. Das ist bei mir so eine Hassliebe. Ich probiere es trotzdem weiter. F17 wird sicher wieder gut.
Du weißt nicht, von welchem Jahr Dein Vorposter spricht, wenn er sagt, openSUSE sei langsam.
Vielleicht meint er eine 10er-Suse mit dem obsoleten Beagle.
das stimmt, aber dass die Suse bis 11.4 beim Starten langsam war, ist auch nicht von der Hand zu weisen. Da sage ich aber: lieber langsam gestartet als dauernd am abschmieren.
Bei mir ist sie leider abgeschmiert, wegen IDE-/SATA-Problemen.
Abschmieren ist allerdings etwas übertrieben:
openSUSE 11.4 schaltete manchmal für etwa eine Minute die Festplatte und damit die Linuxpartitionen auf read-only um, dokterte an der Einstellung des DMA-Modus herum, stellte den alten Zustand wieder her und machte dann normal weiter.
In der GUI bemerkte man das nur, weil Firefox urplötzlich so unfassbar langsam wurde.
Der neue Kernel aus openSUSE 12.1 kennt das Problem wohl nicht mehr. In etwa acht Stunden Betrieb hätte das Problem "normalerweise" schon wieder auftauchen müssen.
na das gibt doch Grund zur Hoffnung. Bei Ubuntu wäre bis zur nächsten LTS gar nix passiert und beim Release nach eben dieser LTS wäre der alte Bug wieder aufgetaucht.
Leider muss ich Dir auch da widersprechen.
Zu anfangs von 10.04 fror hier Nautilus beim Kopieren großer Dateimengen samt Ubuntu einfach ein, bei meinem zweiten Versuch ein Jahr später allerdings nicht mehr.
Irgendjemand muss also irgendetwas getan haben, wer auch immer, ob Fedora, openSUSE, Debian oder auch Ubuntu.
Das eigentliche Problem sind die Legenden.
Der erste Reflex bei openSUSE ist immer, dass Yast ja angeblich alles kaputt blockert. Der zweite, openSUSE sei furchtbar langsam.
Fedora hingegen soll immer nach den ersten Updates auseinanderfallen und auch Unmengen neuer Bugs integrieren, die vorher nicht da waren.
Und Ubuntu, einmal defekt, wird nie wieder o.k.
Ach ja, und Mint fixt Ubuntu-Bugs.
Fedora wird häufig mit so schweren Bugs veröffentlicht, dass man direkt nach der Installation erst einmal den Paketmanager anschmeissen muss, um die Gröbsten von ihnen zu beseitigen.Das hängt wohl mit der oft misslungenen Einführung neuer Technologien in den Zwischenversionen zusammen. So war die Einführung von Pulseaudio bei vielen Leuten mehr als holperig, Upstart machte anfangs auch Probleme, die ersten Versionen von Kubuntu waren suboptimal vorkonfiguriert und natürlich darf man auch die Einführung von Unity nicht vergessen (Dem Sündenfall schlechthin).Ich möchte mal wissen, wer dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat.
Das mit Zypp in 10.1 stimmt zwar auch, aber die monobasierte Desktopsuchmaschine Beagle hat (unter Gnome und als Kerry unter KDE) den openSUSE-Desktop performancemäßig komplett in den Keller befördert.
Zunächst hat man noch versucht, Beagle zu retten
https://features.opensuse.org/303367
aber mit 11.2 hat man es dann endgültig als standardmäßig aktives Programm "disabled".
Die Performance war einfach zu schlecht.
Das ist auch mit ein Grund, warum viele openSUSE-Nutzer auf Nepomuk/Strigi so ablehnend reagieren.
Den ganzen Mist hatten wir nämlich schon einmal.
Paketmanagementprobleme sind aber ziemlich tödlich, vor allem dann, wenn es das dafür zuständige Standardprogramm trifft.
Das ist schon einmal ein Grund, als Nicht-Fedorakenner die Finger von Fedora zu lassen.
Für das matschige Schriftbild ist wohl Red Hats Rechtsabteilung verantwortlich.
Die Schrift könnte natürlich so gut ausschauen wie unter Debian oder Ubuntu, aber wenn man seinen Hauptsitz in den USA hat, dann kann man viele Dinge nicht einfach so tun, z.B. ein nichtkastriertes Freetype ausliefern oder aber freie Multimediacodecs hinzufügen, die aber höchstwahrscheinlich MPEG-LA- und MP3-Patente verletzen.
Nvidia ist für Fedora kein Thema, das ist non-free und fertig. Man erstellt bei Fedora auch kein non-free-Repo, um dann zu sagen, es hätte nichts mit der Hauptdistro zu tun.
Ich finde das nicht schlecht, damit hält man die Newbieklientel von der Fedoranutzung ab. Schließlich ist Fedora eine Art "RHEL-Testfeld", ein gewisses Maß an Linuxerfahrung erleichtert die Fedora-Handhabung wohl sehr. Wer also nicht schon weiß, wie er das Fehlende nachrüstet, der wird mit Fedora nur schwer glücklich werden.
Allerdings ist Fedora auch keine Distro für puristische Anhänger freier Software, da Fedora unfreie Kernelfirmware ausliefert. Damit relativiert sich die Fedoraposition gegenüber non-free-Software etwas. Fedora greift also bei unfreier Software zu, wenn es in juristischer Hinsicht problemlos möglich ist. Die Begründung ist dann so in etwa, dass diese unfreie Kernelfirmware ja nicht auf der CPU ausgeführt werden würde.
Die Live-CD ist tatsächlich - eigentlich fedorauntypisch - etwas "rückständig".
IMHO eine der schlechtesten, die derzeit auf dem Markt ist.
Man benötigt zuviel RAM zur Installation (z.B. im Hinblick auf den LXDE-Spin) und kann das Dateisystem nicht frei auswählen. Das sind Bugs. Es wird zwar immer argumentiert, das wäre technologisch notwendig, aber dann taugt halt diese spezielle Live-CD-Technologie nichts und sollte neu geschrieben werden.
> z.B. ein nichtkastriertes Freetype ausliefern
Da gibt es nicht mehr viel zu kastrieren, seit letztes Jahr die TrueType-Patente ausgelaufen sind.
http://www.sharpfonts.co.cc/
Das Schriftbild rechts ist ohne Patentprobleme zu erreichen.
Anscheinend nicht.
Siehe mein anderes Posting.
"Für den Betrieb werden mehr als 1 GB empfohlen, was aber allenfalls für ziemlich alte Rechner zu einem Problem wird."
1. Was ist falsch daran, funktionierende Hardware weiter verwenden zu wollen?
2. Es gibt auch neuere Hardware, deren Ressourcen limitiert sind...
Es gibt auch alte Rechner, deren RAM mit vollster Absicht aufgerüstet wurde.
Meine alte Mühle mit einem 2001er-Mainboard läuft zur Zeit mit 1GB SD-RAM.
Das reicht zur Zeit noch.
Einer Distro kann es aber nichts schaden, wenn sie nur mit 384 bis maximal 512MB RAM vernünftig schnell läuft. Selbst die Gnome3-Shell ist alles andere als ein RAM-Fresser. Von daher verstehe ich die "ultrahohen" Fedora-RAM-Anforderungen nicht im Geringsten.
Ist die Fedora-Installationsroutine global zum RAM-Fresser mutiert?
Was verursacht den angeblich so hohen Fedora-RAM-Verbrauch?
Ich frage mich wirklich, wieso die Schrift auf den Screenshots so grausam aussieht. Ich beziehe mich da vor allem auf das 5. Bild "Desktop im 3D-Modus". Manche Buchstaben kleben zusammen (z. B. ie in Dienste, ud und io in Audio, el in Wechselmedien), das m sieht grausam aus (der linke Bogen ist schmaler als der rechte), und allgemein sind die Abstände sehr unregelmäßig, was das ganze sehr unruhig wirken lässt. Wieso kriegt man das nach all den Jahren nicht vernünftig hin??
Das dürfte wohl eher an der Schrift liegen. Mit Arial und Co. hat FreeType jedenfalls keine Probleme, zumal die TrueType-Patente ausgelaufen sind.
Das liegt definitiv an der verwendeten Schrift. Die GNOME-Shell verwendet standardmäßig die Schriftart "Cantarell" (Eine Eigenentwicklung des GNOME-Projekts). Und diese sieht bei kleinen Größen nicht besonders gut aus.
Abhilfe schafft da nur das Verwenden einer anderen Schriftart. Das lässt in dem Fall aus dem Screenshot (Übersicht der Anwendungen) leider nur über das Editieren der CSS-Theme-Datei der GNOME-Shell erreichen. Die "normalen" Schrifteinstellungen lassen sich dagegen über das GNOME-Tweak-Tool einstellen.
Subpixel Rendering oder "Teile" davon scheinen noch immer von gültigen Softwarepatenten betroffen zu sein: Fedora deaktiviert jedenfalls anscheinend etwas, was in Ubuntu nicht deaktiviert wurde.
Siehe
http://blog.andreas-haerter.com/2011/07/18/tune-improve-fedora-fonts-typeface-ubuntu-like-sharp-fonts
Im Text heißt es dazu u.a. mit Bezugnahme auf Fedora 15:
"As you can see, Ubuntu is using RGB anti-aliasing with subpixel rendering (lcd-default means “subpixel (LCD)” method) and slight font hinting.
(...)
This shows that Fedora does use grayscale anti-aliasing, a stronger font hinting style and no subpixel rendering by default. This is the reason why the same fonts look different on Fedora and Ubuntu."