Beeindruckende Vita. Mathematik *und* Informatik und dann noch Abschlussbester. Da sehe ich mit Informatik und Mathe Nebenfach und *nicht* Abschlussbester ganz schön alt aus. Na hoffentlich schlägt sich das nicht auf meine Arbeitschancen nieder .
Fragt sich nur, für welches Gehalt. Ich habe mein Studium (E-Technik) vor 10 Jahren erfolgreich abgeschlossen, aber nie einen meiner Qualifikation angemessenen Job gefunden. Dementsprechend bewegt sich mein Gehalt auf Hilfsarbeiterniveau.
Ja es ist natürlich immer der Bewerber schuld und nicht die überzogenen Anforderungen der Industrie, die nur Leute mit nachweisbarer Berufserfahrung auf dem speziell gesuchten Spezialgebiet einstellen will.
..so krass würde ich es zwar nicht formulieren (manche haben vielleicht vor allem glück bzw connections), aber ich würde es positiv mal so sagen, daß, solange Du irgendeinen abschluß hast, unterhalb eines Masters eben jeder seines glückes schmied ist; da lassen sich dann die haupt- oder nebenfach-gedanken lieber in erfahrungsammeln und selbstorganisiertem (online)-learning-selbststudium investieren
Ihr zwei unterhaltet Euch über unterschiedliche Berufssegmente. Eine Firma, die einen Ingenieur sucht, wird niemals einen Bewerber ohne Hauptschulabschluss einstellen. Lächerlich.
Wieso hast du nicht niedrigbezahlte Jobs im E-Technikbereich angenommen und dann nach 2 Jahren gekündigt um was anderes im E-Technik Bereich, diesmal aber mit Erfahrung zu suchen?
Weil erstens niedrig bezahlte Jobs im Zweifel nicht die Erfahrung vermitteln, die bei hochbezahlten Jobs vorausgesetzt wird und Du zweitens nicht wissen kannst, ob er nicht als E-Techniker gearbeitet hat. Das hat er nämlich gar nicht gesagt, nur, daß er keine angemessene Stelle bekommen hat.
Entweder wurde ich mangels Berufserfahrung oder wegen Überqualifizierung abgelehnt. Man traute mir auch nicht zu, einen Schraubendreher richtig herum halten zu können um Arbeiten zu machen, die normalerweise Techniker und Facharbeiter machen.
Wieso konntest du keine privaten E-Technik Projekte vorweisen?
Fotos von selbstgebauten Privatprojekten, Platinenlayouts und Schaltpläne die der Bewerbungsmappe beigelegt werden hätten sicher gezeigt, daß man mit dem Schraubendreher umgehen kann. Zur Not hilft man nach und wird Mitglied im örtlichen Modellbauverein*, das kann man dann auch in die Bewerbung unter Sonstiges/Hobbys eintragen. Denn Nerds werden immer gerne genommen.
* In selten Situationen kann das ein Nachteil sein, weil der Arbeitgeber will, daß man sich nicht in der Freizeit auch noch völlig verausgabt und im Betrieb keine Leistung mehr bringen kann, aber wenn alle bisherigen Bewerbungen abgelehnt wurden, dann muß man eben mal etwas wagen und es damit versuchen.
Daher ist das Ergebnis einfach, du wurdest nicht genommen, weil du keinen Ideenreichtum und Erfinderisches Können aufzeigen konntest, denn das wird im Elektronikschaltplanentwickeln Bereich sicher gebraucht und mit obigen zwei Bewerbungsmethoden "Selbstbauprojekte oder Vereinsmitglied im Modellbauclub" hättest du zeigen können, daß du trotz vieler Absagen erfinderisch genug bist, trotzdem Aufmerksamkeit bei der Bewerbung zu erzielen.
Es gibt nun einmal eine Übergangsphase nach dem Studium, in welcher man eine adäquate Berufsanfängerstelle finden muss. Nach einem Jahr kommt leider schon der nächste Jahrgang von der Uni. Dann wird es sehr schwierig. Und wenn es ganz schlecht läuft, dann hat man halt praktisch umsonst studiert, vielleicht sogar umsonst Abitur gemacht.
Von theBohemian_ am Fr, 25. November 2011 um 10:40 #
Das ist eine geniale Idee und ich bin froh, dass sie als freie Software implementiert wurde bevor irgendeine Schei*verein darauf kommt es zu patentieren.
Der Ansatz müsste noch weitere Verbreitung finden, so dass er zB. auch in Qt, den EFL und den WindowManagern implementiert wird. freedesktop.org könnte das System spezifizieren.
Toll wäre doch, wenn das Standard-Screenshottool des jeweiligen Desktops dieses Feature nutzen kann und es unabhängig von DE und Toolkit funktioniert.
Die Programmierung/Verbesserung könnte im Rahmen eines Google SoC-Projekts gemacht werden.
Insbesondere im Bereich der Erstellung von Anwenderdokumentation (skalier- und durchsuchbar!!!) finde ich das so genial und es wäre ein einzigartiges Feature der freien Software-Desktops.
Wenn dann z.B. noch einer die Skriptbarkeit der Screenshoterstellung einbaut, könnte man automagisch Anwenderdokumentation updaten, wenn sich z.B. das Layout eines Dialogs geändert hat (man also den Text drumherum nicht ändern braucht).
Und wie sollte das bei nicht zu vektorisierenden Inhalten klappen? Eine Anwendung besteht ja nicht nur aus gerenderten Inhalten, sondern durchaus auch noch aus Pixelgrafiken.
Generell aber ein sinnvoller Ansatz.
Wesentlich einfacher wäre es wohl, einfach den Inhalt des Screenshotbereichs in einer Auflösung beliebig wählbarer DPI zu rendern und dann als PNG zu speichern. Das wäre doch vollkommen ausreichend, um auch gute Printresultate zu erzielen.
Von A. Nonymous am Fr, 25. November 2011 um 12:14 #
Ich weiß ja nicht wie ihr das geschafft habt, aber das Einbinden des Bildes ist in konqueror völlig kaputt und im firefox funktioniert es auch nicht problemlos.
Super Artikel! Vielen Dank!
Beeindruckende Vita. Mathematik *und* Informatik und dann noch Abschlussbester. Da sehe ich mit Informatik und Mathe Nebenfach und *nicht* Abschlussbester ganz schön alt aus. Na hoffentlich schlägt sich das nicht auf meine Arbeitschancen nieder
.
Mein Rat: Vergleich dich nicht mit anderen. Er hat eine Super-Leistung hingelegt. Respekt!
Der eine sieht dann besser aus als du, der andere hat mehr Freunde, der nächste mehr ...
Da machst du nur dich nieder.
Arbeit findest du immer. Egal wo. Wichtig ist, die Erfahrung die du mit der Zeit sammelst.
Viel Erfolg in deinem Leben...
> Arbeit findest du immer. Egal wo.
Fragt sich nur, für welches Gehalt.
Ich habe mein Studium (E-Technik) vor 10 Jahren erfolgreich abgeschlossen, aber nie einen meiner Qualifikation angemessenen Job gefunden. Dementsprechend bewegt sich mein Gehalt auf Hilfsarbeiterniveau.
Ich hab nicht mal einen Hauptschulabschluss und verdiene Millionen im IT-Sektor. Manche haben es eben drauf und andere nicht.
Ja es ist natürlich immer der Bewerber schuld und nicht die überzogenen Anforderungen der Industrie, die nur Leute mit nachweisbarer Berufserfahrung auf dem speziell gesuchten Spezialgebiet einstellen will.
..so krass würde ich es zwar nicht formulieren (manche haben vielleicht vor allem glück bzw connections), aber ich würde es positiv mal so sagen, daß, solange Du irgendeinen abschluß hast, unterhalb eines Masters eben jeder seines glückes schmied ist; da lassen sich dann die haupt- oder nebenfach-gedanken lieber in erfahrungsammeln und selbstorganisiertem (online)-learning-selbststudium investieren
Ihr zwei unterhaltet Euch über unterschiedliche Berufssegmente.
Eine Firma, die einen Ingenieur sucht, wird niemals einen Bewerber ohne Hauptschulabschluss einstellen.
Lächerlich.
Nicht jeder will sich für Pornosoftware hergeben.
Porno sells, die Seele kriegt der Teufel.
Wieso hast du nicht niedrigbezahlte Jobs im E-Technikbereich angenommen und dann nach 2 Jahren gekündigt um was anderes im E-Technik Bereich, diesmal aber mit Erfahrung zu suchen?
Vielleicht hat er gleich zu anfangs den Fehler gemacht, für längere Zeit fachfremd zu arbeiten?
Weil erstens niedrig bezahlte Jobs im Zweifel nicht die Erfahrung vermitteln, die bei hochbezahlten Jobs vorausgesetzt wird und Du zweitens nicht wissen kannst, ob er nicht als E-Techniker gearbeitet hat. Das hat er nämlich gar nicht gesagt, nur, daß er keine angemessene Stelle bekommen hat.
Entweder wurde ich mangels Berufserfahrung oder wegen Überqualifizierung abgelehnt. Man traute mir auch nicht zu, einen Schraubendreher richtig herum halten zu können um Arbeiten zu machen, die normalerweise Techniker und Facharbeiter machen.
Wieso konntest du keine privaten E-Technik Projekte vorweisen?
Fotos von selbstgebauten Privatprojekten, Platinenlayouts und Schaltpläne die der Bewerbungsmappe beigelegt werden hätten sicher gezeigt, daß man mit dem Schraubendreher umgehen kann.
Zur Not hilft man nach und wird Mitglied im örtlichen Modellbauverein*, das kann man dann auch in die Bewerbung unter Sonstiges/Hobbys eintragen.
Denn Nerds werden immer gerne genommen.
* In selten Situationen kann das ein Nachteil sein, weil der Arbeitgeber will, daß man sich nicht in der Freizeit auch noch völlig verausgabt und im Betrieb keine Leistung mehr bringen kann, aber wenn alle bisherigen Bewerbungen abgelehnt wurden, dann muß man eben mal etwas wagen und es damit versuchen.
Daher ist das Ergebnis einfach, du wurdest nicht genommen, weil du keinen Ideenreichtum und Erfinderisches Können aufzeigen konntest, denn das wird im Elektronikschaltplanentwickeln Bereich sicher gebraucht und mit obigen zwei Bewerbungsmethoden "Selbstbauprojekte oder Vereinsmitglied im Modellbauclub" hättest du zeigen können, daß du trotz vieler Absagen erfinderisch genug bist, trotzdem Aufmerksamkeit bei der Bewerbung zu erzielen.
Es gibt nun einmal eine Übergangsphase nach dem Studium, in welcher man eine adäquate Berufsanfängerstelle finden muss.
Nach einem Jahr kommt leider schon der nächste Jahrgang von der Uni.
Dann wird es sehr schwierig.
Und wenn es ganz schlecht läuft, dann hat man halt praktisch umsonst studiert, vielleicht sogar umsonst Abitur gemacht.
Das ist eine geniale Idee und ich bin froh, dass sie als freie Software implementiert wurde bevor irgendeine Schei*verein darauf kommt es zu patentieren.
Der Ansatz müsste noch weitere Verbreitung finden, so dass er zB. auch in Qt, den EFL und den WindowManagern implementiert wird. freedesktop.org könnte das System spezifizieren.
Toll wäre doch, wenn das Standard-Screenshottool des jeweiligen Desktops dieses Feature nutzen kann und es unabhängig von DE und Toolkit funktioniert.
Die Programmierung/Verbesserung könnte im Rahmen eines Google SoC-Projekts gemacht werden.
Insbesondere im Bereich der Erstellung von Anwenderdokumentation (skalier- und durchsuchbar!!!) finde ich das so genial und es wäre ein einzigartiges Feature der freien Software-Desktops.
Wenn dann z.B. noch einer die Skriptbarkeit der Screenshoterstellung einbaut, könnte man automagisch Anwenderdokumentation updaten, wenn sich z.B. das Layout eines Dialogs geändert hat (man also den Text drumherum nicht ändern braucht).
Daumen hoch!
Gabs schon zu 10.3 Zeiten in Mac OS X in besser und systemweit.
Ich denke, das gabs schon vorher beim Next. Display Postscipt genannt.
Der Omega13.
Und wie sollte das bei nicht zu vektorisierenden Inhalten klappen? Eine Anwendung besteht ja nicht nur aus gerenderten Inhalten, sondern durchaus auch noch aus Pixelgrafiken.
Generell aber ein sinnvoller Ansatz.
Wesentlich einfacher wäre es wohl, einfach den Inhalt des Screenshotbereichs in einer Auflösung beliebig wählbarer DPI zu rendern und dann als PNG zu speichern. Das wäre doch vollkommen ausreichend, um auch gute Printresultate zu erzielen.
Ich weiß ja nicht wie ihr das geschafft habt, aber das Einbinden des Bildes ist in konqueror völlig kaputt und im firefox funktioniert es auch nicht problemlos.
Auf Konqueror kann man eh nichts geben, und was soll in Firefox nicht gehen?
Was soll man da noch sagen...
Das ihr nicht mal wach werdet, wenn man sich die sinkenden Seitenaufrufe bei PL anschaut über die letzen Monate hinweg...