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Do, 16. Februar 2012, 15:00

Fish Fillets - Next Generation

Wer einmal wieder Bedarf für ein kniffliges Puzzle hat, sollte sich das freie Spiel »Fish Fillets - Next Generation« ansehen. Es ist im Repositorium verschiedener Distributionen zu finden.

Spiel

Das Ziel des Spiels ist einfach zu beschreiben, da es in jedem Level dasselbe ist: Beide Fisch-Agenten müssen lebend durch den Ausgang geschleust werden, wie schon in der Einleitung beschrieben. Es gibt allerdings Ausnahmen: Das letzte Level jeder Serie hat das Ziel, einen Gegenstand hinauszuschaffen. Jeder Level ist unabhängig von den anderen, allerdings kann man manche Level erst auswählen, wenn man andere davor gelöst hat. Diese Level bilden eine Serie, und insgesamt gibt es mehrere Serien.

Der Startbildschirm

Hans-Joachim Baader

Der Startbildschirm

Der erste - und einfachste - Level

Hans-Joachim Baader

Der erste - und einfachste - Level

Die Level sind statisch, sehen also in jedem Spiel gleich aus. Manche Level sind als Folge von Räumen angelegt, andere bestehen nur aus einem Raum, aber die Beseitigung der Hindernisse kann dennoch sehr kompliziert sein.

Das Spiel beginnt mit einem kurzen Intro. Im darauf folgenden ersten Level »Wie alles anfing« finden wir die beiden Fische am Unterwasser-Küchentisch. In diesem noch sehr einfachen Szenario ist es ziemlich trivial, den Weg zum Ausgang freizumachen. Dazu geben die Fische auch noch ein paar Hinweise. Bereits in diesem Level fällt die liebevoll gezeichnete Grafik auf. Dazu kommt der sich ständig etwas bewegende Hintergrund, der die Strömung des Wassers andeutet, und auch die Pflanzen bewegen sich in der Strömung. Sporadische Blubbergeräusche betonen die Unterwasseratmosphäre noch weiter. Einige Level verfügen über zusätzliche Audio-Effekte - lassen Sie sich überraschen! Weitere Abwechslung kommt dadurch ins Spiel, dass es in nahezu jedem Level mindestens ein animiertes Objekt gibt, und das muss nicht immer ein Lebewesen sein.

Level 2

Hans-Joachim Baader

Level 2

Level 3

Hans-Joachim Baader

Level 3

Es folgt »Die Nachricht in der Aktentasche«. Dieser spezielle Level enthält eine Aktentasche, die sich öffnet und ein Video abspielt, das die Aufträge grob umreißt und somit zur Stimmung des Spiels beiträgt. Im weiteren Verlauf übernimmt das Spiel selbst die Steuerung und erklärt anhand einfacher Beispiele, was die Fische können, was an Bewegungen erlaubt ist und was zum Tod der Fische führt. Das neu erworbene Wissen kann man im dritten Level »Die Probe im Keller« testen, in dem es noch ein paar angedeutete Hinweise gibt. Solche Hinweise gibt es in späteren Leveln nicht mehr, oder sie sind so versteckt, dass sie wenig helfen.

Schon im dritten Level wird man (zu seinem Leidwesen erst nahe am Ausgang) feststellen, dass die Platzierung der Gegenstände schon am Anfang Auswirkungen auf spätere Züge haben kann. Man muss also sehr weit vorausdenken. In früheren Versionen konnte man nach einem Fehler den Level nur aufgeben und mit dem neu erworbenen Wissen neu beginnen. Inzwischen gibt es auch eine Taste zum Rückgängigmachen von Zügen. Diese Abhängigkeit von früheren Entscheidungen trägt natürlich zum Schwierigkeitsgrad bei, der schnell ansteigt. Ich muss zugeben, dass ich die wenigsten Level auf Anhieb lösen konnte. Meist musste ich die Lösungsbeschreibung zu Hilfe nehmen, um den entscheidenden Zug zu finden. Ohne diese hätte ich längst frustriert das Handtuch geworfen.

Das Spiel ist mit Musik untermalt, die allerdings schnell eintönig wird. Man kann ihre Lautstärke aber auf 0 setzen. Die Bemerkungen, die die Fische - oder andere Wesen - von sich geben, stehen in etlichen Sprachen, auch Deutsch, zur Verfügung. Diese kann in den Optionen eingestellt werden. Auch eine Sprachausgabe ist möglich, allerdings auf Tschechisch und Niederländisch beschränkt.

Pro-Linux
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