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Thema: UML-Programme im Test

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Von Sam am Fr, 24. Februar 2012 um 15:32 #

>Früher war ich auch OOA/D-UML-begeistert.

Ging mir auch so, während der Ausbildung und kurze Zeit danach.

Ich habe mich dann auf der Arbeit immer wieder über die "Gulasch-" Architekturen und "Gott-" Klassen Gewerke gewundert.

Das Problem liegt darin, dass 90% der OO-Anwender den Algorithmus nicht von der Architektur trennen können, bzw. die Trennlinie dieser Klientiel unbekannt ist.

Die OO-Anwender glauben, dass das "Kästchen-Malen/Klassen designen" schon irgend wann zur gewünschten Funktion führt. Tut es unter Umständen auch, wenn das Problem ein Objektorientiertes ist, wie z.B. die View/Control in Fensterbasierten Systemen. Tut es nicht wenn das Problem z.B. Sequentieller Natur ist, wie das finden von Kanten in einem Foto.

OO kam halt historisch von den grafischen Oberflächen und vergleichbaren "Anwendungsfällen" und ist für mich ein Design-Pattern für eben diese Problemstellungen. Dieses Design-Pattern auf "alle" bereiche der Informatik auszudehnen ist aus meiner Sicht ein Holzweg, führt zu mehr komplexität, schlechterer Wartbarkeit, hohem Ressourcenverbrauch und höheren Kosten.

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