Vielleicht mag meine Frage etwas trollhaft daher kommen, aber ich war Linux User (lange Jahre) und nutze nun ausschliesslich Mac. Meine Frage ist wirklich ernst gemeint, wer bitte nutzt auf einem Mac KDEnlive wenn iMovie von Haus aus drauf ist und sich wunderbar (wie alles bei MacOSX) ins System eingliedert ? Ich meine wer sowas auf Mac nutzt macht sich den ganzen workflow zu nichte der mit iMovie, iPhoto, iTunes usw gegeben ist ! Und nochmals, das ist KEIN TROLL Beitrag, mich interessieren die Hintergründe und so wirklich !! Danke !!
Naja, zum Beispiel Leute, die gut in KDEnlive eingearbeitet sind und auf einen Mac wechseln. Oder Leute, die sowohl Linux als auch MacOS nutzen. Vielleicht gibt es ja auch Funktionen, die es bei iMovie so nicht gibt, aber das weiß ich nicht. Oder es ist einfach Geschmackssache. Ich finde es jedenfalls immer klasse, wählen zu können.
Ich habe neulich auch mal wieder versucht, mit einem aktuellen kdenlive ein kleines Filmchen zu schneiden. Oh Nein! Es macht keinen Spaß. Umständlich, instabil, langsam. Wer einen MAC hat, kann darüber nur lachen. Ich habe auch schon überlegt, ob ich nach 12 Jahren GNU/Linux immer noch dabei bleibe und solche Kröten schlucke oder ein System habe, "das einfach nur funktioniert." OK - aber die Alternativen zu GNU/Linux sind auch oft mit Einschränkungen verbunden. Da gibt es dann Schnittprogramme, die man erst teuer bezahlen muss - diese laufen dann auch stabil und gut bedienbar. Einschränkungen gibt es aber oft bei der Auswahl an Codecs und Formaten und teilweise nerven Copyright-Einschränkungen oder Popup-Nachrichten, dass man sich die neueste Version kaufen soll oder ein Upgrade auf die Pro-Version oder wasauchimmer machen soll. Dann gibt es noch die ganze Latte der Shareware-Programme, die teilweise aber grottenschlecht programmiert sind, ständig mit irgendwelchen "Kauf mich"-Popups nerven, ständig "nach Hause telefonieren" oder nur begrenzt einsetzbar sind. Was diese Programme alle nicht bieten können, ist eine solide Codebasis auf der Grundlage von mplayer, sox, lame oder anderen backends, mit denen rein qualitativ nicht so schnell ein anderes Programm mithalten kann. Diese Programme sind auch sicher und bieten keine Einfallstore für Viren, Spyware etc. Und: kdenlive ist frei. Jetzt muss man entscheiden, ob es einem wichtiger ist, freie (OpenSource) und sichere (in Bezug auf Schadsoftware) Programme zu kaufen oder ob man einfach nur Videos schneiden will. Fazit: Linux ist ein tolles System, aber leider gibt es in machen Bereichen (z.B. Videoeditoren) keine gute Software. (In anderen Bereichen wie etwa Webserver ist GNU/Linux dagegen spitze)
Das tut mir leid für Dich, gerade in Sachen stabil hatte ich in den letzten 12 Monaten keine richigen Probleme mehr mit KDEnlive. Langsam wird es, wenn man bestimmte Plugins verwendet, bei mir auch und das Rendern kann tatsächlich dauern. Aber normalerweise bemerke ich das nicht, weil eventuell existierende Performanceprobleme in meinem Workflow irgendwie nicht einschlagen.
Ich schneide meist Musikvideos für den Heimgebrauch und die üblichen Familienvideos. Die bestehen normalerweise aus 2-300 Clips in 5-6 verschiedenen Formaten (DV-Cam, Fotoapparate, Telefone -- ihr kennt as vielleicht ) Das geht alles bemerkenswert reibungslos.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Jul 2012 um 21:13.
Der Workflow der I-Produkte mag vielen gefallen aber einigen nicht. Ich zum Beispiel finde die Dinger Haarsträubend. Das ist sicher auch Gewöhnungssache und rein technisch funktioniert I-Movie sehr gut.
Aber man kann mit KDEnlive wirklich mehr machen und die Stabilitätsprobleme sind schon seit einem Jahr fast ganz verschwunden(zumindest unter Linux)
Und dann ist es eben eine freie Software. Das bedeutet nicht nur kostenlos. KDEnlive ist auch extrem flexibel, es kennt keinerlei künstliche Beschränkungen der Funktionalität, alles, was prinzipiell gehen kann, geht auch. Zum Beispiel kann es so gut wie jedes Format lesen und auch ausgeben...
Ich komme jedenfalls sehr gut mit KDEnlive zurecht und weil ch daran gewöhnt bin, würde ich es auch auf einem Mac lieber benutzen, als IMovie. Ich würde es sogar Final Cut vorziehen, mit dem ich vor einiger Zeit mal einen Film auf Mac geschnitten habe. Ich kann mich nicht an Features in FC erinnern, die es in KDENlive nicht geben würde...
Vielleicht mag meine Frage etwas trollhaft daher kommen, aber ich war Linux User (lange Jahre) und nutze nun ausschliesslich Mac. Meine Frage ist wirklich ernst gemeint, wer bitte nutzt auf einem Mac KDEnlive wenn iMovie von Haus aus drauf ist und sich wunderbar (wie alles bei MacOSX) ins System eingliedert ? Ich meine wer sowas auf Mac nutzt macht sich den ganzen workflow zu nichte der mit iMovie, iPhoto, iTunes usw gegeben ist ! Und nochmals, das ist KEIN TROLL Beitrag, mich interessieren die Hintergründe und so wirklich !! Danke !!
Naja, zum Beispiel Leute, die gut in KDEnlive eingearbeitet sind und auf einen Mac wechseln. Oder Leute, die sowohl Linux als auch MacOS nutzen. Vielleicht gibt es ja auch Funktionen, die es bei iMovie so nicht gibt, aber das weiß ich nicht. Oder es ist einfach Geschmackssache. Ich finde es jedenfalls immer klasse, wählen zu können.
"ICH FINDE ES AUF JEDENFALL KLASSE, WäHLEN ZU KöNNEN"
Ja das stimmt natürlich
Danke für deinen Kommentar !!
Ich habe neulich auch mal wieder versucht, mit einem aktuellen kdenlive ein kleines Filmchen zu schneiden. Oh Nein! Es macht keinen Spaß. Umständlich, instabil, langsam. Wer einen MAC hat, kann darüber nur lachen. Ich habe auch schon überlegt, ob ich nach 12 Jahren GNU/Linux immer noch dabei bleibe und solche Kröten schlucke oder ein System habe, "das einfach nur funktioniert."
OK - aber die Alternativen zu GNU/Linux sind auch oft mit Einschränkungen verbunden. Da gibt es dann Schnittprogramme, die man erst teuer bezahlen muss - diese laufen dann auch stabil und gut bedienbar. Einschränkungen gibt es aber oft bei der Auswahl an Codecs und Formaten und teilweise nerven Copyright-Einschränkungen oder Popup-Nachrichten, dass man sich die neueste Version kaufen soll oder ein Upgrade auf die Pro-Version oder wasauchimmer machen soll.
Dann gibt es noch die ganze Latte der Shareware-Programme, die teilweise aber grottenschlecht programmiert sind, ständig mit irgendwelchen "Kauf mich"-Popups nerven, ständig "nach Hause telefonieren" oder nur begrenzt einsetzbar sind.
Was diese Programme alle nicht bieten können, ist eine solide Codebasis auf der Grundlage von mplayer, sox, lame oder anderen backends, mit denen rein qualitativ nicht so schnell ein anderes Programm mithalten kann. Diese Programme sind auch sicher und bieten keine Einfallstore für Viren, Spyware etc.
Und: kdenlive ist frei. Jetzt muss man entscheiden, ob es einem wichtiger ist, freie (OpenSource) und sichere (in Bezug auf Schadsoftware) Programme zu kaufen oder ob man einfach nur Videos schneiden will.
Fazit: Linux ist ein tolles System, aber leider gibt es in machen Bereichen (z.B. Videoeditoren) keine gute Software. (In anderen Bereichen wie etwa Webserver ist GNU/Linux dagegen spitze)
> Umständlich, instabil, langsam. ta
Das tut mir leid für Dich, gerade in Sachen stabil hatte ich in den letzten 12 Monaten keine richigen Probleme mehr mit KDEnlive. Langsam wird es, wenn man bestimmte Plugins verwendet, bei mir auch und das Rendern kann tatsächlich dauern. Aber normalerweise bemerke ich das nicht, weil eventuell existierende Performanceprobleme in meinem Workflow irgendwie nicht einschlagen.
Ich schneide meist Musikvideos für den Heimgebrauch und die üblichen Familienvideos. Die bestehen normalerweise aus 2-300 Clips in 5-6 verschiedenen Formaten (DV-Cam, Fotoapparate, Telefone -- ihr kennt as vielleicht
) Das geht alles bemerkenswert reibungslos.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Jul 2012 um 21:13.Der Workflow der I-Produkte mag vielen gefallen aber einigen nicht. Ich zum Beispiel finde die Dinger Haarsträubend. Das ist sicher auch Gewöhnungssache und rein technisch funktioniert I-Movie sehr gut.
Aber man kann mit KDEnlive wirklich mehr machen und die Stabilitätsprobleme sind schon seit einem Jahr fast ganz verschwunden(zumindest unter Linux)
Und dann ist es eben eine freie Software. Das bedeutet nicht nur kostenlos. KDEnlive ist auch extrem flexibel, es kennt keinerlei künstliche Beschränkungen der Funktionalität, alles, was prinzipiell gehen kann, geht auch. Zum Beispiel kann es so gut wie jedes Format lesen und auch ausgeben...
Ich komme jedenfalls sehr gut mit KDEnlive zurecht und weil ch daran gewöhnt bin, würde ich es auch auf einem Mac lieber benutzen, als IMovie. Ich würde es sogar Final Cut vorziehen, mit dem ich vor einiger Zeit mal einen Film auf Mac geschnitten habe. Ich kann mich nicht an Features in FC erinnern, die es in KDENlive nicht geben würde...