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Thema: Das EFI-Desaster

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Von Kano am Sa, 21. Juli 2012 um 23:56 #

Also man sollte mal klarstellen, dass nicht jeder, der eine eigene Distribution hat oder daran mitarbeitet überhaupt Testhardware hat. Was Secure Boot angeht gibt es genau ein s1156 Board von Intel wo man mit eigenen Keys zum testen ausstatten könnte. Billig ist es auch nicht gerade dafür, dass es für die Vorgänger CPU Generation ist. Dann gäbs noch ein Komplettsystem für 500€. Also wer soviel Geld übrig hat sich das zu kaufen nur zum testen soll es tun. Inzwischen könnte man natürlich auch mit einer Virtuellen Maschine arbeiten, aber da MS zumindest für x86 vorgesehen hat, dass es nur eine Zertifizierung gibt, wenn man Secure Boot abschalten können muss sehe ich dies nicht als primäres Problem an.

Was mich vielmehr nervt sind Hersteller, die UEFI Probleme ignorieren, wenn man diese reportet und Linux als Betriebssystem angibt - und das mit ganz simplen Beispielen, nur halt für das "falsche" OS. Würden diese behoben werden könnte man einfach sagen, mach ein Firmware update und dann wird alles wie gewünscht funktionieren, aber ist halt nicht so. Zudem hab ich z. B. auch nur Zugriff auf wenige Boards, bzw. kann evtl. mit ein paar Systemen testen, welche andere User haben, die sich für UEFI und dessen Vorteile sich interessieren.

Natürlich könnte eine grössere Distribution sich mehr Boards beschaffen zum testen, vielleicht sogar kostenlos, je nach Einfluss halt. Für kleinere gibts da durchaus ein Beschaffungsproblem, wobei es halt langsam kritisch wird, wenn man KEINE Test durchführt und wohl spätestens ab Weihnachten jeder PC per default mit UEFI startet. Man sollte spätestens bis verstanden haben, was geht und wo Probleme öfters auftreten - ohne ein System zu schrotten.

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