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Thema: Hilfe leisten mit Reverse VNC

41 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Bodiro am Mo, 27. Mai 2013 um 15:07 #

"... sich deS ProblemS annehmen..."

Es tut mir halt weh :-)

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Von cassiel am Mo, 27. Mai 2013 um 15:26 #

ich bevorzuge eindeutig alles über ein VPN abzuwickeln.
Nur wie ich kürzlich feststellen musste, hat auch die Fernwartung ihre Grenzen. z.B. Hardwarefehler vor Ort. Da sollte man eine evtl. Anspruchshaltung auf der Kundenseite dämpfen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 27. Mai 2013 um 15:27.
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Von linux71 am Mo, 27. Mai 2013 um 15:55 #

....das gibt es auch für linux.

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Von nonv am Mo, 27. Mai 2013 um 16:31 #

also am "einfachsten" sollte das über xmpp tubes gehen, wird derzeit AFAIK aber nur duch das telepathy framework wirklich implementiert [1]. z.B. mit dem IM client empathy braucht der "hilfesuchende" nur den helfer anclicken und ihm seinen desktop anbieten [2]. persönlich helfe ich allerdings lieber per ssh, aber auch das lässt sich mit ssh-contact [3] darüber tunneln.
das beste daran: keine manuellen portfreigaben (auch nicht via uPNP) am router oder sonstige anpassungen am system...

[1] http://telepathy.freedesktop.org/wiki/Tubes/
[2] https://help.gnome.org/users/empathy/stable/share-desktop.html.en
[3] http://telepathy.freedesktop.org/releases/ssh-contact/

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    Von glasen am Mo, 27. Mai 2013 um 19:20 #

    also am "einfachsten" [..] persönlich helfe ich allerdings lieber per ssh
    Sind hier eigentlich nur Nerds im Elfenbeinturm unterwegs?

    Einfach heißt für mich:

    - Hilfesuchender ruft mich an, startet dabei das Remote-Desktop-Tool auf seinem Rechner.
    - Ich starte das gleiche Tool auf meinem Rechner.
    - Der Hilfesuchende gibt mir seine Einmalzugangsdaten per Telefon durch.
    - Ich gebe diese in mein Tool ein und kann seinen Rechner bedienen.

    Bisher habe ich genau ein einziges Cross-Plattform-Tool gefunden, welches so einfach funktioniert:

    TeamViewer

    Alle anderen Tools sind entweder nicht Cross-Plattform, benötigen die IP-Adresse des Hilfesuchenden oder sogar einen DynDNS-Service. Mir wäre eine quelloffene Alternative auch lieber, aber bisher scheint die Community keinerlei Bedarf daran zu haben eine solche Alternative zu schaffen.
    Lieber brüstet man sich wie "einfach" es doch sei "ssh" einzusetzen, oder man soll doch "einfach" einen VPN-Client benutzen um zu helfen.

    • 0
      Von mimimi am Mo, 27. Mai 2013 um 20:04 #

      Würdest Du nicht Ubuntu benutzen, wäre die Shell und ssh nicht derart ein Problem für Dich.

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        Von glasen am Mo, 27. Mai 2013 um 20:11 #

        Oh, jetzt bin ich echt getroffen. Der tat echt weh. Für dich sind wohl alle Ubuntu-Nutzer komplette Vollidioten und du bist der Ober"kuwle", weil du eine RR-Distribution einsetzt.

        Du scheinst auch in einem Elfenbeinturm zu setzen, denn ansonsten würde dir auffallen, dass über 90% aller PCs weltweit unter Windows laufen. Und dort kann ich wohl kaum verlangen, dass ein unbedarfter Benutzer "schnell mal" einen SSH-Server einrichtet und diesen so konfiguriert, dass ich mich darauf einloggen kann. Vor allem hätten wir dann immer noch das Problem, dass ich damit keinerlei grafische Hilfe leisten kann (Die Leute sollen auch sehen was ich mache).

        • 0
          Von Unerkannt am Mo, 27. Mai 2013 um 20:46 #

          Die Leute sollen auch sehen was ich mache
          Das wäre ja mit "screen -x" kein Problem. Da kann der Hilfesuchende dann gemütlich zusehen. Bleibt natürlich das Problem, dass sshd erst einmal am Router vorbei muss.

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          Von nonv am Mo, 27. Mai 2013 um 22:42 #

          und du scheinst ja echt frustriert zu sein. aber keine sorge, wenn ich windows support geben müsste, ginge es mir auch so...

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          Von LH_ am Di, 28. Mai 2013 um 00:06 #

          "dass über 90% aller PCs weltweit unter Windows laufe"

          Das ist richtig, aber für eine Linux-Newsseite eher irrelevant, die meisten Linuxer können und wollen bei Windowsproblemen gar nicht helfen. Es gibt auch genug Windows-User, die da um rat gefragt werden können.

          Für Linux-Support ist SSH jedoch eine gute Wahl.

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          Von mimimi am Mi, 29. Mai 2013 um 00:18 #

          Für dich sind wohl alle Ubuntu-Nutzer komplette Vollidioten

          Nein, nicht alle :x

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        Von =HAL-9000= am Di, 28. Mai 2013 um 11:12 #

        Ich habe Mitte 93 mit Linux angefangen (Yggdrasil für den Fall dass das noch jemand kennt) als man fast alles noch selbst kompiliert hat, es RPM, DEB und Co. noch nicht gab und das ganze Leben ausschließlich aus der Kommando Zeile bestand. Und trotzdem benutze ich heutzutage Ubuntu auf dem Desktop und Teamviewer für den Remote Support weil es einfach ist und gut funktioniert. Nur weil ich dazu in der Lage bin, muss ich nicht meine Mails mit Telnet direkt auf dem Server schreiben oder lesen, ich kann durchaus ohne schlechtes Gewissen einfachere Varianten nutzen.

        MfG =HAL-9000=

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      Von inta am Mo, 27. Mai 2013 um 21:03 #

      War das Zitat so Absicht? Das ist so unglücklich gekürzt, dass es nicht wiederspiegelt was dein Vorgänger geschrieben hat.

      XMPP-tubes hören sich für mich sehr vielversprechend an, wenn das von einem VNC-Viewer unterstützt würde, wäre es bedeutend einfacher als Teamviewer. Es mangelt zumindest schon mal nicht an guten Ansätzen.

      Übrigens: Solange ich niemandem etwas zeigen/vormachen muss, würde ich auch SSH bevorzugen, da lassen sich Systemprobleme meiner Meinung immer noch am effektivsten lösen und der Hilfesuchende bekommt nicht mal was davon mit.

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      Von nonv am Mo, 27. Mai 2013 um 22:39 #

      Sind hier eigentlich nur Nerds im Elfenbeinturm unterwegs?
      ja, in gewisser hinsicht sitze ich dort, denn ich habe keinen bedarf an cross-platform lösungen. meine hilfesuchenden kunden rufen mich, weil sie eben _kein_ windows nutzen :)

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Von Crass Spektakel am Mo, 27. Mai 2013 um 19:07 #

Wenns schon brennt hilft das nichts mehr.

Ich wäre ja schon froh wenn es einen VNC für Linux gäbe der vom Login-Manager weg einfach mitläuft.

Aber in der Praxis tuts bei mir meistens nichtmal der Session-Vinagre... entweder macht der keine Screenupdates oder die Eingaben gehen nicht durch, kurz es ist ein Jammern, Weh und Graus.

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Von 3x0rz1st am Mo, 27. Mai 2013 um 20:03 #

VNC ist lahm, Teamviewer ueber einen fremden Server.

Ich benutze x2go, ist flott, einfach und OSS


Gruss Stefan

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    Von glasen am Mo, 27. Mai 2013 um 20:19 #

    Leider kein "echtes" Cross-Plattform. Ein "Ein-Klick"-x2go-Server für Windows wäre eine spitzen Sache, so bringt es dir aber nur etwas, wenn du X11-Programme unter Windows oder OSX laufen lassen willst.

    Ich benutze übrigens stinknormales X11-Forwarding per SSH, da unser Gigabit-Ethernet schnell genug ist und ich keine grafische Fernwertung machen muss.

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      Von 3x0rz1st am Mo, 27. Mai 2013 um 20:59 #

      Der x2goclient bietet auch eine rdesktop einbindung ueber ssh.

      Gruss Stefan

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        Von glasen am Mo, 27. Mai 2013 um 21:24 #

        Also muss ich einen SSH-Server installieren auf dem Client installieren.

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          Von 3x0rz1st am Di, 28. Mai 2013 um 11:50 #

          Ssh gibt es auch fuer Windows, auch wenn ich zugeben muss nicht ganz so einfach.

          Aber ich sehe die Sache so, ssh ist einfacher als ein VPN und x2go bietet herstellunabhaengige P2P Verbindungen mit Bild gemeinsamen Verzeichnissen und Sound (ich brauch es nicht aber es bigt es eben) in einem sicheren ssh Tunnel.

          Man kann den entfernten Desktop in einer akzeptablen Geschwindigkeit steuern, was bei (meiner Erfahrung nach) VNC und Teamviewer (Non Pay Version) nicht wirklich der Fall ist

          Eine andere Sache sind die Firewalls die keinen Port fuer ssh bieten. Innerhalb eines Intranets hat von der Performance Teamviewer sowiso verloren.

          Gruss Stefan

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            Von glasen am Di, 28. Mai 2013 um 12:42 #

            Ssh gibt es auch fuer Windows, auch wenn ich zugeben muss nicht ganz so einfach.
            Eben. Und gerade um das Wort "einfach" dreht es sich. Zitat aus dem Artikel:

            Das Thema »Einfachheit« ist vor allem bei neuen Linux-Nutzern bzw. nicht ganz so erfahrenen Computern-Benutzern wichtig. Man kann nicht erwarten, dass diese erst ein Terminal öffnen, um etwas einzugeben. Alles muss am besten per Doppelklick funktionieren.

            Was für dich eine Fingerübung ist, stellt andere Benutzer vor eine schier unüberwindbare Hürde, vor allem wenn es darum geht schnell mal Hilfe zu leisten (Egal ob jetzt für eine Linux -oder Windows-Installation). Und wenn es länger dauert die "Hilfesitzung" einzurichten als die eigentlich Hilfestellung zu leisten, kann man wirklich nicht mehr von "einfach" sprechen.

            Der Artikel tut sich in dieser Hinsicht keinen Gefallen, da dort erst massive Vorbereitungen notwendig sind (SSH-Server installieren, DynDNS konfigurieren, usw.) um überhaupt zu dem Stand zu kommen, den Teamviewer mit den oben genannten "Zwei Mausklicks" innerhalb weniger Sekunden erreicht.

            TeamViewer ist gerade deshalb so erfolgreich, weil es wirklich jedem ermöglicht schnell mal Hilfe zu leisten. Wenn es z.B. mein Onkel, dessen Computerkenntnisse sich irgendwo zwischen nicht existent und minimal bewegen, hinbekommt, TeamViewer herunterzuladen, zu installieren und mir dann die Zugangsdaten per Telefon zu senden, dann bekommt es wirklich jeder hin.

            Aber ich möchte im nicht erklären müssen, wie man einen SSH-Server installiert und konfiguriert. Da würde ich wahrscheinlich zwei Wochen benötigen.

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Von a_name am Mo, 27. Mai 2013 um 21:06 #

Vielen Dank für den Artikel, sehr informativ. Über was für Bandbreiten reden wir hier eigentlich, funktioniert das überhaupt im hießigen Winkel des Internets?

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Von schmittlauch am Mo, 27. Mai 2013 um 21:12 #

Über normale ADSL Verbindungen ist VNC in der angegebenen unkomprimierten Fassung einfach zu langsam (bei mir wurden die Frames unkomprimiert verschickt)
Deshalb benutze ich die tight Komprimierung, die ist schnell genug:
vncviewer -listen -compresslevel 8 -quality 4 -encodings "tight hextile" -nocursorshape -x11cursor

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Von mleile am Di, 28. Mai 2013 um 00:15 #

Heise hat schon lange etwas ähnliches im Angebot - für Hilfe aus der Ferne für Windows und OS-X:

http://www.heise.de/netze/tools/fernwartung/

Generiert wird eine Datei, die man dem Hilfesuchenden zumailen kann. Er muss diese nur starten - NIX muss eingerichtet oder installiert werden.

Nachteile:
- bei dyn. IP ist dyndns notwendig
- unverschlüsselt

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Von machtnix am Di, 28. Mai 2013 um 07:53 #

Die einzige OSS Alternative die ich gefunden habe wäre:

http://alternativeto.net/software/gitso/about/

Hat das mal jemand getestet?

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Von kamome umidori am Di, 28. Mai 2013 um 11:02 #

Hi,

plattformübergreifend, wenigstens teilweise frei und für mich besser als Teamviewer ist Chromium/Chrome mit der Erweiterung "Chrome Remote Desktop" aus dem Web Store - der Haken ist, dass beide Seiten Chromium/Chrome und eine gmail-Adresse haben müssen, aber das ist, u.a. durch Android, heute ja häufig schon gegeben. Sonst kann man die Adresse ja als "Supportadresse" einrichten, die man sonst nicht verwenden muss.
Für mich schneller und sehr viel einfacher als VNC und transparenter als Teamviewer.

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Von raspel am Mo, 3. Juni 2013 um 23:37 #

Hallo,

dyn-dns ist nicht mehr kostenlos.

Gruß raspel

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