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Thema: Debian GNU/Linux 7.0 »Wheezy«

42 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von generic am Do, 6. Juni 2013 um 16:54 #

Bei unterstützte Geräte:

[...] darunter Buffalo Linkstation LiveV3 (LS-CHL), Buffalo Linkstation Mini (LS-WSGL), Toshiba AC100, MX53 LOCO Board, OMAP4 Pandora und [...]

Sollte es nicht entweder
"OMAP4 Pandaboard" oder "OMAP3 Pandora"
heißen?

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Von Will am Do, 6. Juni 2013 um 17:01 #

Da hat sich nochmal ein kleiner fehler eingeschlichen. Der Gnome Screenshot existiert zweimal. Dachte mir zuerst "Wow, Debian hat KDE voll an Gnome angepasst" hahaha... oO

  • 0
    Von hjb am Do, 6. Juni 2013 um 19:28 #

    Merkwürdig, dass mir das selbst beim Durchsehen nicht aufgefallen ist. Danke fürs Melden jedenfalls. Der Fehler ist wohl beim Hochladen des Bildes passiert.

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Von glasen am Do, 6. Juni 2013 um 17:59 #

Debian hat seit Januar kein Update mehr für die Version 10 von Iceweasel mehr veröffentlicht. Das Wiki von Debian empfiehlt sogar den Umstieg auf eine aktuellere Version (Siehe http://wiki.debian.org/Iceweasel):

Nevertheless a newer backport from the Debian Mozilla team is usually preferable. The Wikipedia explains some of the terminology.

Ganz ehrlich, aber so ein Verhalten ist ein No-Go.

Auf der einen Seite eine seit fünf Monaten nicht mehr gepflegte Version eines Programms in der aktuellen, gerade mal einen Monat alten, Stable-Version von Debian ausliefern und gleichzeitig darauf hinweisen, dass eine neuere Version grundsätzlich vorzuziehen ist.

Warum haben sie nicht gleich die Version 17ESR von Firefox als Basis für Iceweasel benutzt? Vor allem weil doch bekannt war, dass es Sicherheitsupdates für die Version 10ESR nur bis Anfang Januar geben wird.

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Von .-.-,-.,.-.-, am Do, 6. Juni 2013 um 18:02 #

Einen einzigen schweren Nachteil hatte die Wheezy-Veröffentlichung leider doch, nämlich die mitgelieferte, unsichere Iceweaselversion 10.0.12-ESR.

Debian hat - nach über einem Monat - reagiert und Iceweasel 3.5.16 in Squeeze und Iceweasel 10.0.12 in Wheezy letztlich für EOL erklärt und bietet jetzt auf den Architekturen, auf denen es möglich ist, einen aktuellen Iceweasel 17.0.6-ESR standardmäßig an. Icedove-17.0.6-ESR und Iceape-~2.14-ESR (das wäre dann ein Fork) fehlten gestern zwar immer noch in den Repos, beide werden aber wohl in der nächsten Zeit nachgeliefert werden.

Nur dass man während dieses gigantisch langen Freezes nicht diese Entscheidung bereits treffen konnte, erschließt sich mir nicht.

Die in Debian Squeeze enthaltenen Chromium-, Iceweasel-, Iceape- und Icedove-Versionen sind laut Debian EOL. Das relativiert die Aussage des Artikels etwas, dass man eigentlich noch bis Mitte 2014 auf ein Wheezy-Update verzichten könne.

Auf mozilla.debian.net herumzusuchen ist IMO keine Option, da hier nur allzu oft irgendetwas im Argen liegt, z.B. dass die entsprechende Sprachunterstützung erst einmal nicht mitgeliefert wird. Das Vorgehen in Wheezy mit dem automatischen Update auf Iceweasel 17.0.6-ESR ist hingegen o.k. Leider gibt es genau das nicht für Squeeze.

Von daher bin ich nicht unfroh, dass ich hier einige Squeeze-Rechner nicht auf Wheezy, sondern auf Scientific Linux migriert habe, wenigstens kommen dort problemlos die Firefox- und Thunderbird-Updates per automatischem Update, ganz ohne Klimmzüge über mehr oder weniger integrierte Third-Party-Repos.

Fazit:
Debian ist mit der beabsichtigten, eigengestützten Pflege seiner alten "stabilen" Iceweaselversionen krachend gescheitert.

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    Von 1ras am Do, 6. Juni 2013 um 18:50 #

    Sicherheitslücken führen bei Debian oftmals nicht zu einer Verzögerung des Release, da aktualisierte Pakete über die Security-Infrastruktur nachgereicht werden.

    Der eingeschränkte Browser-Support für oldstable ist auch nicht neu, diese Entscheidung fiel schon beim Vorgänger.

    mozilla.debian.net funktioniert nach meiner Erfahrung ausgesprochen gut. Ich benutze es für Squeeze seit etwa 2 Jahren und kann mich nur einmal an eine Situation erinnern, bei der eine fehlende deutsche Lokalisierung den Upgrade verzögert hatte.

    IMHO wird oldstable auf Desktops nicht besonders häufig eingesetzt, wodurch sich die EOL-Meldung erklären lässt.

    • 0
      Von .-,.-,.-.-, am Do, 6. Juni 2013 um 21:03 #

      Beim Vorgänger Lenny fiel diese Entscheidung nicht, sondern beim Vorvorgänger Etch.

      Als Etch zu Oldstable wurde, ist Iceweasel 2.0 sofort zu EOL erklärt worden.

      In Lenny aber wurde Iceweasel 3.0 bis zum Ende von Oldstable gepatcht, bis zu einem "Firefox 3.0.33".

      Es hat IMO keine Sinn, nach Entschuldigungen zu suchen, wenn die Fakten glasklar die gemachten Fehler und Fehlentscheidungen zeigen.

      Hier ist etwas mächtig schief gelaufen.

      • 0
        Von DriverDevel am Do, 6. Juni 2013 um 23:55 #

        Ich kann hier nur sagen: warum zum Deibel krankt es jetzt schon wieder (immer noch) an Iceweasel-Release-Fragwürdigkeiten??
        Mir persönlich ist hauptsächlich verursacht durch diese [ZENSIERT] eine langjährige (Jahrzehnt...) Desktop-Installation abhanden gekommen... (diese Debian-"Performance" - vom Online-Banking ausgesperrt - hat damals den Benutzer dazu veranlasst, "Dummheiten" ;-) zu begehen).

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        Von 1ras am Sa, 8. Juni 2013 um 03:49 #

        Richtig, wie die Zeit vergeht, da habe ich doch glatt Lenny gedanklich mit Etch verwechselt.

        Wir müssen aber trotzdem die Butter bei die Fische lassen. Wenn dir Security-Updates für Iceweasel in oldstable wichtig sind und du bereit bist Zeit dafür zu investieren, dann folge dem Aufruf des Security-Teams.

        Wenn du hingegen nicht bereit bist Zeit dafür zu investieren, dann beschwere dich nicht, wenn andere ebenso denken.

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    Von Nervkuh am Do, 6. Juni 2013 um 18:52 #

    Von daher bin ich nicht unfroh, dass ich hier einige Squeeze-Rechner nicht auf Wheezy, sondern auf Scientific Linux migriert habe
    Ach, du warst das?
    Na, jedenfalls ist nicht Debian gescheitert sondern nur ein Nutzer daran, ein Programm zu installieren. Wayne?

    Und noch mal wegen der vermutet hohen Nachfrage: Nein Danke, Debian möchte nicht wie Ubuntu sein - total einfach zu installieren und so.

    • 2
      Von -.,.-,.-,-., am Do, 6. Juni 2013 um 20:53 #

      Darum geht es nicht.

      Es geht darum, dass die Nutzer, die diese Rechner benutzen, Ihren Iceweasel, Icedove, Firefox und Thunderbird selbst aktualisieren können, da ich nicht endlos Zeit für solche überflüssigen Fehler habe. Am Besten ist es natürlich, wenn das automatisch erfolgt. Und mit Synaptic in Squeeze brachten diese Nutzer selbst keine Updates auf die 17.0.6-ESR- bzw. 20.0-/21.0-Version von mozilla.debian.net zustande. Synaptic weigerte sich einfach trotz korrekt eingetragener Repos wegen irgendwelcher alten Abhängigkeiten, die für Normalnutzer nicht auflösbar sind. Die Kommandozeile wird leider nicht benutzt, hier hätte das natürlich problemlos funktioniert. Das kann man zugegebenermaßen als "Privatproblem" abhaken, was setze ich auch auf Debian Stable auf dem Desktop.


      "Und noch mal wegen der vermutet hohen Nachfrage: Nein Danke, Debian möchte nicht wie Ubuntu sein - total einfach zu installieren und so."

      Du hast es immer noch nicht verstanden: Debian hat ein neues Release mit kritischen Sicherheitslöchern in seiner Standardbrowser- und Standardemailsoftware herausgebracht (Iceweasel 10.0.12, Icedove 10.0.12, Iceape 2.7), Softwareversionen also, die knapp einen Monat später (!) für EOL erklärt wurden. Diese Bugs waren seit spätestens Januar 2013 nicht gefixt bzw. in Teilen schon vorhanden, fünf Monate lang hat man die Nutzer Ihrem Schicksal überlassen, vor allem im Hinblick auf Squeeze.

      Hier noch einmal die ersten Sätze aus http://www.debian.org/security/2013/dsa-2699:

      "Multiple security issues have been found in Iceweasel, Debian's version of the Mozilla Firefox web browser: Multiple memory safety errors, missing input sanitising vulnerabilities, use-after-free vulnerabilities, buffer overflows and other programming errors may lead to the execution of arbitrary code, privilege escalation, information leaks or cross-site-scripting."

      So etwas knapp ein halbes Jahr ungepatcht in der Standardbrowsersoftware in Squeeze wie Wheezy offen stehen zu lassen, ohne auch nur einen Hinweis zu geben, ist schon haarsträubend.

      Darum geht es.

      Darüber hinaus gibt es einige Debian-Architekturen, auf denen die 17.0.6.ESR-Versionen noch gar nicht laufen. Die haben dann in punkto "Ice-Software" dann erst einmal Pech gehabt.

      Mittlerweile denke ich, dass es sich dabei nur um die Spitze des Eisberges handelt. Ich möchte nicht wissen, was herauskommt, wenn man Webkit und die Webkitbrowser in Squeeze entsprechend untersucht. Auch hier gilt nachgewiesenermaßen ebenfalls das "Best Effort-Prinzip" (siehe die Release Notes von Squeeze).

      • 1
        Von Nervkuh am Do, 6. Juni 2013 um 21:05 #

        Ja, das Problem ist ja klar benannt. Wer lesen (oder auch nur ein bisschen denken) kann, ist informiert. Und der geneigte Nutzer schafft es dann doch, sich einen Browser zu installieren.

        Vielleicht zur genaueren Erläuterung: Browser sind nicht das Kerngeschäft von Debian. Das Browser-Schisma ist sowieso noch ein wenig tiefschürfender und seit 2006 nicht überwunden. Du hast einfache Antworten auf im Grunde ziemlich komplizierte Fragen. Das ist das Problem.

        • 2
          Von .-,.-,-,..-, am Do, 6. Juni 2013 um 21:52 #

          "Browser sind nicht das Kerngeschäft von Debian."

          Debian wird auch für den Desktop angeboten (siehe debian.org). Es nennt sich zudem "Universal Operating System". Dazu zählen Webbrowser, die sicherheitstechnisch auf dem aktuellen Stand sind.

          Momentan kenne ich keine aktive Distro, die etwa ein halbes Jahr Ihren Standardwebbrowser im eigenen Main-Repo ungepatcht lässt, so wie es Debian mit Iceweasel 3.5.16 in Squeeze seit Anfang Dezember 2012 praktiziert hat:

          http://ftp-master.metadata.debian.org/changelogs//main/i/iceweasel/iceweasel_3.5.16-20_changelog

          (Xulrunner-1.9.1 verweist auf denselben Changelog.)

          Ist das so o.k. für Euch? Anscheinend.

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    Von Anonymous am Sa, 8. Juni 2013 um 08:20 #

    > sondern auf Scientific Linux migriert habe

    Eine grundsolide Linux-Geschmacksrichtung, keine Frage. Allerdings ist das passend paketierte SW-Biotop einiges weniger umfangreich als das von Debian und ich persönlich bin kein Freund von unendlich vielen eingebundenen Repositories. Muss natürlich jeder für sich selber werten.

    • 0
      Von .,.-,-.,.-,.-, am Sa, 8. Juni 2013 um 22:33 #

      Um ehrlich zu sein, war das einfach eine der möglichen Entscheidungen, die im Mai getroffen werden musste. Ich mag Debian sehr, aber die Funkstille um den Debian-Iceweasel-Support in Squeeze und auch in Wheezy war mir persönlich zu lange. Selbst jetzt sind noch einige Fragen offen, u.a. zu Icedove und Iceape sowie einigen Architekturen, auf denen die 17er-ESR-Versionen noch nicht zur Verfügung stehen.

      Squeeze selbst enthält - neben dieem singulären "Ice-Software"-Schwachpunkt - viel Positives, z.B. der immer noch gepflegte Kernel 2.6.32. Die enthusiastische Mitarbeit von Debian an Kernel 2.6.32 spricht hier Bände, diese macht nun den Release von Tarreaus Kernel 2.6.32.61 auf kernel.org um einiges einfacher. Für mich ist das ebenfalls sehr positiv, da ich diesen Kernel u.a. noch auf einer privaten openSUSE 11.1-Installation einsetze.

      Scientific Linux ist dann eine gute Wahl, wenn man als Nutzer mit OpenOffice, Firefox und Thunderbird gut aufgehoben ist. Dritt-Repos sollte man IMO möglichst weglassen, weil dann der Hauptvorteil gegenüber Debian wegfällt: Die so gut wie "hundertprozentige" Softwarepflege durch Red Hat bis ca. 2017 oder 2020. Gnome 2 in SL ist momentan auch noch ein Pluspunkt, auch wenn der Gnome3-Fallback in Wheezy überraschend gut funktioniert.

      Nichtsdestotrotz ist es wichtig, die Nutzer so schnell wie möglich zu informieren. Dazu zählt auch z.B. die jüngste Warnung von Debian, bitte aufzupassen, nicht mehr den Namen debian-multimedia.org (versehentlich) in der sources.list zu benutzen, da diese Domain nun von Dritten gegrabbt wurde. Prolinux hat wohl deshalb überdeutlich und mehrfach das korrekte deb-multimedia.org erwähnt.

      • 0
        Von k_tz am Mi, 19. Juni 2013 um 23:17 #

        Du darfst vom Debian-Projekt keinen Enterprise-Support a la Red Hat oder Suse erwarten, einfach deswegen, weil die Debian-Maintainer an Debian in Ihrer Freizeit arbeiten und Ihnen mitunter auch ganz einfach Ihr eigenes Leben dazwischen kommt. Nicht immer steht dann jemand zur Verfügung, der von sich aus die Initiative ergreift und einen Non-Maintainer-Upload durchzieht.

        Nichtsdestotrotz versucht Debian sein Bestes. Dass Pakete temporär "ausfallen", ist auch in der Vergangenheit immer wieder vorgekommen.

        Siehe auch:
        http://www.debian.org/devel/wnpp/orphaned

        Schau Dir diese Liste bitte einmal sehr genau an. Du wirst sehr bekannte Software hierin finden.

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Von p90 am Do, 6. Juni 2013 um 18:18 #

Hi,
ist systemd mittlerweile unter Debian benutzbar?
Hab es schon eine ganze weile auf meinem Laptop und Desktop dank Arch aber meine Versuche es auf meinem Router mit Debian 6 ans laufen zu bringen sind bisher an der mangelnden Unterstützung auf Seiten von Debian gescheitert. Bei 6 war so gut wie kein einziges Service File dabei sodass ich für jeden Dienst erstmal per Hand eine rein fummeln oder von meinem Arch kopieren hätte müssen. Ist das mittlerweile besser unter Debian oder werden immer noch keine Service-Files mitgeliefert?

  • 0
    Von hjb am Do, 6. Juni 2013 um 19:13 #

    Es sollte leicht zu testen sein, weil sich systemd parallel zu init installieren lässt. Leider habe ich es noch nicht probiert.

    • 0
      Von p90 am Do, 6. Juni 2013 um 19:39 #

      Wie gesagt, bei Debian 6 hab ich ja genau das gemacht aber hab gerade keine Zeit meinen Router auf Debian 7 upzudaten besonders wenn es keine n Nutzen wie z.B. Systemd für mich gibt.

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        Von mdosch am Fr, 7. Juni 2013 um 13:42 #

        Als wheezy noch testing war habe ich auf systemd gewechselt. Habe mich nicht groß damit befasst und von dem Wechsel eigentlich nicht viel mitbekommen, es "funktioniert einfach".
        Was ich ganz net fand ist, dass man über systemd den Bootprozess grafisch darstellen konnte wie in bootchart.
        Ob ich jetzt '/etc/init.d/network-manager stop' oder 'service network-manager stop' eintippe ist mir auch gerade egal.

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Von Käsebrot am Do, 6. Juni 2013 um 21:28 #

Ich bau mir eigene Kernel und midori Pakete, und habe so einen Kernel 3.9.4 und einen Midori Browser 0.5.2 in Debian wheezy. Für den Kernel reicht make -j2 deb-pkg, und für Midori kopiere ich das debian verzeichnis in die aktuellen Quellen, ein paar Anpassungen wie --disable-zeitgeist und dann debian/rules build, fakeroot debian/rules binary, und fertig ist ein aktuelles midori paket.
Man muss sich nur zu helfen wissen, und Pakete bauen ist keine Raketenwissenschaft...

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    Von .-,.-,.-,.-,.- am Do, 6. Juni 2013 um 21:57 #

    Raketenwissenschaft ist das solange keine, bis Du Hand an Basispakete legen musst und Dir wegen eines Midoriinstallationsversuchs die halbe Distro auseinanderfallen zu droht. Das ist nicht nur in Debian so.

    Mach das, was Du mit Wheezy getan hast, im Hinblick auf einen aktuellen Midori einmal in Debian Squeeze. U.a. Debians Webkit freut sich schon auf Dich. Alte Ubuntus und openSUSEs verhalten sich entsprechend.

    • 0
      Von Sil53r Surf3r am Do, 6. Juni 2013 um 22:28 #

      Dafür hat man eine Build-Chain und QS-Systeme, die Inkompatibilitäten abfangen. Im Zeitalter der Virtualisierung billig zu haben. Unverantwortlich handelt, wer ohne Netz und doppelten Boden arbeitet.

      Ich verstehe die Argumentation mit oldstable außerdem nicht. Man zieht seine Systeme auf stable hoch oder migriert und lässt den obsoleten Teil hinter sich. Die langen Releasezyklen von Debian bieten genügend Zeit zur Vorbereitung.

      Der Browser mag ein Thema sein. Ja, Debian ist gut, aber nicht perfekt. In dem Fall neige ich dazu, eine Aussage des Projekts selbst sinngemäß heranzuziehen: "Debian ist ein Projekt von Freiwilligen. Jeder kann mitmachen und helfen, Debian zu verbessern."

      In dem Sinne: Paketmaintainer anschreiben, Hilfe anbieten - und nachweisen, dass man es besser machen kann.

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        Von ,-.,.-,.-,.-, am Do, 6. Juni 2013 um 22:48 #

        "Die langen Releasezyklen von Debian bieten genügend Zeit zur Vorbereitung."

        Eben nicht.

        Wo ist denn jetzt ganz konkret für diejenigen Architekturen, auf denen Iceweasel 17.0.6-ESR zur Zeit nicht läuft, das genügend große Migrationszeitfenster, um von dem nicht mehr mit dem Sicherheitsupdates supporteten Iceweasel 10.0.12-ESR wegzukommen?
        Es existiert gar nicht.

        https://buildd.debian.org/status/package.php?p=iceweasel&suite=17.0.6

        Um es nochmals zu betonen: Was machen denn jetzt Debians armel-, armhf-, hurd-i386-, ia64-, kfreebsd-i386-, kfreebsd-amd64-, mips-, mipsel- und sparc- Architekturen, nachdem Debian jetzt einfach so ohne jede zeitliche erkennbare Vorwarnung Version 10.0.12-ESR aufgegeben hat?

        Wieso hat der Debian-Release-Prozess im Hinblick auf diese Ice-Software-Suite eigentlich so kläglich versagt? Wenn Debian seinen eigenen Richtlinien gehorchen würde, hätten die sicherheitskritisch bedenklichen Iceweasel-, Icedove- und Icedove-Pakete, die auf den Versionen 10.0.x-ESR basieren, gar nicht in Wheezy ankommen dürfen.

        • 1
          Von sdadfasdfhghh am Fr, 7. Juni 2013 um 19:12 #

          Die Fragen kann Dir nur das Debian-Mozilla-Team beantworten.

          Ob überhaupt noch ein Webbrowser in Debian Squeeze sicher ist, das weiß man ebenfalls nicht wirklich, auch nicht als Debian-Enthusiast.

          Das Einfachste im Hinblick auf Firefox und Thunderbird in Debian Squeeze ist, dass Du die unfreien Binaries von mozilla.com nimmst, die funktionieren unter Squeeze und die Updates können, falls gewünscht, vollautomatisch in den jeweiligen Nutzerverzeichnissen ablaufen.

          Über das, was Debian da updatemäßig veranstaltet oder nicht veranstaltet, hast Du sowieso keine Kontrolle.

          Der schlechte Iceweasel-Support ist insofern jetzt ein negatives Highlight in Squeeze, IMO so ziemlich das einzige.

          Akzeptiere bitte einfach, dass die Gecko- und Webkit-Webbrowser-Engines in Debian Squeeze samt und sonders EOL sind, setze diese bitte in unsicheren öffentlichen Netzwerken nicht mehr ein. Ob irgendein Support von mozilla.debian.net dieses EOL-Squeeze-Fenster über irgendwelche Aktualsierungen dauerhaft und zuverlässig ausweitet, das ist ebenfalls unbekannt, eine Garantie gibt es dafür nicht.

          Debian schafft einfach den gleichzeitigen Support für Webbrowser in Stable und Oldstable nicht. Genau das steht in den EOL-Ankündigungen für Chromium und Iceweasel. Für die Webkitbrowser findest Du Analoges schon in den Squeeze-Release Notes.

          Für Squeeze-Desktop-Nutzer heißt deshalb der Rat: Bitte sofort auf Wheezy updaten.

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Von Erik__ am Fr, 7. Juni 2013 um 10:54 #

Das war mit Abstand der beste Artikel über Debian Wheezy, den ich in einer auch für den nicht-Debianer verständlichen Weise lesen konnte. Er schlägt alle anderen Beiträge von Heise Online ("der Startbildschirm hat eine andere Farbe"), c't ("alt, aber stabil, wie immer, haha") und Linux* (in erster Linie Versionsaufzählungen der Software) um Längen.

Sehr schön, danke!

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Von Erik__ am Fr, 7. Juni 2013 um 10:54 #

Das war mit Abstand der beste Artikel über Debian Wheezy, den ich in einer auch für den nicht-Debianer verständlichen Weise lesen konnte. Er schlägt alle anderen Beiträge von Heise Online ("der Startbildschirm hat eine andere Farbe"), c't ("alt, aber stabil, wie immer, haha") und Linux* (in erster Linie Versionsaufzählungen der Software) um Längen.

Sehr schön, danke!

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    Von k_tz am Fr, 7. Juni 2013 um 14:08 #

    Das liegt allein am Prolinux-Autor, da dieser sich mit Debian auskennt. Der entsprechende Heise-Artikel war zu anfangs noch so "bescheiden", dass man sich dort nach dem Lesen der Kommentare gezwungen sah, ein Update nachzuschieben.

    Das gilt aber nicht für Heise generell, siehe die Leemhuis-Kernelartikel.

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Von Egal am Fr, 7. Juni 2013 um 12:25 #

Danke Debian!

ich setze es nur noch auf einem Server ein, aber es ist gut und wichtig, dass es Debian gibt.

Die milliardenschweren Konzerne mit ihren Betriebssystemen machen die Welt nicht besser.

Mann, ich werde pathetisch :)

Ich wünsche Debian, dass dem Projekt niemals die Luft ausgeht.

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Von Hank am Sa, 8. Juni 2013 um 17:44 #

Es geht um die Verlässlichkeit.

http://www.theinquirer.net/inquirer/news/2267703/nasa-migrates-iss-laptops-from-windows-to-linux

Tja, im Weltraum muß ein Betriebssystem funktionieren.
Daddeln ist da fehl am Platz.

Hier sieht man, was für eine hervorragende
Leistung die Linux Foundation bringt.

Weiter so. Debian für alle Maschinen der Welt.

;)

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Von Outwest am Do, 18. Juli 2013 um 20:32 #

Fur mich arbeitet Debian immer ,may not be the newest but it just Works and that is more importend than any thing else!

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