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Thema: Die aktuelle Linux-Unternehmensstrategie von IBM

11 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von georgm am Di, 21. Oktober 2014 um 14:29 #

der "äußerst effiziente Hypervisor" ist nicht z/OS, sondern z/VM. Unter z/VM kann man dann beliebig viele z/OS- oder linux-Instanzen laufen lassen.

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Von PPC-Fan am Di, 21. Oktober 2014 um 14:35 #

Die junge Firma A-EON aus Cardiff baut Desktop-Rechner mit PowerPC-Prozessoren.

AmigaONE X1000:

http://www.a-eon.com/18-10-2013-5.pdf
http://www.a-eon.com/?page=nemo
http://www.a-eon.com/?page=x1000
http://www.supertuxkart-amiga.de/amiga/x1000.html

AmigaONE X5000:

http://www.a-eon.com/18-10-2013-1.pdf
http://www.a-eon.com/18-10-2013-3.pdf
http://www.a-eon.com/18-10-2013-6.pdf
http://www.a-eon.com/News_Release_A1-X5000.pdf

Es gibt einen Blog, wo über die neuen PowerPC-Desktop-Systeme berichtet wird: http://blog.a-eon.biz/blog/

Achja, Mac-on-Linux wurde weiterentwickelt und unterstützt jetzt KVM. Dadurch läuft es auf neuen PPC64-Systemen. Das heißt, dass Mac OS X Tiger auf IBM POWER8-Maschinen installiert werden kann.

Links:

http://www.root86.com/topic/7072-neues-mac-on-linux-mit-kvm-support-ist-verf%C3%BCgbar/
http://www.emaculation.com/forum/viewtopic.php?f=1&t=8449&p=48847#p48847

  • 1
    Von Herzlos am Di, 21. Oktober 2014 um 17:46 #

    Wer benutzt denn solche PowerPC basierten Amiga Rechner noch und warum sollte man das tun?

    Vom Preis & Leistungsverhältnis kann ich mir nicht vorstellen, dass die auch nur Ansatzweise an einen gleichteuren PC herankommen. Die Hardware wird also wohl kaum die führende Motivation dafür sein, so einen Rechner zu kaufen
    und mit einem richtigen 68K Amiga von früher, hat die ganze PowerPC Technik auch nichts zu tun.

    Das einzige Alleinstellungsmerkmal ist, so weit ich das als Außenstehender beurteilen kann, also nur Amiga OS 4.x.
    Aber wozu?
    Das Softwareangebot dürfte noch spärlicher gesät sein, als unter Linux.
    Und gegen eine moderne Desktop Umgebung dürfte auch Amiga OS 4.x altbacken wirken.
    Ein Multiuser System ist es AFAIK auch nicht.
    Was bleibt ist ein hoher Preis.
    Wozu das ganze also?
    Und wenn man auf solche Nischen setzen möchte, warum dann nicht besser Haiku nehmen, das läuft auf normaler PC Hardware, man hat vom Preis-/Leistungsverhältnis also keine Nachteile und kann trotzdem jederzeit eine der bekannten OS Plattformen per Dualboot einrichten und booten?
    https://www.haiku-os.org/

    • 1
      Von pvb am Di, 21. Oktober 2014 um 18:31 #

      Na endlich hört man das Echo des Transputers.

      > It's based on a PowerPC CPU architecture, it includes Xena, a "Software Defined Silicon" co-processor
      http://www.a-eon.com/?page=x1000

      > XMOS calls it "Software Defined Silicon", we call it 'Xena', a nod to the old custom chip names. It's the inheritor of the 'transputer' concept, and it's something we're quite excited about.
      http://www.a-eon.com/index.php?page=nemo

      Jetzt bin ich auch excited.
      Vielleicht kann ich die alten Erfahrungen doch noch nutzen.

      Endlich echte Parallelität und
      nicht nur Threads
      und CSP (Communicating Sequential Processes)
      MIMD Prozessoren (Multi Instruction Multi Data)
      OCCAM und sein Rasiemesser
      https://en.wikipedia.org/wiki/Occam%27s_razor

      • 1
        Von Herzlos am Di, 21. Oktober 2014 um 22:11 #

        Auf dem Desktop?

        Oder hast du beim Schreiben jetzt an Rechenfarmen gedacht?

        • 1
          Von Crazy P. am Mi, 22. Oktober 2014 um 09:16 #

          Apple hatte lange Zeit PowerPC verwendet, und würde auch wahrscheinlich weiterhin PPCs verwenden, wenn Sony nicht nahezu die komplette Produktion für die PS3 abgezogen hätte. Steve war damals ganz schön sauer xD, weil er dadurch zur x86-Architektur wechseln musste.

          Egal, die PS3 hatte damit über Jahre hinaus, das beste Preis/Leistungsverhältnis, wenn es um Rechenleistung ging. Nicht umsonst haben sich in Amerika UNIs und sogar das Militär PS3-Cluster mit ein paar 1000 Maschinen gebaut.

          • 0
            Von Herzlos am Mi, 22. Oktober 2014 um 17:52 #

            Apple hatte lange Zeit PowerPC verwendet, und würde auch wahrscheinlich weiterhin PPCs verwenden, wenn Sony nicht nahezu die komplette Produktion für die PS3 abgezogen hätte. Steve war damals ganz schön sauer xD, weil er dadurch zur x86-Architektur wechseln musste.

            Das erzählen dir Apple Jünger? Die biegen sich das aber ganz schön zu recht.
            Die damaligen Newsberichten zu dem Thema sprechen da eine ganz andere Wahrheit.

            Entsprechend denen war es so, dass Steve Jobs von den PPC Hersteller forderte,
            dass sie die Leistung der PPCs schneller und zügiger erhöhen sollten, die setzten das aber nur zaghaft um und konnten deswegen nicht das bieten, was Apple eigentlich an Leistung forderte.
            Deswegen ist Apple dann zur x86 Architektur gewechselt, weil sie da die Leistung für weniger Geld bekamen, die sie einforderten und die ganze Welt war aus dem Häuschen, weil man endlich schwarz auf weiß sehen konnte, wie lahm die damaligen PPC CPUs im Vergleich zu den bis ins letzte Detail hochgezüchteten x86 CPUs waren.

            Das war also eine rein technische Entscheidung und keine politische.
            Du kannst das auch gerne auf heise.de nachlesen, die alten Newsberichte sind ja noch verfügbar.

            Mit der PS3 hat das also gar nichts zu tun.
            Mal ganz davon abgesehen, dass die PS3 eine im Funktionsumfang reduzierte PPC CPU verwendete. In den Macs wurde dagegen die High End Varianten verbaut.

            Und die Militärs, Unis usw. haben die PS3 verbaut, weil Sony die eben subventioniert hatte und damit der Preis unschlagbar war, sowie natürlich, weil die PPC ein paar Features für paralelles Computing hatte, dass man in diesem Bereich benötigte.
            Und in anderen Ländern, wie AFAIK z.b. dem Iran und sonstige Schurkenstaaten war es verboten Computer in diese Länder zu exportieren, das Verbot galt allerdings nicht für Spielekonsolen. Deswegen haben die sich dann auch mit PS3s eingedeckt um sie dann zum Rechnen zu benutzen.

            Aber was das nun mit unserem eigentlichen Thema, AmigaOne X5000 als Desktop Rechner zu tun haben sollte, dass solltest du jetzt doch noch einmal erläutern.

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Von Tronco Flipao am Mi, 22. Oktober 2014 um 10:16 #

IBM investiert zur Zeit einiges an Geld und Aufwand in Linux on Power. Der Grund? Man könnte ein wenig übertreiben und sagen "Das Überleben der PowerPC Plattform".

Wer setzt heute noch strategisch auf AIX? Immer Weniger. Zudem hat jede Firma noch Windows Workloads die nun mal nicht auf Power laufen. x86 ist also schon im Haus und mit der Zeit wandern die AIX Workloads langsam aber sicher auf x86/Linux.

Und dann gibt es noch die Cloud. Der gehört ja offenbar die Zukunft und welche Cloud läuft nicht auf x86? Wenn IBM ein Stück vom Cloud-Kuchen will, müssen sie die Plattform öffnen. Eine propietäre Cloud will niemand, auch wenn Oracle nicht müde wird das zu behaupten.

Auch wenn die Server nicht mehr von IBM selber sind und darauf Linux läuft. IBM wird immernoch an der CPU verdienen. Ich hoffe PowerPC ereilt nicht das gleiche Schicksal wie Alpha.

Ich bin gespannt was in den nächsten Monaten passiert. PowerVM hat schon mal einen guten Eindruck hinterlassen.

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Von sputnik1969 am Mi, 22. Oktober 2014 um 10:20 #

Dass die Power-Architektur sowohl Big- als auch Little-Endian unterstützt ist nicht wirklich neu, das konnte schon der seelige PPC603.

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Von Randy Andy am Mi, 22. Oktober 2014 um 14:53 #

denn Konkurrenz belebt ja bekanntlich den Markt.

Und nichts wäre schlimmer, als irgendwann nur noch einen großen CPU Hersteller zu haben, der dann nicht nur die Preise hochtreiben kann, sondern mehr und mehr für die Verdongelung seiner Plattformen sorgt, indem noch mehr allerlei Lustige Chips in die CPU integriert werden, als das ohnehin schon der Fall ist.

Sollten denn die PPC64 Plattformen von HP irgendwann wieder in den Konsumer-Bereich gelangen?
Mir solls recht sein, wenn ich die Linux-Pakete meiner Wahl darauf lauffähig sind.

Es ist ja schon ein brauchbarer Teil an Paketen/Quellen für die PPC Plattformen verfügbar und es werden hoffentlich ständig mehr:
http://blogs.gentoo.org/news/2014/08/11/gentoo-monthly-newsletter-july-2014/#Portage

Pro-Linux
Traut euch!
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