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Thema: Ein kurzer Blick auf KDE Plasma 5

32 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von schmidicom am Di, 16. Dezember 2014 um 15:24 #

Nachdem der Sprung von KDE 3 auf KDE 4 vor sieben Jahren wegen der damals erheblichen Änderungen an Optik und Bedienung kritisiert wurde...
Also ich bin damals (beim Wechsel zur vierten Generation) nicht wegen dem Style abgewandert, und erst mit 4.6 zurückgekehrt, sondern weil einfach zu viel nicht richtig funktionierte.

Nicht das meine Erfahrung jetzt repräsentativ wäre aber es würde mich doch sehr wundern wenn es hauptsächlich wegen dem Style gewesen wäre.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 16. Dez 2014 um 15:49.
  • 1
    Von Marc-nichteingeloggt am Di, 16. Dezember 2014 um 15:35 #

    Ich finde den neuen Style nicht so gut. Was die Optik angeht, bin ich da eher Leidenschaftslos, aber mir passiert es mit der neuen Optik andauernd, dass ich mich Frage, wofür ein Symbol da sein soll oder ich nach etwas suche, was ich dann nur durch überfahren mit der Maus oder draufklicken finde, weil ich die Icons für mich einfach zu nichtssagend sind.

    Eine Steigerung der intuitiven Bedienung gibt es zumindest bei mir hier nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall.

    Ich bin dann auch nach einigen Tests mit der neuen Oberfläche wieder zu KDE 4.14 in Kombination mit XFCE zurückgekehrt, weil mir die "5" einfach noch zu unfertig ist, als dass ich damit täglich arbeiten könnte.

    Zum einen sind Abstürze von Applikationen und auch Plasma an der Tagesordnung (was auch zugegebenermaßen an QT5 liegen kann) und zum Anderen fehlen mir einfach noch solche (für mich) Basics, wie die problemlose Umschaltung zwischen verschiedenen Bildschirmen inklusive Änderung der Auflösung etc. Hier ist z.B. der Xfce-Desktop um Meilen voraus: Da poppt einfach ein kleiner, intuitiv zu bedienender Dialog auf, der mich eine gewünschte Konfiguration auswählen lässt, sobald ich einen externen Bildschirm eingestöpselt habe..

    • 1
      Von muuuh am Di, 16. Dezember 2014 um 16:35 #

      Mir gefällt Breeze auch überhaupt nicht. Die Icons sind irgendwie bunt, aber trotzdem schlecht unterscheidbar. Als "schlicht" empfinde ich das nicht.
      Besonders das Symbol für die Konsole mag ich nicht, es ist weiß. Das wirkt auf einem hellen Panel sehr irritierend.

      Aber man kann ja auch weiterhin Oxygen verwenden, man kann sogar den Style als Ganzes sehr einfach umstellen.
      Leider ist aber kdecorations2 Oxygen als Fensterdeko rausgeflogen, mal schauen, ob das wieder kommt.

      Oxygen empfand ich persönlich als schlicht und gleichzeitig elegant. Breeze ist eher nicht so meins.

      2
      Von Don am Di, 16. Dezember 2014 um 19:06 #

      Schon mal Xfce auf einen TV oder Monitor mit mehr als 30Zoll ausprobiert oder auf einen Gerät mit UltraHD ? Da ist die Schriftart grauenvoll. Xfce hat sicherlich seine Stärken auf schwächere und ältere Systeme aber die Funktionen und das Design hängt hinter Apple Mac OS X 10, KDE-Plasma 5 oder auch Windows 7/8.1 hinterher.

      • 2
        Von .-,.-,-.,-.,.-,.-,.- am Di, 16. Dezember 2014 um 19:23 #

        Die üblichen GUIs sind nicht auf 30 Zoll-Wiedergabe hin optimiert (warum auch), von daher ist Deine Kritik IMO von sehr geringer Relevanz und trifft gerade mit Xfce den völlig falschen Adressaten. Genauso gut könnte man auch kritisieren, dass das eigene Auto nicht fliegen kann.

        • 3
          Von Don am Di, 16. Dezember 2014 um 21:04 #

          Viele aus meinen Bekanntenkreis setzen einen Home Entertainment-PC ein um an einen LED-TV mit mindestens 40Zoll unterschiedliche Videoformate wie mkv's zu schauen oder PC-Spiele zu zocken. Andere Bekannte spielen oder arbeiten schon an einen 4K/UltraHD Monitor, Tendenz stark steigend zumal die Preise für 4K Fernsehgeräte und Monitore in den Keller fallen und das Arbeiten, Spielen sowie TV schauen auf 4K
          (4096 × 2304) einen gewaltigen unterschied macht.

          • 3
            Von kleiner Mann am Di, 16. Dezember 2014 um 21:14 #

            Nicht viele haben solche Freunde, die derart mit Geld um sich werfen können.
            Merke: Nicht von sich auf andere schließen!

            Und 4K-Geräte beanspruchen ja auch einiges an Grafikleistung.

            • 3
              Von Don am Di, 16. Dezember 2014 um 22:55 #

              Als wenn ein 40Zoll TV noch viel kosten würde, selbst von guten Hersteller wie Samsung, Sony, LG oder Philips bekommt man einen 40Zoll LED-TV für um die 600€ neu.
              Und HTPC sind sehr verbreitet da sie im Vergleich zu vielen BluRayPlayer oder TV-MediaPlayers alle Videoformate, Containerdateien und Tonformate wie mkv's oder flac abspielen können.

            3
            Von .,.-,.-,.-,-.,.- am Di, 16. Dezember 2014 um 22:29 #

            Wie ich schon sagte, das ist IMO zur Zeit kein Anwendungsszenario für Xfce.
            Da es aber nicht nur Xfce unter Linux gibt, sehe ich da auch weiter kein Problem.

            • 3
              Von brom am Mi, 17. Dezember 2014 um 09:01 #

              Ein stabiles XFCE mit einem experimentellen KDE 5 zu vergleichen ist mindestens genauso bescheuert, wie hier auf 'das ist aber kein Anwendungsbereich von XFCE' herumzureiten.

              Wenn XFCE ein moderner Desktop sein will, muss er auf 4k skalieren können. Will er keiner sein, braucht man ihn nicht mit KDE zu vergleichen. Anderer Anwendungsbereich usw. Aber das weißt du sicher besser.

      1
      Von gustl am Mi, 17. Dezember 2014 um 17:44 #

      Wenn ein Icon (ist nur ein Bild) von einem Button (startet eine Aktion) optisch schwer zu unterscheiden ist, und das ist bei optisch "flachen" Buttons eher leichter der Fall, dann ist das nichts anderes als schlechtes UI-Design.

      Nicht umsonst werden z.B. die Links einer Website vom Browser in einer anderen Farbe dargestellt, eben damit man sie von funktionslosem Text unterscheiden kann.

      Ich habe Plasma 5 noch nicht selbst gesehen, daher kann ich noch kein Urteil abgeben ob und wie dieses Dilemma bei Plasma 5 gelöst wurde.

      Jedenfalls hoffe ich, dass man ein vollständiges Theme bereitstellen wird, bei dem die Buttons wirklich auch als solche erkennbar sind.

    1
    Von .,-.,.-,.-,.-,-.,-.,.- am Di, 16. Dezember 2014 um 15:58 #

    Schau Dir einfach noch einmal eine KDE 4.1.x-Installation kurz nach der Veröffentlichung von openSUSE 11.1 an, dann weißt Du, dass Du recht hast.

    Damals haben zuviele Distros ein noch stark verbuggtes KDE 4.1 Ihren Nutzern zugemutet. Kubuntu 8.10 war dabei noch schlechter als openSUSE 11.1, jedenfalls im Hinblick auf KDE 4.1 und brachte noch nicht einmal mehr KDE3 mit.

    Das hat sich jetzt offensichtlich im Hinblick auf den nicht mehr so genannten "KDE5" geändert. KDE4 ist noch vorhanden und KDE5 sehen wirklich nur diejenigen, die diese neue Software auch tatsächlich ausprobieren wollen.

1
Von NotMad am Di, 16. Dezember 2014 um 15:57 #

Bei so einem doch relativ kurzem Artikel frage ich mich, wie lange der Redaktionsschluss zurückliegt. Plasma 5.1 wurde vor zwei Monaten (am 15. Oktober) released.

Das soll keine Kritik sein. Es wundert mich nur ein bisschen. Kann natürlich auch sein, dass der Tester einfach nicht zu einem Update gekommen ist.

  • 1
    Von Nomen Nescio am Di, 16. Dezember 2014 um 15:58 #

    Kleine Frage dazu am Rande, wird XFCE überhaupt noch gepflegt, das Projekt wirkt leider für mich relativ tot.

    • 1
      Von .-,.-,.-,.-,.-,-. am Di, 16. Dezember 2014 um 16:05 #

      Xfce wird noch gepflegt, allerdings schreitet die Entwicklung - jedenfalls von außen betrachtet - kaum voran. Man muss aber auch sagen, dass Xfce eine sehr konservative Nutzerklientel besitzt, die am liebsten zumindest überhaupt keine optischen Veränderungen in Xfce mehr sehen möchte.

      Für den optischen "Fancy-Kram" gibt es ja schließlich Gnome3 und KDE4.

      Zumindest die Gnomeanwendungen wie z.B. Epiphany-Browser sind sehr schlank und lassen sich gerade unter Xfce hervorragend als leichtgewichtige Software einsetzen.

      • 1
        Von Randy Andy am Di, 16. Dezember 2014 um 19:17 #

        "Xfce eine sehr konservative Nutzerklientel besitzt, die am liebsten zumindest überhaupt keine optischen Veränderungen in Xfce mehr sehen möchte."

        Grundsätzlich hab ich nichts gegen gegen optische Änderungen, doch sollten diese nicht die Innovation des Desktops darstellen. Dafür gibt es Themes die optional wählbar sein sollten. Gerne darf auch per Standard ein neues Theme daherkommen. Unschön wirds aber, wenn die alten Themes auf einmal inkompatibel werden und man so genötigt wird sich mit dem neuen anzufreunden.
        Nach kürzlichen Tests mit selbst gebautem Plasma5, LXQT und E19 habe erst kürzlich Xfce für mich wiederentdeckt, zumindest für schwächere Hardware.
        Ich fands früher auch gruselig, wie altbacken und konservativ vorkonfiguriert es daher kam. Mittlerweile habe ich aber feststellen dürfen, wie überaus flexibel es anpassbar ist und wie schick es dank optional aktivierbarem Compositing (falls Hardwareunterstützt) aussehen kann.
        Damit kann es dank seiner Flexibilität dann genau so aussehen, wie man es haben möchte bzw. jeden andern Desktop nachahmen. Es ist sehr modular aufgebaut und ich musste feststellen, dass weniger eben manchmal auch mehr sein kann. Natürlich macht die Anpassung etwas mehr Arbeit bis es so aus einem Guß wirkt, wie die großen DEs, doch die Mühe hat sich für mich gelohnt.

        1
        Von dududu am Mi, 17. Dezember 2014 um 08:52 #

        xfce ist so gut wie tot. auf der netzseite liegt die letzte meldung mehr als zwei jahre zurück. und im git kommen auch nur eher übersetzungssungscommits und themeänderungen an.
        und von wayland ist xfce lichtjahre entfernt.

        • 0
          Von schmidicom am Mi, 17. Dezember 2014 um 09:08 #

          Wobei sich gerade mit Wayland und auch Weston doch eigentlich ein Superleichtgewicht von einem Desktop realisieren lässt. Der i3 Port i3way will ja auch diesen Weg gehen wenn ich das richtig verstanden habe.

          http://www.i3way.org

          • 1
            Von glasen am Mi, 17. Dezember 2014 um 10:17 #

            i3 ist aber kein Desktop, sondern ein Fenstermanager!

            • 0
              Von schmidicom am Mi, 17. Dezember 2014 um 12:39 #

              Ja und? i3way war nur ein Beispiel (hätte auch Orbital nennen können) dafür wie die bestehenden Ressourcen (Wayland/Weston) genutzt werden können. Außerdem ist "Desktop" inzwischen ein ziemlich dehnbarer Begriff geworden.

              • 2
                Von glasen am Mi, 17. Dezember 2014 um 18:58 #

                Zu einem Desktop gehört heute als Minimum ein Fenstermanager mit Dock bzw. einer Programmleiste und eine Dateiverwaltung. Beide Programme müssen so zusammenarbeiten, dass man z.B. einen Starter vom Dateimanager ins Dock/Programmstarter ziehen kann. Wie man das ganze jetzt verpackt (GNOME-Shell vs. "klassischem" Desktop), spielt im Endeffekt keine Rolle.

                Das war ja auch damals der Hauptgrund überhaupt KDE zu entwickeln. Dateimanager und Fenstermanager gab es auch 1997 wie Sand am Meer, nur richtig zusammengepasst hat nichts (Abgesehen mal vom proprietären CDE).

                i3m ist ein hervorragender Fenstermanager für eine bestimmte Klientel von Benutzern, aber eben kein Desktop. Und ein Wayland-Port macht daraus auch keinen Desktop.

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    Von mgraesslin am Di, 16. Dezember 2014 um 21:26 #

    ich glaube das war ein Tippfehler und 5.1.1 war gemeint. Die Alternativen im Menü gibt es meine ich erst seit 5.1

    1
    Von David Wolski am Do, 18. Dezember 2014 um 08:09 #

    Hallo,
    ja, der Artikel ist etwa älter, das ist richtig. Er stammt aus der LinuxWelt 2014-06 und ist vom September 2014. Die Versionsangabe 5.0.1 für Plasma ist deshalb korrekt. Keine Frage, dass sich in der Zwischenzeit viel getan hat und ein weiterer Blick auf KDE 5 (Plasma, Applications, Frameworks) angebracht ist.
    Das alternative K-Menü gab es in der damals getesteten Version von Neon bereits.

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Von childrensgarden am Mi, 17. Dezember 2014 um 12:23 #

Und auch bunt und alles mit der Maus zu klicken. :x

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Von klaus818 am Mi, 17. Dezember 2014 um 15:47 #

Warum nennt man etwas modern und frisch, was Microsoft mit seinem Kachelscheiß eingeführt hat und was seit dem nicht so recht auf Begeisterung stößt?

Keiner steht auf dieses Flat Design. Aber alle glauben, sie müssen es nachmachen.. Es ist so abartig hässlich. Hab mir mal kurz Lollipop angetan, was sich ja auch daran orientiert, einfach geil. Ein Design wie mit Fingermalfarben aus dem Kindergarten.

Da fragt man sich echt nach der Bedeutung des Wortes Designerdrogen. Frage mich wirklich, was muss man nehmen, um so etwas abzuliefern.

Hei, KDE4 sah einfach gut aus. Warum diese Zumutung?

  • 6
    Von Anonymous am Mi, 17. Dezember 2014 um 17:20 #

    Warum nennt man etwas modern und frisch, was Microsoft mit seinem Kachelscheiß eingeführt hat und was seit dem nicht so recht auf Begeisterung stößt?

    Letztlich ist das schon seit 15 Jahren so. Es wird auf Microsoft und Apple geschimpft, aber dann wird die Optik der neuesten Desktop-Schisse der beiden "Marktführer" nachgebaut, weil man meint, die Nutzer, die man zu Linux rüberziehen will, assoziieren den Look mit "modern".

    4
    Von Lokomobile am Mi, 17. Dezember 2014 um 18:21 #

    KDE4 sah einfach gut aus

    Schon für das "Design" von KDE4 konnte ich mich nicht begeistern. Aber was da jetzt kommen soll ist für meinen Geschmack definitiv nur noch zum ab..tzen!

    2
    Von kar am Mi, 17. Dezember 2014 um 22:29 #

    Ja, KDE4 sah und sieht schon im Standarddesign sehr gut aus, da gebe ich dir auf alle Fälle recht.

    Aber das neue Design von "KDE 5" (damit meine ich alles, von Plasma über Framework bis zu den neuen Applications usw.) gefällt mir auch sehr gut. Habe es aber bisher noch nicht getestet und kann es nur an Hand von Screeshots beurteilen, aber letztlich gefällt mir die eingeschlagene (Design-)Richtung sehr gut und ich freue mich auf die erste Endbenutzer-Version (für Nutzer wie mich) des neuen "KDE 5".

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