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Thema: Systemreparatur mit Notfall-DVD

11 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von X-Män am Do, 13. August 2015 um 15:32 #

... kann man sowas noch kaufen ? Mit jedem 2€ USB-Stick lässt sich das Problem ähnlich elegant lösen.

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    Von morob65 am Do, 13. August 2015 um 15:54 #

    selber brennen
    ich habe einen laptop, der kann von usb nicht booten, zu alt. man kann aber mit einem auto rüber fahren.

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Von morob65 am Do, 13. August 2015 um 15:52 #

"init=/bin/bash" sollte es wahrscheinlich heissen

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Von 1ras am Fr, 14. August 2015 um 01:10 #

Was ist wenn das Mainboard versagt und man vorübergehend die Installation mit einem alten Mainboard nutzen möchte, welches aber noch kein UEFI beherrscht?

Gibt es hierzu brauchbare Lösungen um eine UEFI-Installation trotzdem booten zu können? Vermutlich wird es auf die Installation einer anderen Grub-Version hinauslaufen?

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    Von tronco_flipao am Fr, 14. August 2015 um 09:54 #

    Wenn Du eine GUID Partition Table verwendest, glaube ich nicht, dass das geht.

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    Von glasen am Fr, 14. August 2015 um 10:43 #

    Das ist eigentlich relativ einfach zu bewerkstelligen, solange du eine separate Boot-Partition hast (Wegen GPT):

    Du solltest ein Notfall-System booten und darüber in das alte System chroot-en. Dort installierst du dann neu Grub2. Danach sollte das System normal booten.

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      Von 1ras am Fr, 14. August 2015 um 16:53 #

      Also die PC/BIOS-Version von Grub2 brauche ich dann vermutlich (weil die EFI-Version ist ja bereits installiert).

      Den Einwand mit der separaten Boot-Partition wegen GPT verstehe ich nicht. Wenn ich eine solche anlege, ist sie doch auch Teil von GPT? Kann die PC/BIOS-Version von Grub2 keine GPT-Partitionen lesen?

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        Von glasen am Fr, 14. August 2015 um 20:13 #

        Also die PC/BIOS-Version von Grub2 brauche ich dann vermutlich (weil die EFI-Version ist ja bereits installiert).
        Richtig.

        Wenn ich eine solche anlege, ist sie doch auch Teil von GPT? Kann die PC/BIOS-Version von Grub2 keine GPT-Partitionen lesen?

        Siehe auch:

        https://wiki.gentoo.org/wiki/GRUB2#Partitioning_for_BIOS_with_GPT

        Ist ziemlich dämlich, anders geht es aber anscheinend nicht. Als Workaround kannst du ja einen USB-Stick benutzen und darauf das BIOS-Grub2 installieren.

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          Von 1ras am Fr, 14. August 2015 um 23:53 #

          Ich habe es mal getestet, da ich gerade ein neues System aufsetze. Es geht zur Not auch ohne eine "BIOS boot partition":

            grub-install --target=i386-pc /dev/sda --force

            Installing for i386-pc platform.
            grub-install: Warnung: Diese GPT-Partitionsbezeichnung hat keine BIOS-Boot-Partition, Einbettung würde unmöglich sein.
            grub-install: Warnung: Einbettung ist nicht möglich. GRUB kann in dieser Konfiguration nur mittels Blocklisten installiert werden. Blocklisten sind allerdings UNZUVERLÄSSIG und deren Verwendung wird daher nicht empfohlen..
            installation beendet. Keine Fehler aufgetreten.

          Die Option --force ist hierbei entscheidend, sonst bricht er ab. Ist aber nur eine Notlösung, denn mit der Blockliste ist man ähnlich eingeschränkt wie früher mit Lilo, welcher den Kernel per Blockliste geladen hatte. Aber booten tut er immerhin.

          Ich werde also das Anlegen einer 1-4 MB großen "BIOS boot partition" in meine Merkliste zum Aufsetzen neuer Systeme aufnehmen, um im Falle eines Falles auch noch mit älterem Mainboard ohne UEFI-Unterstützung sicher booten zu können.

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            Von .,-.,-.,-.,-.,-.,-., am So, 16. August 2015 um 16:41 #

            "grub-install: Warnung: Einbettung ist nicht möglich. "

            Typisch Debian-System.

            Man sagt Grub2, was er tun soll und ohne "force" weigert sich die Software einfach.
            Wie gnädig, dass das überhaupt noch funktionieren darf. Irgendwann benötigt man dann vielleicht die Rettungs-CD einer anderen Linuxdistribution, die etwas pragmatischer agiert, weil sich das Debian-System dann auch mit "force" weigert, das Gewünschte zu tun.

            Eine ähnliche Meldung kommt ja auch auch, wenn man z.B. Debian auf einem System installiert, auf dem bereits ein Linuxsystem installiert ist (auf dem betreffenden Rechner sind es zur Zeit acht). Um das unkomfortable Debian-Grub-Menü zu umgehen, installiert man den Debian-Grub eben besser in die root-Partition, dann geht allerdings das Blocklisten-Gejammer auch schon los.

            Notwendig ist das IMO deshalb, weil nach nach einem Kernel-Update im zweiten Linuxsystem der Grub2 der ersten Distribution diese Änderung noch nicht mitbekommen hat, weshalb das Laden über einen chainloader +1-Eintrag über den Grub2 der betreffenden Root-Partition IMO sehr viel sinnvoller ist.

            In diesem Zusammenhang eine Offtopic-Anmerkung:
            Wenn man häufig Linuxdistributionen ausprobiert und installiert, dann merkt man rasch, wie sinnlos das Vorgehen ist, Swap-Partitionen mit einer UUID in die fstab einzutragen. Die entsprechenden Swap-UUID-Einträge der vormals installierten Linuxdistributionen sind damit vollkommen unbrauchbar und beim nächsten Start einer dieser vormals installierten Distributionen wird dann logischerweise Swap 0 MB angezeigt. Aber hier z.B. grundsätzliche eine Disk-ID zu verwenden, so dass man die fstab-swap-Einträge unverändert lassen kann, diesen Weg beschreitet man nun doch nicht.

            IMO zeigen das und die oben erwähnten Grub2-Fehlermeldungen, wie unpolished Linuxsysteme im Detail noch sind. Grub2 mit seinen zigfach zersplitterten und quer über das ganze System verteilten Konfigurationsdateien fällt in der Anwendungsqualität deutlich hinter Grub1 und auch Lilo ab. In punkto Bootmanager hat sich Linux in den letzten Jahren deutlich verschlechtert. Grub2 ist schlichtweg vollkommen benutzerunfreundlich.

            Die obigen Debianmeldungen und vielleicht auch Weigerungen, bestimmte Nutzeranweisungen bezüglich der Grub2-Einbindung in die Tat umzusetzen, verschlimmern das Problem noch. Man steht hier mental offenbar kurz davor, dem Admin den kompletten Root-Zugriff auf Grub2 zu verweigern.

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              Von 1ras am Fr, 21. August 2015 um 18:50 #

              Mit Debian hat das Verhalten genau nichts zu tun, denn es ist grub-spezifisch und nicht OS-spezifisch.

              Die grub-Option --force hält unerfahrene Nutzer zu ihrem eigenen Schutz davon ab, Unsinn anzustellen, welchen sie später bereuen würden. Wenn du nicht weißt was booten über eine Blockliste bedeutet und dies auch nicht eigenständig in Erfahrung bringen kannst, dann gehörst du zum Kreis dieser unerfahrenen Nutzer und wirst zurecht zu deinem eigenen Schutz davon abgehalten, Unsinn anzustellen.

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