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Thema: 24 Jahre jung: Das Beste von Linux kommt noch

32 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von doT am Di, 25. August 2015 um 16:30 #

Bin jetzt fast 20 Jahre bei Linux, damals mal Suse 4.6..7 sowieso ?
5.0 hab ich noch im Original :-)

Damals auf der Suche nach der Win-alternative, und was die Dau's so labbern war mir schon immer egal

Heute gibt es die Vielzahl an Distris und Oberflächen. Sucht Euch was aus!

Macht Euer Ding & have a lot of fun

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Von anon am Di, 25. August 2015 um 20:53 #

Schöner Kommentar! Vielen Dank dafür!

Das Beste von Linux kommt noch? Ich bin gespannt, ob sich das bewahrheitet! Auf dem Desktop ist die Schlacht leider schon verloren. Ich glaube nicht, dass jemand ernsthaft behauptet, Linux auf dem Unternehmens-Desktop wäre auch nur annähernd eine Option.

Für Clound/BigData sehe ich ebenfalls Möglichkeiten. Aber die wirklichen Erfolgschancen von Linux sind dort zu finden, wo man die Stärken ausspielen kann: Flexibilität, einfache Anpassungsmöglichkeiten, Stabilität, geringe Hürden (finanziell und rechtlich) bei Eigenentwicklungen.

Ich glaube, wir werden Linux noch zunehmend bei "kleineren" Applikationen sehen. Im Entertainbereich (Fernseher, Set-Top-Boxen, Auto-Navi), Industrie-Steuerung (Maschinenbau) und weitere Nischen.

Was auch immer passiert: die nächsten 24 Jahre bleiben spannend!

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    Von ano am Mi, 26. August 2015 um 00:23 #

    Selbst der Desktop ist für Linux nicht verloren, die Geburtskrankheiten bei PulseAudio/systemd/wayland/gnome3/kde5 und so weiter werden in ein paar Jahren der Vergangenheit angehören. Spiele kommen zunehmend auf Linux. Die Treibersituation wird auch immer besser. Ist selbst nicht mehr auszuschließen, dass Microsoft irgendwann Office und co auf Linux portiert. Nicht, dass ich das bräuchte (oder wir), aber was Otto-Normal-Verbraucher und Unternehmen angeht würde es Linux sehr viel interessanter machen. Dazu kommt noch, dass man irgendwann fast alles auf dem Browser machen kann, und dafür z.B. ein aktuelles Ubuntu oder Fedora als Basis lange ausreichen dürfte.

    • 1
      Von rambazamba am Mi, 26. August 2015 um 07:11 #

      Erfahrungsgemäß wird das nicht passieren. Stattdessen kommt ein Gnome4/KDE6 raus. Wieder mit rudimentären "bahnbrechenden" die auch Gnome2/KDE3 konnte und begeistert damit wieder die Linux-Community. Außerhalb davon ist man schon heute viel weiter.

      Die Software-Entwicklung ist einfach eine komplizierte Sache und braucht Geld, Ziel und ein Entwicklerteam/Firma die das auch realisieren kann. Nichts davon gibt es aber auf dem Linux-Desktop. Ergo aus paar Jahren, mache ruhig die nächsten 24 Jahre.

      • 1
        Von Kazark am Mi, 26. August 2015 um 09:30 #

        Völliger Blödsinn der es eigentlich nicht wert ist kommentiert zu werden. Unternehmenslösung und Desktop in einem Satz zu nennen ist schon Unfug genug. In den meisten Unternehmen, und gerade dort steckt Linux längst tief verwurzelt. Wenn Du mit Unternehmenslösung die Schreibkraft in einer Kanzlei meinst um Mahnungen zu schreiben, da reicht auch lightdm und libre office.

        • 1
          Von ano am Mi, 26. August 2015 um 13:10 #

          > Völliger Blödsinn der es eigentlich nicht wert ist kommentiert zu werden

          Und trotzdem hast du es getan, Danke.

          > Unternehmenslösung und Desktop in einem Satz zu nennen ist schon Unfug genug.

          Ich weiss nicht ob du das auf meinen Beitrag bezogen hast, aber falls es so sein sollte, und du ihn nochmal im Kontext liest ... Ach weisst du, das machst du ja eh nicht.

          > In den meisten Unternehmen, und gerade dort steckt Linux längst tief verwurzelt.

          Das ist wahr, aber eben in der Regel nicht auf den Schreibtischen oder auf den Laptops (und darum geht es hier), sondern auf Servern, der Cloud usw. In den wenigsten Unternehmen werden Präsentationen mit OpenOffice/LibreOffice erstellt.

          > Wenn Du mit Unternehmenslösung die Schreibkraft in einer Kanzlei meinst um Mahnungen zu schreiben, da reicht auch lightdm und libre office.

          Das ist auch wahr. Aber nur weil es "reicht", wirst du die wenigsten davon überzeugen. Die Leute wollen eben das benutzen was vertraut ist und sich "sicher" anfühlt, womit alle Kollegen sich auskennen und man auf diesem Weg Hilfe bekommen kann wenn man mal etwas nicht versteht. Ganze Heerscharen von Microsoft-Office Anwendern haben Excelkurse und sonstwas absolviert, und die wollen diese Produkte dann auch verwenden. Ein Umstieg auf Linux wäre dann für diese 0815-User mit wesentlich weniger Widerstand möglich. Siehe München, dort beschweren sie sich auch hauptsächlich über das fehlende Microsoft-Office und wollen darum zurück zu Windows. Du und ich kommen mit LibreOffice klar, und es "reicht", das bringt aber nix, wenn die User in eine Plattform wie Microsoft-Office "investiert" sind. Kein Plan ob du das nachvollziehen kannst, eher nicht denk ich mal.

          • 0
            Von hungerrippeqgmail.com am So, 22. November 2015 um 19:50 #

            (Desktop-Nutzer zu Hause SUSE ab 6.3 bis jetzt 42.1, früher OS/2, DOS, dann Win 3.1, dann parallel Win 98, Win XP): Genauso ist es! U. a. LibreOffice ist kein vollwertiger MS-Office-Ersatz.

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        Von So am Mi, 26. August 2015 um 11:37 #

        Naja, es gibt auch Desktopumgebungen unter Linux, die sich weniger rasant verändern. Die Zahl der Desktop Nutzer steigt stetig.

      0
      Von schmidicom am Mi, 26. August 2015 um 09:37 #

      Also ich hätte nichts dagegen wenn Microsoft wenigstens den Outlook (oder eine abgespeckte Version davon, wie das was es für MacOS gibt) auf Linux herausbringen würde. Damit könnte ich dann einige Nörgler zufrieden stellen.

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      Von Jürgen Sauer am Mi, 26. August 2015 um 09:44 #

      Auch der Desktop ist heute nicht "verloren".

      Allein die massive Überwachung der Anwender anderer Systeme (Registrierzwang, Clound-Zwang, Zentral-ID Zwang, Datenweitergabe zu Werbezwecken, Industriespieonage, Malware, Hacker, DrveByInfection, intransparente Kryptographie, uvm. [auch wenn abschaltbar, ausgeliefert ist erstmal alles offen, der Datenfluß fließt in Strömen aus dem Hause]) führt igend wann zur Erkenntnis.

      Irgendwann wird sich diese Tatsachen in das Bewußtsein einbrennen, die Erkenntnis kommen. Das muß im Verstand des Benutzers/Users passieren.

      Die Linux-Nutzung eines Users endet dort, wo der eigene Verstand endet.

      Begreifen => Verstehen => Problem Erkennen => Abhilfe finden
      ===> führt in der IT Technik immer wieder auf die OpenSource Grundlage zurück ...

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Aug 2015 um 09:46.
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    Von asdfghjkl am Mi, 26. August 2015 um 10:52 #

    Auf dem Desktop ist die Schlacht leider schon verloren.
    Hm, welche Schlacht? Ca. 1,6% aller Desktop-Rechner weltweit laufen mit Linux (mit Trend nach oben). Das dürfte eine Anzahl im zweistelligen Millionenbereich sein. Ich gehe davon aus, dass Linux-User zufrieden mit ihrem System sind, sonst würden sie es nicht benutzen. Also: viele Millionen zufriedene Linux-Desktop-User. Interessiert hier irgend jemanden der Marktanteil?

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    Von WarumLinuxBesserIst am Mi, 26. August 2015 um 11:28 #

    Ich denke absolut nicht, dass die Schlacht auf dem Desktop verloren ist. laut IDC wächst Linux jährlich mit 13,4%
    Zudem kommt Ende 2015 das erste Smatphone auf den Markt, welches man auch als vollständigen Desktop PC nutzen kann.
    Das ist aber kein Windows Gerät, sondern ein Ubuntu Phone.
    Ich denke dieser Schritt wird Linux noch mal einen gewaltigen Vorschub geben. Zumal Uncle Sam und die NSA da nicht immer dabei sitzen.

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Von lohrermopper am Mi, 26. August 2015 um 11:38 #

Zitat: "... In den Anfangstagen von Linux dominierten in den meisten Unternehmen Windows- und UNIX-Systeme...."

Wir hatten in den neunziger Jahren in unserem Unternehmen einen Novell-Server. Nach einigen Stromausfällen mit entsprechenden Datenverlusten kam eine unterbrechungsfreier Stromversorgung dazu.
1998 erfolgte der Umstieg auf Linux.

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    Von glasen am Mi, 26. August 2015 um 13:14 #

    Wir hatten in den neunziger Jahren in unserem Unternehmen einen Novell-Server.
    Das dürfte in der Mehrheit der kleinen Unternehmen der Fall gewesen sein. Einen Unix-Server konnte sich kaum jemand leisten bei Lizenz-Preisen von mehreren Tausend Mark. Und NT benötigte deutlich mehr Resourcen als ein Novell-Server und die Lizenz war auch gerade billig ($1400 für die Version 3.1).

    Linux hat Anfang der 90er auch weniger Unix-Server, als die kleinen Novell-Server abgelöst.

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Von Detlef Schneider am Sa, 31. Oktober 2015 um 12:23 #

Also ich bin froh, das wir diese hervorragende Alternativen haben, und somit nicht auf so Firmen-abhängige Betriebssysteme wie Windows oder Mac angewiesen sind, zumal es sich ja immer mehr herausstellt, wer das Sagen auf meinem Rechner hat. Leider gibt es auch schon unter Linux Systeme, die versuchen mit dem freien System Linux Geld zu verdienen! Hier sei der Name Ubuntu mit seiner Amazone-Werbung genannt, wenn wir nicht wachsam sind, wird es noch Schule machen. Was ich nun noch zu sagen habe, Linux sollte frei und unabhängig von irgend welchen Firmen bleiben.

Und nun ein hoch auf Linus Torvalds! :up:

Pro-Linux
Traut euch!
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