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Di, 26. April 2016, 14:00

OpenStack Summit Austin

Tag 1

Mehr als 7500 Cloud-Computing-Entwickler und -Nutzer aus zahlreichen Ländern treffen sich diese Woche in Austin zum OpenStack Summit, einer der größten Veranstaltung zu diesem Thema. Eines der zentralen Themen dreht sich um die Integration heterogener IT-Landschaften. Im Folgenden befindet sich eine Zusammenfassung des ersten Tages. Zwecks der Übersicht liegt der Fokus auf einigen Keynotes und Sessions, welche die Sicht der wichtigen und aktuellen Themen der OpenStack-Welt sehr gut widerspiegeln.

openstack.org

Die Keynotes

Gartner

Die erste Präsentation des OpenStack Summits in Austin wurde von Gartner vorgetragen. Bestandteil dieser Präsentation war die Vorstellung des zwei Mode Modells, in welchem davon die Rede ist, dass in Zukunft alle Unternehmen sowohl den traditionellen Weg (ITIL, CMMI, COBIT) als auch den neuen Weg der IT (Devops, Automation) nutzen werden. Begründet wurde dies u.a. damit, dass Entwicklungsprozesse schlecht oder nur sehr langsam mit ITIL-Vorgaben zu vereinbaren sind und es für jeden Modus unausweichliche Vorteile gibt. Der parallele Betrieb beider Modi ergibt sich dadurch, dass die Entwicklung und Testumgebungen anders betrachtet werden als der Produktivbetrieb und somit parallel und unter Berücksichtigung der jeweiligen Vorteile betrieben werden können. Dabei zeichnet sich ab, dass die traditionellen Applikationen in Zukunft immer mehr in Richtung Cloud optimiert werden (z.B. angepasste Skalierung) und Neuentwicklungen sich langsam zu Produktivanwendungen (z.B. hohe Verfügbarkeit) entwickeln.

Mirantis

Von Mirantis kam eine Zusammenfassung aus dem Bereich der Umsetzung von OpenStack-Lösungen. Hierbei wurde auf eine Gartner-Studie bzgl. Problemen bei Cloud-Projekten verwiesen. Fehler beim Umsetzen der Prozesse sowie fehlende Motivation bei der Umsetzung waren hierbei die größten Rückschläge (~50%). In diesem Rahmen wurde auch erklärt, wie es zu diesen Problemen kommt. Ein sehr schöner Vergleich wurde hierbei mit dem Prozess erläutert, wie die Enduser eine interne Cloud bestellen und sich selbst mit dem Einsatz von OpenStack für eine Public Cloud entscheiden würden, da die internen Prozesse im Weg sind. Der Erfolg von OpenStack hängt zu 10% an OpenStack selbst, zu 90% allerdings an den Mitarbeitern und Prozessen im Unternehmen.

VW

Mario Müller von der VW hat den Einsatz und die elementare Notwendigkeit von OpenStack bei VW vorgestellt. Durch das Wachstum der nächsten Jahre in allen Bereichen wie z.B. Car-Configurator und den Elektroautos und den hierfür zur Verfügung gestellten Services ist es notwendig, eine dynamische und günstige Lösung zu finden, welche die IT-Infrastruktur neu erfindet. Durch das VW Commitment »Cloud first« wurden auch noch weitere Projekte der VW wie z.B. der »Cloud Foundry«-Einsatz als »Platform as a Service« vorgestellt.

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