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Do, 2. Juni 2016, 15:00

Inkscape für Einsteiger – Teil II: Praxis

Dieser Teil des Inkscape-Workshops für Einsteiger stellt die grundlegenden Werkzeuge und Arbeitsweisen vor.

Redaktioneller Hinweis: Der Artikel »Inkscape für Einsteiger – Teil I: Grundlagen« erschien erstmals bei Vektorrascheln.

Dies ist der zweite Teil des Inkscape-Workshops für Einsteiger. Wer sich unter den Begriffen »Vektorgrafik«, »SVG«, »Open Source«, »Pfad« und »Community« noch nichts vorstellen kann, schaut sich besser zunächst Teil I des Workshops an, um etwas über die Grundprinzipien von Vektorgrafiken zu erfahren.

Dieser Teil des Workshops ist zum Mitmachen konzipiert – daher sollte man sich zuerst die Workshopdatei herunterladen und mit Inkscape öffnen. Hier im Artikel gibt es die Erklärungen, und in Inkscape kann man das Gelernte anhand der vorbereiteten Workshopdatei sofort ausprobieren. Diese Workshopanleitung lässt man daher beim Durcharbeiten des Workshops am besten geöffnet und wechselt dann zwischen den beiden Anwendungen hin- und her.

Der Aufbau des Inkscape-Fensters

Maren Hachmann

Der Aufbau des Inkscape-Fensters

Das Inkscape-Fenster

In der Datei sieht man zuerst eine Grafik, die die unterschiedlichen Teile des Inkscape-Programmfensters benennt.

Ganz oben im Fenster befinden sich die Menüs, über die man eine große Menge an Funktionen und Dialogen aufrufen kann.

Die Grundfunktionen in Inkscape sind leicht zu merken und zu benutzen, und am Anfang wird man auf die meisten Extra-Funktionen, die in den Menüs aufgeführt sind, gut verzichten können. Andererseits ist es gut, zumindest zu wissen, dass es sie gibt, falls man sie doch einmal benötigen sollte.

-> Übung: Um einen groben Eindruck davon zu bekommen, was für Möglichkeiten Inkscape einem bietet, kann man sich jetzt in Ruhe einmal die Menüs durchlesen. Dabei darf man sich nicht von der schieren Menge verwirren lassen, denn es geht ja nur um eine erste Orientierung.

Die Statusleiste zeigt u.a. an, was für ein Objekttyp ausgewählt ist

Maren Hachmann

Die Statusleiste zeigt u.a. an, was für ein Objekttyp ausgewählt ist

Unterhalb des Menüs befindet sich die Befehlsleiste. Von hier aus lassen sich alle wichtigen Dialoge – z.B. der zum Speichern, der für Texteigenschaften oder der für das Verändern von Füllung und Kontur – erreichen. Außerdem befinden sich hier die Schaltflächen zum Rückgängig-Machen und Gruppieren.

-> Übung: Beim Darüberfahren mit der Maus zeigt Inkscape über jeder Schaltfläche Tooltips an. Um zu erfahren, was die jeweilige Funktion ist, sollte man sich jetzt einmal alle Tooltips in der Befehlsleiste ansehen.

Unterhalb der Befehlsleiste wiederum liegt die Leiste für die Werkzeugeinstellungen. Diese verändert sich, je nachdem, welches Werkzeug gerade aktiviert ist. Auch hier gibt es überall Tooltips beim Daraufzeigen mit der Maus.

-> Übung: Jetzt ist der beste Zeitpunkt, dies einmal auszuprobieren!

Links im Fenster liegt die Werkzeugleiste. Dort kann man auswählen, ob man z.B. ein Rechteck, einen Kreis oder doch lieber einen Pfad zeichnen möchte.

-> Übung: Nun sollten die Tooltips der Werkzeugleiste genau angeschaut werden.

Ganz am unteren Fensterrand ist die Statusleiste. Hier werden verschiedene Informationen angezeigt, die im Moment wichtig sein könnten.

Zum Beispiel kann man hier sehen, in welcher Ebene man sich gerade befindet, an welcher Position der Mauszeiger gerade ist oder welche Füll- und Konturfarbe ein ausgewähltes Objekt hat. Vor allem bekommt man immer Hinweise zum gerade ausgewählten Objekttyp, der Anzahl gewählter Objekte, oder zur Verwendung des aktiven Werkzeugs. Auch wenn etwas nicht so funktioniert wie erwartet, sollte man immer zuerst in die Statusleiste schauen. Oftmals gibt sie wertvolle Hinweise, die helfen können, die Ursache zu finden.

Oberhalb der Statusleiste befindet sich die Farbpalette. Mit einem Klick auf ein Farbfeld in der Palette kann man die Füllfarbe des gewählten Objektes ändern.

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