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Thema: Interview mit dem Musiker Daniel Schlep

8 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Bilbo am Do, 7. Juli 2016 um 16:33 #

"... Audacity oder Hydrogen ..."

Von da an habe ich mich echt schwer getan, auch den Rest des Interviews ernst zu nehmen.

Klar, Avicii schmeißt sein FL-Studio weg, David Guetta Cubase und alle anderen wie Dr. Dre, Kanye West und Konsorten haben einfach zu viel Geld für Pro Tools, Logic etc. ausgegeben.

BTW: Die einzige "Freeware", die ich halbwegs im semiprofessionellen Umfeld einzusetzen weiß, ist Reaper (obwohl es sich schon lohnt, für die kleine Lizenz zu zahlen).

  • 1
    Von asdfghjkl am Fr, 8. Juli 2016 um 01:32 #

    Die einzige "Freeware", die ich halbwegs im semiprofessionellen Umfeld einzusetzen weiß, ist Reaper
    Was ist mit Ardour? Nicht semiprofessionell genug? Ich benutze es, obwohl ich auch eine Tracktion-Lizenz besitze.
    Außerdem: Was ist gegen Audacity einzuwenden? Ich benutze es regelmäßig. Für wirklich viele Dinge ein guter Audio-Editor. Und Hydrogen? Meine Drums produziere ich mit Hydrogen und finde das ist ein sehr gutes Werkzeug. Was ist denn damit nicht in Ordnung? Was kann ich damit nicht machen, was Kanye West so macht? (Der macht übrigens "bumm", "dak", "bumm", "dak" und manchmal auch nur "bumm", "bumm", "bumm", "bumm").
    BTW: Reaper ist keine Freeware.

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    Von Joo am Fr, 8. Juli 2016 um 07:35 #

    Manche haben mit dieser "Marktführersoftware" angefangen, weil irgendjemand die für lau hatte und ein bisschen damit umgehen könnte. Der Rest ist Gewohnheit. Da geht es nicht um besser oder schlechter.

    http://www.kronehit.at/artist/avicii/avicii-verwendet-illegale-software/

    http://www.dance-charts.de/201401102547/martin-garrix-benutzt-gecrackte-software

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    Von Daniel Schlep am Mi, 24. August 2016 um 11:30 #

    Vielleicht sollte man Avicii, David Guetta, Dr. Dre, Kanye West und Konsorten einfach mal fragen, ob sie sich Gedanken über Alternativen im Sinne der Freiheit gemacht haben.

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Von tadaa am Fr, 8. Juli 2016 um 08:28 #

... das man als Kreativer, oder sonst irgendwer, tieferes Verständnis über die eingesetzte Werkzeuge bringen muss. In erster Linie halte ich das für unrealistisch. Im weiterem "verstößt" das den Gemeinschaftssinn und versucht eher das individuelle in jedem zu erwecken, woran der moderne Mensch versucht schon seit je her sich zu verwirklichen, aber es nie klappt.

Ich will damit nur sagen. Statt zu versuchen alles oder vieles allein zu machen, sollte man ruhig einen Teil der Arbeit einem anderem Menschen anzuvertrauen, die es besser machen können.

Ich bin zum Beispiel Softwareentwickler und kann technische Abläufe erarbeiten und sie in Code bringen. Aber ich verstehe nicht viel vom Design. Adobe Photoshop und Grafik bin ich übrigens auch ausgebildet, also an dem Wissen sollte es nicht liegen. Ich kann mich jetzt anstrengen, oder die Arbeit an jemanden übertragen der von Programmieren nichts versteht, dafür aber im Design. Gemeinsam bringen wir ein Produkt zustande, das wohl besser ist als wenn ich das allein gemacht hätte.

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    Von Janka am Fr, 8. Juli 2016 um 15:31 #

    Es kommt drauf an. Wenn wirklich gute Leute gut zusammenarbeiten ist das so, ja.

    Also bei zwei Leuten dreimal "gut" erforderlich. Wenn irgendwo ein "mittelmäßig" oder gar "schlecht" in der Rechnung auftaucht, und sei es beim leidigen Thema "Zusammenarbeit", kann es besser sein, wenn einer die Sache allein macht, obwohl er nur eine der beiden Sachen "gut" kann und die andere nur mittelmäßig.

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    Von Daniel Schlep am Mi, 24. August 2016 um 11:38 #

    Fakt ist: Je mehr Kenntnis ein Mensch über seine Werkzeuge besitzt, desto kreativer kann er damit umgehen. Die Künstler der Malerei wussten genau über ihre Materialien Bescheid. Werfen wir im Vergleich einen Blick auf den modernen Bereich "Game design". Anfangs entwarf man Bäume Pixel für Pixel selbst. Heute gibt es SpeedTree. Der Künstler ist nicht mehr Kreativer, sondern Konsument.

    Am Rande: Die Zusammenarbeit zwischen einem Programmierer und einem Designer (oder auch einem Kleinstadtbäcker und dem Bistro um die Ecke) unterschreibe ich. Leider machen wir uns heutzutage aber viel zu oft nicht von einzelnen Personen oder kleinen Gruppen, sondern von großen Firmen oder globalen Konzernen abhängig. Diese haben dann die Möglichkeit, die von uns genutzte Software nach eigenem Ermessen leben oder sterben zu lassen. Genau hier greift der Gedanke der freien Software - und auch der freien Hardware.

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