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Thema: Fedora 24

32 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Gnukuh am Do, 14. Juli 2016 um 15:50 #

Superguter Artikel. Gerne mehr von solcher länge und Detailgrad.

Ich teile die Meinung des Schreibers das Fedora für den klassischen Desktop User weniger praktisch ist als andere Distributionen.

Durch den schnell Upstream hängt man oft im "Beta-Stau". Sowas gibt es auch bei anderen wie Gentoo oder ARCH, doch die Nutzerbasis der zuletzt genannten ist nunmal eher Entwickler und Bleeding Edge User die Konfigurationsaufwand als "normal" verstehen. Bei Fedora gibt es viele die durch die Einfache Installation und dem RedHat-Universum an eine Enduser Desktop Variante denken. Namen wie "Workstation" geben einen auch das (nicht erfüllte) Gefühl von Beständigkeit. Namen wie Desktop wären da wohl passender...

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Von Dr. Klöbner am Do, 14. Juli 2016 um 16:11 #

Nutze Fedora jetzt seit 4 Jahren als Hauptdistribution. Die Mischung aus "Bleeding Edge" und der gleichzeitigen Stabilität gefällt mir einfach.

Daneben dudelt hier allerdings auch noch openSUSE auf einem Rechner, mit dem ich ebenfalls sehr zufrieden bin.

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    Von Frankiboy am Mo, 12. September 2016 um 08:22 #

    Sehe ich ganz genauso. Nach etwa 10 Jahren Ubuntu/Mint-Installationen bin ich mit dieser Version zu Fedora zurückgekehrt, nachdem das letzte Mint-System einen Total-Absturz bei einem Upgrade des Cinnamon-Desktops erlitt und die Live-CD von fc24 ausprobierte. In den 10 Jahren tat sich bei Fedora sehr viel Positives. Das System ist erheblich benutzerfreundlicher geworden und gefühlt schneller als Ubuntu und Suse. Skurrilerweise läuft es mit dem Cinnamon-Desktop sogar stabiler als Mint. Und bisher hat noch kein Update zu einem Problem geführt. Die erste negative Erfahrung war ein Kernel-Update der Stable-Version (4.7.2). Die produzierte Fehlermeldungen beim Bootvorgang. Der Release-Kandidat 4 und 5 aus der 4.8er-Generation läuft dagegen wieder sehr schön.

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Von klaus818 am Do, 14. Juli 2016 um 18:31 #

Also ich nutze Gentoo und bin damit sehr zufrieden, aber ich habe immer ein zweites System zum Spielen und Testen. Ok, also nach diesem Test bringt es wohl eher nichts, mir Fedora anzuschauen.

Aber eine Anmerkung und eine Frage:
- Die Scrollbalken werden wohl noch recht lange so bleiben. Die Entwickler von Gnome haben sich nun mal das Ziel gesetzt, es mit jeder Version schlechter zu machen. Nautilus konnte ja auch mal keine Dateien per Mausklick löschen. Das ist kein Bug oder sonst etwas, das wollten sie genau so und haben es uns als ganz großen Fortschritt angepriesen!!!!!!

- Desktopicons bei Wayland. Leider geht kein Test darauf ein. Irgendwie scharrt Wayland bei mir schon lange mit den Hufen, was mich aber bislang davon abgehalten hat, es zu nutzen, ist die Tatsache, dass auf dem Desktop keine Icons dargestellt werden. Da liegen aber nun mal die Dateien, mit denen ich arbeite. Gibt es da irgendwelche Hinweise, ob das irgendwo geht, eventuell auch von der Grafik abhängig und wie es da mit Gnome 3.22 aussehen wird, dass soll dann ja bei Fedora Wayland als Standard haben.

Also bei den Testläufen war auf einer klapprigen Intel-Grafik die Performance deutlich besser.

Edit: Gerade noch mal angetestet. Totem spielt unter Wayland auch keine Videos ab. Schwarzer Bildschirm. Also ob das mit 3.22 alles funktioniert? Schöns wärs, aber daran glauben tue ich nicht.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 14. Jul 2016 um 18:40.
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Von kamome umidori am Do, 14. Juli 2016 um 21:03 #

Danke für den Artikel (und sonst alles)!

Aber an den Stellen bzgl. RAM-_Bedarf_ musste ich mich doch wunder:

> Der Speicherbedarf liegt nach dem Start bei atemberaubenden 750 MB.

750 MB werden _verwendet_, nicht _benötigt_! Das sagt also ungefähr gar nichts über den Bedarf aus.
Für einen aussagekräftigeren Wert z.B. aus "free -m" den ersten Wert der zweiten Zeile verwenden (und den zweiten Wert für den zur Verfügung stehenden Speicher).

> das Starten von Programmen war immer einen Moment verzögert. Das muss einen nicht unbedingt wundern bei diesem Speicherbedarf
> aber sie hatte auf jeden Fall genug RAM.

Was denn nun? ;)
Vermutlich genug! Sollte also an etwas anderem gelegen haben.

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Von Shalok Shalom am Fr, 15. Juli 2016 um 00:26 #

Danke für diesen fundierten Bericht

Einen Fehler, der immer wieder gemacht wird, möchte ich hier anschreiben:

"Das muss einen nicht unbedingt wundern bei diesem Speicherbedarf, der ungefähr beim Vierfachen von Xfce oder LXDE liegt."

XFCE und LXDE laden standardmässig auch GTK+ und fertig.

Ich hab hier auf KaOS mit insgesamt 4 GB RAM ~ 350mb default im idle.

Die Sache ist halt, das nahezu alle Distros halt GTK reinpacken - klar erhöht sich da die Verwendung von RAM.

Insgesamt wird KDE - teilweise sogar von KDE devs selbst - immer wieder Fehlverhalten angekreidet, welches eigentlich auf der Seite der Distros liegt.

Ein paar Zeilen danach schreibst du eh gleich von Firefox als Standardbrowser ;)

Und: "Qupzilla hat allerdings ein massives Speicherproblem, das es für jeden ernsthaften Einsatz unbrauchbar macht. Öffnet man zusätzliche Tabs, so verschlingt jeder Tab um die 100 MB Speicher, noch bevor eine Webseite darin aufgerufen wird."

Das ist zb eindeutig eine distributionsspezifische Sache, Qupzilla ist hier default und läuft ideal: Greasemonkey ist übrigens eine Möglichkeit, Qupzilla funktionstechnisch zu erweitern.

"Amarok zeigte das Problem, dass die Lautstärke viel zu gering war, und eine essentielle Funktion wie das Regeln der Lautstärke ist in Amarok schlicht nicht mehr vorhanden - oder nicht so einfach auffindbar."

Amarok wird kaum mehr gepflegt und wurde gerade so auf kf5 portiert; den hier als voreingestellten Musikplayer verwenden....

"Begrenzte Abhilfe brachte die Installation des KDE-Mixers KMix, der unverständlicherweise anfänglich gar nicht installiert ist."

KMix wird ausgemustert, plasma-pa, also das Applet, ist sein Nachfolger

"Dragonplayer verhielt sich wiederum bei einigen Videos seltsam und zeigte statt des Videos eine Playliste zuvor aufgerufener Videos."

Der rennt hier auch problemlos.

"Den Player gibt es für Firefox bzw. Iceweasel zwar noch, er wird aber bis auf Korrekturen von Sicherheitslücken nicht mehr gepflegt. Das größte Problem ist jedoch, dass Mozilla den Benutzern viele lästige Hürden in den Weg legt, wenn sie das Plugin weiter nutzen wollen. Workarounds sind die Verwendung eines proprietären Browsers wie Google Chrome oder Chromium mit dem von Google stammenden proprietären Pepperflash-Plugin"

Wir verwenden für alle Browser Pepperflash, Qupzilla, Firefox, Opera, selbst Mellowplayer arbeitet hier mit Pepperflash. Wieso das Fedora nicht hinbekommt, frag ich mich echt.

"Fedora 24 zeigt wie immer sehr schön den aktuellen Stand der Open-Source-Technologie. Das ist sicher gut für Entwickler, die die Technologien voranbringen wollen."

Immer noch 0.10 Gstreamer zu verwenden, halt ich nicht für den aktuellen Stand der Open-Source-Technologie.

Dankeschön

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    Von klaus818 am Fr, 15. Juli 2016 um 06:03 #

    Qtwebkit in der Version 4 nutzt Gstreamer in der Version 0.10. Man muss es mitliefern, ob man will oder nicht. Erst mit Version 5 wurde auf Version 1.X gewechselt.

    • 1
      Von Shalok Shalom am Fr, 15. Juli 2016 um 09:14 #

      Wieso muss ich QtWebkit ausliefern, das schon seit Jahren nicht mehr gepflegt wird?

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        Von Shalok Shalom am Fr, 15. Juli 2016 um 09:15 #

        Und auch qt4 an sich kannst du dir sparen - ist bei uns schon aus dem Repo draußen. :)

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          Von Verflucht am Fr, 15. Juli 2016 um 11:07 #

          Ach - Seit wann wurde denn endlich mal alles lückenlos auf QT5/KF5 portiert? Schwätzer!

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            Von -.,-.,-.,-.,-.,-.,. am Fr, 15. Juli 2016 um 16:58 #

            Das ist angesichts der massiven Qtwebkit- und Khtml-Sicherheitslücken irrelevant. Im Endeffekt hat ein KDE mit diesen beiden Softwarekomponenten aus Sicherheitsgründen in einer Enterprise-Distro nichts mehr zu suchen. Da man Khtml und Qtwebkit nicht einfach ohne Riesenaufwand aus KDE entfernen kann, hat eine wichtige Firmen-Distro KDE in Gestalt von KDE4 in ihrem aktuellen Enterprise-Produkt deshalb aufgegeben.

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              Von Anonymous am Sa, 16. Juli 2016 um 12:50 #

              Da sprichst Du in einem Nebenthread die Achillesferse von KDE an:

              Wenn die Herren (KDE)-Baumeister das letzte Geschoss fertiggestellt haben und die Bewohner endlich ohne Einschränkungen leben könnten, rottet das (Qt-)Fundament bereits und die Gewährleistung ist abgelaufen. Einen Fundament-Instandhaltungstrupp gibt es nicht.

              Vielleicht ist das Fundament einfach nicht für Kathedralen geeignet?

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              Von ------------------------------ am Mo, 18. Juli 2016 um 20:45 #

              jetzt mußt du nur noch erklären, warum docu- oder mailviewer mit deaktiviertem ecma irgendwie sicherheitskritisch sein sollten....

              was browser angeht: man verwendet entweder die stets aktuelle version von chromium oder firefox ider eben lynx/dillo/etc.

              die ganzen zusammengeclickten browser auf basis von webkit oder blink zu benutzen ist gefährlicher schwachsinn, weil Du *immer* mit einer nachhängenden engine unterwegs bist und browser allgemein ggw. ein solcher moloch sind, daß du keinesfalls joe-coder trauen kannst, das dingv irgendwie unter kontrolle zu haben.
              ein webbrowser ist ein bleeding edge os...

              im enterprise hätte sowas eigentlich eh nichts verloren...

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        Von klaus818 am Fr, 15. Juli 2016 um 13:30 #

        Weil es immer noch genutzt wird.

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      Von schmidicom am Fr, 15. Juli 2016 um 13:02 #

      Allerdings scheint im Protage-Tree eine Version (4.10) zu existieren welche auch gstreamer 1.x akzeptiert, zumindest behauptet das "equery g qtwebkit".

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Von Potz Blitz am Fr, 15. Juli 2016 um 11:29 #

Dafür vielen Dank :up:

Und ja, Fedora könnte was seinen Installer angeht, ruhig mal bei anderen Distributionen abkupfern.

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Von Komme mit Fedora seit Jahren am Mo, 18. Juli 2016 um 09:33 #

sehr gut als Desktopsystem aus. Und da ich tatsächlich Entwickler bin passt es zum Artikel.

Ich glaube eigentlich, dass Fedora insgesamt sehr selten instabil ist oder schwieriger zu verwenden ist als
andere Distros. Und wenn es vorkommen sollte kann man auf eine super Community z.B. im IRC zurückgreifen,
wie bei anderen großen Distros auch, nur mit dem Unterschied, dass man bei Fedora öfter mal auf den tatsächlichen
Maintainer/Author eines Tools trifft, weil RedHat nun mal die meisten Entwickler in der Linuxwelt beschäftigt.

Mein Problem ist eher, dass mir Fedora manchmal noch nicht Cutting-Edge genug ist, und ich somit z.B. schon
mit Archlinux geliebäugelt habe.

Bei Fedora hat man immer das Gefühl mit einem Profisystem zu arbeiten, was nicht heißen soll, dass es bei anderen
Distros nicht so wäre.

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Von Rob S. am Fr, 22. Juli 2016 um 10:44 #

Hallo,

hat jemand von Euch auch Probleme mit Audacity, dass z.B. Knöpfe beim drüberfahren verschwinden usw?

Pro-Linux
Traut euch!
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