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Thema: Diashow beim Booten mit Plymouth

10 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Nur ein Leser am Do, 2. Februar 2017 um 17:14 #

An sich eine interessante Idee und wieder mal gut zu sehen, was man alles machen und lernen kann mit Linux.

In der Praxis haben allerdings mittlerweile so viele Menschen eine SSD, das sich der Aufwand einer Diashow in Plymouth kaum lohnen dürfte, für ein paar wenige Sekunden...

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Von turboscholz am Do, 2. Februar 2017 um 21:59 #

... ich habe mir ein Skript erstellt, welches von einem Bilderordner auf meiner Platte zufällig ein Bild auswählt und dieses als Hintergrund für den lightdm-Loginmanager einstellt. So bekomme ich vor jedem Login immer wieder mal eine schöne Erinnerungen aus meiner Bildersammlung präsentiert. :)

Trotzdem: Danke für die Vorstellung von plymouth! Das kannte ich noch nicht.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 02. Feb 2017 um 22:00.
  • 1
    Von Arran am Fr, 3. Februar 2017 um 00:10 #

    Interessant, das ist wirklich toll. Würdest du das Skript zur Verfügung stellen? Wenn möglich mit der Anweisung, wo das installiert werden muss.

    • 1
      Von turboscholz am Fr, 3. Februar 2017 um 19:05 #

      Klar. Also hier das Skript RandomPicture.sh, welches in /usr/local/bin/ liegt und ausführbar sein muss. Bitte die Variablen selbst anpassen: Der Bilderordner und das Alternativbild sollte vorhanden sein.

      ---
      #!/bin/bash
      #
      # Dieses Skript waehlt aus dem Verzeichnis $BILDERORDNER ein zufaelliges
      # Bild aus und gibt seinen Namen auf der Konsole aus. Ist im
      # BILDERORDNER keine Datei vorhanden, wird $ALTERNATIVBILD
      # ausgegeben.

      BILDERORDNER="/usr/local/share/pictures"
      ALTERNATIVBILD="/usr/share/backgrounds/lightdm/lightdm-gtk-greeter.jpg"

      NUMFILES=$( ls -1 $BILDERORDNER | wc -l )

      if [ $NUMFILES -ne 0 ]
      then
      NUM=$[ ( $RANDOM % $NUMFILES ) + 1 ]
      FNAME=$(ls -1 $BILDERORDNER | head -n ${NUM} | tail -n 1)
      echo $BILDERORDNER/$FNAME
      else
      echo $ALTERNATIVBILD
      fi

      exit 0
      ---

      Dieses Skript macht nichts anderes, als den vollen Pfad zu einem zufällig gewählten Bild im Bilderordner auf der Konsole auszugeben.

      Jetzt habe ich mir noch das Skript /usr/local/bin/lightdm-init.sh gebaut, welches auf dieses Bild einen Softlink im Verzeichnis /tmp ablegt:

      ---
      #!/bin/sh

      if [ ! -f /tmp/RandomPicture.jpg ] #/tmp wird bei mir bei jedem Boot geleert
      then
      ln -s "$(/usr/local/bin/RandomPicture.sh)" /tmp/RandomPicture.jpg
      fi
      exit 0
      ---

      /tmp/RandomPicture.jpg soll als Hintergrund im light-dm-greeter angezeigt werden. Daher braucht man in /etc/lightdm/lightdm-gtk-greeter.conf die Einstellung
      ---
      background=/tmp/RandomPicture.jpg
      ---

      Schließlich: Bei jedem Start von lightdm muss /usr/local/bin/lightdm-init.sh ausgeführt werden, um /tmp/RandomPicture.jpg neu zu erstellen. Diese Einstellung nimmt man in /etc/lightdm/lightdm.conf vor:
      ---
      [Seat:*]
      greeter-setup-script=/usr/local/bin/lightdm-init.sh
      ---

      Das war es schon. Viel Spaß mit den neuen Hintergrundbildern in lightdm. :)
      Uwe

1
Von chilli am Fr, 3. Februar 2017 um 08:43 #

Wenn der Rechner so lange zum Booten Braucht, dann solte man ihn nicht noch durch eine Diaschau belasten ;-)

Ich habe am liebsten den nackten Terminaloutput. Allerdings verkommt auch der schon zur Spielerei bei den Bootzeiten die die Systeme mit SSDs hinlegen. Da ist mittlerweile der BIOS Prompt alleine so lang wie die ganze restliche Bootphase.

1
Von Michael B. am Fr, 3. Februar 2017 um 19:22 #

Diashow? Diaschau? Muss ich die Dias, vorausgesetzt ich finde überhaupt noch des Anschauens würdige, vorher einscannen oder lässt sich plymouth auch dazu verwenden, einen Diaprojektor - falls ich den noch irgendwo auftreibe - direkt anzusteuern?

Spaß beseite - generell finde ich es unsinnig, den Bootvorgang zu verstecken - auch, wenn das bei Windows vielleicht Usus sein mag. Und um die "schönen Erinnerungen" zu genießen, passiert er (hoffenlich) viel zu selten.

Ich habe einfach alle geeigneten Photos in ein Directory verlinkt und starte geeqie mit Zufallsfunktion, wenn mir nach Erinnerungen ist, ganz ohne Reboot :o)

Michael

1
Von schmofarz am Mi, 8. Februar 2017 um 00:14 #

Ich kann aus bereits genannten Gründen bootsplashes, bis auf kleine Tuxe vieleicht (einer pro Thread) nichts abgewinnen, solange die Consolenmeldungen dabei unerreichbar werden.

Denn ich will Fehler (gerade beim booten) sehen können.

Desweiteren stört mich der Gedanke, dass ich dem Rechner, noch bevor er richtig bereit ist, bereits mit einer Aufgabe belaste, die Ressourcen anfordert, die normalerweise noch nicht da wären, d.h. man hat sich für den plymouth ganz schön verbiegen müssen, damit das alles so funktioniert.

Es ist einer Verdrehung des Sinns - erst muss der Rechner bereit sein, dann kann ich ihn nutzen.

Desweiteren sind derartige Spielereien ein Sicherheitsrisiko.

Und letztendes: wenn der Grafikmodus versagt (ist mir schon passiert) und es keinen funktionierenden Framebuffer gibt, dann ist der Rechner ab dem Start von plymouth nich mehr benutzbar.

Aber mal anders überlegt:

Wenn man überhaupt schon soweit gegangen ist und den plymouth zb. unter Ubuntu überhaupt nicht mehr loskriegt, dann stellt sich natürlich die Frage, wieso er nicht zu etwas sinnvollem genutzt wird, statt zur Anzeige von hübschen Animationen.

Das könnte zb. sein: das Bereitstellen der Bootausgaben - man könnte dann während des Bootens schonmal im Ringbuffer herumsuchen und diverse Stellen markieren - und natürlich das, was man ohnehin bald vorhat nach dem einschalten: das Einloggen.

Das wäre mal Konstruktiv.

Gruß

0
Von schmidicom am Do, 9. Februar 2017 um 09:26 #

Ein einfaches Logo (entweder das von der Distribution oder eben Linux selbst) auf einem einfarbigen Hintergrund im der Mitte des Bildschirms sollte der Kernel doch eigentlich auch ohne solche Basteleien wie Plymouth und ohne spürbare/messbare Leistungseinbuße hinbekommen können?
Und für mich wäre das völlig ausreichend.

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