Der GNU Privacy Guard
Dieser Artikel beschreibt die Nutzung von GNU Privacy Guard (GnuPG), einem freien OpenPGP-kompatiblen Verschlüsselungssystem.
Was mir gleich positiv auffiel: mein gesamter Schlüsselbund war wie bei Seahorse sofort sichtbar, wo GPA noch ewig laden musste. Die Bedienung von kgpg ist ebenso intuitiv wie GPA. Durch das »Aufklappen« eines Schlüssels werden Signaturen und Benutzer-IDs sichtbar (bei Seahorse lediglich Benutzer-IDs). Der -Dialog ist übersichtlich. kgpg ist weitestgehend konfigurierbar: Toolbars, Schriften, Shortcuts, Keyserver, etc. Es erlaubt das Gruppieren von Schlüsseln unter , was auch eine nette Idee ist. Eine Photo-ID kann es direkt in der Auflistung der Schlüssel mit anzeigen und auch hier bleibt es relativ flott. Das Exportieren eines Schlüssels unter ist in eine Datei, in die Zwischenablage, als E-Mail oder auf einen Keyserver möglich. Die Suche in der Schlüsselverwaltung beinhaltet nicht nur die Suche nach einer Schlüssel-ID, sondern auch nach Name und E-Mail.
Unter öffnet sich ein integrierter Editor, worin sich Texte tippen und zugleich verschlüsseln, signieren, entschlüsseln und überprüfen lassen kann. Allerdings klappte nichts davon bei mir. Binäre Dateien kann man über verschlüsseln, bzw über entschlüsseln, ohne sie erst in den Editor laden zu müssen. Wahrscheinlich gliedert sich alles perfekt in die gesamte KDE-Oberfläche ein, aber das kann ich nicht beurteilen, da ich nichts davon installiert habe.
Insgesamt lässt sich sagen, dass ich von kgpgs Funktionsumfang positiv überrascht bin. Allerdings startet es bei mir nach dem ersten Aufruf nicht mehr, solange ~/.kde noch existiert. Das liegt aber bestimmt nur daran, dass ich kein KDE benutze.
Referenzen
Lizenz
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