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Thema: DSL-Modem im Bridging-Modus betreiben

6 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von MP am Do, 16. Februar 2017 um 15:40 #

Als Alternative bietet sich eine alternative Firmware wie Open-WRT an - allerdings muss diese von dem Modem unterstützt werden. Hierbei erhält man eine gesunde Mischung aus (a) eine dediziertem Gerät (b) für den Zweck optimiert (c) mit vielen Optionen.

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Von Jürgen Sauer am Do, 16. Februar 2017 um 15:41 #

Aber aufpassen!

Unser (V)DSL Provider hatte die dumme und extrem nervige Angewohnheit die Router/Modem Konfiguration zu killen sobald da wieder ein Idiot mit TR06/Fernwartung im mit dem Vertrag ausgeliefertem Router (Fritz!) gespielt hat und die Modem Config wieder platt gemacht hatte.

Ob man in der Fritz! Box das Remote Konfigrurieren nun verboten hatte, interessierte bei der Provider Box nicht. Die Deppen haben trotzdem die Standard Config 'rübergebüglt.

Jedesmal mit extra Ärger und Arbeit verbunden.

Ruhe hatten wir erst als wir die zwei Standard branded Boxen nur noch als WLAN AP eingesetzt haben, weit weg vom DSL Anschluss.

Wir haben seither Draytek Vigor NIC 132 als PCIe 4x Steckkarten, die funktionieren out of the pox als Modem.
Die haben sogar noch um 1/3 bessere Latenz verglichen mit dem Externem Vigor Draytek 130 Router (den muss man als Bridge/Modem extra configurieren).

So Long!
Anlauf auf Feierabend!
Jojo

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Von Sie haben vergessen, Ihren Nam am Do, 16. Februar 2017 um 17:59 #

Eine andere Möglichkeit wäre natürlich, hinter den DSL-Router einen weiteren Router zu hängen. Dann hat man sogar zwei Firewalls und kann das "Zwischennetz" als Gastnetz, DMZ, o.ä. nutzen.
Die Latenz gegenüber der Bridge-Lösung dürfte auch nicht viel größer sein, schließlich wäre es ja eine Software-Bridge.

P.S.: Der korrekte Artikeltitel müsste lauten: DSL-Router als DSL-Modem betreiben

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    Von NotMad am Do, 16. Februar 2017 um 20:54 #

    Ja das kann man natürlich machen. Aber mir bliebe doch ein ungutes Gefühl, wenn ich wüsste, dass der DSL-Router mangels Updates angreifbar ist, und Angreifer somit die Möglichkeit hätten meinen Internet-Anschluss für Angriffe zu nutzen oder auch mich per Man-in-the-Middle auszuspionieren oder gar zu schädigen.

    Separate Gast-Netze sind aber etwas tolles. Dafür verwende ich aber Router/Switche von MikroTik. Man kann mit denen auch schön einzelne Ports vom internen Netz trennen, ganz ohne ein VLAN einrichten zu müssen. Das ist mir z.B. wichtig, wenn ich von der Familie mal wieder einen Computer zum reparieren bekomme, dem ich aber Sicherheitstechnisch nicht ganz vertraue, damit aber trotzdem bei mir zu Hause ins Internet muss um es wieder flott zu bringen.

    Mit den MikroTiks kann man auch virtuelle WLANs konfigurieren. Ich habe ein WLAN für die Computer (dürfen intern und extern), eines für die Gäste (nur Internet) und eines für meine IoT-Geräte, die ich mit ESP8266-Modulen im Eigenbau sowie auch fertigen IoT-Geräten mixe. Die IoT-Geräte oder auch Sicherheitskameras dürfen sich aber ausschliesslich zu meinem internen Server verbinden. Praktischerweise muss ich die WLAN-Konfiguration nur auf einem Router/Switch durchführen. Alle weiteren Router/Switche von MikroTik ziehen sich diese Konfiguration dann automatisch, sofern man das will.

    Von MikroTik habe ich zwei 8-Port 1Gbit mit Wifi und einen 24-Port 1Gbit ohne Wifi, welcher mein Hauptrouter ist. Der Hauptrouter verwaltet alle WiFi-Netze, und somit auch alle IPs für diese Netze. Bei Amazon hat mich der 24-Port damals knapp 180 Euro gekostet, und für die beiden 8-Port mit Wifi habe ich jeweils 130 Euro bezahlt. Jetzt liegen die kleinen bei ca. 150 Euro.

    Die Möglicheiten damit sind aber wirklich enorm. Man kann weitaus mehr mit denen machen als mit einem zigfach teureren Cisco-Switch für den Business Bereich. Und die Firma MikroTik hat ihren Sitz in Lettland.

    ... nur mal so, falls es jemanden Interessiert und auf der Suche nach neuen Routern/Switchen ist.

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      Von user am Fr, 17. Februar 2017 um 06:04 #

      Ich finde das die Provider zuviel macht haben, mir wäre lieber wenn Sie nur das/die Internet Leitung bereitstellen und keiner via verwartung auf einen router zugreifen kann. Ich will lieber selber einen router Kaufen/Bauen den ich vertraue und verstehe, ob es nun OpenWRT oder ein OpenBSD soll den Provider nicht jucken.

      Das Internet wird immer unfreie! Kontrolle Pur, wie gut das es Hacker gibt, die in positiven sinne uns zeigen das die Technick nicht so gut ist wie es die Firmen/Regierungen da legen.

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      Von Leoo am Fr, 17. Februar 2017 um 08:32 #

      Danke für Deinen Ausführlichen Beitrag, hast super gemacht. :) :up:

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