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Thema: Massenspeicher effizient einrichten und verwalten

16 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von knurd am Sa, 15. April 2017 um 09:40 #

https://www-rhstorage.rhcloud.com/blog/vtrefny/blivet-gui-20 Ist noch recht jung, aber sieht mir recht vielversprechend aus; Fedora wird das nach derzeitigem Plan bei Version 26 als weiteren Partitionierungsweg im Installer anbieten.

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    Von rm -rf / am Sa, 15. April 2017 um 09:48 #

    Gparted sollte auch nur in der live-Variante benutzt werden.
    Die GUI unter erhöhten Privilegien. Daher läufts nicht unter Wayland (oder XWayland). Das ist so ziemlich das unsicherste, was man tun kann. Eigentlich kann man sowas schon länger anders lösen. Siehe eben z.B. blivet-gui.

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Von Jürgen Sauer am Sa, 15. April 2017 um 12:40 #

Jedoch ist der Vergleich der Dateisysteme unzulänglich.

Im Vergleich fehlten moderne Features von aktuellen Dateisystemen wie
- Cow (cp --reflink)
- Subvolumes (Snapshots, subvolumes ersparen Partionierung und vermeiden toten Speicherplatz)
- Multi Device (raid0, raid1, raid5, raid6, raid10)
- integritätscheck (scrub)
- SSD Modes (discard, spread, compression etc)

Klar, das kann im jedermann Linux nur BTRFS und im manuell getunten noch ZFS, jedoch sind die Features zu wichtig, um unerwähnt zu bleiben.

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    Von tete am Sa, 15. April 2017 um 13:24 #

    Klar, das kann im jedermann Linux nur BTRFS und im manuell getunten noch ZFS, jedoch sind die Features zu wichtig, um unerwähnt zu bleiben.
    Für daheim und den Ott-Normal-Verbraucher ist das wohl alles eher egal.

    Abgesehen davon, dass selbst die Kernel-Entwickler BTRFS für unstable einstufen.

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      Von kamome umidori am Sa, 15. April 2017 um 17:01 #

      Heimanwender legen also keinen Wert auf die Integrität ihrer Daten?! Klar, viele wissen nicht von den Problemen, die sich einschleichen können, aber umso wichtiger macht das die Integritätschecks doch!

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        Von tete am Sa, 15. April 2017 um 17:38 #

        Ich würde sagen, er geht davon aus, dass die Daten immer integer sind und kennt die Problematik gar nicht. ;)

        Bis jetzt konnte man auch ohne scrub leben, Journaling + fsck dazu noch Backups. Die meisten fahren die Kiste oft genug (Abends) runter.

        Ansonsten ist BTRFS immer noch nicht stable und was nützt eine unausgereifte Lösung?
        https://btrfs.wiki.kernel.org/index.php/FAQ#Is_btrfs_stable.3F
        Ja, scrub und andere Features mögen vielleicht stable sein, aber kann der Heimanwender das einrichten?

        Bitte nicht falsch verstehen, irgendwann wird BTRFS vielleicht der ext4-Nachfolger werden, aber es ist es noch nicht!

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          Von Jürgen Sauer am So, 16. April 2017 um 18:37 #

          Bitte nicht falsch verstehen, irgendwann wird BTRFS vielleicht der ext4-Nachfolger werden, aber es ist es noch nicht!

          Naja, im Notebook mit SSD und begrenztem ssd Speicher ist BTRFS heute schon nicht wegzudenken.
          Ich sag nur subvol=...,compression, ssd_spread, discard

          ... und von instabil auf single discs ist auch nix zu sehen ... Works for us @ 10 Notebooks productive ...

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          Von ButterBeiDieFS am Di, 18. April 2017 um 20:50 #

          Ansonsten ist BTRFS immer noch nicht stable und was nützt eine unausgereifte Lösung?

          Es ist so stabil, wie ein ext4 auch. Bei uns läuft btrfs seit über 18 Monaten, und bisher gab es genau null Probleme. Ein gutes Backup hat man für den Fall der Fälle sowieso. Unabhängig vom verwendete FS.

          Nobody is going to magically stick a label on the btrfs code and say "yes, this is now stable and bug-free".

          Diese Antwort gilt für jedes andere Filesystem auch.

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    Von nico am Sa, 15. April 2017 um 14:01 #

    Diese ganzen grafischen Tools für einfache Dinge ganz nett. Scheitern jedoch alle bei Details oder verweigern gar ohne Kommentar ihren Dienst. Da kommt man auf der Konsole besser zum Ziel.

    Richtig bescheiden sind zum Teil die Partitionierungswerkzeuge der Distributionen. Die können auf den ersten Blick zwar viel, sind aber noch stärker eingeschränkt.

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      Von klaus818 am Sa, 15. April 2017 um 19:21 #

      Die Partitionierungswerkzeuge der Distributionen sind ein Horror. Sie sind unübersichtlich und nicht intuitiv zu bedienen. Unter anderem auch, weil man nur ganz selten mit ihnen in Berührung kommt.

      Ich mache alles mit Gparted vor der Installation. Und damit hatte ich noch nie Probleme. An was für einem Detail bist du denn gescheitert?

      Klar geht alles über die Konsole, Gparted ist ja auch nur eine Oberfläche für Konsolenwerkzeuge. Aber da habe ich irgendwie Angst. Einmal beginnt die Zählung bei Null, einmal bei Eins usw. Einmal vertippt und die Daten sind im Nirvana. Ich nutze Gparted ausschließlich über SystemRescueCD und das ist eine traumhafte Kombination.

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Von Sie haben vergessen, Ihren Nam am So, 16. April 2017 um 16:57 #

Lohnt es sich noch, /var/news auf eine eigene Platte zu legen?

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    Von Jürgen Sauer am So, 16. April 2017 um 18:40 #

    Nein, hat sich gehabt, wenn Du BTRFS nimmst.
    Dann ist eine Partition + Swap genug.

    Die News legste dann nur noch in eine subvolume. Wenn genug cpu da ist, dann kannst da auch compress=lzo beim mount einschalten.

    BTRFS sucht irre schnell auf Dirs mit sehr, sehr vielen Dateien. Ist auch ein Grund im news spool kein ext4 zunehmen.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 16. Apr 2017 um 18:41.
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    Von nico am Mo, 17. April 2017 um 09:06 #

    hängt vom Nutzungsprofil ab.
    mit btrfs und zfs kann man die einzelnen Unterverzeichnisse in jeweils eigene subs packen. Bei LVM ähnlich.

    Ob man mit einem großen btrfs oder mehreren btrfs arbeitet ist dann noch mal eine eigene sache.

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Von Manuel 121212 am Mo, 17. April 2017 um 20:13 #

"Zudem benötigt die SSD aufgrund fehlender mechanischer Bauteile weniger Energie und ist auch betriebssicherer."

Gibt es da irgendwelche Quellen? Wenn ich nach den Energieunterschieden von 2,5 Zoll HDD und 2,5 Zoll SSD suche sehe ich nur Ergebnisse, die gar keinen oder wenig Unterschied zwischen beiden machen.

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