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Do, 17. August 2017, 15:00

OpenSuse Leap 42.3

Installation

Installation von OpenSuse Leap 42.3 im Text-Modus - Wahl der Tastatur und Sprache

Mirko Lindner

Installation von OpenSuse Leap 42.3 im Text-Modus - Wahl der Tastatur und Sprache

OpenSuse Leap 42.3 kann wahlweise von einer DVD, einer CD-ROM oder von einem USB-Medium installiert werden. Wer die Netzwerkinstallation wählt, kann sich beim initialen Laden einen 4 GB großen Download sparen, muss allerdings bei der Installation mit Wartezeiten rechnen, da alle nicht vorhandenen Pakete naturgemäß erstmals von einer entfernten Quelle heruntergeladen werden müssen. Technisch gesehen spielt es bei der Installation keine Rolle, von welchem Medium der Paketbezug erfolgt.

Die Installation selbst bietet auf den ersten Blick nur wenig Änderungen. Bei näherer Betrachtung wurde allerdings die Auswahl der Desktops vereinheitlicht. So findet die Wahl zusätzlicher Software-Repositorien nicht mehr vor der Partitionierung, sondern erst bei der Festlegung der Desktops statt. Ferner haben die Entwickler die Auswahl der der alternativen Desktops, jenseits des Standards »Plasma« und der Alternativwahl »Gnome«, überarbeitet. Hinter dem Menüpunkt »Benutzerdefiniert« versteckt sich die Auswahl von Softwarepaketen anhand der bekannten Schemata innerhalb der regulären Softwareauswahl. Damit werden Alternativdesktops, wie Mate oder Enlightenment, unter OpenSuse OpenSuse Leap 42.3 nicht mehr aus einer Liste unterhalb der Primärdesktops ausgewählt, sondern finden sich nur noch innerhalb der Softwareliste als Softwareschema – eine durchaus vertretbare Änderung, die eine Auswahl der Desktops flexibler und übersichtlicher gestaltet.

Die eigentliche Installation gleicht vom Ablauf her – wie erwartet – der von OpenSuse Leap 42.2. So ist es kaum verwunderlich, dass die neue Version keine Probleme bei der Installation verursachte. Eine Installation sowohl in einer virtuellen Umgebung wie auch auf einem Desktop und Laptop brachten keine Komplikationen mit sich. Auch das Update bereitete der neuen Version keine Schwierigkeiten. Dazu mussten lediglich die alten 42.2-Repositorien gegen die neuen getauscht und externe Quellen herausgenommen werden. Den Rest erledigt das Kommando zypper dup tadellos und ohne jegliche Ungereimtheiten.

Die eigentliche Konfiguration des Systems läuft weitgehend unbemerkt ab. Die Zeiten, in denen nach der Installation erstmalig Parameter eingestellt und Optionen festgelegt werden mussten, sind bereits seit geraumer Zeit bei den meisten Distributionen passé. Auch OpenSuse Leap 42.3 verzichtet auf eine dedizierte Konfiguration.

Erweiterte Partitionierung

Mirko Lindner

Erweiterte Partitionierung

Auswahl des Hauptdesktops

Mirko Lindner

Auswahl des Hauptdesktops

Erweiterte Desktopauswahl

Mirko Lindner

Erweiterte Desktopauswahl

Die Erkennung der vorhandenen Geräte beherrscht das Produkt gewohnt souverän. Alle bei unseren Testsystemen eingesetzten Hardware-Komponenten wurden erkannt und korrekt in das System eingebunden. Anwender, die volle Kontrolle über das System behalten wollen, können die Automatik nach der Installation überprüfen und das System den Wünschen entsprechend einrichten - entweder mittels Yast oder manuell.

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