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Thema: FreeBSD 4.11 im Jahre 2017: Des Trampels tölpelhafte Totenbeschwörung

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Antiquities am Fr, 25. August 2017 um 08:14 #

Linux ist sehr viel moderner, sodass BSD keinen Sinn mehr macht. Dort bewegt sich auch jenseits der parasitären Übernahme von Linux Programmen nichts mehr.

BSD ist nur noch Nostalgie älterer Entscheidungsträger der US, die in den Zeiten der VAX und dem Vt100 der 80er verwurzelt sind.

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    Von Condor am Fr, 25. August 2017 um 21:52 #

    Wie kommst du auf den Unsinn? Wenn dem so wäre warum verstärkt Intel gerade seine Aktivitäten für diese Plattform? Es gibt genug was FreeBSD deutlich besser kann.

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    Von kraileth am Sa, 26. August 2017 um 12:25 #

    Ich bin so frei und ergänze mal eine BSD-Sicht der Dinge:

    Linux hatte gegenüber *BSD den mittelfristigen Vorteil, von null auf neubegonnen zu haben und nicht mit mehreren Jahrzehnten an Altlasten ans Bein gebunden loslaufen zu müssen. Diesen Vorteil hat Linux zwischenzeitlich ziemlich verspielt: Es hat inzwischen auch schon eine Geschichte von gut anderthalb Jahrzehnten und während die BSDs sich (mal mehr, mal weniger radikal) verjüngt haben, hat Linux in kaum überschaubarer Weise einen Wildwuchs an Funktionen erlebt (hier kommt der Basar gegenüber der Kathedrale voll zum tragen), den nicht jeder gutfindet.

    Dazu hat Linux den (überwiegenden) Nachteil, daß es eben nur ein Kernel ist, während die BSDs Betriebssysteme sind. Und dann wäre da noch die Gemeinschaft... Ich bestreite, daß Linux „sehr viel moderner“ sein kann, so lange die Nutzerschaft bezüglich Themen wie Systemd (*hust*) derart gespalten ist. Ist Systemd Teil dieser „Modernität“ oder ist es ein massiver Rückschritt? Als (inzwischen gottlob) eher Außenstehender möchte ich das nicht näher bewerten.

    Versteh mich bitte nicht falsch: Ich bin froh, daß es Linux gibt. Der Basar hat auch seine unbestreitbar guten Seiten: Linux pulsiert vor Leben und ein gewisses Chaos kann durchaus schöpferisch sein und zu Innovationen führen. Wenn ich aber mit Systemen professionell arbeiten möchte und auf Verläßlichkeit, möglichst hone Konsistenz und Widerstandsfähigkeit bedacht bin, ziehe ich inzwischen BSD-Systeme vor.

    Abgesehen von freundlichen Neckereien, die man ggf. falsch verstehen könnte, kann mir keiner Feindschaft gegenüber Linux vorwerfen. Es ist eher so, daß ich der Gemeinschaft, deren Teil ich für fast zehn Jahre durchaus begeistert war, zurufe: „Macht ihr mal!“. Und dabei lehne ich mich zurück, blicke mit einem gesunden Abstand auf die Dinge und sage manchmal mit einem Nicken: „Das würde mir auch gefallen“.

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      Von Condor am Sa, 26. August 2017 um 21:20 #

      Dem kann man nichts mehr hinzufügen, deine Sichtweise ist genau das was der Linuxwelt oft fehlt. Abstand, eine gewisse Lockerheit und eine Umgangsform die auch ein Miteinander möglich macht. Wenn ich sehe was für eine Tonlage in der Community herrscht wird einen oft genug Angst und Bange. Im übrigen einer der Gründe warum ich nicht mehr am Kernel mitarbeite.

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