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Thema: Warum Yocto eine gute Wahl für eingebettete und IoT-Projekte ist

3 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von gdf8gdn8 am Do, 16. November 2017 um 16:34 #

Yocto ist zu groß für IOT Systeme.
Das Minimal System min. 60 MB
Bei Buildroot gleicher Konfiguration ist deutlich kleiner - 10 MB.

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    Von Anonymous am Do, 16. November 2017 um 21:37 #

    k.T.

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    Von asdfsda am Do, 16. November 2017 um 22:40 #

    Hi,
    ich gebe dir erst einmal recht und behaupte danach das Gegenteil.

    Das was du sagst stimmt zwar warscheinlich, mit default Images, aber man kann sich bei Yocto frei aussuchen was man haben will. Das heißt man kann die Größe anpassen.

    Was man zu Yocto verstehne muss ist, es basiert auf OpenEmbedded Core, welches buildbot verwendet um ein System zu erstellen. Buildbot ist abgeleitet von den gentoo ebuilds. Man erkennt das mittlerweile allerdings nicht mehr so gut.

    Es gibt bei OpenEmbedded mehrere Layer. Es gitbt auch verschiedene Paketsysteme und libcs zur Auswahl.

    Du kannst dir nun ein base-image erstellen welches nur aus dem Kernel besteht. Diesen kannst du dir konfigurieren wie du willst .Wenn du eine eigene MACHINE erstellst. Dann kannst du einen Kernel und ein Image definieren. Das minimalste Image mit dem du etwas anfangen kannst ist z.B. nur der Kernel (2MB?) und eine busy box (4MB?). Die busybox config kannst du auch frei in einem eigenen Layer überschreiben. Die libc kannst du dir auch frei aussuchen (~1MB). Also wenn dir die Busybox config von Yocto nicht gefällt, weil sie zu groß ist. Damit hast du ein bootbares Image mit ~7Mb. Je nachdem was du halt willst. Man kann mit Yocto sehr kleine Images bauen. Als Beispiel sei dafür z.B. der Bootloader vom alten Zaurus genannt (~2MB) welcher kexec verwendet um danach etwas größeres zu laden.

    Es kommt also darau an was du haben willst und wie du es konfigurierst. Du kannst ziemlich sicher das selbe Image erstellen, welches bei buildroot am ende raus kommt. Die Frage ist nur ob es das schon gibt, oder wieviel arbeit du da reinsteckst. Je mehr Kontrolle du willst, z.B. systemd ja oder nein, udev oder mdev etc. Ist es vielleicht einfacher eine eigene Distribution zu erstellen, wie eine abzuändern. Ich verwene z.B. nur oe-core + openebedded + ansgroem based distribution + machine layer + product layer. Und die images die da raus kommen sind weit unter 32 MB.


    Was für ein Image meinst du denn genau? Bei dem vergleich Yocto vs buildroot. Wie sieht da deine buildroot config aus und wie die von Yocto? Ich bin mir sehr sicher das selbe Image mit OpenEmbedded bauen zu können.

    Bin gespannt ob ich dir da konstruktiv helfen kann. War früher mal Contributor bei OpenEmbedded (alt) und verwende es jeden Tag in der Arbeit. Von buildroot bin ich schon lange weg, da meiner Meinung nach OpenEmbedded bei weitem flexibler ist.

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