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Thema: Warum Yocto eine gute Wahl für eingebettete und IoT-Projekte ist

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Alexander N. am Fr, 17. November 2017 um 14:04 #

Und ich kann aus eigener Erfahrung berichten warum Yocto eben keine gute Wahl für Embedded Linux Systeme ist. Es fängt allein schon mit der Vorbelastung an. Yocto ist designed für die Hardwarehersteller, die damit sehr einfach ein Referenz BSP für ihre Geräte und damit ihrer Verpflichtung nachkommen können. Wenn es aber zu uns Entwicklern kommt ist es der letzte Rotz. Alleine nur die komplette Inkonsistenz der Rezepte und das tiefe Eingreifen in die Buildsysteme der verschiedenen Projekte (allen voran Qt, dessen configure/make komplett ad absurdum durch die Zaubervariablen von Yocto geführt wird) bringen mir jedes Mal die Galle hoch. Der zweite große Knackpunkt ist das Top-Bottom Vorgehen. Anstatt vom Minimalsystem auszugehen bekommt man einen riesigen Klotz vorgesetzt den man dann abspecken darf. Diese beiden Punkte macht Buildroot zB. deutlich deutlich besser. Buildroot erfindet auch das Rad nicht neu, sondern nutzt ganz simple Standard Makefiles.

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    Von Alexander N. am Fr, 17. November 2017 um 14:07 #

    Ach und das Nervigste (für mich) hätte ich fast vergessen: mal einen Build ohne diese Drecks nicht standardkonforme Busybox und evtl. mit systemd - ein Ding der Unmöglichkeit. Da bleiben Leichen von Busybox im Image und systemd wird zwar als Init genutzt für den Login dann aber weiter Busybox statt LoginKit.

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    Von Zaubervariable am Mo, 20. November 2017 um 09:23 #

    Die Yocto Zaubervariablen sind, wie Yocto ganz allgemein auch, sehr gut dokumentiert. Vorausgesetzt man verfügt über halbwegs fähige Entwickler, lässt sich damit nachvollziehbar alles bauen, vom Minimalsystem mit wenigen MB bis hin zum kompletten Desktop.

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