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Do, 28. Dezember 2017, 11:39

Erfahrungsbericht Infinity Book Pro 13 – Teil 2

Christoph Linse

Für wen ist das Produkt geeignet?

Auf Grund der einfachen Xfce-Oberfläche würde sich auch ein PC-Neuling schnell mit dem System zurechtfinden. Nach der Ersteinrichtung ist das System bereits für die tägliche Büroarbeit inklusive Textverarbeitung und Surfen im Web fertig eingerichtet. Außerdem sind keine Kenntnisse auf der Kommandozeile notwendig, um das System mit Anwendungen zu erweitern oder aktuell zu halten.

Durch die leistungsstarke Hardware mit dem ausgewählten Xfce-Desktop eignet sich das Notebook auch für Power-User wie Softwareentwickler und IT-Administratoren. Es sind genügend Ressourcen vorhanden, um mehrere IDEs und virtuelle Maschinen parallel laufen zu lassen. Für IT-Experten ist Multitasking mit vielen geöffneten Anwendungen Standard. Die Organisation dieser Anwendungen ist durch die vier Arbeitsflächen gut zu managen. Durch geeignete Tastenkombination ist der Wechsel von Arbeitsflächen sowie das Verschieben von Anwendungen auf Arbeitsflächen sehr gut gelöst. Durch eine kleine Erweiterung lässt sich der Wechsel der Arbeitsflächen mittels Wisch-Gesten, ähnlich wie beim MacBook, realisieren. Dadurch resultiert ein komfortables und effizientes Arbeiten für den Power User.

Preis- und Leistungsverhältnis

Das Infinity Book Pro liegt in meiner Ausführung liegt bei knapp 1300 Euro. Natürlich gibt es auch preiswertere und teurere Ausführungen. Es kommt beim Kauf des Notebooks auf die Wünsche des Kunden an. Er kann anhand der Vorauswahl entscheiden, welche Hardware er verbaut haben möchte, beispielsweise, wie der Arbeitsspeicher und die Festplattenkonfiguration zu dimensionieren ist. Aufgrund der vorgenommenen Anpassungen von Tuxedo Computers sollte man dem Hersteller vertrauen und die empfohlene Hardware und Betriebssystemversion auswählen. Das Notebook hat für mich ein gutes Preis- Leistungsverhältnis. Mit einer ähnlichen Hardwareausstattung sind Apple-Geräte deutlich teurer. Falls es mit dem Notebook Probleme geben sollte, gibt es einen kompetenten Support beim deutschen Hersteller.

Fazit

Insgesamt bin ich mit dem Notebook sehr zufrieden. Die Verarbeitung des Gerätes ist super, die enorme Geschwindigkeit beeindruckt immer wieder und man hat ein angepasstes Linux-Derivat als Unterbau. Zusätzlich sind die Schnittstellen für viele Bedürfnisse optimal ausgewählt. Das Display ist auch bei schlechteren Lichtverhältnissen gestochen scharf.

Ich bedanke mich an dieser Stelle noch mal beim Hersteller Tuxedo Computers GmbH, die mir das Testen des Notebooks ermöglicht haben. Denn wer möchte schon ein Notebook für knapp 1300 Euro kaufen, welches er nicht in der Hand hatte? Ich jedenfalls nicht. Dieser Test hat meine Kaufentscheidung eindeutig beeinflusst.

Autoreninformation

Christoph Linse ist 24 Jahre jung und gelernter Fachinformatiker im Bereich der Systemintegration. Im Anschluss nach der Ausbildung hat er die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker an einer Technikakademie abgeschlossen. Aktuell ist er im dualen Studium im Fachbereich der IT-Security tätig.

  • Das Werk darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, Abwandlungen und Bearbeitungen des Werkes müssen unter den gleichen Bedingungen weitergegeben werden. Der Name des Autors/Rechteinhabers muss in der von ihm festgelegten Weise genannt werden.

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