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Do, 11. Januar 2018, 15:00

Systemverwaltung mit Foreman/Katello – Teil 2: Produkte, Repositories und Content Views

Neben CentOS wird noch ein Product für PostgreSQL benötigt – es folgen also wieder Klicks auf Content > Product > Create Product. Diesmal wird das dazugehörige Repository manuell erstellt. Nach einem Klick auf New Repository wird der Assistent mit den folgenden Informationen befüllt:

Repository erstellen

Christian Stankowic

Repository erstellen

  • Name: PostgreSQL 9.6
  • Label:  <automatisch generiert>
  • Type: yum
  • URL: https://download.postgresql.org/pub/repos/yum/9.6/redhat/rhel-7-x86_64/
  • Download Policy: On Demand
  • Mirror on Sync: Ja

Foreman bietet drei verschiedene Download Policies an:

  • Immediate: Metadaten und Pakete werden sofort heruntergeladen
  • On Demand: Metadaten werden sofort heruntergeladen; Pakete erst dann, wenn ein Client diese anfordert (Standard)
  • Background: Metadaten werden sofort heruntergeladen; Pakete werden anschließend im Hintergrund heruntergeladen

Version promoten

Christian Stankowic

Version promoten

Die Angabe des GPG-Keys ist an dieser Stelle optional, da dieser schon auf Product-Ebene definiert wurde.

Die Option Mirror on Sync ist vor allem bei Repositories, die sehr häufig Programmversionen aktualisieren und alte Versionen restlos entfernen, von großem Interesse. Sie bewirkt, dass entfernte veraltete Pakete auch lokal aus dem Bestand entfernt werden.

Für PostgreSQL wird ebenfalls ein CV benötigt – die oben genannten Schritte müssen nun also für dieses Product wiederholt werden.

Zuletzt wird noch ein CCV erstellt, der beide CVs enthält – Content > Content View > Create New View:

  • Name: CentOS + PGSQL 9.6
  • Label: <automatisch generiert>
  • Description: CentOS and PostgreSQL 9.6
  • Composite View: Ja

Nach der Erstellung des CCVs wird dieser in der Liste ausgewählt. Ein Klick auf Content Views > Add listet alle verfügbaren CVs auf, die hinzugefügt werden. In diesem Fall werden beide verfügbaren CVs ausgewählt. Ein Klick auf Publish New Version startet erneut den Assistenten zum Veröffentlichen einer neuen Version.

Tschakka! Nun muss die soeben generierte Version nur noch den einzelnen Lifecycle Environments zugewiesen werden. Ein Klick auf Promote zeigt einen Dialog, in welchem die entsprechende Umgebung ausgewählt wird. Dies wird für jede Stufe der System-Umgebungen wiederholt.

Der nächste Teil dieser Artikel-Serie wird sich mit dem Erstellen und Verwalten des ersten Hosts beschäftigen.

Dieser Artikel stammt aus dem Blog von Christian Stankowic. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung.

  • Creative Commons Namensnennung Nichtkommerziell Keine Bearbeitung 4.0

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