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Thema: OpenSuse Leap 15

60 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von comrad am Do, 14. Juni 2018 um 15:19 #

Für alle, die an Linux als Gaming-System interessiert sind, hier haben wir zusammengetragen,
was OpenSUSE Leap 15 als Gaming-System mitbringt und wie ihr es spieletauglich macht:

OpenSUSE Leap 15 als Linuxsystem für Gamer

  • 0
    Von schmidicom am Fr, 15. Juni 2018 um 10:27 #

    [ernst gemeinte Frage und keine Provokation]
    Wäre für so etwas SteamOS nicht besser geeignet?
    [/ernst gemeinte Frage und keine Provokation]

    • 1
      Von Penguin Gamer am Fr, 15. Juni 2018 um 10:56 #

      Jain! Wenn du nur einen reinen Spielerechner für Steam aufsetzen willst, dann ja.

      Falls du aber mehr machen willst, z.B. Office, etc, dann ist es besser einen andere Linux-Distribution zu verwenden. SteamOS bringt halt nur das mit was man zum Spielen braucht. Sonst nix!

      1
      Von Anno Nümus am Fr, 15. Juni 2018 um 12:52 #

      SteamOS ist im Grunde Debian mit vorinstalliertem Steam, das im Vollbild (Big Picture Mode) startet.

      Steam kann man sich auf openSUSE installieren, dass das Ding im Vollbildmodus startet, ist auch nicht so schwer zu konfigurieren, wenn man das wirklich will.

      Einziger wirklich bleibender Unterschied ist, dass die meisten Spiele-Entwickler auf Ubuntu testen (was mit Debian eng verwandt ist), aber auch das ist eher selten ein wirklicher Grund von anderen Distribution für's Gaming fernzubleiben.

      • 1
        Von noob am Fr, 15. Juni 2018 um 17:54 #

        Meine persönliche Meinung dazu:

        Mit der Steam-Software ist es aber kein Debian oder openSUSE mehr und kann Sicherheitslücken enthalten, die in Debian oder openSUSE gar nicht enthalten sind und aufgrund der unfreien Natur von Steam auch gar nicht von der Linuxdistributorenseite aus gefixt werden können. Deshalb sollte man SteamOS nur fürs Gaming verwenden, nicht fürs Online-Banking u.ä.

        Zuletzt glänzte der unfreie Steam-Client mit einer Sicherheitslücke unter Windows, die rund 10 Jahre ungefixt geblieben ist. Vielleicht gibt es ja Nutzer, die die Windows-Version des Steam-Clients unter Wine einsetzen. Ob Linux direkt betroffen war, lässt sich mangels Quellcode ja nicht überprüfen.

        Ein Linux hauptsächlich fürs Gaming zu betreiben, heißt oft, es leider mit unfreier Software (Steam, Grafiktreiber) vollstopfen zu müssen. Damit geht der Hauptsicherheitsvorteil von Linux gegenüber unfreien Betriebssystemen wie Windows verloren, was sicherheitskritische Nutzungen wie z.B. Online-Banking anbelangt.

        Zumindest diese Softwareseite lässt sich so nutzerseitig "managen".

        Auf der Hardwareseite (Intels unfreie IME; AMDs unfreie PSP; Spectre mit der Notwendigkeit, neueste unfreie CPU-Firmware verwenden zu müssen; unfreie Firmware für an sich freie Grafik- und Netzwerktreiber; immer noch fehlende Linux-Kernel-Meltdown-Patches für 32bit-x86-CPUs) sieht es ja in punkto 32bit/64bit-x86-Architektur generell zappenduster aus (IMO war das vor 15 bis 20 Jahren aber auch nicht gerade besser.).

        1
        Von nicos am Sa, 16. Juni 2018 um 11:16 #

        mein letzter Versuch mit Steam auf OpenSUSE Leap 42.3 scheiterte an fehlenden veralteten Bibliotheken die Steam benötigte.

1
Von glasen am Do, 14. Juni 2018 um 15:47 #

Siehe Topic:

Auf meinem neuen Rechner mit Ryzen2-CPU und einem MSI B350-Mainboard stürzt die Installation reproduzierbar ab. Ich hätte dem System gerne mal eine Chance gegeben, aber so ist es leider unmöglich.

1
Von HansiHinterseher am Do, 14. Juni 2018 um 17:44 #

Nicht das der falsche Eindruck entsteht: Leap 15 liefert neben KDE und Gnome auch noch XFCE und andere Desktops mit. Man kann sie auch bei der Installation auswählen, muss aber das Schema selber markieren.

Ich habe aber so ein paar andere unschöne Dinge festgestellt:
Der Bootloader hat einen zu großen Font oder zu kleinen Menubalken. Jedenfalls kann man die Snapshot-Bezeichnungen überhaupt nicht richtig lesen, weil sie immer an der entscheidenden Stelle abgeschnitten werden. Sehr ärgerlich.

Weiterhin habe ich bisher kein Rollback geschafft, weil es bei der Auswahl eines Snapshots einen Fehler gibt (den habe ich gerade nicht zur Hand, müsste ich nachliefern).

Xen habe ich installiert und auch im Bootloader ausgewählt, aber ich kann keine Xen-Maschine anlegen, weil die Vebindung zu libvirt nicht aufgebaut werden kann (obwohl Xen Tools installiert sind). Ich vermute da startet der entsprechende Dienst nicht. Bin da Anfänger, aber laut Anleitung muss man da ja eigentlich nicht viel machen.

Leap 15 gefällt mir ansonsten sehr gut, besonders da der XFCE schon gut vorkonfiguriert wurde.

  • 2
    Von wurzel am Do, 14. Juni 2018 um 18:04 #

    Weiterhin habe ich bisher kein Rollback geschafft, weil es bei der Auswahl eines Snapshots einen Fehler gibt (den habe ich gerade nicht zur Hand, müsste ich nachliefern).

    hmmm .. ein

    snapper rollback ###

    klappt nicht?
    Gerade mal probiert .. alles einwandfrei.
    Wie hast du denn dein Rollback gemacht?

    • 1
      Von HansiHInterseher am Do, 14. Juni 2018 um 22:04 #

      Ich bin nach der Anleitung gegangen. Und zwar vom Bootloader aus:
      > Start bootloader from a read-only snapshot
      > Snapshot auswählen, z.B. #2
      > if OK, run 'snapper rollback' and reboot
      error: null src bitmap in grub_video_bitmap_create_scaled

      Der Bootloader scheint eine Bitmap-Grafik zu vermissen.

      Ich habe aber jetzt mal deinen Tipp direkt in der Konsole ausprobiert, was auch funktioniert hat.

      • 1
        Von wurzel am Do, 14. Juni 2018 um 23:01 #

        Neue Sachen dürfen auch mal .. ähm ... verbesserungswürdig sein.

        Das gute finde ich, dass Opensuse nicht nur an der Oberfläche rumbastelt sondern tatsächliche fundamentale Systemverbesserungen auf den Weg bringt.
        Die snapshots - organsiert von snapper - sind eine fantastische Sache.

        Wenn einer meiner 'Kunden' sein System verbastelt hat brauch ich nicht mehr zeitraubende Analysen zu machen. Ich fahre auf einen passenden Snapshot zurück und gut is.

    1
    Von Rübensülze am Fr, 15. Juni 2018 um 17:51 #

    da der XFCE schon gut vorkonfiguriert wurde

    Der war aber nix!
    So viel unerwünschten oder generell überflüssigen Softwaremüll, den man dann erst nachträglich wider rausschmeißen muss, bekommt man sonst wohl nur noch mit (X)Ubuntu auf die Platte geklatscht.

    • 0
      Von Anno Nymus am Sa, 16. Juni 2018 um 07:45 #

      Quark, (X)ubuntu hat nicht mal halb so viel Software vorinstalliert. Die haben kein YaST, TigerVNC, IceWM, und vermutlich in Xubuntu auch kein Thunderbird, Shotwell, Pidgin.

      Jetzt kommt aber ein sehr wohlgehütetes Geheimnis:
      Solange du diese Software nicht verwendest, füllt sie auf deiner Festplatte einfach das, was normalerweise Nullen wären, eben mit Einsen und Nullen auf. Also außer deine Festplatte wird wirklich mal voll, dann macht es natürlich schon Sinn, das Zeug zu deinstallieren.
      Sonst ist das aber wirklich unnötiger Software-Minimalismus. Das ist ja kein Windows, wo jede Software einen eigenen Update-Dienst betreibt.

      Und oftmals ist diese vorinstallierte Software eben doch geschickt. Ein YaST möchte ich eigentlich in jeder Distribution gerne haben. Und IceWM ist so ein Minimalst-Desktop, den man starten kann, wenn man sich irgendwie mal das Xfce kaputtkonfiguriert hat.

      • 0
        Von Rübensülze am Sa, 16. Juni 2018 um 09:10 #

        Software, die nicht ausgeführt wird hat auch nicht installiert zu sein. Punkt!

        Und ausgerechnet Yast ist etwas, was ich inzwischen am allerwenigsten vermisse.

      0
      Von nicos am Sa, 16. Juni 2018 um 11:26 #

      Überflüssig hängt von der Nutzergruppe ab.

      Viele erwarten nach der Installation ein fertiges System. Wenn anschließend noch Stunden mit suchen und installieren von Software verbracht werden soll sind die genervt. Auch wenn es unter anderen Betriebssystemen üblich ist.

      Erfahrene Anwender wollen ihre gewohnten Programme und wehe ein Bit zu viel wird installiert. (a will keine KDE Programme, b will keine GTK Programme, c will ein mix, d nur Konfiguration nur auf der konsole, ...)

      man kann es nicht allen recht machen

1
Von Donnerstag am Do, 14. Juni 2018 um 19:20 #

503

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5
Von schade am Fr, 15. Juni 2018 um 09:56 #

Ich weiß - jetzt kommen gleich wieder die Antworten a la 'Alptraumdistri'

Trotzdem.
So wie sich Opensuse mit Leap 15 jetzt darstellt ist es für mich als mehrjähriger Distrihopper und Alltagsbenutzer die Erfüllung aller Wünsche:
+ ca 3,5 Jahre Supportzeitraum über Update-pakete (bedeutet: LTS mit aktueller Software bzw Stable-RR.. wo gibt es das sonst noch?)
+ damit ziemlich aktuelle Software in den Basis-Repos
+ komfortable Adminstration durch Yast (erzählt mir bitte nicht wie schlimm das Tool bei Opensuse 3.xx war .. )
+ Wahnsinns-Softwareangebot durch die packman + community-Repos + Buildservice
+ eleganter Rollback
+ LTS-Plasma ..
+ ganz ordentlicher Forensupport und selbst auf dieser Seite gibt es immer mal wieder einen guten Tipp

- man muss eben begriffen haben, dass man die Codecs über Packman nachinstallieren muss. Aber für die rechtliche Situation kann ich Verständnis aufbringen
- es läuft nicht jede Hardware (wo tut es das schon?)

  • 0
    Von General Tacticus am Fr, 15. Juni 2018 um 11:48 #

    Von einer Traumdistr, noch dazu einer deutschen, würde ich als mindestes erwarten, dass sie ein deutsches Wörterbuch für aspell mit bringt.

    0
    Von General Tacticus am Fr, 15. Juni 2018 um 11:48 #

    Von einer Traumdistr, noch dazu einer deutschen, würde ich als mindestes erwarten, dass sie ein deutsches Wörterbuch für aspell mit bringt.

    • 0
      Von schade am Fr, 15. Juni 2018 um 18:56 #

      man muss sich doch noch was wünschen dürfen.
      Und das Opensuse eine deutsche Distri ist, das ist mir völlig neu. Sie hat deutsche Wurzeln .. (roots ... ) aber sonst international!

      Gut so.

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Von mosu am Fr, 15. Juni 2018 um 10:30 #

Ich finde es beeindruckend, was openSUSE in den letzten Jahren, auf die Beine stellt. Eine grundsolide Distribution, die sich inzwischen sogar zur LTS gemausert hat und dazu Tumbleweed, was bei mir parallel läuft und an Stabilität bisher ebenfalls keine Wünsche offen lässt. Durch Snapper bin ich auch, wenn ich mal wieder experimentiere, auf der sicheren Seite, ich habe die Rollback-Funktion schon mehrmals eingesetzt und sie funktioniert einwandfrei.
Nachdem ich inzwischen auch mal wieder Gnome und XFCE ausprobiert habe, ist mir wieder eingefallen, wie angenehm und leicht zu bedienen ich Plasma/KDE finde. Opensuse ist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg und wird ihn hoffentlich noch lange beibehalten.

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Von Holla die Waldfee am Fr, 15. Juni 2018 um 23:06 #

OpenSUSE ist (m.M.n.) zur Zeit eine der professionellsten u. zuverlässigsten Distributionen.

0
Von DarkKnight am Sa, 16. Juni 2018 um 08:57 #

Viele wissen nicht das Suse wie Canonical Ubuntu Daten sammelt. Bei Ubuntu kann man wenigsten dies deaktivieren, bei Suse geht das nicht. Daten sammeln ist für mich persönlich ein absolutes noGo bei Linux, dann kann man ja auch gleich Windows benutzen.

Inwieweit Suse Daten sammelt wird in diesen Video erklärt.
https://m.youtube.com/watch?v=_MS2g5rEGRM

  • 0
    Von Aced am Sa, 16. Juni 2018 um 09:05 #

    Ganz klare Sache. Eine Distribution die auf solche Sachen nicht hinweißt und nicht abschaltbar macht ist für mich keinen Blick mehr wert. Gibt aber zum Glück neben Suse & Ubuntu noch ausweichmöglichkeiten. Danke für den Hinweis

    0
    Von mark am Sa, 16. Juni 2018 um 09:43 #

    Meine Empörung hält sich da doch sehr in Grenzen, weil ich mit solchen Daten keine Probleme habe. Da werden Statistiken über das Nutzerverhalten erhoben, um sich in Zukunft besser drauf einstellen zu können. Und? Wenn eine Distri wie Fedora zB schon bei der Installation meinen Standort von sich aus einstellt, dann läuft auch dort ein geoIP Dienst, wo bleibt denn da der Aufschrei? Die meisten finden das komfortabel.
    Bedenklicher finde ich Kundenkontakt Formulare, die alles abschnorcheln, was geht. Ich müsste mal in meinem Papierkorb schauen, wann ich das zuletzt so massiv hatte. Bekomme ich dann vom jeweiligen Kundensupport eine Antwort, und sehe in der beigefügten Frage, dass die wissen, mit welchem OS, welcher Browser, welche Displaygröße, und so weiter, dann zieht es mir die Schuhe aus.
    Das, was Suse abgreift, finde ich harmlos. Da weiß mein ISP und mein Android Handy sicher mehr über mich.

    • 1
      Von mosu am Sa, 16. Juni 2018 um 11:48 #

      Sehe ich genauso. Ich habe im Übrigen auch nicht wirklich was dagegen, wenn Hardware-Daten erhoben werden. Die Grenze verläuft woanders und wird von anderen systematisch überschritten.

      0
      Von Aced am Sa, 16. Juni 2018 um 15:27 #

      Sehe das aus einen anderen Blickwinkel.
      Es gibt eben genügend Distros, die keine Daten aufzeichnen und dies auch nicht müssen gut gute Distros zu sein z.B. Mint, Arch, Manjaro, Debian, Solus usw. Wir wissen doch alle genau, dass das sammeln von Daten mit der Zeit erweitert wird, gerade wenn Unternehmen dahinter stehen. Dies trifft sowohl auf Suse wie auch auf Windows, Android oder Ubuntu zu. Alles kapitalistische Unternehmen die auf Dauer nur von den Daten(verkauf) oder Support existieren können.
      Alleine deshalb sind mir persönlich Distributionen lieber, die von spenden und einer Community betrieben und entwickelt werden.
      Suse wird wie auch Ubuntu, Android oder Microsoft das sammeln von Daten in den kommenden Jahren ausweiten.

      0
      Von Power Penguin am Mo, 18. Juni 2018 um 10:03 #

      Sorry, aber wenn du Daten sammelst, dann erwarte ich zum einen darauf hingewiesen zu werden und zum anderen, das ich die Daten angezeigt bekomme, bevor sie übertragen werden UND ganz wichtig, das ich dem auch widersprechen kann.

      IMHO klingt das nach einem Verstoß gegen DSVGO, was SuSE & Co da treiben. Sollte man in jedem Fall abmahnen. Enebso deinen ISP & Google sowieso.

      • 1
        Von Na ja am Mo, 18. Juni 2018 um 11:29 #

        Es wäre erst einmal zu klären, ob es sich um personenbezogene Daten handelt.
        Wenn nicht, dann kann es auch kein Verstoß gegen die DSGVO sein.

        Bei einer willkürlichen UUID und rein technischen Informationen wäre ich sehr skeptisch, ob dies als personenbezogene Daten gewertet werden kann, solange keine Verknüpfung mit IP-Adresse (diese könnte über eine Abfrage beim TK-Anbieter zu einer personenbezogenen Info werden) gemacht wird.
        Es ist ja kein "SUSE-Account", es ist auch möglich, das an diesem Rechner diverse Personen arbeiten - es geht dem Anschein nach erst mal nur um die Installation.

        Nichtsdestotrotz wäre ein deutlicher Hinweis und eine Möglichkeit, es leicht zu deaktivieren (mittels Yast-Einstellung z.B.) natürlich trotzdem gut.

    2
    Von Holla die Waldfee am Sa, 16. Juni 2018 um 16:49 #

    Paranoia hat ja verschiedene Ausprägungen, aber wenn SUSE nicht personenbezogene Daten erhebt, die mir letztendlich ein noch besseres Produkt bescheren, dann hält sich mein Schrecken in Grenzen u. entlockt mir nur ein mitleidiges Lächeln.

    Jeder Griff zum Smartphone o. jedes Posting in einem "sozialen" Netzwerk sollte mehr Angst machen, aber auf dem Auge sind die meisten Verschwörungstheoretiker dann doch blind.

    • 0
      Von Aced am Sa, 16. Juni 2018 um 19:40 #

      Verharmlosung oder Vergleiche werden gerne benutzt um Sachen zu verdrängen, zu verharmlosen oder sich schön zu reden, kennt man ja bestens von den Suchterkrankten.
      Fakt es, dass Canonical zu Beginn vom Ubuntu keine Daten gesammelt hat und dies trifft auch auf Suse zu.
      Beide Unternehmen haben das sammeln von Daten im laufe der Zeit eingeführt.
      Anfänger Distros wie Manjaro Linux und Linux Mint zeigen, dass man auch ohne wirtschaftliches Unternehmen und Datensammlung gute Distributionen bereitstellen kann. Gleiches zählt für LineageOS für Smartphone, dass auch nur von Spenden und einer Community entwickelt wird.
      Daten zu sammeln für ein angeblich besseres Produkt ist somit nur Verarschung oder zeigt auf, dass die Entwickler es nicht drauf haben.
      Und nein, nicht jeder benutzt WhatsApp, Facebook oder google Dienste, da es mit Telegramm, DuckDuckGo, TOR-Browser, I2P, F-Droid, Yalp Store usw. usw. genügend Alternativen gibt

      • 0
        Von Jupp am Sa, 16. Juni 2018 um 20:48 #

        "Verharmlosung oder Vergleiche werden gerne benutzt um Sachen zu verdrängen, zu verharmlosen oder sich schön zu reden"

        Das nennt man auch "Realitätsleugnung". Kommt fast immer bei Missbrauchsopfern vor.


        "Telegramm, DuckDuckGo, TOR-Browser"

        Telegram gehört den Russen. Macht keinen Unterschied zu WhatsApp, da alle Geheimdienste und Großkonzerne zusammenarbeiten.

        DuckDuckGo sammelt ebenso Daten. Man achte außerdem auf den Nachnamen des Gründers.

        Tor gehört der NSA.


        Wer echte Alternativen sucht, der lässt die Finger vom Akamai-Internet und zieht sich lieber wieder in die Wirklichkeit zurück. Denn im echten Leben wird man nicht auf Schritt und Tritt verfolgt, und es darf noch alles gesagt, gedacht, gehört, geschaut und gelesen werden.

    0
    Von Holla die Waldfee am Sa, 16. Juni 2018 um 17:15 #

    Noch 'n kleiner Link, der zum "Sensationsvideo" verlinkt werden sollte: https://en.opensuse.org/openSUSE:Statistics

    • 0
      Von noob am Sa, 16. Juni 2018 um 17:27 #

      Es ist kein "Sensationsvideo", der Moderator im Video ist im Hinblick auf Opensuse recht neutral und rational.

      Die Opensuse in Numbers-Vorträge, aus denen die gezeigten Folien des unbekannten Einsenders wohl stammen, sind ebenfalls auf Youtube abrufbar.

      Dennoch: Es wird von Opensuse vor der Datenerhebung mittels global eindeutig identifizierbarer ID der eigenen Installation offenbar samt Locale, Installationsart und installierter Software nicht um Erlaubnis gefragt.

      Opensuse speichert das, was an die Opensuse-Server übermittelt wurde, unter /var/lib/zypp ja sogar noch im Klartext ab, von daher passt die Tatsache, dass man nicht um Erlaubnis fragt, überhaupt nicht zu dieser "Transparenz".

    0
    Von noob am Sa, 16. Juni 2018 um 17:16 #

    Offenbar erhebt Opensuse hier die Daten, die zur Erstellung dieser Opensuse in Numbers-Berichte verwendet werden.

    Nirgendwo wird aber der Nutzer darüber informiert, es steht auch nichts im Lizenztext drin und es wird auch niemals nachgefragt, ob man zulassen möchte, dass die eigene Opensuse-Installation eine weltweit eindeutig identifizierbare ID bekommt und immer wieder Daten über den aktuellen Zustand der Installation samt IP-Adresse an Opensuse sendet.

    Unter https://en.opensuse.org/openSUSE:Statistics wird beschrieben, wie man das Ganze los wird:
    "The UUID is stored in the file /var/lib/zypp/AnonymousUniqueId. In order to not have an installation counted for the statistics the file can be removed or emptied. Alternatively online repositories can be switched to use a specific mirror server instead of the automatic redirector on download.opensuse.org."

    Das Effektivste hierbei scheint zu sein, dass man einfach direkt einen Spiegelserver und nicht download.opensuse.org benutzt, so wie das auch unter Debian der Fall ist. Ohne den zentralen Automatic Redirector auf download.opensuse.org funktioniert die Datenerhebung offenbar nicht.

    Auf meiner Installation befinden sich unter /var/lib/zypp folgende Dateien:
    AnonymousUniqueId [sieht ähnlich aus wie eine Festplatten-UUID]
    AutoInstalled [hierin sind die Namen von Softwarekomponenten aufgeführt]
    LastDistributionFlavor [z.B. ftp-Installation]
    RequestedLocales [z.B. de_DE]

    Offenbar werden die Inhalte dieser vier Dateien an Opensuse übertragen?

    Der Hauptpunkt ist aber, dass Opensuse diese Datenerhebung nirgends erwähnt, angekündigt und auch nicht um Erlaubnis gefragt hat. Jedenfalls habe ich bis dato noch nichts Entsprechendes gefunden. Auch der obige Workaround zur Datenerhebungsvermeidung wird dem Nutzer nicht mitgeteilt.

    • 0
      Von Badaboom am Mo, 18. Juni 2018 um 10:12 #

      Der Hauptpunkt ist aber, dass Opensuse diese Datenerhebung nirgends erwähnt, angekündigt und auch nicht um Erlaubnis gefragt hat. Jedenfalls habe ich bis dato noch nichts Entsprechendes gefunden. Auch der obige Workaround zur Datenerhebungsvermeidung wird dem Nutzer nicht mitgeteilt.

      Ganz klarer Verstoß gegen die DSVGO!

      • 0
        Von Na ja am Mo, 18. Juni 2018 um 11:25 #

        Es wäre erst einmal zu klären, ob es sich um personenbezogene Daten handelt.
        Wenn nicht, dann kann es auch kein Verstoß gegen die DSGVO sein.

        Bei einer willkürlichen UUID und rein technischen Informationen wäre ich sehr skeptisch, ob dies als personenbezogene Daten gewertet werden kann, solange keine Verknüpfung mit IP-Adresse (diese könnte über eine Abfrage beim TK-Anbieter zu einer personenbezogenen Info werden) gemacht wird.
        Es ist ja kein "SUSE-Account", es ist auch möglich, das an diesem Rechner diverse Personen arbeiten - es geht dem Anschein nach erst mal nur um die Installation.

        • 0
          Von noob am Mo, 18. Juni 2018 um 17:20 #

          Die IP-Adresse wird offenbar mit abgegriffen, ansonsten könnte man in den Opensuse in Numbers-Reports keine Opensuse-Nutzungsdiagramme gemäß Staatszugehörigkeit erstellen.

          • 0
            Von Na ja am Di, 19. Juni 2018 um 09:05 #

            Die Frage ist halt, ob die IP auch in der vollen Länge zusammen mit den anderen Informationen gespeichert wird.
            Wenn die IP "nur" während der Übermittlung verwendet wird, um den groben Standort (sprich: Land) zu ermitteln, dieses Land gespeichert, aber die IP verworfen oder stark gekürzt wird, wäre es ok.

            Da wir das aber nicht genau wissen, sind wir uns (denke ich) einig, das openSUSE einen deutlichen Hinweis auf diese Datenerfassung und ihren genauen Umfang geben sollte und eine einfache Option zum Abwählen anbieten sollte.

    0
    Von komsomolze am So, 17. Juni 2018 um 22:20 #

    Ist etwas versteckt erklärt, aber zu finden
    https://en.opensuse.org/openSUSE:Statistics
    und abschaltbar.

    Ahhh, viel zu spät.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 17. Jun 2018 um 22:24.
    1
    Von mosu am Mo, 18. Juni 2018 um 10:12 #

    Ich halte das ehrlich gesagt für eine Fake-Diskussion, bei der es eigentlich um etwas Anderes geht, nämlich irgendeinen Punkt zu finden, um die Distro schlecht zu machen. Ich habe nie daran gezweifelt und bin auch kein bisschen überrascht, dass eine Distribution wissen will, wie viele Nutzer sie hat und welche Software diese User nutzen.
    Ich habe im Grunde auch kein Problem, wenn Hardware-Daten erhoben werden, wenn ich gefragt werde, gebe ich das frei. Wenn ich nicht gefragt werde, gehe ich davon aus, dass sie trotzdem erhoben werden. Dass sind Informationen, die allen nützen, und das sehe ich insofern als einen geringen Beitrag, den ich gerne leiste. Wenn es darum geht, zu personalisieren und diese personenbezogenen Daten weiter zu verwenden, z.B. um KI damit zu füttern, sieht es natürlich anders aus. Ich denke jedes Betriebssystem böte für den Anbieter ausreichend Möglichkeiten, um genau das zu tun. In dieser Hinsicht vertraue ich aber openSUSE, dass solches nicht geschieht, eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.

    • 0
      Von Thunder am Mo, 18. Juni 2018 um 17:08 #

      Egal wie man es umschreibt, Suse entfernt sich der Philosophie die hinter Linux steht, VOLLE TRANSPARENZ und KONTROLLE über seine Daten.
      Vertrauen geht nicht über Wissen und in der Geschichte der Menschheit wurde das Vertrauen immer wieder missbraucht, spätestens wenn es ums Geld, Wirtschaft und Macht geht, was bei Unternehmen wie Suse der Fall ist.

      • 0
        Von noob am Mo, 18. Juni 2018 um 17:41 #

        Ich lasse mir aber von einzelnen distroseitigen Statistikfanatikern nicht die Nutzung von Distros wie Opensuse, Ubuntu oder Debian verderben.

        Da es sich um freie Software handelt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man den Weg bzw. die Technik der Datenerhebung auch als reiner Nutzer durchschauen kann.

        Und wenn ich nicht vor der Installation der Softwaremechanismen um Erlaubnis gefragt wurde, dann sabotiere ich die Datenerhebung soweit wie mir möglich, unter Ubuntu (Popularity-Contest, Ubuntu-Report) wie unter Opensuse (Zypper-/Yast-Cookies unter /var/lib/zypp). Entsprechend verfahre ich mit Firefox, Chromium und selbst mit Nischenprogrammen wie Winetricks.

        Unter Debian wird bereits bei der Installation nachgefragt, ob Popularity-Contest Daten an einen Debian-Server senden darf oder nicht. Ubuntu und Opensuse tun genau dies nicht.

        Wer aber IMO eine Antwort von Opensuse benötigt, muss entweder auf der Mailing-Liste posten (auf Englisch, ansonsten wird man nicht verstanden) oder aber bei einer (bayrischen) Datenschutzbehörde entsprechend nachfragen. Ob Opensuse hier in juristischem Sinne überhaupt einen Datenschutzverstoss begeht, kann ich nicht beurteilen.

      0
      Von Zaubberer am Mo, 18. Juni 2018 um 17:54 #

      Dein Kommentar zeigt einmal mehr, wie wenig Bewusstsein von der Masse inzwischen für den Datenschutz entwickelt wird.

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Von Anonymous am Mo, 25. Juni 2018 um 19:45 #

Habe keine Möglichkeit gefunden, dem Installer zu verbieten, seinen grub in den MBR zu schreiben. Wäre ja nicht so schlimm, wenn der Installer wenigstens alle parallel installierten Linuxe finden würde (was er nicht hinkriegte).

Na gut, erst mal versucht eine statische IP einzutragen, damit ich Updates ziehen kann. Die Network-Manager-GUI trägt automatisch die netmask 255.0.0.0 ein, ich möchte aber 255.255.255.0, da ich zwei Subnetze habe. Lässt sich aber nicht editieren.

Das war dann der Punkt, an dem ich einsah, dass (L)ubuntu für mich die bessere Wahl ist. Da funktionierte beides einwandfrei.

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