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Mo, 23. Oktober 2000, 00:00

VMWare 2.0.2

Allgemeine Dinge

VMWare ist in zwei unterschiedlichen Varianten für Linux im Internet erhältlich. Die meisten Benutzer bevorzugen die RPM-Datei, welche auf normale Art und Weise installiert wird. Sollte man die tgz-Datei benutzen wollen, so führt ein Installationsprogramm alle nötigen Einrichtungen aus.

Der Startbildschirm von VMWare

Kristian

Der Startbildschirm von VMWare

Leider war es mir nicht möglich, DOS oder Windows von einer bereits vorhandenen Partition aus zu starten. Die Gründe dafür kann ich mir nicht erklären. VMWare meldet mir andauernd, ich hätte keine Rechte auf die entsprechende Gerätedatei, doch selbst auf nicht benutzten Partitionen bzw. einer nicht gemounteten Festplatte unter root war es mir nicht möglich, eine "Genehmigung" zu erhalten. So kann ich nur die Installation auf einer virtuellen Partition beschreiben.

Es wird außerdem dringend empfohlen, die VMWare-Tools für Linux und Windows herunterzuladen. Seit kurzer Zeit sind die Tools auch für FreeBSD erhältlich. Sie ermöglichen die Unterstützung der Grafikkarte und anderen Peripheriegeräten. Leider sind sie nicht für DOS oder Windows 3.1 erhältlich.

Installation

Normalerweise wird bei der Installation automatisch ein Perl-Skript ausgeführt. Wenn das nicht der Fall sein sollte, hilft die Eingabe von /usr/bin/vmware-config.pl (unter root) weiter. Hier werden allgemeine Einstellungen vorgenommen. Bevor man VMWare jedoch unter X-Window starten kann, muß erst der entsprechende Daemon geladen sein. VMWare sollte das automatisch tun und außerdem ein Skript im jeweiligen Runlevel setzen. Probleme bereitet übrigens der neue 2.4er Kernel. VMWare ist darunter nicht zum Laufen zu bewegen. Hier kann man sich ein Bild über den Ablauf des Skriptes machen (vmware.script).

Grundeinstellungen

Man startet zuerst den "Configuration Wizard" und wählt als Gast-Betriebssystem dasjenige aus, welches man gerne verwenden möchte. Als nächstes wird das Zielverzeichnis gewählt, in welchem die entsprechenden Dateien lagern sollen.

Windows95-Installation unter VMWare

Kristian

Windows95-Installation unter VMWare

Danach wählt man als Menüpunkt "New virtual disk" aus. Wie bereits gesagt, eine bereits existierende Partition konnte ich nicht benutzen. Vielleicht lag dies auch an meiner benutzten Versuchsversion, die nur 30 Tage gilt, dafür aber kostenfrei ist. Dann gibt man die Größe der Partition in MByte an. Für DOS-Verhältnisse, wenn man nicht gerade große Spiele ausprobieren möchte, reichen 200 MByte aus. Später kann man die Größe der Partition allerdings nicht mehr ändern. Man sollte mit Bedacht wählen. Lieber etwas größer. Das gute an VMWare ist, daß es keine 200 MB große Datei auf der Festplatte anlegt, sondern die Datei nur soviel Platz belegt, wie tatsächlich verwendet wird vom virtuellen Betriebssystem. Für Windows 95 sollte man schon 1 GByte wählen, für Win98 empfehle ich 1,5 GByte. Natürlich hängt das immer von den eigenen Ansprüchen ab. Wenn man beispielsweise Office installieren möchte, so sollte man schon 2 GByte freimachen.

Als nächstes kann man einstellen, ob ein Zugriff auf das CD-ROM-Laufwerk möglich sein soll. Der Menüpunkt "Start with the CD-ROM connected" bedeutet, daß das CD- bzw. Diskettenlaufwerk bereits beim Booten initialisiert werden soll. Ich empfehle, diese Checkbox zu aktivieren. Als letztes dann die Einstellungen für ein Netzwerk. Ich würde erstmal keines einstellen, da man später ohne Probleme eines einfügen kann.

Hat man auf den Schalter "Finish" geklickt, so legt VMWare im vorher festgelegtem Verzeichnis die benötigten Dateien an und es kann losgehen.

MS-DOS und Windows 3.1

Für eine DOS-Installation benötigen wir erstmal eine DOS-Bootdiskette. Diese steckt man ins Diskettenlaufwerk und VMWare sollte davon starten. Alle folgenden Aktionen nehmen wir im VMWare-Fenster vor und nicht am richtigen Computer! :-)

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