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Mo, 19. November 2001, 00:00

SuSE 7.3 - Testbericht

Einleitung

Pro-Linux untersuchte für Sie die nagelneue SuSE Linux 7.3 Distribution und unterzog diese einem Test. Dieser Test umfasst einen Teil über die Installation, einen weiteren über das Update und schlussendlich über YaST2. Alles andere ist nicht SuSE-spezifisch. Es ist für einen Distributionstest schlicht uninteressant, was KDE kann. Zu dem Pro-Linux-eigenen Installations- und Update-Bericht gesellen sich zum ersten Mal auch User-Berichte. Diese stammen aus diversen Newsboards und wurden mit Erlaubnis dieser Personen hier eingefügt. Ich hoffe sehr, dass dies der Objektivität dieses Artikels zuträglich ist. Denn vor allem darum geht es ja. Alle Tests und User-Berichte sind auf Desktop-Systeme ausgerichtet. SuSE Linux 7.3 wurde nicht auf Servern getestet oder mit der Anforderung, dass der getestete PC ein Server sein soll. Das System für den Servereinsatz zu testen, wäre ungleich aufwendiger und kann nicht ausreichend für eine echte Einschätzung getestet werden. Ein Server ist zu wichtig, als dass ein solcher Bericht hier als Entscheidungshilfe dienen könnte.

SuSE 7.3 Professional

Leander Hanwald

SuSE 7.3 Professional

Getestet wird von Leander Hanwald (eigentlicher Test) und Mirko Lindner (Korrigieren, Objektivität, Layout) und einigen hilfreichen Usern, die weiter unten im Text erwähnt werden, wenn ihre Berichte vorkommen.

Installation

Erklärung

Die Installation wurde nur zweimal an einem Celeron 266 durchgeführt. Einmal wurde mit Windows und einmal mit einer komplett leeren Partition getestet. Mehr erschien nicht nötig, und dies war auch der einzige Rechner, der für einen Installationstest zur Verfügung stand.

Der Rechner

  • Prozessor: Celeron 266 MHz (erste Serie)
  • RAM: 64 MB RAM
  • Festplatte: 2,5 GB Festplatte
  • Grafikkarte: Voodoo 4500
  • Soundkarte: keine
  • Netzwerkkarte: Realtek

Installation mit Windows

Windows belegt bereits auf einer Partition den gesamten Festplattenplatz. Die Festplatte ist defragmentiert worden vor der SuSE Installation. 1 GB der Windows-Partition ist frei, das Format FAT32, die Windows-Version Windows 98.

Grundlegende Installation

Windows-Partitionen mit YAST2 verändern

Leander Hanwald

Windows-Partitionen mit YAST2 verändern

SuSE 7.3 bootet, wie es zu erwarten war, direkt von CD. Nach Einlegen der CD dauerte es etwa eine Minute, bis YaST2 erschien und mir die Sprachen zur Auswahl bot.

Die Maus wurde erkannt, die Sprache stand auf Deutsch, als Auflösung war 1024x768 gewählt. Es flimmert, wie es zu erwarten war (60 Hz). Danach folgte die obligatorische Frage nach dem Tastatur-Layout. Bei der Wahl des zu installierenden Systems entschied ich mich für "Neuinstallation".

Test 1: Leere Partition

YaST2 schlägt für die Partitionierung auf einer noch leeren Partition folgendes vor:

  • Erweiterte Partition 2,4 GB (Ganze Festplatte)
  • Boot-Partition mit 15 MB (ext2)
  • Swap-Partition mit 250 MB (bei 64 MB RAM)
  • Root-Partition mit 2,1 GB (ReiserFS)

Ich entschließe mich dazu, ReiserFS durch JFS auszuwechseln. Ansonsten lasse ich diese Partitionierung bestehen.

Test 2: Mit Windows

YaST2 schlägt zuerst vor, die Größe der Windows-Partition auf 1 GB zu ändern. Das scheint in Ordnung zu sein, da die Partition defragmentiert wurde.

  • Erweiterte Partition 1,4 GB (Ganze Festplatte)
  • Boot-Partition mit 15 MB (ext2)
  • Swap-Partition mit 250 MB (bei 64 MB RAM)
  • Root-Partition mit 1,2 GB (ReiserFS)

Als Dateisystemtyp für die Root-Partition wähle ich diesmal Ext3.

Da Root zu klein für eine Standardinstallation ist, wähle ich einige Pakete ab, der weitere Text zur Installation wird deswegen für "Leere Partition" gelten, was aber bis auf das vorhandensein der Windows-Partition aufs gleiche hinauslaufen dürfte (ich habe StarOffice und Emacs weggelassen, dann reicht der Platz).

Als nächstes folgt die Softwareauswahl. Ich wähle "Standard-System mit Office", füge aber noch Kylix OE, Apache und MySQL hinzu. Bei Kylix OE erscheint korrekterweise der Warnhinweis, daß es nicht ohne Registrierung bei Borland funktioniert. Nach dem Klicken auf "Einzelne Anwendungen" meldet Yast2, daß Netscape fehle, es wird von Kylix OE gebraucht. Bei Apache wähle ich "apache" und "apache-common", bei MySQL "mysql" und "mysql-client". Apache, MySQL und Kylix sollen nur die Installation ein klein wenig vom Standard wegbewegen. YaST2 meldet 1,58 GB belegten Festplattenplatz. Daraufhin fragt YaST2 nach der LILO-Installation. Ich belasse es bei der Installation im Startsektor des Festplatte.

Bei der abschließenden Anzeige aller Einstellungen sehe ich noch einmal die Partitionierung, die Einstellung zu LILO, die MB an Software, die installiert werden sollen (hier jetzt 1616 MB) und die User, die ich anlegen will. Ich akzeptiere. Auch die schon bekannte grüne Sicherheitsabfrage zum Schluss bestätige ich - die eigentliche Installation kann beginnen.

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