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So, 14. Mai 2006, 00:00

RKWard - Eine grafische Oberfläche zu R

Für ernsthafte statistische Untersuchungen wird meist R empfohlen. Mit RKWard erhält man dazu eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche, die eine gewisse Vertrautheit mit anderen Statistikprogrammen wie SPSS bietet.

Vorwort

RKWard-Logo

RKWard Team

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Wenn man statistische Datenanalyse unter Linux betreiben will, stößt man meist schnell auf das Problem, nur wenige professionelle Werkzeuge zur Verfügung zu haben. Eine simple Lösung für dieses Problem ist beispielsweise die Verwendung von OpenOffice.org/Calc oder besser Gnumeric. Diese wurden nicht unmittelbar dafür geschaffen und kommen daher bei genauerer Betrachtung auch nicht bei weitem an die Möglichkeiten von professionellen Statistikprogrammen heran. Für ernsthafte statistische Untersuchungen wird daher meist R empfohlen.

R und RKWard

R-Logo

RKWard Team

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Bei R handelt es sich um ein plattformunabhängiges Softwarepaket für die Manipulation, Berechnung und Darstellung statistischer Daten. Nicht von ungefähr ist R zu einem etablierten Werkzeug in Psycho-, Sozial-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften geworden. Jedoch ist R eine nicht all zu leicht erlernbare Skript-Sprache - das bedeutet, die Steuerung erfolgt über die Kommandozeile - zu der nur wenige, meist simple und nicht leicht erweiterbare, grafische Oberflächen wie beispielsweise Rcmdr, existieren. Befehle müssen in R oft wiederholt werden, oder man muss wissen wo man bestimmte zuvor erstellte Routinen gespeichert hat und wie diese zu nutzen sind. Fortgeschrittene Anwender, beispielsweise von S, PSPP oder SPSS, werden dies zu schätzen wissen, für Anfänger stellt dies oft unüberwindliche Hürden dar, die sie vor der Verwendung von R abschrecken. Für dieses Problem bringt RKWard Abhilfe. Der aktuelle Release der Version 0.3.6 soll Anlass für eine kurze Darstellung dieses Tools sein, bei der nicht auf alle Eigenschaften von RKWard eingegangen werden kann.

Der Start von RKWard

RKWard Team

Der Start von RKWard

Bei RKWard handelt es sich um eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche für R, die eine gewisse Vertrautheit mit anderen Statistikprogrammen wie SPSS bietet. Initiiert wurde das Projekt von Thomas Friedrischsmeier. Seit Version 0.2.9 wird es von Pierre Ecochard und Thomas Friedrichsmeier geleitet und von einer Reihe Freiwilliger betreut. Ziel der Entwickler ist nicht nur, ein Werkzeug zur Berechnung, sondern auch für die Dokumentation und Publikation von Ergebnissen zur Verfügung zu stellen. Zur Zeit ist RKWard nur für Linux bzw. Unix-artige Betriebssysteme verfügbar. Allerdings steht mit dem kommenden KDE4 (Pro-Linux berichtete) einer Portierung zur Windows-Plattform nichts im Weg.

Der Workspace

RKWard Team

Der Workspace

Wie bereits erwähnt, ist RKWard ein Frontend für R und kann daher prinzipiell auf alle Funktionen von R zurückgreifen. Bei jedem Start von RKWard werden die zuletzt bearbeiteten Projekte oder Daten zur Auswahl angeboten. Das macht die Verwaltung der eigenen Projekte nicht nur einfach, sondern auch effektiv und schnell. Man hat einen tabellenartig aufgebauten Workspace und sehr leicht bedienbaren Tabellen-Editor für die Dateneingabe, was ebenfalls seinesgleichen unter den verfügbaren R-GUIs sucht. Dieser ermöglicht den Zugriff auf alle wichtigen Eigenschaften von Daten und Fehler werden sofort kenntlich gemeldet. Wie viele moderne Anwendungen verwendet RKWard auch Tabs, um den Workspace übersichtlich zu halten.

Der Tabelleneditor

RKWard Team

Der Tabelleneditor

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