C.U.O.N.
Das C.U.O.N.-System sowie der Client pyCuon ist eine Auftragsbearbeitung, Warenwirtschaft und allgemeine Datenverwaltung.
Vorwort
Was ist C.U.O.N.?
Hauptsächlich ist es ein kaufmännisches Programm. Neben einer umfangreichen Adressverwaltung, der Artikelverwaltung und der Auftragsbearbeitung ist die Anbindung an den Webshop »Oscommerce« sowie ein Document Management System vorhanden. Der pyCuon-Client ist der Hauptclient des C.U.O.N.-Systems, das im Serverbereich aus einer Zope-Anwendung und PostgreSQL besteht. Der Client ist in Python programmiert, als GUI wird GTK benutzt. Die Kommunikation mit Zope erfolgt über xmlrpc. C.U.O.N. ist absolut netzwerkorientiert, kann nichtsdestotrotz aber auch auf einem Einzelplatzrechner installiert werden.
Die Grundprinzipien
Obwohl dies nicht unbedingt Bedingung für ein kaufmännisches Programm ist, war der grundsätzliche Leitgedanke bei der Entwicklung von C.U.O.N. die einfache Veränderung und Erweiterung des Programms. Als Ergebnis ist die Abänderung eines Moduls, z.B. der Artikelverwaltung, auch von Nicht-Programmierern ohne Probleme möglich. Das Anfügen eines Datenbankfeldes und die Ein- und Ausgabe im Client ist durch einfaches Editieren von zwei XML-Dateien und dem grafischen Verändern mit Glade in wenigen Minuten erledigt.
Desweiteren ist die Programmlogik in den Anwendungsserver Zope ausgelagert worden, so dass die Entwicklung von Small Clients z.B. für Handys einfach zu gestalten ist. Hier bietet sich meiner Meinung nach noch ein umfangreiches Gebiet für viele Entwicklungen.
Für die Daten im kaufmännischen Bereich ist ein sicherer SQL-Server zuständig. Hier habe ich mich für PostgreSQL entschieden, die Anpassung an andere SQL-Server ist aber relativ einfach machbar.
Unix-Prinzip: Für viele Bereiche gibt es hervorragende Programme, so dass ich es für sinnvoll erachtet habe, diese zu benutzen. So dient eben ein PDF-Viewer ( z.B. evince, kpdf, gpdf, xpdf) für die Darstellung der Reports und zum Drucken, gthumb, gimp oder OpenOffice.org als Bildverarbeitung usw. Als Textverarbeitung wird wohl hauptsächlich OpenOffice eingesetzt.
Und natürlich sollte alles möglichst frei sein, deshalb steht das C.U.O.N.-System unter der GPL.
Erster Kontakt
Der Aufruf des Clients erfolgt folgendermaßen:
/usr/bin/python Cuon.py [Server] [Type] [Debug] [Locale]
Also wird im Normalfall einfach nur /usr/bin/python Cuon.py aufgerufen, da die Vorgaben durch die Umgebungsvariablen bzw. durch das Programm gesetzt wurden. Die Parameter haben folgendes Format:
- Server Protokoll://host:Port/Pfad, z.B. http://84.244.7.139:9673/Cuon
- Type Client Server
- Debug NO YES
- Locale NO "Path to locale"
Nachdem Start führt Mann/Frau die Anmeldeprozedur aus: und das Login-Fenster öffnet sich. Nach einem erfolgreichen Anmelden ist der Username und der aktuelle Server im Hauptfenster zu sehen. Jetzt stehen diverse Menüpunkte zur Verfügung. Außerdem öffnet sich das Mandantenfenster. Hier ist zwingend erforderlich, einen Mandanten auszuwählen. Siehe auch bei Mandanten.
Die Stammdatenverwaltung
Mandanten
Hier werden die Mandanten in C.U.O.N. gepflegt. Mindestens ein Mandant muß vorhanden sein. Ist beim ersten Start kein Mandant vorhanden, muß ein Mandant angelegt und dieser ausgewählt werden, bevor Mann/Frau weiterkommt. Jeder Mandant hat seinen eigenen Bereich (eigene Rechnungsnummern, Kunden etc.) und ist von den anderen Mandanten isoliert.
Adressverwaltung
Die Adressmaske enthält die üblichen Angaben wie PLZ, Ort, Telefonnummern etc. Hinzu kommen Kennfelder für Branche, Bankverbindung, Debitoren/Kreditoren-Nummern, Webshop-Abgleich, Steuernummern und Preisgruppen. Zu jeder Adresse können beliebig viele Gesprächspartner und evtl. Termine mit den jeweiligen Gesprächspartnern hinterlegt werden. Auch dort können die üblichen Werte erfaßt werden. Der Listendruck wird, wie jeder Druck in pyCuon, über das PDF-Format realisiert. Eine Schnittstelle zum DMS ermöglicht es, umfassende, unterschiedlichste Informationen zu jeder Adresse zu hinterlegen.
Artikelverwaltung
Hier können die verschiedenen Daten für den Artikel eingegeben werden. Die Verbindung zum Webshop (Jan. 2006) ist noch in der Entwicklung . Wie bei der Adressverwaltung existiert neben den normalen Notizen auch die Erfassung im DMS, so dass hier doch ganz umfangreiche Möglichkeiten existieren.
Bibliothek
Wenn Sie Fachliteratur oder Zeitschriften verwalten möchten, ist dies das Modul Ihrer Wahl. Die Verbindung zum DMS wird in der nächsten Zeit realisiert. Die Suchkriterien richten sich nach Titel, Autor, Erscheinungsjahr, Beschreibung. Durch die Möglichkeit, Jahr,Monat und Seite angeben zu können, ist die Erfassung von einzelnen Artikeln in einer Zeitschrift einfach zu realisieren.
Warenwirtschaft
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