Login
Immer anmelden
SSL Login

 
Newsletter
Werbung
Shopping
International Shopping
 
 


Yatego Shopping bei über 10000 Händlern und über
3 Mio. Artikel.


Linux

:

Linux-Bücher

Handy
Shop

  und Computer.

Viele Services

:

Apple iPad Reader,


Ratgeber,

 

Techniktops,

 

Yatego Clicks

  & über 3000

Gutscheine.

 
Di, 15. Dezember 2009, 00:00

Erfahrungsbericht zum Wacom Bamboo

Stifttabletts unter Linux

Wer viel mit Fotos und anderen Grafikanwendungen arbeitet, kommt vielleicht auf die Idee, in ein Stifttablett zu investieren. Dass dies auch unter Linux sehr lohnenswert sein kann, zeigt der folgende Erfahrungsbericht.

Die Qual der Wahl

Wer auf Linux setzt, ist ja eine gewisse Qual durch Wahl schon gewöhnt. So gibt es bekanntlich etliche Distributionen, und nicht selten gibt es eine ebenso fulminante Auswahl an Hardware, die im Rechner ihren Dienst zu verrichten wartet. Wenn man sich also entschieden haben sollte, dass man auf ein Wacom Grafik-Tablett setzen möchte, erwartet einen auch hier eine relativ große Auswahl, welche nicht nur das Design umfasst, sondern auch Funktionen und damit Preise. Die Auswahl an Tabletts umfasst aktuell die Bamboo-Reihe und die Intuos, sowie ein Wireless Pen Tablet, welches aber auf der Treiber-Seite nicht separat erwähnt wird, daher kann hier keine sichere Aussage zur Unterstützung gemacht werden. Die Tabletts teilen sich aber auch in neuere und ältere Generationen auf, zum anderen nochmals in verschiedene Versionen. Einen Überblick über die neuesten Geräte findet sich auf der Wacom-Website. Auf großen Plattformen wie Amazon finden sich verschiedene Angebote aller Reihen und Generationen, auch eBay kann eine gute Quelle sein. Die Preise belaufen sich hier je nach Modell und Größe auf 50 bis 500 Euro. Eine ähnliche Auswahl an Modellen und Angeboten findet sich auch bei Aiptek.

Die Unterschiede bestehen vor allem in der Größe, welche von A6 bis A4 oder gar größer reicht, außerdem unterscheidet sich die Präzision der Stifte. Einfache Stifte haben lediglich 256 Druckstufen, die erkannt werden, bessere Tabletts erkennen hingegen 512 oder sogar 1024 Stufen, wodurch natürlich feinste Abstufungen möglich werden. Teure Tabletts erkennen neben den Druckstufen auch den Neigungswinkel des Stiftes oder besitzen weitere Spitzen, z.B. solche, die einem Filzstift ähneln.

Eine schöne Verpackung...

Gabriel Böhme

Eine schöne Verpackung...

Meine Wahl - eine gute Wahl

Meine persönliche Wahl fiel auf das »Wacom Bamboo« ohne ONE und ohne FUN. Dabei handelt es sich wie auf den Bildern schon zu erkennen um das schlichte schwarze Tablett in A6-Größe, inkl. Express-Tasten und einem Stift mit »Radierer«. Die Wahl fiel auf dieses Gerät, weil es trotz gleicher Funktionen günstiger ist als ein Bamboo FUN S, aber neben den Express-Tasten auch einen Radierer bietet, Funktionen, die beim Bamboo ONE fehlen. Nicht zuletzt passte das Schwarz zu meinem Monitor und Notebook besser. Der günstigere Preis erklärt sich auch durch die beiliegende Windows-Software, die natürlich für einen Linux-Benutzer eher uninteressant ist. Außerdem fiel die Entscheidung für Wacom, da ich hier sehr sicher sein konnte, dass das kleine Brettchen letzten Endes auch funktionieren würde.

Wie man den Fotos entnehmen kann, kommt es in einer sehr edlen und schön gestalteten Verpackung daher. Um diese ist eine weitere Hülle, welche eigentlich nur als Schuber für die echte Box dient, die komplett schwarz ist und von einem großen, weißen BAMBOO-Schriftzug geziert wird. Interessant ist, dass die Hülle des Schubers neben dem MAC und Vista-Logo auch ein »Universal«- Logo besitzen, für einen Tux reicht es scheinbar noch nicht. Beim Aufklappen bekommt man direkt in unzähligen Sprachen viel Spaß mit dem Gerät gewünscht, begleitet von verschiedenen Unterschriften, Smilies und Kritzeleien der Entwickler ­ sehr nett. Ansonsten sind alle Komponenten sicher und stressfrei verpackt, dabei muss nichts zerrissen oder zerschnitten werden. Die Verpackung kann auch wiederverwendet werden, z. B. wenn es auf Reisen geht oder ein Umzug ansteht.

...die auch wiederverwendet werden kann

Gabriel Böhme

...die auch wiederverwendet werden kann

Die Komponenten selbst wirken sehr stabil und edel, einzig der Stift klappert etwas, da der »Radiergummi« und die Tasten ein wenig Spiel haben. Ein schönes Detail am Rande ist, dass das USB-Kabel extra, also nicht am Tablett gebunden ist, somit kann es beim Transport auch abgenommen und notfalls ausgetauscht werden. Die vier Gummifüße des Tabletts halten es gut an Ort und Stelle, auch wenn man sich ab und zu etwas mehr Halt wünschen würde. Gleiches gilt für den durchaus praktischen Stifthalter, welcher ganz ohne auskommen muss. Auch ganz ohne muss der Stift auskommen, allerdings ganz ohne Batterien, wodurch er angenehm leicht und handlich bleibt. Das Gewicht dürfte im etwa einem einfachen Kugelschreiber entsprechen. Außerdem muss durch den entfallenden Batterie-Bedarf nicht gefürchtet werden, plötzlich ohne funktionierenden Stift vor dem Tablett zu sitzen. Am Tablett selbst stören lediglich die etwas klapprig wirkenden Extratasten. Der spiegelnde Teil Plastik, da hier Fingerabdrücke besonders »hübsch« zur Geltung kommen, und auch das Schwarz sind, wie sich mittlerweile zeigt, etwas nachteilig ­ denn jedes bisschen Staub ist sofort sichtbar. Wer keinen Hygiene-Fetisch hat, sollte damit allerdings gut klar kommen. Ansonsten aber ist der Hauptteil der Anschaffung sehr schön und stabil verarbeitet.

Kommentare (Insgesamt: 3 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Score: 3 zu schnell (welches ubuntu?, Do, 18. Februar 2010) Score: 3 welches ubuntu? (betriebssystem, Do, 18. Februar 2010)
Score: 3 Cellwriter (Alex, So, 3. Januar 2010)
Pro-Linux
Forum
Neue Nachrichten